Medizin

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Alzheimer bei Down-Syndrom: Früher Beginn, wenig Hilfe
Fast jeder Mensch mit Down-Syndrom bekommt auch Alzheimer – das liegt an den Genen. Trotzdem sind die Strukturen in Deutschland darauf nicht eingestellt. Was nicht nur Betroffene dazu wissen sollten.Show moremedizin
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Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März
13.03.2026, 12:30 Uhr
Netzhauterkrankungen – Augenlicht in Gefahr!
Erkrankungen der Retina bedrohen das Augenlicht. Bei Erwachsenen ist die diabetische Retinopathie die zweithäufigste Erblindungsursache nach der altersbedingten Makuladegeneration, die zwar nicht zu einem völligen Verlust der Sehkraft führt, den Visus aber schwerst einschränken kann. Entscheidend für die Prognose ist bei beiden Erkrankungen die frühe Diagnosestellung. Denn die bislang zur Verfügung stehenden Therapien wirken nicht kausal, sondern können lediglich die Progression bremsen. Und das gelingt umso besser, je früher behandelt wird.
Show more24.04.2007, 22:00 Uhr
Was ist eigentlich Hüftschnupfen ...?
Diagnose Hüftschnupfen – damit werden immer wieder besorgte Eltern konfrontiert, deren Kinder plötzlich nicht mehr laufen können, hinken oder wieder anfangen zu krabbeln. Unter dem Begriff "Hüftschnupfen" können sie sich in der Regel gar nichts vorstellen. Er klingt harmlos, die Symptome lassen jedoch Schlimmstes befürchten.Show more17.04.2007, 22:00 Uhr
Konjunktivitiden – trockenes Auge – Lidrandentzündungen
Sehen zu können ist für den Menschen von immenser Bedeutung. Etwa 80% aller Informationen nimmt er mit dem Auge auf. Auch Erinnerungen, Erfahrungen und Phantasien beruhen wesentlich auf visuellen Eindrücken. Starke Beeinträchtigung der Sehkraft oder gar Erblindung schränken die Möglichkeiten der Lebensgestaltung erheblich ein. Bei Augenerkrankungen ist deshalb höchste Aufmerksamkeit geboten, um bedrohliche von banalen Krankheitsprozessen zu unterscheiden. In einer kleinen Serie rund um das Auge sollen ophthalmologische Aspekte erläutert werden, die auch für die Beratung in der Apotheke relevant sind. Die erste Folge gibt einen kurzen Einblick in die Anatomie, Physiologie und Optik des Auges und geht auf die häufigsten Augenprobleme – Konjunktivitiden, das trockene Auge und Lidrandentzündungen – ein.
Show more10.04.2007, 22:00 Uhr
Immunsystem aus dem Lot
Das Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk mit exakt aufeinander abgestimmten Regelmechanismen, das Bedrohungen durch Viren, Pilze, Bakterien und Parasiten erfolgreich abwehren kann. Wie das gelingt, ist dem in DAZ 11 (2007) veröffentlichten Artikel "Grundprinzipien des Immunsystems" zu entnehmen. Ist oder wird das komplexe Regelwerk gestört, resultieren Erkrankungen, zu denen Erbkrankheiten, Infektionskrankheiten, Allergien und Autoimmunkrankheiten zählen.
Show more20.03.2007, 23:00 Uhr
Grundprinzipien des Immunsystems
Wer sich schon einmal über ein schlappes, "grippiges" Gefühl nach einer Impfung geärgert hat, könnte daraus die völlig falsche Konsequenz ziehen, sich nicht mehr impfen zu lassen. Dabei ist gerade ein solches Gefühl ein sicheres Anzeichen dafür, dass das Immunsystem die kontrollierte Exposition mit dem "Fremden" verarbeitet und einen Schutz für den Ernstfall aufbaut. Wie das geschieht, ist Thema des folgenden Artikels. In der nächsten DAZ lesen Sie dann, was geschieht, wenn das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gerät und wie es wieder ins Lot gebracht werden kann.
Show more13.03.2007, 23:00 Uhr
Innovationen in der Krebstherapie
Zum fünfzehnten Mal trafen sich in Hamburg-Harburg onkologisch interessierte Apotheker und PTA zum Fachkongress NZW, der vom 26. bis 29. Januar 2007 stattfand. Mehr als 700 Teilnehmer informierten sich in zahlreichen Vorträgen, Workshops und Satellitensymposien und in dem begleitenden PTA-Kongress über pharmazeutisch-onkologische Themen. Im Folgenden haben wir für Sie die interessantesten Kongressbeiträge zusammengefasst.
Show more06.02.2007, 23:00 Uhr
Bekämpfung der BSE – eine Zwischenbilanz
In England sind inzwischen drei Patienten an der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) verstorben, die nachweislich durch kontaminierte Bluttransfusionen infiziert worden sind. Weitere Fälle werden befürchtet.Show moreBluttransfusionen
02.01.2007, 23:00 Uhr
I. BlankKrebsfrüherkennung mit Tumormarkern
Die Heilung bei Krebspatienten hängt stark vom Zeitpunkt ab, an dem der Tumor erkannt wird. Ein gutes Beispiel ist der Darmkrebs, dessen Heilungsrate in der Frühform bei hohen 90% liegt. Je später die Erkrankung erkannt wird, umso stärker sinkt die Chance auf eine Heilung. Die Krebsfrüherkennung wird daher eine wichtige Maßnahme zur Krebsbehandlung. Lange Zeit hoffte man, für jede Tumorart eine charakteristische Substanz zu finden, deren erhöhtes Auftreten in Körperflüssigkeiten eindeutig und früh auf einen Tumor hinweist. Leider zeigte es sich jedoch, dass die meisten Tumormarker nicht spezifisch für eine bestimmte Erkrankung sind und aus der Höhe des Tumormarkerwertes nicht auf die Tumorgröße und -ausbreitung geschlossen werden darf. Der Verlauf einer malignen Tumorerkrankung kann jedoch mit Tumormarkern kontrolliert werden.Show more09.07.2006, 16:19 Uhr
M. Smollich, P. WülfingMammakarzinom – Diagn
Das Mammakarzinom weist hinsichtlich Entstehung und Krankheitsverlauf ein überaus heterogenes Krankheitsbild auf. Daraus ergibt sich die Schwierigkeit, ein auf die individuelle Patientin zugeschnittenes, optimales diagnostisches und therapeutisches Vorgehen zu wählen. Der folgende Beitrag fasst die aktuellen Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie in Anlehnung an die medizinischen Leitlinien "Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau" sowie "Brustkrebs-Früherkennung" zusammen. Diese Leitlinien beruhen auf den Empfehlungen der Deutschen Krebsgesellschaft und anderer wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften.Show more05.02.2006, 17:22 Uhr
Krebstherapie aktuell
Am 9. und 10. September 2005 fand der vierte NZW-Süd in Ravensburg statt. Bei diesem vom Institut für Angewandte Gesundheitswissenschaften (IFAHS) und der Deutschen Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) gemeinsam veranstalteten onkologisch-pharmazeutischen Fachkongress wurden neue Ergebnisse des diesjährigen amerikanischen Krebskongresses (ASCO) vorgestellt, aber auch gesundheitspolitische Aspekte und pharmazeutische Themen erläutert.Show more02.10.2005, 16:12 Uhr
Umweltchemikalien mit Hormonwirkung
Zur Abschätzung der Toxizität von Chemikalien wurden früher nur ihre unmittelbar giftigen und gesundheitsschädlichen Wirkungen beurteilt. Später flossen auch krebserzeugende, erbgutverändernde und reproduktionstoxische Wirkungen in die Beurteilung der Chemikalien mit ein. Zudem wird heute ihre potenzielle Umweltgefährlichkeit erfasst [1]. Auch Chemikalien mit Hormonwirkung oder Einfluss auf das Hormonsystem können die Umwelt gefährden [2, 3]. Entsprechend dem englischen Terminus endocrine-disrupting chemicals (EDC), heißen sie endokrine Disruptoren. Sie werden auch als Falschspieler im Hormonhaushalt bezeichnet.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Ernährung für die Knochen
