Arzneimittel und Therapie

Retardierte Opioide auf dem Prüfstand

Viele Präparate von gleichem Lohnhersteller – Durchbruchschmerzen eine Frage der Galenik?

Ein Interview mit Kuno Güttler

Retardierte Opioide sollen konstante Schmerzfreiheit über einen definierten Zeitraum garantieren. Dabei spielt die Galenik eine entscheidende Rolle. Wir wollten wissen, ob Wirkstoff-gleiche retardierte Opioide ohne Weiteres ausgetauscht werden können oder ob sie sich in relevanten Parametern unterscheiden. Bei unseren Recherchen sind wir auf verblüffende Ergebnisse gestoßen. Und Dr. med. Kuno Güttler vom Institut für Pharmakologie der Universität Köln auf eine einleuchtende Erklärung für ein interessantes Verordnungsverhalten von Schmerztherapeuten.
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09.01.2008, 23:00 Uhr

Bisphosphonate könnenstarke Schmerzen auslösen

Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA warnt vor schweren Knochen-, Gelenk- und/oder Muskelschmerzen unter einer Behandlung mit Bisphosphonaten, die teilweise bis hin zur Bewegungsunfähigkeit führen können. Die Gefahr schwerer muskuloskelettaler Schmerzen werde zwar, so die FDA, bei allen Bisphosphonaten in den Produktinformationen benannt, aber ein Zusammenhang zwischen der Therapie und den Schmerzen werde von den Ärzten oft nicht erkannt.
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FDA-Warnung
09.01.2008, 23:00 Uhr

Sapropterin hilft, phenylalaninarme Diät zu lockern

Die einzige therapeutische Möglichkeit zur Behandlung der Stoffwechselstörung Phenylketonurie (PKU) bestand bisher in der lebenslangen Einhaltung einer streng phenylalaninarmen Diät. Jetzt wurde in den USA mit Sapropterin ein Epimer des natürlichen Kofaktors der Phenylalaninhydroxylase zugelassen, das einigen PKU-Patienten helfen wird, die belastenden Diätvorschriften zu lockern und ein normaleres Leben zu führen.
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Phenylketonurie
09.01.2008, 23:00 Uhr

Widerruf der Zulassung von Kava-Kava-Zubereitungen

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat mit seinem Bescheid vom 21. Dezember 2007 die Zulassung Kava-Kava- und Kavain-haltiger Arzneimittel mit sofortiger Wirkung widerrufen. Da der Verdacht bestand, dass diese Arzneimittel schwere hepatotoxische Reaktionen auslösen können, hatte das BfArM im Mai 2005 das Ruhen der Zulassungen angeordnet und in der Folge bis zum Dezember 2007 verlängert.
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Phytopharmaka
09.01.2008, 23:00 Uhr

Adalimumab zur Behandlung schwerer Plaque-Psoriasis

Die Europäische Kommission hat für Adalimumab (Humira®) die Zulassungserweiterung zur Behandlung von mäßiger bis schwerer Plaque-Psoriasis erteilt. Bei Patienten, denen Adalimumab zur Behandlung von Psoriasis verabreicht wurde, konnte eine schnelle und sichtbare Verbesserung des Erscheinungsbildes der Haut festgestellt werden, die bis zu einem Jahr erhalten blieb. Der vollständig humane monoklonale Antikörper kann von den Patienten selbst subkutan injiziert werden.
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Zulassungserweiterung
09.01.2008, 23:00 Uhr

Dreifachkombination gegen das HI-Virus zugelassen

Die fixe Dreierkombination aus Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovir Disoproxifumarat (Atripla®) hat für die HIV-1-Therapie die Zulassung durch die europäischen Behörden erhalten. Das Präparat steht seit Januar 2008 zur Verfügung, teilten Bristol-Myers Squibb und Gilead Sciences mit. Damit wird erstmals ein Medikament angeboten, das drei für eine hoch aktive antiretrovirale Therapie (HAART) notwendigen Wirkstoffe in einer Tablette kombiniert und darüber hinaus nur einmal täglich eingenommen werden muss.
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HIV-Therapie
09.01.2008, 23:00 Uhr

Chronische Verstopfung

Chronische Verstopfung
18.12.2007, 23:00 Uhr

Neues Zytostatikum

Neues Zytostatikum
18.12.2007, 23:00 Uhr

Onkologie

Onkologie
18.12.2007, 23:00 Uhr

Thromboseprophylaxe

Thromboseprophylaxe
18.12.2007, 23:00 Uhr

Kardiovaskuläre Erkrankungen

Kardiovaskuläre Erkrankungen
18.12.2007, 23:00 Uhr

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose
18.12.2007, 23:00 Uhr

Arzneimittel und Therapie

18.12.2007, 23:00 Uhr

Aus der Forschung

Aus der Forschung
11.12.2007, 23:00 Uhr

Zulassungserweiterung

Zulassungserweiterung
11.12.2007, 23:00 Uhr

Arzneimittel und Therapie

11.12.2007, 23:00 Uhr

Tumor- und Chemotherapie-assoziierte Anämie

Tumor- und Chemotherapie-assoziierte Anämie
11.12.2007, 23:00 Uhr

Zervixkarzinom

Zervixkarzinom
11.12.2007, 23:00 Uhr

Durchbruchschmerzen

Durchbruchschmerzen
11.12.2007, 23:00 Uhr

Pharmakogenetik und „Personalized Medicine“

Erfolgreiche Arzneimitteltherapie kann durch eine Vielzahl von Faktoren beeinträchtigt werden. Neben Umweltfaktoren und Unterschieden in Arzneimittelresorption, -distribution, und -metabolismus wurden auch genetische Faktoren identifiziert. Bereits in den 1950er-Jahren wurde entdeckt, dass ein erblicher Glucose-6-phosphatdehydrogenase-Mangel bei manchen Patienten eine schwere Hämolyse verursachte, wenn sie das Antimalariamittel Primaquin einnahmen [1]. Ende der 50er-Jahre definierte der deutsche Anthropologe und Humangenetiker Friedrich Vogel den Begriff der Pharmakogenetik [2]. Innerhalb der klinischen Pharmakologie untersucht die Pharmakogenetik den Einfluss eines einzelnen Gens auf die Wirkung eines Arzneimittels. Wird der Einfluss mehrerer Gene oder des gesamten Genoms untersucht, spricht man von Pharmakogenomik. Diese Begriffe werden heute aber häufig gleichbedeutend verwendet.
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11.12.2007, 23:00 Uhr

Oseltamivir und Zanamivir

Oseltamivir und Zanamivir
11.12.2007, 23:00 Uhr

Gemeinsames Krebsregister

Gemeinsames Krebsregister
11.12.2007, 23:00 Uhr