
Beratung
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Calor-Liste: Hitzefrei für Diuretika?
Die hochsommerliche Hitze ist eine Belastung für den Körper – Arzneimittel können diesen Effekt noch verstärken. Als Recherchetool, welche Wirkstoffe betroffen sind, und welche Maßnahmen empfohlen werden, dient Angehörigen des Gesundheitswesens die neue Calor-Liste.Show moreberatung-pharmazie
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Medikation an heiße Temperaturen anpassen
26.06.2026, 14:02 Uhr


Der Cheese-Effekt
Unter dem Begriff „Arzneimittelinteraktionen“ wurden lange Zeit nur Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Arzneistoffen verstanden, während Interaktionen zwischen Arznei- und Nahrungsmitteln weitgehend unbeachtet blieben. Im Einzelfall können jedoch auch diese über Erfolg und Misserfolg der Pharmakotherapie entscheiden und das Risiko schwerwiegender unerwünschter Arzneimittelwirkungen massiv verstärken. Der folgende Artikel ist der erste Teil einer Serie zu Wechselwirkungen zwischen Arznei- und Lebensmitteln. Diese soll dazu dienen, anhand ausgewählter Beispiele den Überblick über dieses Themengebiet zu behalten, das trotz der großen Relevanz im klinischen Alltag durch eine erstaunlich dünne wissenschaftliche Datenlage einerseits und eine Vielzahl aus tradiertem Erfahrungswissen geborener, aber nicht ausreichend belegter Empfehlungen andererseits gekennzeichnet ist. | Von Julia Podlogar und Martin SmollichShow more
Beratung
09.06.2016, 00:00 Uhr
Gegen Malaria ist ein Kraut gewachsen
Von Ralf Schlenger | Der Einjährige Beifuß, Artemisia annua, enthält Artemisinin, den gegenwärtig wichtigsten Wirkstoff gegen Malaria. Die (Wieder-)Entdeckung der altchinesischen Heilpflanze rettete schon viele Menschenleben, und ihre Erforschung, die einen der medizinisch wertvollsten pflanzlichen Wirkstoffe zutage förderte, war eines Nobelpreises würdig. Heute hängt das Damoklesschwert der Resistenz auch über der Artemisinin-Therapie. Sind in dieser Situation pflanzliche Darreichungen aus Artemisia annua zu empfehlen, etwa als Tee? Die beiden folgenden Beiträge versuchen, ein Thema zu durchleuchten, zu dem mehr fertige Meinungen als Fakten zu finden sind. Anwender von Artemisiatee in den Tropen sehen in ihm die letzte und oft einzige Rettung, die sie sich nicht nehmen lassen wollen. Show moreSchwerpunkt Reisen
09.06.2016, 00:00 Uhr
Olympia meets Zika
Von Claudia Bruhn | Olympia in Rio live erleben und danach zu einer Anschlussreise durch Brasilien aufbrechen – was für ein Traum! Wer ihn verwirklichen möchte, kann bei spezialisierten Reiseveranstaltern Komplettpakete inklusive Tickets buchen. Doch die Vorfreude auf die Traumreise könnte getrübt werden durch Meldungen über gehäufte Fälle von Zika-Virus-Infektionen im Gastgeberland der Olympischen Sommerspiele, die uns seit 2015 erreichen. Der folgende Beitrag fasst einige aktuelle Erkenntnisse zusammen. Außerdem enthält er weitere Informationen für die Beratung von Kunden, die eine Reise nach Südamerika planen.Show moreSchwerpunkt Reisen
08.06.2016, 22:00 Uhr

