
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Überproportionale und nicht gerechtfertigte Belastung der Apotheken“
Erhöhter Kassenabschlag, höhere Patientenzuzahlung, erhöhter Herstellerabschlag – all das ist im GKV-Sparpaketentwurf des Kabinetts vorgesehen. In ihrer Stellungnahme stellt die Abda klar, dass sie darin eine nicht gerechtfertigte Belastung der Apotheken sieht.Show moregesundheitspolitik
politik
Abda-Stellungnahme GKV-Sparpaket
15.05.2026, 09:00 Uhr
Suche nach Apothekerhaus kommt voran
BERLIN (lk) | Im Sommer wird die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) voraussichtlich über den Umzug in ein neues Apothekerhaus entscheiden. Der nächsten Mitgliederversammlung im Juni soll dazu eine entscheidungsreife Vorlage vorgelegt werden. Bis dahin sollen die Kaufverhandlungen zur Abschlussreife vorangetrieben werden. In der vergangenen Woche lagen dem ABDA-Gesamtvorstand bereits zwei Alternativen für das neue Apothekerhaus zur Bewertung vor.Show more18.02.2015, 23:00 Uhr
Krankschreibung erst später?
BERLIN (daz) | Mediziner der Universität Magdeburg haben vorgeschlagen, die Regeln für Krankschreibungen zu lockern. Beschäftigte sollten sich für die Dauer von bis zu einer Woche selbst krankmelden können, sagte Wolfram Herrmann, Leiter des Magdeburger Forscherteams, der „Welt am Sonntag“. Eine Studie habe ergeben, dass viele Arztbesuche nur erfolgten, um die ärztliche Bescheinigung zur Krankschreibung zu erhalten. Falle ein Teil davon weg, würden die Hausärzte entlastet und könnten sich besser um die Behandlung von Patienten mit langwierigen Erkrankungen kümmern. Show more18.02.2015, 23:00 Uhr
Grippewelle hat Deutschland im Griff
BERLIN (lk) | Fiebrige Patienten in den Apotheken, volle Wartezimmer in den Arztpraxen und ein hoher Krankenstand beim Personal: Die Grippewelle hat Deutschland jetzt fest im Griff. Die Krankheitsaktivitäten waren laut Meldedaten des Robert-Koch-Instituts (RKI) in den vergangenen Jahren selten so hoch wie in diesem Februar. Allerdings fällt die diesjährige Grippewelle immer noch schwächer aus als vor zwei Jahren. Der weitere Verlauf der Grippeinfektionen lasse sich nur schwer abschätzen, so das RKI.Show more18.02.2015, 23:00 Uhr
330 Millionen Euro für Tamiflu® und Relenza®
BERLIN (ks) | Im Rahmen ihrer Pandemie-Pläne hat der Staat vor allem in den Jahren 2005 und 2009 große Mengen Oseltamivir (Tamiflu®) und Zanamivir (Relenza®) angeschafft – nicht zuletzt nachdem 2009 der Schweinegrippe-Alarm ausgerufen war, der sich später jedoch als unbegründet erwiesen hat. Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat den umstrittenen Fall mithilfe der Möglichkeiten, die die Informationsfreiheitsgesetze von Bund und Ländern bieten, hinterfragt. Dabei kam zutage: Für die Bevorratung mit den antiviralen Medikamenten wurden von 2002 bis 2009 rund 330 Millionen Euro Steuergelder investiert. Show more18.02.2015, 23:00 Uhr
Wohin mit Altarzneimitteln?
