Arzneimittel und Therapie

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Sollte man ASS 100, DOAK und Co. bei Blutungen absetzen?
Treten gastrointestinale Blutungen bei Patientinnen und Patienten mit antithrombotischer Therapie auf, ist eine Frage zentral: Sollen die Wirkstoffe zunächst abgesetzt, oder weiter eingenommen werden?Show morearzneimittel-und-therapie
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Gastrointestinale Blutungen
01.04.2026, 15:30 Uhr
Dabigatran-Antidot in Sicht
Neue direkte orale Antikoagulanzien (NOAK) gelten als Alternative zu Vitamin-K-Antagonisten. Da spezifische Antidots zur Aufhebung der gerinnungshemmenden Wirkung im Notfall derzeit noch fehlen, werden die jeweiligen Vertreter von vielen Ärzten noch zurückhaltend eingesetzt. Nun zeigen erste Ergebnisse einer prospektiven Kohortenstudie, dass Idarucizumab die Wirkung von Dabigatran innerhalb weniger Minuten aufzuheben vermag.Show more01.07.2015, 22:00 Uhr
Medikationsanalyse hilft, Medikationsmanagement ist besser
du | Die „Westphalian study on a medication therapy management and home care based intervention under gender specific aspects in elderly multimorbid patients” – kurz WestGem-Studie – ist eine der ersten interprofessionellen Studien zum Nutzen von Medikationsanalyse und Medikationsmanagement. Sie ist vor Kurzem beendet worden. Eine erste Auswertung zeigt nicht nur, dass schon eine einmal durchgeführte Medikationsanalyse dem Patienten nutzt, sondern auch, dass sich dieser Nutzen durch wiederholte Analysen und ein Medikationsmanagement weiter steigern lässt. Sie zeigt zudem, dass sich die interprofessionelle Zusammenarbeit lohnt.Show more01.07.2015, 22:00 Uhr
Weg mit Papeln und Pusteln
Für die papulopustulöse Rosazea (siehe auch unter „Dermatologie“ „Gegen die Gesichtsröte“) steht seit Juni 2015 mit Ivermectin 1 mg/g Creme (Soolantra®) eine neue topische Therapie zur Verfügung. Sie verbessert das Hautbild rasch und anhaltend und ist der bisherigen Standardtherapie mit Metronidazol 0,75% Creme überlegen. Die Verträglichkeit ist hoch, auch lang_fristig.Show more01.07.2015, 22:00 Uhr
Antibiotika statt Blinddarm-OP
jb | Möglicherweise werden bei einer unkomplizierten akuten Appendizitis mit einer Antibiotika-Therapie keine schlechteren Ergebnisse erzielt als mit einer Operation, der Standardbehandlung. In einer multizentrischen, randomisierten Open-Label-Studie versuchte eine finnische Gruppe, dies zu zeigen. Show more01.07.2015, 22:00 Uhr
LDL-C-Zielwerte werden oft nicht erreicht
HAMBURG (gmc) | Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind der Grund für 40 Prozent aller Todesfälle in Deutschland. Häufig treten sie als Folge einer Hypercholesterinämie auf. Um hierüber aufzuklären, haben die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V., die CholCo e. V.: Patientenorganisation für Patienten mit Familiärer Hypercholesterinämie oder anderen schweren genetischen Fettstoffwechselstörungen und das Unternehmen Sanofi in Deutschland die Initiative „Cholesterin persönlich nehmen. Risiko senken zählt“ gegründet.Show more01.07.2015, 22:00 Uhr
Das Wüstenvirus zieht weiter
jb | Der aktuelle MERS-Ausbruch in Südkorea, dem bislang 27 (Stand 22. Juni) Menschen zum Opfer gefallen sind, ist die erste größere Verbreitung des Virus außerhalb der arabischen Halbinsel. Zumindest in zwei Fällen wurde eine Infektion der „dritten Generation“ bestätigt. Danachhat eine von dem Indexfall infizierte Person hat eine weitere, dritte Person angesteckt, die selber mit dem Indexfall keinen Kontakt hatte. Bisher waren alle Fälle direkt oder über maximal einen anderen Patienten auf eine Infektion auf der arabischen Halbinsel zurückzuführen. Hinweise auf weitergehende Infektionsketten gibt es jedoch bisher laut Robert-Koch-Institut nicht. Im Folgenden ist das Wichtigste zusammengefasst.Show more24.06.2015, 22:00 Uhr
Nicht zu viel zulegen
Eine exzessive Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ist weder für die künftige Mutter noch für den Nachwuchs gesund. Gestationsdiabetes, Bluthochdruck, Makrosomie („Riesen-Babys“), höhere Kaiserschnittraten bis hin zu Totgeburten zählen zu den häufigsten unerwünschten Folgen. Neugeborene mit hohem Geburtsgewicht haben zudem ein Risiko für Übergewicht in der Kindheit. Ein aktueller Cochrane-Review hat gezeigt, dass Empfehlungen zur gesunden Ernährung und/oder Sport teilweise präventiv wirken können.Show more24.06.2015, 22:00 Uhr
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