Sicher reisen in Sri Lanka
Von Helga Blasius | Asien als Ganzes in einem einzigen Reisebeitrag zu erfassen, wäre ein allzu ehrgeiziges Unterfangen. Zu vielfältig sind die Klimazonen und Landschaften, die wirtschaftlichen und die Gesundheitsstandards. In diesem Beitrag soll der Fokus auf Sri Lanka liegen. Der kleine Inselstaat im Indischen Ozean gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Asien. Das war nicht immer so. Über 30 Jahre Bürgerkrieg und die verheerenden Folgen der Flutkatastrophe im Jahr 2004 haben dem Land schwer zugesetzt. Seit einigen Jahren geht es wieder aufwärts. Was sollten Reisende, die Sri Lanka erkunden wollen, wissen und beachten? Show moreSchwerpunkt Reisen
08.06.2016, 22:00 Uhr

Urlaub in Deutschland
Von Ines Winterhagen | Endlich ist es wieder so weit: Der große Urlaub steht vor der Tür. Warme Temperaturen locken die Daheimgebliebenen nach draußen in die freie Natur – zum Picknick im Park, Wandern im Wald oder Sonnen und Baden am Baggersee oder Meer. Doch auch in Deutschland steigt mit den Freuden des Sommers das Risiko, durch Bisse, Stiche und Vergiftungen einer Vielzahl von Tieren, zu erkranken. Je nach Urlaubsort lauern Nesselquallen, Zerkarien, Raupenlarven, Mäuse und – nicht zu vergessen – blutsaugende Insekten auf ihre Opfer. Mit den richtigen Verhaltensmaßnahmen lässt sich vielen Gefahren vorbeugen und die erholsamste Zeit des Jahres gesund und unbeschwert genießen.Show moreSchwerpunkt Reisen
08.06.2016, 22:00 Uhr

Das kann ins Auge gehen!
Asthma und Glaukom, das sind zwei Indikationen, deren medikamentöse Therapie zu besonderen Problemen führen kann. So werden bei Asthma routinemäßig Beta-Sympathomimetika eingesetzt, bei Glaukom mit Betablocker-haltigen Augentropfen Arzneistoffe mit entgegengesetztem Wirkungsmechanismus. Beratung ist gefragt!Show moreTop beraten!
26.05.2016, 00:00 Uhr

Lichtempfindlich durch Arzneimittel
Einige Arzneimittel können fototoxische bzw. fotoallergische Reaktionen auslösen. Diese werden vor allem nach UV-Exposition provoziert, wodurch der systemisch oder topisch applizierte Arzneistoff durch Absorption eines Photons entsprechende Folgereaktionen auslösen kann. Dieser Artikel befasst sich mit den grundlegenden Mechanismen der Fotosensitivität, nennt Arzneistoffe mit bekanntem fotosensibilisierendem Potenzial und vorbeugende Maßnahmen für den Patienten. | Von André SaidShow moreBeratung
26.05.2016, 00:00 Uhr

Fit um jeden Preis?
Doping ist nicht nur unter Spitzensportlern weit verbreitet. Ob für sportliche Erfolge bei der Leichtathletik oder ein muskulöses Aussehen beim Krafttraining: Immer mehr Freizeitsportler greifen unreflektiert zu Tabletten und Spritzen, um über die Grenzen des Möglichen hinauszugehen und Höchstleistungen abzurufen. Hierbei machen sie auch vor Medikamentenmissbrauch keinen Halt, ohne jedoch an die massiven Gesundheitsrisiken zu denken. Unseriöse Fitness-Studios sowie das Internet ermöglichen leichten Zugang zu unerlaubten Mitteln wie Anabolika. Doch der Missbrauch im Freizeitsport ist nicht strafbar, Dopingtests finden nicht statt. Umso wichtiger sind Information und Aufklärung. Auch Apotheker können für mehr Bewusstsein sorgen. | Von Ines WinterhagenShow moreBeratung
12.05.2016, 00:00 Uhr