BERLIN (jz) | In unseren Gewässern befindet sich eine Vielzahl von Stoffen, unter anderem Rückstände von Medikamenten. Allerdings sind Kläranlagen dafür nicht ausgerichtet. Bedenklich ist daher, dass knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland Altmedikamente über das Waschbecken oder die Toilette entsorgt, wie ein vom Bundesforschungsministerium gefördertes Projekt zeigt. Ein neues Internetportal soll Verbraucher jetzt über die richtige Art der Medikamenten-Entsorgung aufklären.Show more18.02.2015, 23:00 Uhr
Medikationsfehlern auf der Spur
BERLIN (ks) | Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) führt seit Anfang dieses Jahres ein Projekt zur systematischen Erfassung und Bewertung von Medikationsfehlern durch. In dessen Rahmen sind alle Ärzte aufgerufen, Medikationsfehler und daraus resultierende unerwünschte Wirkungen zusätzlich innerhalb des bereits existierenden Spontanmeldesystems zu berichten. Show more18.02.2015, 23:00 Uhr
Geldstrafen für Mainzer Zyto-Apotheker
BERLIN (az) | Zwei Apotheker – ein Geschwisterpaar, das in Mainz eine Apotheke betreibt – wurden am Donnerstag zu Geldstrafen in jeweils fünfstelliger Höhe verurteilt. Sie hatten sich vor dem Mainzer Landgericht zu verantworten, weil sie über Jahre Zytostatika abgegeben hatten, die sie aus Arzneimitteln ohne deutsche Zulassung zubereitet hatten. Den Kassen entstand so ein Schaden von 380.000 Euro, von denen die beiden bereits 303.000 Euro zurückgezahlt haben. Aufgefallen war der Abrechnungsbetrug im Rahmen eines Steuerverfahrens in Bielefeld, durch das Apotheken in der gesamten Republik ermittelt wurden.Show more15.02.2015, 23:00 Uhr
Freie Sicht auf HV-Tisch muss sein
BERLIN (ks) | EasyApotheken wirken eher wie Drogeriemärkte: Zunächst sieht man viele Selbstbedienungsregale mit freiverkäuflichen Waren. Ein HV-Tisch, an dem die Arzneimittel abgegeben werden, findet sich in der Regel erst in einer hinteren Ecke. Ist dies vereinbar mit der Apothekenbetriebsordnung, derzufolge die Offizin der Apotheke so zu gestalten ist, dass der Vorrang des Arzneimittelversorgungsauftrags nicht beeinträchtigt wird? Solange der Ort der Arzneimittelabgabe beim Betreten der Apotheke zu sehen ist: ja. Das meint jedenfalls das Verwaltungsgericht Würzburg. Ausdrücklich reicht ihm ein „Sichtkorridor“ – einen „Laufkorridor“, der direkt zum HV-Tisch führt, hält es nicht für erforderlich. Urteil des Verwaltungsgericht Würzburg vom 10. Dezember 2014, Az.: W 6 K 13.405 Show more15.02.2015, 23:00 Uhr
Pharma in der achten TTIP-Verhandlungsrunde
BERLIN (jz) | Am 6. Februar endete in Brüssel die achte Verhandlungsrunde zwischen der EU und den USA für das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP („Transatlantic Trade and Investment Partnership“). Die Chefunterhändler haben sich zum Ziel gesetzt, die Verhandlungen noch in diesem Jahr abzuschließen. Weitere Extrarunden sollen daher im April und im Juli folgen. Über einzelne Bereiche soll nun in kleinen Gruppen intensiv gesprochen werden. In den jüngsten Verhandlungen ging es unter anderem um den Pharmasektor – veröffentlichte Unterlagen enthalten allerdings keine über die bereits bekannten hinausgehenden Einzelheiten. Show more15.02.2015, 23:00 Uhr
Einteilung in „schwarz“ und „weiß“
BERLIN (ks) | Die Umsetzung der EU-Fälschungsschutzrichtlinie in die Praxis rückt näher. In Deutschland läuft man sich schon mit dem SecurPharm-Modellprojekt warm, doch die EU muss noch einige Vorbereitungen treffen, ehe die neuen Schutzmaßnahmen europaweit greifen können. Nun hat die Expertengruppe bei der Europäischen Kommission, die sich um die noch ausstehenden delegierten Rechtsakte für die Richtlinie kümmert, Vorschläge unterbreitet, welche verschreibungspflichtigen Arzneimittel ausnahmsweise nicht mit den künftig verpflichtenden Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein müssen („Weiße Liste“) und welche verschreibungsfreien Medikamente abseits der Regel solche tragen sollten („Schwarze Liste“). Show more11.02.2015, 23:00 Uhr
Viel los auf der Interpharm
