Beratung

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Kleine Keime mit großer Bedeutung für die Abwehr
Das intestinale Mikrobiom und seine Metabolite modulieren maßgeblich das Immunsystem sowie Entzündungsreaktionen. Von Allergie, Autoimmunerkrankungen und Infektanfälligkeit bis hin zu Diabetes und Arteriosklerose beeinflusst der Darm so zahlreiche Erkrankungen. Neben Antibiotika und ASS moduliert schätzungsweise jeder vierte Arzneistoff die Darmflora – ein Überblick.Show moreberatung-pharmazie
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Intestinales Mikrobiom
01.04.2026, 22:01 Uhr
„Homöopathie ist learning by hearing“
Die Aufgabe: In prägnanter Weise und betont beispielhaft die Möglichkeiten der Homöopathie in der Selbstmedikation zu zeigen. Die Lösung: Ein Facharzt für Homöopathie und Apotheker vermittelt vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrung und praktischen Tätigkeit in der öffentlichen Apotheke die Realität am HV-Tisch. Entstanden ist ein Hörbuch mit Dr. med. Markus Wiesenauer, das authentische Szenen aus der Apotheke wie auch pro Indikation eine Synopse von homöopathischen Arzneimitteln mit den relevanten Leitsymptomen enthält.Show moreHörbücher für die Apotheke
09.12.2009, 23:00 Uhr
Wieder befreit durchatmen
Die Erkältungssaison ist eingeläutet und damit auch die Hustenzeit. Als eines der ersten Symptome bei einem banalen Infekt der oberen Luftwege oder in Kombination mit anderen Erkältungssymptomen tritt häufig ein trockener Reizhusten auf. Im Laufe der Erkältung wird dann mit einem produktiven Husten das sich bildende Bronchialsekret aus der Lunge befördert. Ein normaler Erkältungshusten ist in der Regel selbstlimitierend, aber mit geeigneten Hustenmitteln können die quälenden Symptome gelindert und ihre Dauer verkürzt werden.Show moreHusten
02.12.2009, 23:00 Uhr
Nicht mehr als fünf Gramm Salz
Ist ein hoher Salzkonsum schädlich? Diese Frage wird seit Langem kontrovers diskutiert. Eine nun im "British Medical Journal" veröffentlichte Metastudie spricht gegen Salz. Ihr zufolge ist ein hoher Salzverzehr mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfall und kardiovaskuläre Erkrankungen verbunden.Show moreSchlaganfall-Prävention
02.12.2009, 23:00 Uhr
Wie wichtig sind Vitamin D und Calcium?
Die Kombination aus Calcium und Vitamin D gilt als Basis in der Prävention und Therapie der Osteoporose. Wie Prof. Dr. Werner O. Richter, Leiter des Instituts für Fettstoffwechselstörungen und Hämorheologie, Windach, im Rahmen einer vom WIPIG-Netzwerk Ernährung durchgeführten Fortbildung am 21. November in Nürnberg anhand verschiedener Studien darstellte, ist der Benefit, der sich mit den beiden Mikronährstoffen erzielen lässt, jedoch begrenzt.Show moreOsteoporose
02.12.2009, 23:00 Uhr
Regelmäßig, aber sehr mäßig
Dass übermäßiger Alkoholkonsum eine Gefahr für die Gesundheit darstellt, ist unbestritten. Kontrovers diskutiert wird dagegen immer wieder, ob Alkohol in kleineren Mengen auch gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt. Ein absolutes Nein äußerte dazu Prof. Dr. Werner O. Richter, Leiter des Instituts für Fettstoffwechselstörungen und Hämorheologie, Windach, der das Thema im Rahmen einer vom WIPIG-Netzwerk Ernährung durchgeführten Fortbildung am 21. November in Nürnberg beleuchtete, nicht. Allerdings machte er deutlich, dass ein positiver Effekt nur bei einer sehr regelmäßigen und gleichzeitig äußerst mäßigen Alkoholzufuhr zu erwarten ist.Show moreAlkohol zur Prävention
25.11.2009, 23:00 Uhr
Vitamin B2 zur Prophylaxevon Migräneattacken
Viele Patienten mit Migräne fragen in der Apotheke nach natürlichen Alternativen zu den gängigen Migräneprophylaktika. Die Ergebnisse aktueller Studien an Patienten mit Migräne belegen, dass auch Mikronährstoffe, die in den mitochondrialen Energiestoffwechsel eingreifen, in der Lage sind, die Dauer, Schwere und Häufigkeit von Migräneattacken zu reduzieren. Dazu zählt neben Coenzym Q10 und Magnesium das Vitamin B2 (Riboflavin) [1, 2].Show moreAktuell und kompakt
