Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neue Hinweise zu Captopril, Cefixim und Codein-Kombinationen
Captopril kann auch nach Jahren noch Angioödeme auslösen, Cefixim eine Enzephalopathie. Codein-haltige Schmerzmittel-Kombinationen bekommen gleich mehrere neue Warnungen. Neues gibt es auch bei Gabapentin. Was ändert sich in den Fach- und Gebrauchsinformationen?Show morearzneimittel-und-therapie
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Arzneimittelsicherheit
21.04.2026, 14:00 Uhr
Zuerst Buprenorphin dann Methadon
Die Substitutionstherapie verringert das Mortalitätsrisiko für Opiat-Abhängige. Insbesondere tödliche Heroin-Überdosierungen können dadurch gesenkt werden. Für die Substitutionstherapie werden in den Leitlinien Methadon und Buprenorphin empfohlen. In einer retrospektiven Kohortenstudie wurde nun das Mortalitätsrisiko Opiat-Abhängiger unter Therapie mit Methadon und Buprenorphin verglichen. Die Ergebnisse suggerieren eine stufenweise Vorgehensweise in der Substitutionstherapie.Show more
08.10.2015, 00:00 Uhr
Antihypertensivum bei ADHS
Für Kinder und Jugendliche mit ADHS wird voraussichtlich ab Januar ein neues Medikament EU-weit verfügbar sein. Die Europäische Kommission hat kürzlich Guanfacin (Intuniv®) die Zulassung erteilt. In den USA ist der Wirkstoff, ein selektiver, zentral wirksamer adrenerger α2-Agonist seit 2011 zur ADHS-Behandlung zugelassen. Guanfacin soll kein Missbrauchspotenzial besitzen, die Verschreibung erfordert kein BtM-Rezept. Häufig beobachtete Nebenwirkungen sind Blutdruckabfall und Somnolenz.Show more
08.10.2015, 00:00 Uhr
Zwei zentrale Empfehlungen zu HIV
jb | 2016 wird die WHO eine Revision ihres 2013 herausgegebenen Leitfadens zur Anwendung antiretroviraler Arzneimittel zur Behandlung und Prophylaxe der HIV- Infektionen veröffentlichen. Jetzt hat sie vorab in einer „early-release guideline“ zwei Schlüssel-Empfehlungen herausgegeben.Show more
08.10.2015, 00:00 Uhr
Was wirkt am besten, was schadet am wenigsten?
In einer Netzwerk-Metaanalyse wurden Wirksamkeit und Sicherheit einiger zur Therapie älterer Patienten eingesetzter Antidepressiva miteinander verglichen. Bei der Wirksamkeit punkteten Sertralin, Paroxetin und Duloxetin; die Rangfolge bei den Nebenwirkungen war weniger eindeutig.Show more
08.10.2015, 00:00 Uhr
Der Griff nach dem Gerinnsel
Nicht alle Schlaganfallpatienten erreichen für eine erfolgreiche Lysetherapie mit rekombinantem Plasminogenaktivator (rtPA) rechtzeitig die Klinik. Auch ist die Methode der Wahl bei proximalen Gefäßverschlüssen oft nicht erfolgreich. Vielversprechend als zusätzliche Option sind daher endovaskuläre Techniken, mit denen der Thrombus mechanisch entfernt werden kann. Nach einigen eher negativen Publikationen zeigen aktuelle Studien zu kathetergeführten Stent-Retrievern wieder erfreuliche Ergebnisse.Show more
08.10.2015, 00:00 Uhr
Verhütung zum Kleben
Die Anwendung von kombinierten oralen Kontrazeptiva dürfte eine der am häufigsten genutzten Verhütungsmethode sein. Daneben gibt es natürlich noch weitere Optionen. Mit Lisvy® wird das Spektrum nun um ein niedrig dosiertes Kontrazeptivum in Form eines transdermalen Patches erweitert.Show more
08.10.2015, 00:00 Uhr
Ambroxol ist mehr als ein Schleimlöser
KÖLN (cv) | Mit den Begriffen Husten- oder Schleimlöser ist die Wirkung von Ambroxol nur unzureichend charakterisiert. Denn die Substanz vermittelt vielfältige Effekte bis hin zu einer antiinflammatorischen und antioxidativen Wirksamkeit, wurde vor Kurzem bei einem Fachpresse-Symposium deutlich.Show more07.10.2015, 22:00 Uhr
Empagliflozin senkt das kardiovaskuläre Risiko
bk | Empagliflozin hat in der EMPA-REG-OUTCOME-Studie bewiesen, dass es das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren kann. Bislang war unter den Antidiabetika eine positive Wirkung auf das kardiovaskuläre System nur für Metformin belegt. Fachgesellschaften gehen davon aus, dass die aktuellen Erkenntnisse über Empagliflozin zu einer Anpassung der Leitlinien führen werden.Show more
01.10.2015, 00:00 Uhr

Rheumatoide Arthritis
Rheumatoide Arthritis ist eine chronische Gelenkerkrankung, die definitionsgemäß länger als sechs Wochen andauert. Sie befällt in der Regel beide Körperhälften gleichzeitig. Durch Entzündungen werden im Laufe der Erkrankung die betroffenen Gelenkstrukturen zerstört und die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt. Die Erkrankung beschränkt sich jedoch nicht ausschließlich auf die Gelenke und gelenknahe Strukturen.
Von Isabel Waltering und Olaf Rose
Pharmakotherapie
01.10.2015, 00:00 Uhr
Paroxetin doch nicht besser als Placebo
In den 1990er Jahren führte SmithKline Beecham eine Studie zur Sicherheit und Effektivität von Paroxetin und Imipramin bei der Behandlung von schwerdepressiven Jugendlichen durch und nutzte die Ergebnisse, um den Off-label-Use von Paroxetin bei dieser Patientengruppe zu fördern. Da diese Ergebnisse schon lange umstritten sind, hat die Initiative RIAT (Restoring Invisible and Abandoned Trials) nun die Daten neu analysiert und grobe Mängel in Durchführung und Auswertung festgestellt. Sie kam zu dem Schluss, dass weder Paroxetin noch Imipramin effektiver als Placebo waren und zudem Nebenwirkungen verharmlosend dargestellt wurden.Show more
01.10.2015, 00:00 Uhr
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