Von wegen einfach!
Nahrungsergänzungsmittel werden in verschiedenen Darreichungsformen angeboten und in vielfältigen Verpackungen auf den Markt gebracht. Die Verpackung ist mehr als eine reine Schutzhülle. Sie präsentiert das Produkt nach außen und soll die positiven Produktleistungen, Bestandteile und Inhaltsstoffe hervorheben sowie das Produkt von Konkurrenzangeboten differenzieren. Das Verpackungsdesign basiert oft auf den subjektiven Ideen von Designern und berücksichtigt nicht die praktische Beurteilung durch Verbraucher. So werden Verpackungen angeboten, die dem Verbraucher intuitiv bekannt erscheinen. Bei näherer Betrachtung trügt dieser Schein, wenn das Verpackungsdesign andere Handhabungsschritte erfordert als vom Verbraucher zunächst angenommen. | Von Myriam Braun-Münker, Felix Ecker, Annette GüntherShow moreBeratung
28.04.2016, 00:00 Uhr

Stand by – einfach nur warten?
Ausgezeichnete Beratung, das ist das Pfund, mit dem jede Apotheke wuchern kann. Ausgezeichnete Beratung ist aber immer auch Teamarbeit. Deshalb haben wir in der DAZ für Sie und Ihr Team die Rubrik „Top beraten!“. Dort können Sie zusammen mit Ihrem Team spannende Fälle aus Ihrer Apotheke und Ihre Lösung vorstellen. Unser aktueller Fall wird Ihnen von Apotheker Christian Schulz, Bad Meinberg, präsentiert. Er zeigt, wie einer Patientin mit Harnwegsinfekt und einer Stand-by-Verordnung von Fosfomycin geholfen werden kann, die Symptome richtig einzuschätzen und ihr so Entscheidungshilfen für oder gegen den Antibiotika-Einsatz zu geben.Show moreTop beraten!
28.04.2016, 00:00 Uhr

„Allergisch“ auf Arzneimittel
In einer aktuellen Studie wurde untersucht, welche verschreibungspflichtigen Arzneimittel in der ambulanten Versorgung am häufigsten Ursache schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen sind. Insbesondere Antibiotika wurden hier sehr häufig als Auslöser für anaphylaktische Reaktionen und schwere Hautreaktionen wie der toxisch-epidermalen Nekrolyse bzw. des Stevens-Johnson-Syndroms detektiert. Bei der Bewertung der Ergebnisse sind jedoch methodenimmanente Einschränkungen zu beachten. Darüber hinaus wurden OTC-Arzneimittel wie nicht-steroidale Analgetika bei der zugrunde liegenden Datenbankrecherche nicht berücksichtigt. | Von Damaris Mertens-KellerShow moreBeratung
07.04.2016, 00:00 Uhr

Wenn Fieber Rätsel aufgibt
Wenn ein Kind anhaltend ohne erkennbare Ursache fiebert, ist der Griff zum Antipyretikum nicht die Lösung. Zu über 40% sind unentdeckte Infektionen die Ursache unklaren Fiebers, zu mehr als 30% bleibt die Genese primär ungeklärt. Wiederkehrende Fieberepisoden können autoimmunologische Ursachen haben. Zur Beratung in der Offizin gehört die Information über den physiologischen Sinn des Fieberns und das Vermitteln klarer Regeln, wann Fieber gesenkt werden sollte und mit welchen Mitteln. | Von Ralf Schlenger Show moreBeratung
17.03.2016, 00:00 Uhr

Problemohr abschalten, Lösungsohr einschalten!
Einfühlsam beraten und auch in angespannten Situationen die Ruhe bewahren, ist eine große Kunst. Ist das Gegenüber aggressiv und fordernd, sind reflexartige Abwehrreaktionen fast schon vorprammiert. Wie dennoch ein zu eskalieren drohendes Beratungsgespräch gedreht werden kann und der Patient die Offizin nicht nur besänftigt, sondern auch um einige Probleme erleichtert wieder verlassen kann, das zeigt Christian Schulz in seinem neuen Top-beraten-Fall.Show moreTop beraten!
17.03.2016, 00:00 Uhr

