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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Kleine Keime mit großer Bedeutung für die Abwehr
Das intestinale Mikrobiom und seine Metabolite modulieren maßgeblich das Immunsystem sowie Entzündungsreaktionen. Von Allergie, Autoimmunerkrankungen und Infektanfälligkeit bis hin zu Diabetes und Arteriosklerose beeinflusst der Darm so zahlreiche Erkrankungen. Neben Antibiotika und ASS moduliert schätzungsweise jeder vierte Arzneistoff die Darmflora – ein Überblick.Show moreberatung-pharmazie
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Intestinales Mikrobiom
01.04.2026, 22:01 Uhr
Brokkoli – je schärfer, desto besser
Brokkoli sollte am besten gemeinsam mit einem scharfen Lebensmittel bzw. scharf gewürzt verzehrt werden. Dadurch verbessern sich einer aktuellen Untersuchung zufolge die krebspräventiven Eigenschaften des Gemüses. Auch wird so sichergestellt, dass die Brokkoli-Inhaltsstoffe im oberen Abschnitt des Verdauungstraktes resorbiert werden, wo sie ihren größten gesundheitlichen Effekt entfalten können.Show moreErnährung und Krebs
28.09.2011, 22:00 Uhr
Immer mehr Fisch auf dem Tisch
Fisch als Lebensmittel erfreut sich steigender Beliebtheit. Das bestätigte das Fisch-Informationszentrum in Hamburg mit aktuellen Zahlen. Danach betrug 2010 der Gesamtverbrauch an Fisch und Fischerzeugnissen in Deutschland 1,28 Millionen Tonnen Fanggewicht. Das sind rund 40.000 Tonnen mehr als 2009.Show moreVerzehrsgewohnheiten
28.09.2011, 22:00 Uhr
Der Darm, das Herz und das Rheumamittel
Alle nichtsteroidalen Analgetika erhöhen das gastrointestinale und kardiovaskuläre Risiko, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Ähnliches gilt für rheumatische Erkrankungen. Weil sich die Risiken addieren, ist gerade in der Selbstmedikation beim Rheumapatienten besondere Vorsicht bei der unterstützenden antientzündlichen Medikation geboten. Experten beleuchten die Wechselwirkungen und geben Tipps für die Praxis.Show moreRheumatologie
21.09.2011, 22:00 Uhr
Lignane senken Brustkrebs-Sterblichkeit
Viele Untersuchungen schreiben den Phytoöstrogenen, Pflanzeninhaltsstoffen mit hormonähnlicher Wirkung, krebshemmende Eigenschaften zu. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun erstmals nachweisen, dass die Substanzen bei Brustkrebs nach den Wechseljahren auch das Sterblichkeitsrisiko sowie das Risiko, Metastasen oder Zweittumoren zu entwickeln, um bis zu 40% verringern.Show morePhytoöstrogene
21.09.2011, 22:00 Uhr
L-Carnitin und die mitochondriale Toxizität der Valproinsäure
Interaktionen zwischen Mikronährstoff und Arzneimittel
Von Uwe Gröber
In Anbetracht der zahlreichen elementaren Funktionen der Mitochondrien und ihrer komplexen Morphologie, verwundert es nicht, dass Mitochondrien häufig Ziel Arzneimittel-induzierter Schäden sind. Neben anderen Organen gilt die Leber als Hauptorgan für die Manifestation derartiger Schäden. Nach aktuellen Untersuchungen sind Arzneimittel-induzierte Leberschäden für mehr als 50 Prozent aller akuten Leberversagen in den USA verantwortlich. Zu den Arzneimittelgruppen, die häufig Leberschäden auslösen, zählen Antiepileptika. Pathobiochemisch ist ihre Hepatotoxizität häufig assoziiert mit einer Störung des zellulären Energiestoffwechsels in den Mitochondrien der Leber – wie das Beispiel Valproinsäure zeigen wird. Entgegenwirken kann man der mitochondrial bedingten Hepatotoxizität mithilfe eines Mikronährstoffs: L-Carnitin.Show more14.09.2011, 22:00 Uhr
