

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
politik
Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr


Angemessene Honorierung statt bürokratischer Gängelung
Damp – Etwa 400 Teilnehmer besuchten am Wochenende den Fortbildungskongress der Apothekerkammer Schleswig-Holstein im Ostseebad Damp und informierten sich über die Besonderheiten geriatrischer Patienten. In seiner Begrüßung erklärte Kammerpräsident Gerd Ehmen, die Apotheker sollten konsequent zu ihren Werten stehen. Er betonte aber auch, wie wichtig ein angemessenes Honorar für die Apotheker ist. Show moreFrühjahrskongress
im Ostseebad Damp
30.03.2015, 06:40 Uhr
Apotheker als Verkäufer
STUTTGART (wes) | „Unser Ziel für Dienstag sind 500 Dollar oder mehr Umsatz mit Patienten-orientierten Dienstleistungen in jedem Geschäft“, heißt es in einer internen E-Mail einer kanadischen Apothekenkette, die dem Fernsehsender CBCnews zugespielt wurde. Diese und andere Mails von kanadischen Apothekenketten zeigen, welchen Druck Apothekenketten auf ihre Angestellten ausüben.Show more29.03.2015, 22:00 Uhr
Gesundheitspakt mit Apothekern
BERLIN (jz) | Für die Neuauflage des Landesgesundheitspaktes setzt die hessische Regierung auch auf Apotheken: Zu den 15 Pakt-Partnern aus dem Gesundheitswesen, die vergangene Woche den Gesundheitspakt 2.0 unterzeichneten, gehören auch der Landesapothekerverband (LAV) sowie die Landesapothekerkammer (LAK) Hessen. Beide sehen als Kernthemen die interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere mit Ärzten sowie das Medikationsmanagement. Show more29.03.2015, 22:00 Uhr
Engpässe international
BERLIN (ks) | Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind zum Alltag geworden. Sie bedeuten zwar nicht zwangsläufig Versorgungsengpässe. Doch die Situation ist in den letzten Jahren kritischer geworden. Wer nach den Ursachen der Engpässe fragt, muss feststellen: Monokausal sind sie nicht erklärbar. Doch wie gehen die unterschiedlichen Länder damit um, dass immer wieder Arzneimittel fehlen? Eine aktuelle Studie von IMS Health im Auftrag von Pro Generika hat sich dieser Frage angenommen. Show more29.03.2015, 22:00 Uhr
„Schmusekurs“ beenden!
BERLIN (az) | Dr. Stefan Hartmann, Vorsitzender des Bundesverbands der Apothekenkooperationen (BVDAK), fordert von der ABDA, im Hinblick auf das Verhältnis Apotheker-Krankenkassen endlich Klartext zu reden. Die jüngste Aussage der neuen ABDA-Geschäftsführerin Wirtschaft, Claudia Korf, im Interview mit der „Pharmazeutischen Zeitung“, zwischen Kassen und Apotheken laufe zurzeit „wenig schief“, sei „nicht nur realitätsfern, sondern auch eine Ohrfeige für jeden Apotheker, der tagtäglich mit den Krankenkassen Kämpfe austrägt.“ Show more29.03.2015, 22:00 Uhr
Gibt es ein Recht auf Rx-Boni?
BERLIN (jz) | Über die Frage, ob die deutsche Preisbindung für Rx-Arznei der Sicherstellung der Versorgungsqualität dient oder nicht, soll nun der EuGH entscheiden (siehe DAZ 13/2015). Bei der ABDA will man sich inhaltlich nicht dezidiert zum Gerichtsverfahren äußern. Anders die Deutsche Parkinson Vereinigung (dPV) und der Europäische Verband der Versandapotheken (EAMSP): Sie setzen darauf, dass die EU-Richter ein Recht auf Rx-Boni aussprechen. Show more29.03.2015, 22:00 Uhr

Befreiung vom Herstellerabschlag rechtens
Berlin – Die EU-Kommission hat keine Bedenken im Hinblick auf die deutsche Ausnahmeregelung, derzufolge Pharmafirmen von Herstellerabschlägen befreit werden können, wenn ihnen dadurch nachweislich eine nicht hinnehmbare finanzielle Belastung entsteht. Nach eingehender Prüfung kam die Kommission laut einer Mitteilung zu dem Ergebnis, dass die deutsche Regelung mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang steht. Sie ermögliche es, die Kosten im öffentlichen Gesundheitswesen durch ein Preismoratorium für bestimmte Arzneimittel unter Kontrolle zu halten – und zwar ohne weiter zu gehen als zu diesem Zweck erforderlich. Show moreEU-Kommission
gibt grünes Licht
27.03.2015, 15:15 Uhr

„Pille danach“: Werbeverbot kommt
Berlin - Der Bundesrat hat heute das 5. SGB IV-Änderungsgesetz passieren lassen. Das Gesetz, das vor allem das Ziel hat, Meldeverfahren in der sozialen Sicherung zu optimieren, war als Omnibus für weitere Regelungen zur „Pille danach“ genutzt worden. Nach der Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung wollte der Gesetzgeber dafür sorgen, dass das nunmehr rezeptfreie Notfallkontrazeptivum für junge Frauen weiterhin von den gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird. Zudem soll es ein Werbeverbot für die „Pille danach“ geben. Show moreBundesrat
27.03.2015, 14:05 Uhr

Regierung zieht Bürokratiebremse
Berlin – Ein kleiner Lichtblick für von überbordender Bürokratie gebeutelte Apotheker: Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den vom Bundeswirtschaftsminister vorgelegten Entwurf eines Bürokratieentlastungsgesetzes sowie die Einführung einer Bürokratiebremse nach dem Prinzip „One in, one out“ beschlossen. Das Prinzip gibt vor, dass Belastungen, die durch neue Regelungsvorhaben der Regierung für die Wirtschaft entstehen, in gleichem Maße an anderer Stelle wieder abgebaut werden müssen. Die Bremse soll zum 1. Juli in Kraft treten. Show moreEntlastung
der Wirtschaft
27.03.2015, 08:45 Uhr

Wenige schwarze Schafe sorgen für hohen Schaden
Berlin - Bei der KKH - Kaufmännische Krankenkasse ermittelt bereits seit Jahren ein spezielles Team gegen betrügerische Leistungserbringer. Heute hat die Kasse in Hannover ihre Bilanz für 2014 vorgelegt: Eine Schadenssumme von 1,1 Millionen Euro hat sich die KKH zurückgeholt, 343 neue Betrugsfälle wurden aufgedeckt und 51 Strafanzeigen gestellt. Der größte finanzielle Schaden entstand der Kasse zufolge im Bereich der Apotheken. Bei der KKH freut man sich bereits auf den neuen Straftatbestand, den der Gesetzgeber plant, um Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen künftig umfassender ahnden zu können. Show moreAbrechnungsbetrug
26.03.2015, 15:15 Uhr

