

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Überproportionale und nicht gerechtfertigte Belastung der Apotheken“
Erhöhter Kassenabschlag, höhere Patientenzuzahlung, erhöhter Herstellerabschlag – all das ist im GKV-Sparpaketentwurf des Kabinetts vorgesehen. In ihrer Stellungnahme stellt die Abda klar, dass sie darin eine nicht gerechtfertigte Belastung der Apotheken sieht.Show moregesundheitspolitik
politik
Abda-Stellungnahme GKV-Sparpaket
15.05.2026, 09:00 Uhr


EU-Kommission bestätigt – Arbeit an Apotheken-Stellungnahme kann beginnen
Die neue EU-Kommission kann ab dem kommenden Sonntag, dem 1. Dezember 2019, ihre Arbeit aufnehmen. Am gestrigen Mittwoch hat das EU-Parlament mit einer großen Mehrheit für das 26-köpfige Team der EU-Kommissare unter der Leitung von Kommissionschefin Ursula von der Leyen gestimmt. In den kommenden Wochen kann die Kommission dann auch die Stellungnahme zum Apotheken-Stärkungsgesetz bearbeiten.Show moreEuropa-Politik
28.11.2019, 10:20 Uhr

Resolution: Keine Apotheken-Impfungen in Brandenburg
Ab dem kommenden Jahr sollen Apotheker und Krankenkassen Modellvorhaben zu Grippeschutzimpfungen in Apotheken vereinbaren können. Nachdem sich die ABDA jahrelang gegen Impfungen in der Apotheke einsetzte, weil man Angst vor Racheaktionen der Ärzteschaft hatte, hat sich die Meinung nun geändert: In der Standesvertretung verspricht man sich inzwischen viel von dem Thema. Anders ist die Lage in Brandenburg: In einer Resolution haben nun sowohl die Ärzte- als auch die Apothekerkammer Impfungen in Apotheken abgelehnt. Kammerpräsident Jens Dobbert stellte klar: In Brandenburg wird es keine Apotheken-Impfungen geben.Show moreModellvorhaben
28.11.2019, 06:00 Uhr
Anreize für neue Antibiotika
bro/ks | Antibiotikaresistenzen sind ein ernstes Problem. Damit künftig mehr Reserveantibiotika auf den Markt kommen, will die Große Koalition Herstellern wirtschaftliche Anreize setzen: Die Präparate sollen von der frühen Nutzenbewertung ausgenommen werden.Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr
Zuzahlungen abschaffen
ks/ral | Der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VdPP) ist überzeugt: Zuzahlungen haben keine Steuerungsfunktion, sondern belasten und bestrafen Erkrankte durch zusätzliche Ausgaben. Der Verein fordert daher ihre Abschaffung.Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr
Nur eine Frage des Datenschutzes?
ks/ral | Solange über Amazon vertreibende Apotheker keine spezielle Einwilligung zur Nutzung der Gesundheitsdaten einholen, dürfen sie den Marketplace zum Vertrieb von Arzneimitteln nicht nutzen. Das hat das Oberlandesgericht Naumburg aktuell entschieden (Urteile vom 7. November 2019, Az. 9 U 6/19 und 9 U 39/18). Aus Verbraucherschutzsicht ist das Urteil positiv zu werten, allerdings bemängelt Rechtsanwalt Dr. Valentin Saalfrank, dass es sich nur auf den Datenschutz stützt, nicht jedoch auf berufsrechtliche Regelungen, die aus seiner Sicht bei dieser Art des Arzneimittelvertriebs ebenfalls missachtet werden.Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr
Was steckt hinter RubaXX Cannabis?
jb/ks | „RubaXX Cannabis“ wird als Nahrungsergänzungsmittel (NEM) in Apotheken verkauft und groß beworben. Laut Hersteller handelt es sich um „hochwertiges Cannabissamenöl“. Doch was ist der Unterschied zum CDB-Ölen oder Salat-Hanfsamenölen?Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr
EU-Parlamentarier will es wissen: Wer kontrolliert DocMorris?
BERLIN (bro/ks) | Der SPD-Europaparlamentarier Bernd Lange ist überzeugt: Das Geschäftsmodell von DocMorris verzerrt den Wettbewerb. Er hat sich deshalb mit drei Fragen an die EU-Kommission gewandt und möchte erfahren, wie sie die Situation sieht. Die Antworten stehen allerdings noch aus. Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr
„Echte Deregulierung würde helfen“
ks/ral | Kein Tag vergeht, ohne dass in den Medien über Lieferengpässe bei Arzneimitteln berichtet wird, die Rufe werden lauter, die (Wirkstoff-)Produktion wieder nach Europa zu holen. Aber wie sieht die Situation der in Deutschland ansässigen pharmazeutischen Unternehmen tatsächlich aus? Schwierig, meint Dr. Hans-Georg Feldmeier, CEO von Dermapharm. Und es wird seiner Ansicht nach auch nicht besser. Im Gespräch mit DAZ.online erklärte er vor Kurzem, wie die Generikaindustrie nun auch noch durch den neuen Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung unter Druck gesetzt wird. Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr
Engpässe durch Exklusivverträge
eda | Wenn es um die Ursachen von Lieferengpässen bei generischen Arzneimitteln geht, stehen die Rabattverträge ganz schnell im Fokus. Eine vom Branchenverband Pro Generika in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Fazit: Exklusivverträge sind besonders kritisch.Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr
Nein zum Rx-Versandverbot
bro/ral | Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) hat ein politisches Positionspapier verabschiedet. Darin sprechen sich die Pharmaziestudierenden gegen das Rx-Versandverbot aus, verlangen aber neue, strenge Vorschriften für Versender. Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr
Zukunftspakt soll zum Bollwerk werden
ESSEN (hb) | Die apothekereigene Genossenschaft Noweda will bei der Gestaltung der Zukunft der inhabergeführten Apotheke an vorderster Front Verantwortung übernehmen. Dies wurde bei der 81. Generalversammlung der Noweda eG am 23. November 2019 in Essen deutlich. Im Zentrum der Aktivitäten, die hierfür notwendig sind, steht der Zukunftspakt Apotheke, für den die Apothekergenossenschaft tatkräftig wirbt.Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr
Arzneimittel sind lebensnotwendig
jb/ral | Aus Sicht der Sanacorp ist die Senkung der Mehrwertsteuer auf Damenhygieneartikel ein richtiger Schritt. Genauso richtig wäre es nach Auffassung des Großhändlers jedoch, den Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel zu senken. Schließlich seien sie lebensnotwendig.Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr
Wer nicht liefern kann, soll zahlen
STUTTGART (cel/ks) | Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach hat sich im Deutschlandfunk zu Lieferengpässen geäußert. Seine Idee: Bei Nichtlieferbarkeit generischer Arzneimittel sollte unter Umständen auch das teurere Original-Präparat abgegeben werden – potenzielle Mehrkosten sollten dann die nicht lieferfähigen Hersteller tragen. Show moreDAZ aktuell
27.11.2019, 23:00 Uhr

Dobbert unzufrieden mit ABDA-Kurs
Das Verhältnis der Landesapothekerkammer Brandenburg zur ABDA bleibt angespannt. Im Frühjahr dieses Jahres hatte die Kammer fast einstimmig den Rücktritt der ABDA-Spitze gefordert. Insbesondere der Umgang der ABDA mit der Apothekenreform macht Brandenburgs Kammerpräsident Jens Dobbert zu schaffen. Bei der heutigen Kammerversammlung in Potsdam beschwerte sich Dobbert darüber, dass die ABDA-Spitze Beschlüsse aus der ABDA-Mitgliederversammlung der Politik gegenüber aus seiner Sicht nicht deutlich genug kommuniziert habe.Show moreKammerversammlung Brandenburg
27.11.2019, 16:45 Uhr

Lieferengpässe: Mehr Transparenz!
Das Problem der Lieferengpässe macht auch vor onkologischen Arzneimitteln nicht Halt. Nun hat die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie erneut auf die Missstände aufmerksam gemacht. Bei ihrer Pressekonferenz am gestrigen Dienstag waren auf dem Podium auch BfArM-Präsident Karl Broich, der AMK-Vorsitzende Martin Schulz und der CDU-Abgeordnete Michael Hennrich vertreten. Eine ihrer gemeinsamen zentralen Forderungen zu besseren Bewältigung der Engpässe lautet: mehr Transparenz! Show moreDGHO
27.11.2019, 09:10 Uhr

Lieferengpässe: ABDA fordert Honorierung des Mehraufwands in Apotheken
Viele Akteure im Gesundheitswesen haben sich mittlerweile zum Thema Lieferengpässe geäußert und auch Papiere mit möglichen Lösungsansätzen verfasst. So zum Beispiel die SPD- und die Unionsfraktion oder der Großhändler AEP. Nun hat auch die verfasste Apothekerschaft einen Plan vorgelegt. Wie die ABDA am heutigen Dienstag mitteilte, hat sich der Geschäftsführende Vorstand auf einen Acht-Punkte-Katalog zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln verständigt. Unter anderem wird darin eine Honorierung des Mehraufwands in Apotheken gefordert. Show moreAcht-Punkte-Katalog
26.11.2019, 16:55 Uhr

Warum die Pharmaziestudierenden das Rx-Versandverbot nicht unterstützen
Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden hat sich in einem Positionspapier kürzlich zur aktuellen Apothekenpolitik geäußert. Die Studenten finden, dass ein Rx-Versandverbot und die Diskussion dazu nicht zielführend seien. Marktöffnungen – wie etwa durch Rx-Boni – will der BPhD aber unbedingt vermeiden. In einem Gastkommentar erklärt Ilias Essaida, Beauftragter für Gesundheitspolitik des BPhD, die politischen Beschlüsse der 127. Bundesverbandstagung (BVT) in Erlangen.Show moreBPhD-Kolumne
26.11.2019, 10:30 Uhr

Estland: Großhandelseigene Ketten wollen Apothekenreform kippen
Der estnische Apothekenmarkt steuert derzeit auf eine bedenkliche Zerreißprobe zu. Ab dem 1. April 2020 treten dort gesetzliche Änderungen in Kraft, die dazu führen könnten, dass mehr als die Hälfte der Apotheken des Landes schließen muss. Die Politik steht unter Druck.Show morePolitische Erpressungsversuche
26.11.2019, 07:59 Uhr

„Wir dürfen nicht aufhören über Überregulierung zur reden“
Arzneimittel und ihre Preise sind in Deutschland hochkomplex reguliert und bringen so manchen Hersteller an seine Grenzen: Immer mehr Unternehmen trennen sich von unrentablen Produkten, immer häufiger kommt es zu Lieferengpässen. Doch nicht nur gesetzliche Maßnahmen zehren – jetzt verschärft auch der neue Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung die Lage. Warum, erklärt Dr. Hans-Georg Feldmeier, CEO von Dermapharm, im Gespräch mit DAZ.online.Show moreDermapharm-CEO Dr. Hans-Georg Feldmeier
25.11.2019, 16:55 Uhr

Große Koalition will frühe Nutzenbewertung für Reserveantibiotika streichen
Studien der europäischen Seuchenbehörde zufolge sterben in Europa pro Jahr mehr als 33.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit einem multiresistenten Erreger. Die Zahl der neu zugelassenen Antibiotika hat sich in den vergangenen 20 Jahren aber verringert. Damit künftig mehr Reserveantibiotika auf den Markt kommen, will die Große Koalition nun dafür sorgen, dass Pharmafirmen wirtschaftliche Anreize bekommen. Die Präparate sollen von der frühen Nutzenbewertung ausgenommen werden.Show moreFaire-Kassenwettbewerb-Gesetz
25.11.2019, 16:00 Uhr

Digitalisierung bleibt eine Herausforderung für Apotheken
Digitalisierung ist das Zauberwort der Zeit – und auch in Apotheken spielt sie eine große Rolle. Darin sind sich fast alle Apothekenleiter einig, die sich an der aktuellen Apokix-Umfrage des IFH Köln beteiligt haben. Und obwohl die Digitalisierung in vielen Apotheken schon vorangeschritten ist, bleibt sie noch ausbaufähig.Show moreApokix-Umfrage November
25.11.2019, 10:35 Uhr

Sanacorp fordert ermäßigten Steuersatz auf Arzneimittel
Ab dem 1. Januar gilt auf Damenhygieneartikel wie Tampons und Binden der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Der reduzierte Satz gilt für viele Produkte, die der Grundversorgung dienen, zum Beispiel für Grundnahrungsmittel. Der Gesetzgeber ist nun zu dem Schluss gekommen, dass Damenhygieneartikel auch diesen Dingen des täglichen Bedarfs zuzurechnen sind und hat die „Tamponsteuer“ gesenkt. Aus Sicht des Großhändlers Sanacorp ist das ein richtiger Schritt. Er greife allerdings zu kurz, denn auf lebenswichtige Arzneimittel gelte immer noch der volle Mehrwertsteuersatz, kritisiert die Sanacorp.Show moreNach Senkung bei Damenhygieneartikeln
25.11.2019, 09:20 Uhr

„Eine Impfpflicht ist kein Allheilmittel!“
Die Impfquoten müssen höher werden. Darin sind sich die Politik, Mediziner, das RKI und auch viele andere einig. Uneins ist man sich allerdings über den richtigen Weg, wie man dies erreichen könnte. Zumindest was die Masern angeht, wird jetzt eine Impfpflicht umgesetzt. Ab dem kommenden Jahr soll sie in Kraft treten. Warum eine Impfpflicht alleine kein Allheilmittel gegen zu geringe Impfquoten ist und was in seinen Augen zusätzlich notwendig oder sogar besser geeignet ist, die Impfquoten zu erhöhen, legt Prof. Dr. Wolfgang Gaissmaier in seinem Gastkommentar dar.Show moreGastkommentar von Prof. Dr. Wolfgang Gaissmaier
25.11.2019, 08:00 Uhr

SPD-Politiker fragt EU-Kommission nach „Wettbewerbsverzerrung durch DocMorris"
Das Geschäftsmodell des niederländischen Versandkonzerns DocMorris könnte zum Thema in der EU-Politik werden. Der SPD-Abgeordnete im Europaparlament Bernd Lange hat der EU-Kommission zum Thema „Wettbewerbsverzerrung“ durch DocMorris drei Fragen gestellt. Unter anderem geht es um die in den Paketen verwendeten deutschen Postadressen und die behördliche Fachaufsicht über den EU-Versender. Die Antwort der Kommission lässt noch auf sich warten.Show moreBernd Lange (MdEP)
25.11.2019, 06:00 Uhr
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