25.11.2009, 23:00 Uhr
Doppeltes MS-Risiko bei jugendlicher Adipositas
Jugendliche, die im Pubertätsalter an Fettsucht leiden, besitzen ein besonders hohes Risiko als Erwachsene an multipler Sklerose zu erkranken. Eine im Magazin "Neurology" veröffentlichte Studie macht den Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index von Teenagern und einem späteren Auftreten der Autoimmunerkrankung deutlich.Show morePubertät
25.11.2009, 23:00 Uhr
Die Top-Five für Magen und Darm
Akute sowie akut rezidivierende Beschwerden im Gastrointestinaltrakt sind meistens auf eine nicht angemessene Ernährungsweise oder auf einen viralen Infekt zurückzuführen. Die Beschwerden verursachen typischerweise krampfartige Schmerzen und allgemeines Unwohlsein. Erfahrungsgemäß lässt sich sagen, dass die homöopathischen Arzneimittel sich durch einen raschen Wirkungseintritt auszeichnen und längerfristig nicht nur einen symptomatisch-palliativen Effekt haben.Show moreHomöopathie
18.11.2009, 23:00 Uhr
Gute Hautpflege hilft symptomfreie Zeit zu verlängern
Da es nach wie vor keine Kausaltherapie gibt, steht im Mittelpunkt der Betreuung von Neurodermitispatienten die stadienbezogene Basispflege. Etwa 80% der Patienten haben leichte Verlaufsformen und sind damit der Selbstmedikation und sich selbst überlassen, wie Dr. Kathrin Büke vom Arbeitskreis "Pharmazeutische Hautberatung" im Rahmen der Scheele-Tagung ausführte. Da die chronische Erkrankung mit einem hohen Leidensdruck einhergeht, sollte versucht werden, die symptomfreie Zeit zu verlängern.Show moreNeurodermitis
18.11.2009, 23:00 Uhr
„Er hat gar nicht gebohrt “
Karies kann bereits im frühen Kindesalter beobachtet werden. In den vergangenen Jahren konnte durch die zahnmedizinische Prophylaxe und zahnärztliche Versorgung ein Rückgang der Kariesprävalenz in Deutschland erreicht werden. Trotz dieser Erfolge ist Karies bei Kindern und Jugendlichen nach wie vor ein Thema [1]. In dieser Reihe Basiswissen Kinderernährung soll die Prophylaxe und Zahngesundheit im Kindesalter mit Focus auf Karies beleuchtet werden.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 13)
18.11.2009, 23:00 Uhr
Probiotika nur bei bestimmten Erkrankungen sinnvoll
Die Probiotikastämme Lactobazillus casei defensis und Lactobazillus casei Shirota wirken sich positiv bei Antibiotika-assoziierten Durchfallerkrankungen aus. In manchen Fällen können die Keime jedoch mehr schaden als nützen.Show moreErnährungsmedizin
11.11.2009, 23:00 Uhr
Warum Wein und Muscheln sich beißen können
Zu Meeresfrüchten sollte man Weißwein trinken, lautet eine weit verbreitete Regel. Dass diese Regel hinsichtlich möglicher geschmacklicher Disharmonien allerdings nur wenig hilft, haben japanische Chemiker nun herausgefunden.Show moreAromastoffe
11.11.2009, 23:00 Uhr
Je langsamer, desto satter
"Iss langsam, schling nicht so, es isst Dir niemand weg." Solche Ermahnungen müssen sich viele Kinder von ihren Eltern anhören. Dass langsames Essen nicht nur aus Gründen der Esskultur besser ist, sondern auch Übergewicht vorbeugen kann, belegt eine aktuelle Studie. Danach können Sättigungssignale aus dem Darm umso besser ins Gehirn gelangen, je gemächlicher die Speisenzufuhr erfolgt.Show moreEssverhalten
11.11.2009, 23:00 Uhr
Was der Verbraucher von Biokost erwarten kann
In den Städten öffnen immer mehr Biomärkte ihre Pforten. Jeder fünfte Verbraucher gibt an, lieber Bioprodukte zu kaufen. Zweistelliges Wachstum des Branchenumsatzes auf jetzt 5,8 Milliarden Euro pro Jahr lockt selbst die Discounter auf diesen Markt. Dennoch wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Ökologisch erzeugte Artikel haben derzeit einen Anteil von 3,1% an den Gesamtausgaben für Lebensmittel. Wir haben den Markt der Bioprodukte unter die Lupe genommen und untersucht, was der Verbraucher von Biokost erwartet und was er warten kann.Show moreLebensmittelkunde
04.11.2009, 23:00 Uhr
Antioxidanzien während Chemo- und Strahlentherapie?
Nutzen oder schaden Antioxidanzien während der Chemo- oder Strahlentherapie? Dieser Diskurs wird seit vielen Jahren geführt, und es gibt Studien, die eine Linderung der Nebenwirkungen durch die Gabe von Antioxidanzien zeigen, es gibt aber auch Untersuchungen, die auf einen Schutz der Tumorzelle durch die Antioxidanzien hinweisen. Einer Publikation des Journal of the National Cancer Institute zufolge ist angesichts des unklaren Nutzens und des möglichen Schadens von der Anwendung der Antioxidanzien während der Therapie abzuraten.Show moreOnkologie
28.10.2009, 23:00 Uhr
Die Top-Five beim Husten
Die Nachfrage nach einem Husten-Präparat ist eine gängige Situation in der Offizin. Und gar nicht so selten gibt Ihnen der Patient sofort den Hinweis "Ich hätte gerne etwas Natürliches". Dabei bleibt es zunächst unerheblich, ob Sie ein Arzneimittel der Phytotherapie, Homöopathie oder der anthroposophisch erweiterten Medizin empfehlen. Allen genannten Therapierichtungen gemeinsam ist, dass sie quasi eine Lokalwirkung in Bezug auf die Atemwege haben und darüber hinaus eine systemische Wirkung auf das Immunsystem.Show moreHomöopathie
21.10.2009, 22:00 Uhr
Johanniskraut bei leichten depressiven Verstimmungen
Zubereitungen aus Johanniskraut gehören zu den klassischen Phytopharmaka zur Behandlung leichter bis mittelschwerer depressiver Verstimmungszustände. Die gute Verträglichkeit der Hypericum-Extrakte fördert gerade in der Langzeittherapie die unerlässliche Akzeptanz und Patientencompliance. Spezielle Risiken einer Therapie mit Johanniskraut, wie eine mögliche Phototoxizität und Arzneimittelinteraktionen, sollten jedoch beachtet und in einem Beratungsgespräch abgeklärt werden.Show morePhytotherapie
14.10.2009, 22:00 Uhr
Beratung zu Protonenpumpeninhibitoren
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat nach Pantoprazol auch Omeprazol für die Indikation Sodbrennen und saures Aufstoßen partiell aus der Verschreibungspflicht entlassen. Somit steht der Protonenpumpeninhibitor seit dem 1. August 2009 mit einer täglichen Dosis von 20 mg für die Selbstmedikation zur Verfügung. Da PPI eine nachhaltige Symptomfreiheit bewirken können, stellt der rezeptfreie Einsatz von Omeprazol eine Bereicherung der Therapieoption für Patienten mit häufigeren und stärkeren Refluxsymptomen dar.Show moreSodbrennen
14.10.2009, 22:00 Uhr
Groß werden ohne Fleisch
In den vergangenen Folgen unserer Serie "Basiswissen Kinderernährung" haben wir verschiedene Essstörungen unter die Lupe genommen. In dieser Folge dreht sich nun alles um alternative Kostformen. "Groß werden ohne Fleisch"– geht das? Prinzipiell schon. Wie unser Artikel zeigt, sollte man das Verbot tierischer Lebensmittel bei Kindern allerdings nicht ganz so streng auslegen, da sonst die Gefahr einer qualitativen Fehlernährung besteht.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 12)
14.10.2009, 22:00 Uhr
Homöopathika helfen, die Infektionszeit zu verkürzen
Während der Herbstzeit rückt das Thema Immunmodulation deutlich in den Vordergrund. Im Hinblick auf die Diskussion um die Schutzimpfungen gegen Virus-A-Infektionen wird häufig die Frage nach zusätzlichen Behandlungsmöglichkeiten gestellt. Die beratungskompetente Apotheke wird dabei nicht nur auf Präparate mit Vitamin- und Spurenelementen setzen. Vielmehr lassen sich Naturstoffpräparate deshalb gut empfehlen, da sie dem Kundenwunsch nach einer "Stärkung der Abwehrkräfte" entsprechen.Show moreInfektprophylaxe
07.10.2009, 22:00 Uhr
Vitamin B12 beugt altersbedingter Hirnatrophie vor
Ältere Personen tragen aus unterschiedlichen Gründen ein erhöhtes Risiko für Mikronährstoffdefizite. Neben altersbedingten Veränderungen an Organen und chronischen Erkrankungen spielt hierbei auch die regelmäßige Einnahme verschiedener Arzneimittel eine Rolle [1]. Ein für ältere Personen (> 60 Jahre) kritischer Mikronährstoff ist Vitamin B12 , weil dessen Resorption und Utilisation bei ihnen häufig eingeschränkt ist. Wie die Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen, könnte eine bessere Versorgung älterer Menschen mit Vitamin B12 das Risiko für eine altersbedingte Hirnatrophie signifikant reduzieren [8].Show moreAktuell und kompakt
07.10.2009, 22:00 Uhr
Mit Melonen gegen Stress
Wer häufig abgekämpft ist und ständig unter Strom steht, kann sich mit dem Genuss von Melonen etwas Gutes tun, glaubt ein französisches Forscherteam. Ein bestimmtes in den Kürbisgewächsen enthaltenes Enzym besitzt besonders antioxidative Eigenschaften und soll die bei oxidativem Stress im Übermaß auftretenden freien Radikale nachweislich reduzieren.Show moreAntioxidanzien
07.10.2009, 22:00 Uhr
AGRP macht Appetit
Übergewicht betrifft inzwischen etwa 65 Prozent der Erwachsenen in Deutschland, rund 20 Prozent sind von Adipositas oder Fettleibigkeit betroffen. Neben Hormonen wie Insulin spielen auch Melanocortine bei der Gewichtsregulierung eine Rolle. Ihre Bindung an den zugehörigen Rezeptor hat eine appetithemmende Wirkung. Gleichzeitig existiert ein weiteres Hormon, das sogenannte AGRP, das bei Bindung an den gleichen Rezeptor appetitfördernd wirkt. Münchner Wissenschaftler haben nun entdeckt, dass AGRP diese Funktion nicht nur durch einen passiven, sondern durch einen aktiven Wirkmechanismus ausübt.Show moreGewichtsregulation
07.10.2009, 22:00 Uhr
Terbinafinlösung kann Fußpilztherapie verkürzen
Eine einmalige Fußpilzbehandlung mit einer filmbildenden Terbinafinlösung (Lamisil once®) ist mindestens so effektiv wie die Behandlung über einen längeren Zeitraum mit anderen topischen Antimykotika, so das Ergebnis einer Metaanalyse. Die Auswertung von 32 Studien zeigte, dass Terbinafin in einer filmbildenden Lösung anderen Terbinafin-Darreichungsformen, anderen Antimykotika oder Placebo nicht unterlegen war.Show moreMetaanalyse
07.10.2009, 22:00 Uhr
Die Top-Five für die Kinder
Die Altersgruppe der (Klein)-Kinder und deren Infektbehandlung ist heutzutage untrennbar mit dem Stichwort Homöopathie verbunden. Die Beratungsqualität der Apotheke widerspiegelt sich auch und gerade bei diesem Thema: Vor diesem Hintergrund, wonach bis zu 90% der Erreger Viren sind, bietet sich eine homöopathische Behandlungsempfehlung geradezu an. Denn homöopathische Arzneimittel haben einen Multi-target-Effekt. Sie wirken lokal auf das erkrankte Organ und systemisch durch ihre immunmodulierenden Eigenschaften.Show moreHomöopathie
23.09.2009, 22:00 Uhr
Beim Essen auf die Zeit achten
Immer wieder wird kontrovers darüber diskutiert, ob für die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas alleine die Energiemenge der Nahrung eine Rolle spielt oder ob auch die Zeiten der Nahrungsaufnahme zu berücksichtigen sind. Eine von amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie spricht für letzteres.Show moreÜbergewicht
23.09.2009, 22:00 Uhr
Fett macht Appetit auf mehr
Gesättigte Fettsäuren greifen offenbar im Gehirn in die Regulation des Stoffwechsels ein. Wie eine Studie an Ratten gezeigt hat, veranlassen sie, dass das Gehirn Körperzellen signalisiert, sie sollen Signale der Hormone Leptin und Insulin ignorieren. Die Folge ist ein verzögertes Sättigungsgefühl.Show moreSättigung
23.09.2009, 22:00 Uhr
Rapsöl wertet Babybrei auf
Rapsöl in der Babynahrung wirkt sich positiv auf die Omega-3-Fettsäure-Spiegel im Blut aus. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE). Omega-3-Fettsäuren sind bei Babys für die Entwicklung des Gehirns, der Netzhaut und für Funktionen des Immunsystems wichtig. Die FKE-Forscher empfehlen aufgrund ihrer Studie, Gläschennahrung mit Rapsöl zu versetzen.Show moreKinderernährung
23.09.2009, 22:00 Uhr
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