In der Prävention und Therapie der Osteoporose spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Sie kommt bereits in jungen Jahren zum Tragen, denn die Prophylaxe der Osteoporose beginnt bereits in der Kindheit. Zwei Nährstoffen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Calcium und Vitamin D. Es ist inzwischen eindeutig belegt, dass gerade die Calciumaufnahme in der Kindheit besonders wichtig für die Knochenfestigkeit im höheren Lebensalter ist. Doch erst das Zusammenspiel beider Nährstoffe ermöglicht eine optimale Versorgung, denn die Calciumabsorption aus der Nahrung wird durch Vitamin D gesteigert.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Informationen rund um die Osteoporose
Wird die Diagnose Osteoporose gestellt, so haben Betroffene und ihre Angehörigen oft viele Fragen zu dieser chronischen Krankheit: Welche Therapiemöglichkeiten gibt es, wie wird sich das tägliche Leben ändern, was kann ich selber gegen den Knochenschwund tun? Wir stellen drei Bücher vor, die den Patienten empfohlen werden können, die aber auch ebenso gut helfen, das eigene Wissen aufzufrischen, um kompetent in der Offizin zu beraten und praxisnahe Tipps geben zu können.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Knochen aus der Retorte
Knochen machen, Knorpel ersetzen, Bandscheiben züchten: Science fiction oder greifbare Technologie? Adulte Stammzellen ermöglichen diese "Wunder", an ihnen wird mit Hochdruck geforscht. Die Praxisreife rückt näher. Doch nicht nur an regenerativer Hochtechnologie herrscht Bedarf, sondern auch an vorbeugender Basisbehandlung: Bei vielen chronischen Erkrankungen wird übersehen, dass sie eine Osteoporose induzieren können.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Komplikation während Schwangerschaft und Stillzeit
Die schwangerschaftsassoziierte Osteoporose ist eine seltene, für die betroffene Patientin aber außerordentlich folgenschwere Komplikation während der Schwangerschaft. Oft wird die Erkrankung aber als normale Begleiterscheinung einer Schwangerschaft fehlgedeutet.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Ibandronat als Monatstablette
Ein Problem bei der Behandlung der Osteoporose ist die oft schlechte Compliance der betroffenen Frauen. Das soll sich bald ändern: Denn mit dem Wirkstoff Ibandronat wird voraussichtlich noch Ende dieses Jahres ein Bisphosphonat verfügbar, das nur noch einmal monatlich eingenommen werden muss.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Wesentlich weniger Brüche
Osteoporose wurde bisher als Erkrankung der postmenopausalen Frau eingestuft. Inzwischen ist bekannt, dass etwa 20% der Osteoporosepatienten männlich sind. Die Hauptrisikofaktoren sind ähnlich denen der weiblichen Erkrankten, doch hinsichtlich Ursachen, Frakturraten und auftretenden Osteoporoseformen gibt es Unterschiede.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Die Stütze des Körpers: Stabil und trotzdem flexibel
Unsere Knochen sollen optimal auf Druck-, Zug- und Biegebeanspruchungen reagieren. Solch ein stabiles und doch flexibles Stützgewebe kann nur durch ein empfindliches Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau des Knochens gewährleistet werden. Ist es gestört, so kann es zur Abnahme der Knochenmasse bis hin zu strukturellen und funktionellen Veränderungen im Skelett und zu Knochenbrüchen kommen – das typische Kennzeichen einer Osteoporose.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Frakturen möglichst vorbeugen
Die Osteoporose gilt mittlerweile als Volkskrankheit: nach Schätzungen leiden in Deutschland vier bis sechs Millionen Menschen (80% davon Frauen) an Osteoporose. Man nimmt an, dass etwa 40% aller 50-jährigen Frauen und 13% aller 50-jährigen Männer im Laufe ihres weiteren Lebens einen osteoporose-bedingten Knochenbruch erleiden werden. Schwerpunkte des folgenden Beitrages sind Risikofaktoren, Präventions- und Therapiemöglichkeiten.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Das Mammakarzinom, 3. Teil: Komplementäronkologie
Von Petra Jungmayr | Ein sehr hoher Prozentsatz der an Krebs erkrankten Patienten hat den Wunsch und das Bedürfnis nach einer zusätzlichen, ergänzenden Therapie. Dieser Wunsch resultiert aus einem menschlichen Grundbedürfnis, sich gegen eine Bedrohung – in diesem Fall Krebs – aktiv zu wehren [23]. Hinzu kommt, dass der Patient in der Alternativmedizin einen Ausweg aus der desillusionierenden Prognose der rationalen Medizin sucht.Show more28.11.2004, 17:04 Uhr
Das Mammakarzinom, 2. Teil: Medikamentöse Therapie
Von Petra Jungmayr | Die medikamentöse Therapie eines Mammakarzinoms richtet sich nach mehreren Fragestellungen (Abb. 1, Tab. 1): Kann die Patientin wahrscheinlich geheilt werden, oder ist nur noch eine palliative Behandlung möglich? Kann eine endokrine Therapie erfolgen, oder ist eine Chemotherapie angezeigt? Befindet sich die Patientin in der Menopause oder nicht? Generell darf die Therapie nicht ohne das Einverständnis der Patientin erfolgen. Das optimale Vorgehen wird in den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft und der St. Galler Konsensuskonferenz zusammengefasst.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Das Mammakarzinom, 1. Teil: Epidemiologie, Prävention und Diagnose
Von Petra Jungmayr | Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung der Frau. Die Diagnose Krebs ist per se niederschmetternd, die Diagnose Brustkrebs ist es in einem weiteren Maße, da ein Mammakarzinom unmittelbar die weibliche Identität betrifft. Dennoch sollten Frauen die Angst vor Krebs abbauen, denn viele kleine medizinische Fortschritte, eine angemessene gesellschaftliche und politische Wahrnehmung der Erkrankung, Kampagnen gegen Brustkrebs und effektivere hormonelle und chemotherapeutische Behandlungen haben dazu geführt, dass ein früh erkanntes Mammakarzinom meist heilbar ist und Lebensdauer und Lebensqualität auch bei fortgeschrittener Erkrankung gestiegen sind. Die folgenden vier Beiträge befassen sich mit Epidemiologie, Prävention und Diagnose, gehen auf die medikamentöse Therapie ein, streifen die Komplementäronkologie und geben einen Überblick zu Informations- und Beratungsmöglichkeiten.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Aktueller Stand der Krebstherapie
Von Petra Jungmayr | Am 10. und 11. September 2004 veranstalteten das Institut für Angewandte Gesundheitswissenschaften (IFAHS) und die Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) den dritten Norddeutschen Zytostatika Workshop Süd (NZW-Süd) in Ravensburg. Der Fachkongress, der traditionsgemäß die wichtigsten Ergebnisse des vorangegangenen amerikanischen Krebskongresses präsentiert, dient sowohl der Fortbildung als auch der kollegialen und interdisziplinären Zusammenarbeit, ohne die eine optimale Betreuung des Krebspatienten nicht möglich ist. Wie Klaus Meier, Vorsitzender der GDOP, forderte, soll aus dem "todsicheren" Team "unwissender Ärzte und besserwissender Apotheker" eine Allianz entstehen, die gemeinsam die fachlichen, gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zeit angeht. Dass dies bereits ansatzweise funktioniert, zeigen zum Beispiel gemeinsam erarbeitete Leitlinien und Standards.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
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