HAMBURG (daz) | Die Interpharm ist seit vielen Jahren ein Highlight im Fortbildungskalender: Über 3500 Teilnehmer hörten im letzten Jahr Vorträge, Seminare und Diskussionen von hochkarätigen Referenten aus Pharmazie, Medizin, Politik und Wirtschaft. Das wird es auch dieses Jahr wieder geben – dazu aber auch jede Menge Neues. Das POP-Symposium zum Beispiel oder eine Jobmesse.Show more11.02.2015, 23:00 Uhr
Testphase ist gestartet
BERLIN (jz) | Es soll Licht in den unübersichtlichen Hilfsmittel-Dschungel bringen: Zum 1. Februar ist das Online-Vertragsportal (OVP) des Deutschen Apothekerverbands (DAV) an den Start gegangen. Es soll Apotheken, die Mitglied in einem Landesapothekerverband sind, in die Lage versetzen, Hilfsmittel-Produkte vertragssicher abgeben zu können. Die ersten beiden Mitgliedsorganisationen befinden sich im Wirkbetrieb und sammeln in der Betaphase Informationen darüber, wo noch Optimierungsbedarf besteht. Nach und nach sollen weitere Verbände folgen.Show more11.02.2015, 23:00 Uhr
ABDA-Forderungen wurden nicht berücksichtigt
BERLIN (lk) | Im ersten Durchgang seiner Beratungen zu den von der Bundesregierung vorlegten Entwürfen zum Präventionsgesetz und zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) hat der Bundesrat in seiner Sitzung am vergangenen Freitag grundsätzlich Zustimmung signalisiert. Beim GKV-VSG bekräftigte die Länderkammer in der Abstimmung der Änderungsanträge ihre Ansicht, dass das Gesetz der Zustimmung des Bundesrates bedarf.Show more11.02.2015, 23:00 Uhr
Genossenschaften und Kooperationen sind gefragt
BERLIN (ks) | Apotheken müssen ihre Rentabilität im Auge behalten – dazu setzen sie unter anderem auf günstige Einkaufsbedingungen. Zu diesen verhelfen ihnen nicht zuletzt Apothekengenossenschaften und -kooperationen. In der aktuellen Apokix-Monatsfrage des Kölner Instituts für Handelsforschung gaben nur 18 Prozent der rund 250 befragten Apothekerleiter und -leiterinnen an, nicht in einer Apothekergenossenschaft oder einer anderen Apothekenkooperation zu sein (siehe auch unser Bericht vom Kooperationsgipfel des BVDAK ab Seite 22).Show more11.02.2015, 23:00 Uhr
87 Prozent sind drin
MÜNCHEN (diz) | Von den Entwicklungen im Markt der Apothekenkooperationen über neuroökonomische und emotionale Kaufentscheidungen bis hin zum Antikorruptionsgesetz – der 7. Kooperationsgipfel des Bundesverbands Deutscher Apothekenkooperationen bot ein breites Spektrum an Themen. Am 4. und 5. Februar trafen sich in München rund 370 Entscheider von Kooperationen, Großhandlungen, der Pharmaindustrie und Dienstleistern rund um die Apotheke. Aus dem kleinen überschaubaren BVDAK-Kongress ist im Lauf der letzten Jahren ein Branchentreff geworden, der vor allem zum Netzwerken genutzt wird.Show more11.02.2015, 23:00 Uhr
Gesetzentwurf ist noch zu schwammig
BERLIN (jz/lk) | Die ABDA will die Zeit, die den Verbänden für ihre Stellungnahme zum von der Bundesregierung geplanten Anti-Korruptions-Straftatbestand im Gesundheitswesen noch bleibt, für eine „intensive Prüfung nutzen“. Andere Verbände hatten sich vergangene Woche bereits sehr kritisch geäußert: Einigen ist die Formulierung im Gesetzentwurf zu ungenau. Sie befürchten, dass sinnvolle und gewollte Kooperationsformen in Zukunft kriminalisiert werden könnten. Ähnliche Befürchtungen hat man auch bei der ABDA.Show more11.02.2015, 23:00 Uhr
An die Grenzen des Erlaubten gehen
MÜNCHEN (diz) | „Die Apothekenkooperationen sollten an die Grenzen des Erlaubten gehen und unser System dehnen“, zeigte sich Stefan Hartmann, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Apothekenkooperationen (BVDAK) auf dem 7. Kooperationsgipfel am 4. und 5. Februar in München überzeugt. Kritische Worte äußerte er in Richtung Pharmazieräte: Hier wünsche er sich keine Einmischung in betriebswirtschaftliche Belange. Den diesjährigen BVDAK-Kongress nutzten knapp 400 Teilnehmer aus Industrie, Großhandel, Kooperationen und Apothekendienstleistern zum Netzwerken. Show more08.02.2015, 23:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung
