Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show moreEinen „Wolf“ gelaufen
Wenn man sich „den Wolf“ gelaufen hat, kann das äußerst unangenehm und schmerzhaft sein. Anhaltende mechanische Reibung, starkes Schwitzen und Sommerhitze machen vor allem Körperfalten zu einem ständigen Ziel für Intertrigo. Überall dort, wo Hautflächen aneinander reiben oder die Kleidung scheuert, ist eine Schädigung der Haut nahezu vorprogrammiert. Besonders häufig betroffen sind Übergewichtige und Sportler. Show moreWie sicher sind Gliptine?
Die europäische Arzneimittelbehörde EMA untersucht derzeit den Verdacht einer infektionsbedingten Mortalitätserhöhung unter Saxagliptin [1]. Dies geschieht nach Bekanntwerden der Ergebnisse einer Sensitivitätsanalyse der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA einer großen Studie (SAVOR), die die kardiovaskuläre Sicherheit der Substanz belegen sollte.Show moreNicht über den Durst trinken
jb | Unter dem Begriff Exercise-associated hyponatremia (EAH) versteht man lebensbedrohliche Hyponatriämien, die bei Sportlern während oder innerhalb von 24 Stunden nach körperlicher Anstrengung auftreten. Allerdings ist meist nicht erhöhter Natriumverlust durch Schwitzen die Ursache, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte, sondern eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr.Show moreDHU Schüßler-Salze jetzt auch als Globuli
DHU Schüßler-Salze gibt es jetzt auch als Globuli. Frei von Lactose, Gluten und Alkohol, wird mit der neuen Darreichungsform besonders auf die Bedürfnisse von Menschen mit Unverträglichkeiten eingegangen. Globuli sind passend für die ganze Familie, vom Säugling bis zum Senioren.Show more
Unipolare Depression
Wurden Depressionen bisher in psychogene Depressionen, endogene Depressionen und somatogene Depressionen eingeteilt, so hat die aktuelle Forschung die Konzepte zum Großteil widerlegen können. Heute geht man von einem multifaktoriellen Krankheitskonzept aus und orientiert sich an der exakten Beschreibung der Symptome, dem Schweregrad und dem Verlauf der Erkrankung. Die unipolare Depression gehört mit einer Lebenszeitprävalenz von bis zu 20% zu den großen Volkskrankheiten in den westlichen Ländern... Zur Pharmakotherapie der unipolaren Depression werden hauptsächlich Antidepressiva eingesetzt. Der Beratungsbedarf ist bei dieser Wirkstoffklasse und Erkrankung bei den Betroffenen und Angehörigen sehr groß.
Von Kristina Friedland und Olaf Rose
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung