
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Überproportionale und nicht gerechtfertigte Belastung der Apotheken“
Erhöhter Kassenabschlag, höhere Patientenzuzahlung, erhöhter Herstellerabschlag – all das ist im GKV-Sparpaketentwurf des Kabinetts vorgesehen. In ihrer Stellungnahme stellt die Abda klar, dass sie darin eine nicht gerechtfertigte Belastung der Apotheken sieht.Show moregesundheitspolitik
politik
Abda-Stellungnahme GKV-Sparpaket
15.05.2026, 09:00 Uhr
Erleichterungen für PUMAs
BERLIN (ks) | Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – dies gilt auch im Hinblick auf die Arzneimitteltherapie. Schlicht die Dosis zu reduzieren, ist nicht der richtige Weg. Doch nur 39 Prozent der Arzneimittel, die Kindern verabreicht werden, sind auch für diese zugelassen. Im Krankenhaus sieht die Situation noch schlechter aus: Für 50 Prozent der dort bei Kindern eingesetzten Medikamente gebe es keine Daten zur Verträglichkeit und Sicherheit bei Kindern, sagt Dr. Martin Zentgraf, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Diese Situation ist unbefriedigend. Doch obwohl sich die EU bemüht, Anreize zu setzen, hält sich die Zahl neuer Kinderarzneimittel in engen Grenzen.Show more22.03.2015, 23:00 Uhr
Gemeinsam lernen
BERLIN (ks) | In der Praxis lässt die Kommunikation zwischen den Gesundheitsberufen – nicht zuletzt zwischen Apothekern und Ärzten – oft zu wünschen übrig. Daher soll das interprofessionelle Lernen in der Ausbildung und in der Fortbildung von Gesundheitsberufen verstärkt werden. Dafür haben sich die über 40 Mitgliedsverbände der Fachberufekonferenz bei der Bundesärztekammer ausgesprochen – zu ihnen zählt auch die ABDA. Bei einer gemeinsamen Aus- und Fortbildung, so heißt es, lasse sich die spätere Kommunikation in multiprofessionellen Teams oder bei der Fallbegleitung von Patienten mit komplexen Krankheitsbildern besser erlernen.Show more22.03.2015, 23:00 Uhr
Darf eine Zahnärztin die „Pille“ verschreiben?
Stuttgart (diz) | Eine Frau kommt in die Apotheke und legt ein Privatrezept über die Antibaby-Pille vor. Auf den zweiten Blick erkennt die Apothekerin: Das Rezept hat eine Zahnärztin ausgestellt. Auf Nachfrage der Apothekerin legt die Kundin einen Nachweis vor, aus dem hervorgeht, dass sie selbst Zahnärztin ist und das Rezept für sich (ad usum proprium) ausgestellt hat. Darf die Apothekerin das Rezept beliefern oder nicht?Show more22.03.2015, 23:00 Uhr

Versandapotheken schielen auf Innovationsfonds
Berlin – Der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf für das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz mit dem Ziel, die qualitative, hochwertige und vor allem flächendeckende medizinische Versorgung sicherzustellen findet die volle Unterstützung des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA). Besonders den dort verankerten Innovationsfonds findet der Verband interessant – hier böten Arzneimittelversandhändler bereits einige Maßnahmen, die aus BVDVA-Sicht eine Förderung verdienten.Show moreGKV-Versorgungsstärkungsgesetz
20.03.2015, 15:50 Uhr

Ärzte: Kliniken sollen Arzneien mitgeben
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) begrüßt zwar grundsätzlich die geplanten Neuregelungen zum Entlassmanagement im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG). Statt eines Entlass-Rezeptes fordern die Ärzte aber die Mitgabe der vorordneten Arzneimittel durch die Krankenhausapotheke.Show moreGKV-Versorgungsstärkungsgesetz
20.03.2015, 13:15 Uhr

BVMed: Ausschreibungen ungeeignet
Berlin – Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert Verbesserungen in der Versorgung der Patienten mit Hilfsmitteln. Die Ausschreibungspraxis der Krankenkassen führe in vielen Bereichen zu einer erheblichen Verschlechterung der Versorgungsqualität der Patienten, einer Aushöhlung des Sachleistungsprinzips sowie zu einer Gefährdung der mittelständischen Versorgungsstruktur der Leistungserbringer. Überdies spricht sich der Verband dafür aus, die im Entwurf für das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) vorgesehenen Regelungen zum Entlassmanagement zugunsten von Homecare-Unternehmen zu erweitern. Show moreHilfsmittelversorgung
20.03.2015, 12:20 Uhr

Gröhe: Impfpflicht ist kein Tabu
Berlin - Anlässlich der ersten Lesung des Präventionsgesetzes heute im Bundestag hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) Ärzte, Kitas, Schulen und Eltern dazu aufgerufen, die Impflücken vor allem bei Jugendlichen zu schließen. „Wenn das nicht gelingt, darf eine Impfpflicht kein Tabu sein.“ Alle Gesundheits-Routineuntersuchungen müssten genutzt werden, um den Impfschutz zu überprüfen. Notwendig sei eine „offene Debatte ohne Scheuklappen“. Show morePräventionsgesetz im Bundestag
20.03.2015, 10:50 Uhr

Neue Aufgaben lassen auf sich warten
Berlin - Im Saarland wird in diesem Jahr die Apothekerkammer staatliche Aufgaben der Apothekenüberwachung übernehmen. Der Zeitpunkt verschiebt sich zwar immer weiter nach hinten. In einem aktuellen Rundschreiben weist die Kammer aber schon einmal auf bevorstehende Änderungen hin. So wird die Regelbesichtigung künftig etwa zwei Wochen zuvor angekündigt. Dies soll den Apotheken ausreichend Zeit geben, sich vorzubereiten. Show moreApothekerkammer des Saarlandes
20.03.2015, 08:45 Uhr

PUMAs sollen es leichter haben
Berlin - Nur 39 Prozent der Arzneimittel, die Kinder verabreicht werden, sind auch für diese zugelassen. Für Kinder, die im Krankenhaus behandelt werden, sieht die Situation noch ärger aus: Für 50 Prozent der dort eingesetzten Medikamente gebe es keine Daten zur Verträglichkeit und Sicherheit bei Kindern, sagt Dr. Martin Zentgraf, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Diese Situation ist unbefriedigend. Doch obwohl sich die EU bemüht, Anreize zu setzen, hält sich die Zahl neuer Kinderarzneimittel in engen Grenzen. Show moreBPI zu Kinderarzneimitteln
19.03.2015, 14:50 Uhr

Mehr Geld für Hospize
Berlin - Sterbende sollen in Deutschland künftig weit besser zu Hause, in Hospizen und Krankenhäuser betreut werden. Ein neuer Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) soll Lücken in der Hospiz- und Palliativversorgung vor allem auf dem Land schließen. Die Mehrkosten von bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr sollen die gesetzlichen Krankenkassen tragen. Show moreGröhes nächster Gesetzentwurf
19.03.2015, 07:40 Uhr
Wala greift durch
BERLIN (lk) | Mit neuen Markenpartnerverträgen versucht die Wala Heilmittel GmbH, den Online-Handel mit ihren Dr.-Hauschka-Kosmetikprodukten unter Kontrolle zu bringen. Der bislang weitgehend uneingeschränkte Versand über Internetapotheken, Internetdrogerien und andere Handelsplattformen wie Amazon soll mit strengen Auflagen eingeschränkt werden. So muss künftig der Name der Stammapotheke in der Internetadresse der dazugehörenden Internetapotheke erkennbar sein. Diese Klausel dürfte für viele Apotheken kaum erfüllbar sein.Show more18.03.2015, 23:00 Uhr
So war’s bei uns
STUTTGART (jb) | Vergangenen Freitag wurde im Bundesanzeiger die Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung veröffentlicht. Damit waren am Samstag alle Notfallkontrazeptiva ohne Rezept in der Apotheke zu haben. Allerdings gestaltete sich der Start der „OTC-Pille-danach“ ein wenig holprig.Show more18.03.2015, 23:00 Uhr
Apotheker gehören mit ins Boot
MÜNSTER (jb) | Das Thema „Pille danach“ ist derzeit omnipräsent. Auch auf dem Westfälisch-lippischen Apothekertag, der am vergangenen Wochenende in Münster stattgefunden hat, kam die Rede auf die „Pille danach“. Bei den politischen Grußworten waren sich alle drei Rednerinnen – Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening sowie die Staatssekretärinnen Ingrid Fischbach (Bundesgesundheitsministerium) und Martina Hoffmann-Badache (nordrhein-westfälisches Gesundheitsministerium) – einig: Apotheker können die notwendige Beratung leisten und hier Verantwortung übernehmen.Show more18.03.2015, 23:00 Uhr
LNG-Präparate auch mit Rx-Kennzeichnung ohne Rezept?
Berlin (ks) | Gleich, ob es die Ulipristal-haltige ellaOne® ist oder eines der Levonorgestrel-haltigen Präparate: Alle Notfallkontrazeptiva können in der Apotheke nun ohne Rezept abgeben werden – auch wenn die LNG-Präparate noch als verschreibungspflichtig gekennzeichnet sind. Diese Auffassung vertritt das für HRA Pharma (ellaOne®, Pidana®) zuständige Regierungspräsidium Arnsberg – und so sieht es auch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Show more18.03.2015, 23:00 Uhr
Oft ist die Technik Schuld
BERLIN (lk) | Retaxationen sind offenbar häufig auf technische Probleme bei der Datenübermittlung und auf Einstellungen der Apothekensoftware zurückzuführen. Fehler der Apotheker sind dagegen nur in wenigen Ausnahmen berechtigter Anlass für Reklamationen der Kassen. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Prüfung der AOK Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Apothekerverband Rheinland-Pfalz. Untersucht wurden die abgerechneten Rezepte des dritten Quartals 2014.Show more18.03.2015, 23:00 Uhr
Betreuung durch die Apotheke wirkt
BERLIN (ks) | Unterstützung aus der Apotheke kann das Diabetesrisiko senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit rund 1000 Teilnehmern, die das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen (Wipig) mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg initiiert hat. Durch die Betreuung gelang es den Studienteilnehmern abzunehmen und sich mehr zu bewegen. Die Folge: Das Diabetesrisiko sank innerhalb eines Jahres merklich.Show more18.03.2015, 23:00 Uhr
Ran an die „dicken Bretter“
ck | In seiner Eröffnungsrede beim 20. Fortbildungswochenende im Brandenburgischen Cottbus berichtete der Präsident der Landesapothekerkammer Brandenburg Jens Dobbert vom aktuellen Stand der Etablierung eines Pharmaziestudiums in Potsdam. Man sei miteinander im Gespräch und werde es auch bleiben.Show more18.03.2015, 23:00 Uhr

ellaOne: Welchen Preis nehmen Sie?
Berlin - Seit letztem Samstag ist die „Pille danach“ nicht mehr verschreibungspflichtig. Mit dem OTC-Switch ist auch die Preisbindung entfallen. Apotheken können den Preis für das Notfallkontrazeptivum also selbst bestimmen. Wir möchten von Ihnen wissen: Wie halten Sie es mit der Preisgestaltung für Notfallkontrazeptiva? Machen Sie mit bei unserer Umfrage! Show moreDAZ.online-Umfrage
18.03.2015, 16:30 Uhr

Ab 1. April ist Limptar verschreibungspflichtig
Stuttgart - Ab 1. April 2015 ist das Alkaloid Chinin zur Anwendung am Menschen ohne Einschränkung nur noch auf ärztliche Verschreibung erhältlich. Das geht auf eine Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung zurück, die bereits zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist und mit dem 1. April wirksam wird. Auf dem deutschen Markt betrifft dies das Präparat Limptar® N sowie homöopathische Arzneimittel, in denen die Endkonzentration von Chinin die vierte Dezimalpotenz übersteigt. Show moreEnde der Übergangsfrist
18.03.2015, 15:45 Uhr

„Pauschalierungen sind immer falsch“
Stuttgart - Professor Dr. Gerd Glaeske hatte am vergangenen Wochenende auf dem Westfälisch-lippischen Apothekertag gefordert, alle im Markt befindlichen Arzneimittel hinsichtlich ihres Nutzens auf den Prüfstand zu stellen. Der Patientennutzen sei nicht Gegenstand der Zulassung und ist in seinen Augen in vielen Fällen nicht erwiesen. Bei den Herstellern müsse ein Zeichen gesetzt werden, dass sie nicht mehr wie bisher mit allem durchkämen, so Glaeske. Während Glaeskes Forderung nach evidenzbasierter Entscheidungsfindung in der Apotheke bei den Zuhörern durchaus Anklang fand, stießen sie beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) auf wenig Gegenliebe. Show moreBPI widerspricht Glaeske
18.03.2015, 14:15 Uhr

Regionale Versorgung im Blick der Gesundheitsökonomen
Bielefeld - „Die Gesundheitsökonomie ist klar im Aufwind“, konstatierte Prof. Dr. Reiner Leidl, München, bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (DGGÖ), die am Montag und Dienstag in Bielefeld stattfand. Zentrales Thema der Tagung war die „Gesundheit in den Regionen - zwischen Versorgungsanspruch und Kostenverteilung“, doch in rund 200 Einzelbeiträgen wurde ein breites Spektrum aktueller gesundheitsökonomischer Forschung vorgestellt. Show moreDeutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie
18.03.2015, 12:20 Uhr

DKG begrüßt Regeln zur Entlassmedikation grundsätzlich
Berlin - Die Regierungskoalition will mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) auch das Entlassmanagement der Krankenhäuser neu regeln. Unter anderem soll Krankenhäusern die Möglichkeit eröffnet werden, zur Sicherstellung einer durchgehenden Versorgung mit Arzneimitteln Patienten bei der Entlassung die jeweils kleinste Packung eines Arzneimittels zu verordnen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt die geplanten ambulanten Verordnungsmöglichkeiten ausdrücklich. Show moreGKV-Versorgungsstärkungsgesetz
18.03.2015, 11:25 Uhr

AOK: Regelwerk nur für Null-Retax
Berlin - Für den Mittwoch der kommenden Woche hat der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages die relevanten Verbände zur Anhörung zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) gebeten. Vorab leiten die Verbände dem Gesundheitsausschuss ihre schriftlichen Stellungnahmen zu. Darin hat sich der AOK-Bundesverband unter anderem mit der im GKV-VSG vorgesehenen Regelung zum Thema Retaxationen befasst: Die AOK sehen keine Notwendigkeit für einen bundeseinheitlichen Retax-Katalog. Show moreAnhörung zum GKV-VSG
18.03.2015, 09:55 Uhr
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