Das Potenzial der Phytotherapie nutzen
Seit sieben Jahren dürfen Ärzte in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen keine pflanzlichen Arzneimittel mehr auf GKV-Rezept verordnen. Dabei erfreuen sich Phytopharmaka einer wachsenden Wertschätzung – nicht nur bei Patienten, sondern auch bei den Hausärzten. Das ist keineswegs paradox: Die "typischen" Patienten des Hausarztes sind vor allem ältere, chronisch multimorbide Menschen. Für viele ihrer Beschwerden eignen sich zugelassene Phytopharmaka wegen ihres günstigen Nutzen-Risiko-Profils.Show moreChronische Krankheiten
07.09.2011, 22:00 Uhr
Ernährung bei Schichtarbeit – Essen zu unmöglichen Zeiten
Immer mehr Arbeitsabläufe der modernen Berufswelt folgen nicht mehr dem biologischen Rhythmus des Menschen. Neben der Medizin, der chemischen und der Schwerindustrie, sind auch viele Diensleistungsbereiche, etwa im Verkehrswesen, der Energiewirtschaft oder der Kommunikationsbranche rund um die Uhr gefragt. Der Anteil der Schichtarbeiter nimmt somit stetig zu. Wie wirkt sich dieser veränderte Tagesrhythmus auf die Ernährung und Gesundheit aus? Folge 8 unserer Reihe "Ernährungs-Update" gibt Antworten auf diese Frage.Show moreErnährung-Update 2011 (Folge 7)
07.09.2011, 22:00 Uhr
Dreierkombination wirkt auch bei starken Kopfschmerzen
Die fixe Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein ist unabhängig von der Kopfschmerzdiagnose bei der Behandlung starker Kopfschmerzattacken wirksam, sicher und verträglich – so das Resultat einer aktuellen Post-hoc-Analyse an Patienten, die unter starken Kopfschmerzen litten. Dieses Ergebnis wurde über ein auf dem 15. Kongress der International Headache Society (IHS) ausgestelltes Poster publiziert.Show moreKopfschmerzbehandlung
07.09.2011, 22:00 Uhr
Kooperation mit den Unsichtbaren
Rund zwei Kilo wiegt das Immunsystem eines gesunden Erwachsenen. Es verteilt sich über den gesamten Körper. Eine bedeutende Rolle spielt in diesem System der Darm. Hier sind rund 70 Prozent des Immunsystems lokalisiert und hier setzt auch eine Gruppe von Wirkstoffen an, die zunehmend Interesse findet: die Probiotika.Show moreImmunsystem und Probiotika
24.08.2011, 22:00 Uhr
Softdrinks gehen aufs Herz
Wer regelmäßig süße Erfrischungsgetränke zu sich nimmt, hat ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das haben Schweizer Wissenschaftler aktuell bestätigt. Das Fatale dabei: Negative gesundheitliche Effekte treten bereits nach wenigen Wochen moderaten Konsums auf.Show moreHerz-Kreislauf-Gesundheit
10.08.2011, 22:00 Uhr
Wie Sportler sich ernähren sollten
Körperliche Aktivität spielt unbestritten eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Allerdings ist Sport nicht gleich Sport, was eine differenzierte Betrachtung, auch im Hinblick auf die Ernährung erfordert: Während für den Breiten- und Gesundheitssport keine besonderen Ernährungsempfehlungen ausgesprochen werden, stellt Leistungssport hohe Ansprüche an den Körper, die auch beim Energie- und Nährstoffbedarf berücksichtigt werden müssen.Show moreErnährungs-Update (Folge 6)
03.08.2011, 22:00 Uhr
EU-Lebensmittelinformations-Verordnung verabschiedet
Drei Jahre hat das Verfahren gedauert: Am 6. Juli 2011 hat das Europäische Parlament nun in zweiter Lesung dem hart umkämpften Kompromisstext der europäischen Lebensmittelinformations-Verordnung zugestimmt. Das Ziel: Verbraucher sollen umfangreichere und besser lesbare Informationen auf den Etiketten verpackter Lebensmittel vorfinden – und zwar einheitlich für alle EU-Mitgliedstaaten. Und auch lose Ware soll besser gekennzeichnet werden.Show moreLebensmittelkennzeichnung
20.07.2011, 22:00 Uhr
Update zum androgenetisch bedingten Haarausfall
Die androgenetische Alopezie ist bei beiden Geschlechtern die häufigste Ursache für den Verlust des Haupthaares. Sie betrifft bis zu 80% der Männer und fast 20% der Frauen. Durch genaue Diagnostik in der Haarsprechstunde kann eine effektive Behandlung ausgewählt werden. Erster Ansprechpartner ist aber meist nicht der Dermatologe sondern der Apotheker, der auf ein breites Sortiment rezeptfreier Präparate zurückgreifen kann. Minoxidil, aufgrund guter Wirksamkeit und Verträglichkeit als Lösung ein Mittel der ersten Wahl, wird voraussichtlich im nächsten Jahr auch als Schaum-Zubereitung zur einmal täglichen Anwendung erhältlich sein.Show moreAlopezie
13.07.2011, 22:00 Uhr
"Nasses" Brot für Patienten mit Mundtrockenheit
Mundtrockenheit ist ein weit verbreitetes Problem. Insbesondere ältere Menschen sind häufig davon betroffen oder auch Patienten, die bestimmte Arzneimittel einnehmen müssen. Um ihnen Brot wieder "schmackhaft" zu machen, hat der Lebensmitteltechnologe Prof. Dr. Bernd Senge nun eine spezielle Brotsorte entwickelt, die bis zu 20 Prozent mehr Wasser als übliches Brot enthält.Show moreLebensmitteltechnologie
13.07.2011, 22:00 Uhr
Venenleiden auf dem Vormarsch
Venenerkrankungen schreiten mit der Zeit fort. Um Entzündungen entgegenzuwirken, sollten sie frühzeitig und konsequent behandelt werden. Mit dem Einsatz von Flavonoiden aus dem Extrakt des roten Weinlaubs kann es gelingen, eine signifikante Reduktion der Beinschwellung und der Schmerzen zu erreichen, wie eine Untersuchung bei 240 Patienten mit chronischer venöser Insuffizienz zeigen konnte.Show moreVarikosis
13.07.2011, 22:00 Uhr
Wenn Babys kein Vitamin D vertragen
Eigentlich soll es Wachstumsstörungen der Knochen vorbeugen. In seltenen Fällen aber vertragen Säuglinge das Vitamin D nicht, das ihnen zur Vermeidung von Rachitis verabreicht wird. Forscher der Universität Münster konnten nun in Zusammenarbeit mit einem kanadischen Wissenschaftlerteam den Grund dafür nachweisen.Show moreGendefekte
29.06.2011, 22:00 Uhr
Ernährung in der Stillzeit
Das Stillen gilt heute unumstritten als beste Anfangsnahrung für Säuglinge. Es bietet nicht nur nutritive Vorteile, sondern wird auch mit anderen positiven gesundheitsrelevanten Aspekten für Mutter und Kind in Verbindung gebracht. In dieser Folge unserer Serie "Ernährungs-Update 2011" setzen wir uns mit der Ernährung in der Stillzeit auseinander und beleuchten weitere interessante Aspekte, die in diesem Lebensabschnitt von Bedeutung sind.Show moreErnährungs-Update 2011 (Folge 5)
22.06.2011, 22:00 Uhr
Langkettige Omega-3-Fettsäuren: Bedeutung und Versorgungskonzept
Ein Konsensus-Statement des Arbeitskreis Omega-3 e.V.
Omega-3-Fettsäuren sind weltweit Gegenstand intensiver Forschung. Die biologisch aktiven langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) entfalten in sämtlichen Lebensperioden gesundheitsfördernde Effekte. Sie sind bereits im Mutterleib für die Entwicklung des Gehirns sowie der Retinafunktion des Kindes wesentlich und wirken im Erwachsenenalter schützend gegenüber unterschiedlichen Erkrankungen. Unter präventivmedizinischen Aspekten ist deshalb eine ausreichende Versorgung mit ihnen bedeutsam. Bei bestimmten Personengruppen wie z. B. Schwangeren und Stillenden sowie Personen mit erhöhtem Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen sollte eine Supplementierung mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren erfolgen; spezielle Indikationen bestehen für ihren therapeutischen Einsatz.Show more22.06.2011, 22:00 Uhr
Zucker macht "schlechtes" Cholesterin noch schlechter
LDL-Cholesterin gilt in der Medizin als "schlechtes" Cholesterin, da es die Basis für die Bildung schädlicher Plaques darstellt. Glycosyliertes LDL scheint hinsichtlich dieser Wirkung LDL noch zu übertreffen.Show moreFettstoffwechsel
08.06.2011, 22:00 Uhr
Auf Diabetes programmiert
Ernährt sich eine Schwangere sehr fettreich, wird ihr Kind darauf "programmiert", im Lauf seines Lebens einen Diabetes mellitus zu entwickeln. Das ist das Ergebnis eines von Wissenschaftlern der Universität Illinois durchgeführten Versuchs mit Ratten. Die Studienautoren gehen davon aus, dass die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind.Show moreSchwangerschaft
08.06.2011, 22:00 Uhr
Teller löst Pyramide ab
Um zu veranschaulichen, bei welchen Lebensmitteln man regelmäßig und kräftig zugreifen soll und bei welchen eher Zurückhaltung angesagt ist, werden bislang Lebensmittelpyramiden oder Lebensmittelkreise verwendet. In den USA wird die Pyramide nun von einem Teller abgelöst. First Lady Michelle Obama, die sich für eine gesündere Lebensweise stark macht, hat das neue Symbol vor Kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt.Show moreErnährungsempfehlungen
08.06.2011, 22:00 Uhr
Fehlernährung schon beim Kleinkind gegensteuern
Will man die Kinderernährung verbessern, muss man früh den Konsum an Salz, Kohlenhydraten, Fleisch und Wurst bremsen. Dafür sollten schon kleine Kinder mehr Gemüse und Obst essen. Um Defizite an Vitaminen und Mineralstoffen auszugleichen, sind angereicherte Nahrungsmittel eine Option, so Prof. Dr. Michael Lentze, wissenschaftlicher Leiter des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE).Show moreKinderernährung
01.06.2011, 22:00 Uhr
Grenzwerte werden nur selten überschritten
Pflanzenschutzmittel sind äußerst unerwünscht in Lebensmitteln und zudem problematisch für den Verbraucher, da sie nicht mit dem bloßen Auge erkennbar sind. Doch welche Lebensmittel sind davon heute noch betroffen? Die nationale Berichterstattung zu Pflanzenschutzmittel-Rückständen zeigt, dass Belastungen zwar immer noch vorhanden sind, jedoch bei einer vielseitigen Ernährung kein Gesundheitsproblem darstellen.Show morePflanzenschutzmittel
01.06.2011, 22:00 Uhr
Schwangerschaft: Gesunde Ernährung für Mutter und Kind
Eine Schwangerschaft stellt für die werdende Mutter eine große körperliche Veränderung dar. Die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. So besteht in der Schwangerschaft für eine Reihe von Nährstoffen ein erhöhter Bedarf. Wurde früher zur Deckung des Mehrbedarfs die Devise "Essen für zwei" herausgegeben, ist man angesichts des zunehmenden Problems von Übergewicht und Adipositas hiervor inzwischen abgerückt. Heute empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) lediglich eine zusätzliche Energiezufuhr von 300 kcal/Tag ab dem 4. Schwangerschaftsmonat. Und selbst diese geringe Steigerung der Energiezufuhr versteht sich lediglich als Sicherheitszulage [1]. Umso wichtiger ist eine gute Lebensmittelauswahl für Schwangere, um sich selbst und das Kind ausreichend mit allen Makro- und Mikronährstoffen zu versorgen.Show moreErnährungs-Update 2011 (Folge 4)
25.05.2011, 22:00 Uhr
Länger an der Nuckelflasche, eher übergewichtig
Die Nuckelflasche steht immer mal wieder in der Kritik. So ist Flaschennahrung gegenüber dem Stillen insgesamt die schlechtere Ernährungsvariante, häufiges Nuckeln an gesüßten Getränken erhöht das Risiko für Karies und – so eine aktuelle Untersuchung – Kinder, die lange die Flasche erhalten, werden eher übergewichtig.Show moreKinderernährung
18.05.2011, 22:00 Uhr
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