Wenn der Magen Kopf steht
Ob Infektion, Vergiftung, nervale (Über-)Reizung, Stress oder Geschaukel auf Reisen: Die gemeinsame Endstrecke solch unterschiedlicher Reize ist mitunter das Signal ans Hirn, sich des Mageninhalts sofort zu entledigen. Je nach Ursache erfordern Nausea und Vomitus gar kein Zutun (Schutzreflex!) oder lassen sich kausal oder symptomatisch angehen. Sie können der Selbstmedikation zugänglich sein oder eine ärztliche Diagnose und Therapie erfordern. Unabhängig von der Ursache können verschiedene rezeptfreie Antiemetika Übelkeit und Brechreiz lindern – nach sorgfältiger Prüfung der Umstände. | Von Ralf SchlengerShow moreBeratung
03.03.2016, 00:00 Uhr

Nicht immer ist der Ranzen schuld
Schmerzende Gelenke, Muskeln und Knochen werden bei 10 bis 20% aller Schulkinder beobachtet. Die häufigsten Ursachen sind Unfälle, Sport und orthopädische Probleme, nicht selten auch sogenannte „Wachstumsschmerzen“. In der Information und Beratung ist es wichtig, dass die betroffenen Kinder rechtzeitig einem Arzt vorgestellt werden. Denn eine Reihe systemischer Erkrankungen wie Rheuma und Infektionen machen sich durch muskuloskelettale Schmerzen bemerkbar. Ein Workshop im Rahmen des Deutschen Kinderärztekongresses in München brachte auch Notfälle zur Sprache. | Von Ralf SchlengerShow more
Beratung
25.02.2016, 00:00 Uhr

Gichtanfälle verhindern
Professor Lawrence Edwards von der University of Florida, Mitbegründer der nichtkommerziellen „Gout & Uric Acid Education Society“, hat die Gicht kürzlich als eine der am schlechtesten behandelten Krankheiten bezeichnet [1]. Dies verwundert etwas, denn auf den ersten Blick scheint doch alles ganz einfach zu sein: der Patient reduziert den Konsum von Fleisch und Alkohol, nimmt regelmäßig seine Allopurinol-Tabletten ein – und lebt weitgehend beschwerdefrei. Doch die Realität ist eine andere: die Adhärenz lässt häufig zu wünschen übrig, denn im symptomfreien Intervall verursacht die Erkrankung keine Schmerzen. Bei weniger typischen Beschwerden haben Betroffene unter Umständen eine lange Odyssee hinter sich, bevor sie die richtige Diagnose erhalten. Einige häufig eingesetzte Wirkstoffe wie Furosemid, Hydrochlorothiazid und ASS erhöhen den Harnsäure-Spiegel. Und nicht zuletzt sind bei den Ernährungsempfehlungen für Gicht-Patienten neue Aspekte hinzugekommen. Die Beratung in der Apotheke kann daher dazu beitragen, dass Patienten über ihre Erkrankung gut informiert sind, die Medikation richtig anwenden und Risikofaktoren meiden. | Von Claudia BruhnShow moreBeratung
18.02.2016, 00:00 Uhr

Der Kampf mit dem Krampf
Nicht nur Ausdauersportler kennen Wadenkrämpfe, sondern auch Untrainierte, alte Menschen, Schwangere, Diabetiker und Alkoholiker. So heterogen wie die Risikogruppen sind die Auslöser der peinvollen Attacken im Bein. Die bekanntesten Ursachen sind ist jene, die grundsätzlich der Selbstmedikation zugänglich ist: die Störungen im Elektrolythaushalt. Der reflexhafte Griff zum Magnesium-Präparat sollte jedoch keine großen Hoffnungen wecken. Die Studienlage gibt lediglich bei Schwangeren grünes Licht. | Von Ralf SchlengerShow more
Beratung
11.02.2016, 00:00 Uhr

Ein Blick in die Schneekugel
Dass eine Patientin, die zwei Augentropfen-Präparate erhält, diese gleich anwendet, ist nicht verwunderlich. Wenn aber in einem Fall der Wirkstoff gelöst, im anderen aber nur suspendiert ist und auf ein Schütteln der Augentropfen vor der Anwendung verzichtet wird, sind Probleme vorprogrammiert. Apotheker Christian Schulz zeigt die Tücken und Lösungsmöglichkeiten eines solchen Falls auf.Show moreTop beraten!
11.02.2016, 00:00 Uhr

Gegen die „fliegende Hitze“
Von Beate Fessler | Hitzewallungen, oft begleitet von Schweißausbrüchen, machen den meisten Frauen in den Wechseljahren zu schaffen, mehr oder weniger schwer. Am wirksamsten lindern lassen sich die Beschwerden durch eine Hormonersatztherapie. Wird eine Behandlung mit Hormonen abgelehnt oder bestehen Kontraindikationen, stehen zwar Alternativen zur Verfügung. Evidenz-basiert sind sie häufig nicht. Die nordamerikanische Menopausen Gesellschaft (NAMS; North American Menopause Society) hat eine Vielzahl von Therapieformen auf den wissenschaftlichen Prüfstand gestellt. Die Ausbeute für empfehlenswerte, weil evidenzbasierte Optionen ist überschaubar: kognitive Verhaltenstherapie und klinische Hypnose sowie SSRIs/SNRIs, Gabapentin/Pregabalin und Clonidin. Als „vorsichtig empfehlenswert“ werden Achtsamkeits-basierte Stressreduktion, Gewichtsreduktion und Stellatum-Blockade bewertet. Bei Phytopharmaka muss dagegen sehr genau hingeschaut werden. Show moreBeratung
21.01.2016, 00:00 Uhr

Hilfe bei schmerzhaftem „Bellen“
Husten wird allgemein als lästiger und wenig hilfreicher Reflex angesehen, weshalb erwartet wird, dass der Arzt oder Apotheker entweder medikamentös oder auf anderem Wege den Husten stoppt. Dabei stehen je nach auslösendem Faktor, Art und Dauer des Hustens unterschiedliche Therapien zur Verfügung, wobei nicht jede Option auch für Kinder geeignet ist. Dieser Artikel dient der Übersicht der derzeit verfügbaren chemisch definierten sowie pflanzlichen Arzneimittel mit antitussiver oder expektorierender Wirksamkeit. | Von André SaidShow moreBeratung
14.01.2016, 00:00 Uhr

Mit Antioxidanzien gegen freie Radikale?
Viele Menschen befürchten, nicht ohne zusätzliche Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidanzien auszukommen, selbst wenn sie sich eigentlich ausgewogen ernähren. In der Laienpresse wird dabei häufig suggeriert, dass gerade Antioxidanzien in Form von Nahrungsergänzungsmitteln vor Krebs schützen können. Viele Krebspatienten hoffen, die unerwünschten Wirkungen der onkologischen Therapie durch Antioxidanzien lindern oder sogar ihre Prognose verbessern zu können. Ernährungsmediziner und Onkologen sehen diese sogenannten „Radikalfänger“ jedoch sehr kritisch und raten von der Einnahme der Vitamin- und Mineralstoffpräparate explizit ab, da sie unter Umständen nicht nur unwirksam sind, sondern auch schaden können. Aktuelle Daten deuten sogar darauf hin, dass Antioxidanzien die Metastasierung von Tumorzellen fördern können. | Von Martin SmollichShow moreNahrungsergänzung
14.01.2016, 00:00 Uhr

