Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Keine dichteren Knochen durch Calcium?
Männern und Frauen höheren Alters wird heutzutage die diätetische Einnahme von Calcium in Mengen von mindestens 1000 – 1200 mg/Tag angeraten, um der Entstehung von Knochenbrüchen aufgrund von Osteoporose vorzubeugen. Ob diese Empfehlung tatsächlich einen positiven Einfluss auf Knochendichte und Frakturen besitzt, wurde nun in zwei Reviews analysiert.Show more21.10.2015, 22:00 Uhr
Dreifach-Wirkung bei akuter Bronchitis
Zur Behandlung einer im Rahmen einer Erkältung auftretenden akuten Bronchitis steht mit Umckaloabo® ein Präparat zur Verfügung, das nicht nur symptomatisch, sondern auch antiviral und antibakteriell wirksam ist. Aktuellen Studienergebnissen zufolge lässt sich damit die Erkrankungsdauer bei akuter Bronchitis um zwei Tage verkürzen.Show more21.10.2015, 22:00 Uhr

Vitamin K2 – das neue „Wundervitamin“?
Von Martin Smollich | Vitamin K gehört wie auch Vitamin A, D und E zu den fettlöslichen Vitaminen. Es spielt unter anderem eine wichtige Rolle bei der Synthese der Blutgerinnungsfaktoren, der Regulation des Knochengewebes und zellulärer Wachstumsprozesse sowie beim Erhalt der Gefäßintegrität.Show more15.10.2015, 00:00 Uhr
Prävention ist machbar
Mit der Verleihung des Gesundheitspreises 2015 an das Präventionsprogramm Glicemia wurden die Initiatoren vom Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) und der Universität Erlangen-Nürnberg ausgezeichnet für ein „sehr gut durchdachtes und von Beginn an auf die wissenschaftliche Evaluation ausgerichtetes Projekt“. Indirekt geht der Preis auch an die 40 beteiligten Apotheken. Diese hatten im Rahmen einer mittlerweile publizierten Interventionsstudie über 1000 Patienten rekrutiert und sie ein Jahr lang betreut. