
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Venöse Blutabnahme – künftig eine apothekenübliche Dienstleistung
Der Bundestag hat am heutigen Freitag das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) beschlossen. Darin finden sich zahlreiche neue Aufgaben für die Apotheken, darunter auch die Möglichkeit, venöses Blut abzunehmen. So sieht die Regelung im Detail aus.Show moregesundheitspolitik
politik
ApoVWG
22.05.2026, 13:45 Uhr
Zulassungen sollen weiter ruhen
BERLIN (jz) | Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat ihre Empfehlung bekräftigt, eine Reihe von Zulassungen, die vorwiegend auf klinischen Studien der indischen Firma GVK Biosciences beruhen und zentral für die EU erfolgten, ruhen zu lassen. Die Zulassungsinhaber von sieben betroffenen Arzneimitteln hatten eine erneute Überprüfung verlangt. Lediglich für eine Zulassung hob die EMA ihre Empfehlung auf – für rund 700 weitere empfiehlt sie weiterhin das Ruhen.Show more27.05.2015, 22:00 Uhr
ABDA zieht um ... und um
BERLIN (jz) | Anfang letzter Woche hat die ABDA einige Entscheidungen für die Zukunft getroffen: Die Tochtergesellschaften Govi und WuV sollen eins werden, die Geschäftsstelle zwei Mal umziehen. Der endgültige Sitz des Apothekerhauses soll ein Neubau in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofes werden und das bisherige Domizil in der Jägerstraße verkauft werden. Show more27.05.2015, 22:00 Uhr

Medikationsplan nur mit Apothekern sinnvoll
Berlin – Grundsätzlich begrüßt man bei der Apothekerkammer Niedersachen den im E-Health-Gesetz vorgesehenen Anspruch auf einen Medikationsplan – allerdings macht es aus Sicht der Kammerpräsidentin wenig Sinn, dass dieser vom Hausarzt erstellt werden soll und Apotheker im Gesetz gar nicht erwähnt werden. „Ein Medikationsplan ohne Apotheker ist ein Anachronismus“, kritisiert Magdalene Linz in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf – und fordert daher von der Politik Nachbesserung. Ihre Kammer will nun erneut den Kontakt zu Vertretern der CDU- und SPD-Landesgruppen suchen, um die Gründe für die Kritik im Detail zu erörtern. Show moreLinz fordert Nachbesserung am E-Health-Gesetz
27.05.2015, 15:05 Uhr

BMG: Apothekenhonorar deckt Medikationsplan ab
Berlin - Zweite Schlappe für die ABDA: Nach dem die Große Koalition die Forderung nach einer regelmäßigen Überprüfung des Apothekenhonorars nicht erhört hat, gehen die Apotheker auch beim E-Health-Gesetz weitestgehend leer aus. Die ABDA-Forderung nach einer intensiven Einbindung in die Erstellung des Medikationsplanes wurde ebenso nicht erfüllt wie die damit verbundene Forderung nach einer Extra-Vergütung. Stattdessen erhalten die Ärzte ein Extra-Honorar. DAZ.online hat bei Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nachgefragt.Show moreE-HEALTH: ZWEITE SCHLAPPE FÜR ABDA
27.05.2015, 10:25 Uhr

Gröhe: Patienten-Nutzen gehört in den Mittelpunkt
Berlin - Das Bundeskabinett hat heute wie erwartet den Gesetzentwurf für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) beschlossen. Kern des E-Health-Gesetzes ist der Aufbau eines sicheren Datennetzes zwischen Ärzten, Kliniken, Apothekern und letztlich auch Patienten. Von der Bundesregierung werden Fristen für die Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gesetzt. Als erste konkrete Maßnahmen wird ab Herbst 2016 ein zunächst schriftlicher Medikationsplan für Patienten ab drei Medikationen eingeführt, der von Ärzten erstellt wird.Show moreE-HEALTH-GESETZ BESCHLOSSEN
27.05.2015, 09:45 Uhr

vzbv fordert Datenschutz und Patientennutzen
Berlin - Die deutschen Verbraucher sind überwiegend skeptisch, wenn ihre Gesundheitsdaten elektronisch oder gar vom Internet erfasst werden. Nach einer aktuellen Umfrage von forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) haben 82 Prozent „etwas“ oder sogar „große“ Bedenken, dass Gesundheitsdaten von Unberechtigten gelesen werden könnten. Der vzbv fordert vor diesem Hintergrund eine sichere, zentrale Infrastruktur, über die Verbraucher Gesundheitsdaten speichern und sich mit Ärzten austauschen können – und zwar zügig. Show moreE-Health
26.05.2015, 10:55 Uhr

Medikationsplan ab drei Arzneimitteln
Berlin - Ab Herbst 2016 werden Patienten mit drei und mehr regelmäßigen Medikationen einen Anspruch auf die Erstellung eines Medikationsplanes erhalten. Das Bundeskabinett wird morgen wie geplant über das geänderte E-Helth-Gesetz beraten und es voraussichtlich in die parlamentarische Beratung schicken. Der Medikationsplan soll von den behandelnden Ärzten erstellt werden, die dafür ein Honorar erhalten. Die Apotheker können nur bei der späteren Aktualisierung ohne Honoraranspruch einbezogen werden.Show moreE-HEALTH-GESETZ IM KABINETT
26.05.2015, 09:50 Uhr

WHO gibt grünes Licht für Aktionsplan
Genf - Die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich nach langen Debatten am Pfingstmontag auf einen globalen Aktionsplan für den Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen verständigt. Ziel sei es, eine wirksame Behandlung und Vorbeugung bakterieller Infektionen durch effektive und sichere Medikamente auch weiter gewährleisten zu können, erklärte die Organisation. Show moreAntibiotika-Resistenzen
26.05.2015, 07:45 Uhr
Jacutin nicht mehr auf Kassenkosten
BERLIN (jz) | Die Krankenkassen müssen das Läusemittel Jacutin® Pedicul Fluid (Dimeticon) von Almirall künftig nicht mehr erstatten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte dem Medizinprodukt seine Verordnungsfähigkeit vor einigen Jahren aberkannt. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat das Bundessozialgericht am 13. Mai entschieden, dass er zur Streichung berechtigt war. Show more24.05.2015, 22:00 Uhr
Ärzte informieren über Masernimpfung
BERLIN (ks) | Die jüngste Masernwelle hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen veranlasst, eine Informationskampagne zur Masernimpfung zu initiieren. Der Appell richtet sich vor allem an nach 1970 geborene Erwachsene, die häufig keinen ausreichenden Impfschutz besitzen.Show more24.05.2015, 22:00 Uhr
Schrittinnovationen nicht ausbremsen
BERLIN (ks) | Schrittinnovationen können für Patienten – vor allem für Kinder – sehr hilfreich sein. Doch die Weiterentwicklung bekannter Substanzen wird hierzulande nicht honoriert. Ein Unternehmen, das eine schlecht schmeckende Tablette in einen süßen Saft wandelt und dadurch einen Wirkstoff einer Anwendung für Kinder zuführt, kann nicht erwarten, dafür besser bezahlt zu werden als jeder andere Generikahersteller dieser Substanz. Der Festbetrag ist für alle gleich. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) wünscht sich mehr Anerkennung für diese Art der Innovation und widmete daher am 19. Mai seine „Berliner Runde“ dem Thema. Show more24.05.2015, 22:00 Uhr
Förderung zur Stabilisierung
BERLIN (jz) | Sachsens Apotheker signalisieren abermals, dass es aus ihrer Sicht keine ernst zu nehmende Standortalternative für das seit Ende 2011 von der Schließung bedrohte Pharmazeutische Institut in Leipzig gibt: Der Vorstand der Landesapothekerkammer (SLAK) hat die Förderung eines am Institut der Universität angesiedelten dreijährigen Studienprojekts zur sektorenübergreifenden Betreuung von speziell operierten Patienten mit Adipositas beschlossen. Pro Jahr unterstützt die Kammer das Projekt mit 40.000 Euro, insgesamt also 120.000 Euro. Show more24.05.2015, 22:00 Uhr

Glybera: Zusatznutzen nicht quantifizierbar
Berlin - Das Orphan Drug Glybera® (Wirkstoff: Alipogentiparvovec) zur Behandlung der seltenen Stoffwechselerkrankung Lipoproteinlipasedefizienz (LPLD) hat einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen. Mit einem entsprechenden – auf ein Jahr befristeten – Beschluss beendete der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute das frühe Nutzenbewertungsverfahren für das Arzneimittel mit einer Verzögerung von einem guten Monat. Show moreGemeinsamer Bundesausschuss
21.05.2015, 12:00 Uhr

Keine Zuweisung beim Entlassmanagement
Berlin - Die Große Koalition hat ihre Pläne zur Neuregelung des Entlassmangements überdacht. Eine Formulierungshilfe für einen Änderungsantrag zum Entwurf für das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz sieht unter anderem vor, dass Klinikärzte künftig „eine Packung mit dem kleinsten Packungsgrößenkennzeichen gemäß Packungsgrößenverordnung“ bei der Entlassung verschreiben können. Zudem soll ausdrücklich klargestellt werden, dass das in § 11 des Apothekengesetzes geregelte Zuweisungsverbot unberührt bleibt. Show moreGKV-Versorgungsstärkungsgesetz
21.05.2015, 09:45 Uhr

Hecken soll G-BA-Chef bleiben können
Berlin – Der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken, soll auch weiterhin einer der einflussreichsten Entscheider im deutschen Gesundheitswesen bleiben: Union und SPD haben sich darauf geeinigt, das vor vier Jahren ausdrücklich ins Gesetz aufgenommene Verbot einer Wiederwahl des Vorsitzenden nach der auf sechs Jahre begrenzten Amtszeit wieder zu streichen. Es sollte ursprünglich eine zu große Machtkonzentration in diesem Amt verhindern. Show moreAufhebung des Wiederwahl-Verbots
21.05.2015, 08:40 Uhr
Schutzzone für das Gesundheitswesen gefordert
BERLIN (jz) | Das geplante Freihandelsabkommen TTIP muss die Besonderheiten des deutschen Gesundheitssystems – vorneweg das System der Heilberufe – respektieren und darf das hiesige hohe Niveau nicht gefährden. Das fordern mehrere Präsidenten und Vorsitzende der Heilberufe in einer gemeinsamen Erklärung. „Wir fordern daher eine Positivliste, die klarstellt, dass TTIP keine Anwendung auf das Gesundheitswesen und die Heilberufe findet“, heißt es darin.Show more20.05.2015, 22:00 Uhr
Nur ein Mittel zur Einflussnahme?
BERLIN (ks) | Sind Anwendungsbeobachtungen (AWB) ein Instrument, um Erkenntnisse über zugelassene Arzneimittel im Versorgungsalltag zu erlangen – oder sind sie doch nur Scheinforschung und ein Mittel der Einflussnahme auf Ärzte? Bei Transparency International glaubt man eher Letzteres. Jüngste Erkenntnisse, die in zwei Klageverfahren auf Auskunft nach dem Informationsfreiheitsgesetz erlangt wurden, legten nahe, dass AWB ein mögliches Instrument der Korruption im Gesundheitswesen seien, so die Anti-Korruptionsorganisation.Show more20.05.2015, 22:00 Uhr
Mehr Schaden als Nutzen
BERLIN (ks) | Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ist dringend reformbedürftig: Es verfehlt sein Ziel, Menschen und die Gesellschaft vor den Folgen von Sucht zu schützen, und richtet massive Schäden an. Zu diesem Ergebnis kommt der am 18. Mai veröffentlichte 2. Alternative Drogen- und Suchtbericht. Er versteht sich als Gegenstück zum offiziellen Drogenbericht der Bundesregierung, der diese Woche Donnerstag vorgestellt werden sollte.Show more20.05.2015, 22:00 Uhr
Kampf für die Freiberuflichkeit
Frankfurt/M. | Der 118. Deutsche Ärztetag, der vergangene Woche in Frankfurt am Main stattfand, befasste sich nicht oder nur sehr indirekt mit der Arzneimittelversorgung. Dennoch lohnt es sich, einen kurzen Blick auf diese wichtigste Veranstaltung der Bundesärztekammer zu werfen, um zu sehen, was den benachbarten Heilberufsstand bewegt und wo er seine Prioritäten setzt.Show more20.05.2015, 22:00 Uhr
Vorsicht – mögliches Dopingmittel
BERLIN (jz) | Packungsbeilage und Fachinformation von Arzneimitteln, die auf der Verbotsliste im Anhang zum Übereinkommen gegen Doping stehen, sollen künftig einen Warnhinweis enthalten müssen. Das sieht der Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Doping im Sport vor, der am 22. Mai in erster Lesung durch den Bundestag beraten wird. Auf Anraten seines Rechts-, Gesundheits- und des Ausschusses für innere Angelegenheiten sprach sich der Bundesrat bereits für eine entsprechende Regelung aus.Show more20.05.2015, 22:00 Uhr
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