Feldtherapie bei Krätze
Die Krätzmilbe wird bei engem Körperkontakt übertragen. Den Gefährdungsgrad bestimmt neben der räumlichen Situation der Immunstatus des Individuums. Beim Einzelnen sind die topische Permethrin-Behandlung wie auch die orale Therapie mit Ivermectin ähnlich wirksam. Um aber die Skabies-Ausbreitung in Heimen und Massenunterkünften unter Kontrolle zu bringen, hat das aufwendige Verfahren der synchronen Massenbehandlung mit Ivermectin große Vorteile. Das bestätigt eine aktuell publizierte randomisierte Studie. | Von Ralf SchlengerShow moreBeratung
07.01.2016, 00:00 Uhr
Nachgefragt ...
... bei Frau Dr. med Petra Terlinden, Amtsärztin, Gesundheitsamt Duisburg. Unter ihrer Ägide wurde in Zusammenarbeit mit dem RKI, lokalen Dermatologen, Betriebsärzten und Apothekern im Jahr 2011 bei einem Skabiesausbruch in einer Duisburger Altenpflegeeinrichtung erfolgreich eine synchrone systemische Massenchemotherapie mit Ivermectin durchgeführt. Den zugehörigen Artikel "Feldtherapie bei Krätze" ist in DAZ Nr. 1 auf Seite 34 veröffentlicht.Show more
Beratung
07.01.2016, 00:00 Uhr

Erleichterung!
Von Claudia Bruhn | Bei jüngeren Kindern mit Verstopfung ist die Diagnostik wegen der eingeschränkten Mitteilungsfähigkeit schwieriger als bei Erwachsenen. Viel häufiger muss die Möglichkeit einer Fehlbildung im Magen-Darm-Trakt in Betracht gezogen werden. Auch die Zahl der einsetzbaren Laxanzien und die Evidenz für die Therapieoptionen sind bei Kindern viel geringer als bei Erwachsenen. Dennoch kann man in der Apotheke bei diesem Problem aktiv werden: durch die Empfehlung geeigneter Mittel sowie die Beratung verunsicherter Eltern zur richtigen Anwendung von Zäpfchen und Klistieren.Show moreSelbstmedikation
17.12.2015, 00:00 Uhr

Schmerzmittel für die Kleinen
Arzneimitteltherapie bei Kindern ist in vielen Fällen eine Herausforderung. Viele Wirkstoffe sind generell für diese Altersklasse ungeeignet, bei anderen wäre ein Einsatz grundsätzlich möglich, die entsprechenden Fertigarzneimittel haben aber oft keine pädiatrische Zulassung oder sind in keiner adäquaten Dosierung erhältlich. Zu guter Letzt bereitet dann oft noch die Darreichungsform Probleme. Lösungen aus der Apotheke sind gefragt, wie im folgenden Beispiel. Show moreTop beraten!
10.12.2015, 00:00 Uhr

Was tun, wenn es brennt?
Von André Said | Saurer Reflux zählt zu den häufigsten Beschwerden im Bereich des oberen Gastrointestinaltraktes. Zur Behandlung stehen diverse Substanzgruppen zur Verfügung, die sich in der Art und Dauer ihrer Wirkung unterscheiden. Von den meisten Betroffenen wird eine Therapie im Rahmen der Selbstmedikation gesucht, weshalb auch das Wissen um die Entstehung des Sodbrennens so wichtig ist, um das geeignete Arzneimittel auszuwählen.Show moreSelbstmedikation
02.12.2015, 23:00 Uhr

Vegan: Hit oder Hype?
Von Ralf Schlenger | Vegane Ernährung ist nicht wirklich neu, erfreut sich aber seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Von Tofu bis veganer Wurst füllen Produkte ohne tierische Herkunft die Regale. Was manche als zeitgeistiges Geschäftsmodell sehen, könnte durchaus als Ernährungsmodell für die Bevölkerung dienen. Denn aus ernährungswissenschaftlicher Sicht bietet vegane Kost erhebliches präventives und therapeutisches Potenzial im Hinblick auf unsere typischen Wohlstandskrankheiten. Wer sich vegan ernährt, muss indes nicht nur Lebensmittel sorgfältig auswählen, sondern gegebenenfalls supplementieren, sonst drohen typische Nährstoffdefizite.Show more26.11.2015, 00:00 Uhr
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