ABDA für kürzere Frist bei Retax-Einigung
Berlin - Über drei Stunden zog sich die gestrige Anhörung zum Entwurf für das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz im Gesundheitsausschuss des Bundestags. Themen waren etwa die Neuverteilung von Arztsitzen, neue Untersuchungs- und Behandlungsmetholden und der Innovationsfonds – an Kritik wurde nicht gespart. Die ABDA kam ein einziges Mal zu Wort: zum Thema Retax. Show moreAnhörung zum GKV-VSG
26.03.2015, 11:00 Uhr
ABDA hält sich vornehm zurück
BERLIN (ks) | Die ABDA begrüßt das Anliegen des geplanten GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG), die flächendeckende Versorgung der Patienten und den bedarfsgerechten Zugang in Deutschland zu verbessern. Das betont sie in ihrer schriftlichen Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung zum GKV-VSG, die am 25. März – nach Redaktionsschluss der DAZ – im Gesundheitsausschuss des Bundestages stattgefunden hat. Darin bleibt sie weitgehend bei den Änderungsvorschlägen, die sie bereits im Herbst ins Spiel gebracht hatte. Allerdings steckt die Standesorganisation deutlich zurück, was die aus ihrer Sicht noch nötigen ergänzenden Regelungen zur Honorierung betrifft.Show more25.03.2015, 23:00 Uhr
Es geht nur gemeinsam
BERLIN (ks) | Die ungeliebten Ausschreibungen in der ambulanten Zytostatikaversorgung, die künftigen Verhandlungen über die Anlage 3 der Hilfstaxe und die geplanten Leitlinien einer guten onkologischen Versorgung – dies waren drei der Themen, die die Mitglieder des Verbands der Zytostatika herstellenden Apothekerinnen und Apotheker e.V. (VZA) bei der Jahrestagung ihres Verbandes am 12. und 13. März in Berlin beschäftigten. Daneben gab es Input, der über die unmittelbaren Fachthemen des Verbands hinausging, unter anderem vom Freiburger Demografen und Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen.Show more25.03.2015, 23:00 Uhr
Diefenbach gibt HAV-Mandat auf
BERLIN (ks) | Dr. Hans Rudolf Diefenbach – bis vor Kurzem noch stellvertretender Vorsitzender des Hessischen Apothekerverbandes (HAV) – hat dem Verband den Rücken gekehrt. Diese Woche Montag gab er bekannt, dass er „mit sofortiger Wirkung aus dem Vorstand des Hessischen Apothekerverbandes ausscheide“.Show more25.03.2015, 23:00 Uhr
Rx-Boni vor dem EuGH
BERLIN (jz) | Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat darüber zu entscheiden, inwieweit die deutsche Arzneimittelpreisbindung auch für ausländische Versandapotheken gilt – ob Rx-Boni also auch für Versender wie DocMorris tabu sind. Der 20. Senat des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf hat die Frage der Vereinbarkeit deutscher Preisbindungsklauseln mit europäischem Recht am 24. März per Beschluss dem EuGH in Luxemburg vorgelegt (Az. I 20 U 149/13).Show more25.03.2015, 23:00 Uhr
Warten auf L-Thyroxin von Hexal
BERLIN (ks) | L-Thyroxin ist in der Apotheke ein gängiges, aber nicht selten auch problembehaftetes Medikament. Wer einmal gut auf sein Präparat eingestellt ist, sollte besser nicht mehr umsteigen. Wegen seiner engen therapeutischen Breite ist das Schilddrüsenhormon auch auf der Substitutionsausschlussliste gelandet. Doch was soll ein Patient tun, wenn das Präparat, das sich bei ihm bewährt hat, nicht lieferbar ist?Show more25.03.2015, 23:00 Uhr
Kliniken sollen Arzneien mitgeben
BERLIN (lk) | Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) begrüßt zwar grundsätzlich die geplanten Neuregelungen zum Entlassmanagement im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG). Statt eines Entlass-Rezeptes fordern die Ärzte aber die Mitgabe der verordneten Arzneimittel durch die Krankenhausapotheke.Show more25.03.2015, 23:00 Uhr
Infliximab jetzt unter Rabattvertrag
BERLIN (ks) | Die Techniker Krankenkasse (TK), die DAK-Gesundheit, die KKH Kaufmännische Krankenkasse, die BKK vor Ort, die pronova BKK und die HEK haben mit dem Originalhersteller MSD (Remicade®) sowie mit dem Biosimilar-Anbieter Mundipharma (Remsima®) Rabattverträge für den monoklonalen Antikörper Infliximab abgeschlossen.Show more25.03.2015, 23:00 Uhr
„Formale Dinge sind kein Selbstzweck“
BERLIN (lk) | Professor Herbert Rebscher, der Vorstandsvorsitzende der Ersatzkasse DAK-Gesundheit, ist ein Freund deutlicher Worte. Damit sorgt er immer wieder für Irritationen, zuletzt bei den Apothekerinnen und Apothekern. Vor allem über seinen Vergleich eines Rezepts mit der Rechnung eines Schlossers haben sich viele von Retaxationen Betroffene geärgert. Im DAZ-Interview erläutert der Chef der mit 6,2 Millionen Versicherten drittgrößten deutschen Kasse, wie es zu dem Vergleich kam, dass die Rezeptabrechnung ein vollständig automatisierter Vorgang ist und warum Rezept-Formalien kein Selbstzweck sind. Das Gespräch führte DAZ-Hauptstadtkorrespondent Lothar Klein.Show more25.03.2015, 23:00 Uhr
Man vertraut uns
BERLIN (jz) | Das Vertrauen der Bundesbürger in den apothekerlichen Berufsstand ist nach wie vor hoch: Wie aus der Reader´s Digest Studie „Trusted Brands 2015“ hervorgeht, teilen sich Apotheker mit den Piloten in Deutschland den dritten Platz im Vertrauens-Ranking der Bevölkerung. Ein noch größeres Ansehen genießen danach nur Krankenschwestern und die Feuerwehr. Ärzte landen knapp hinter den Apothekern.Show more25.03.2015, 23:00 Uhr
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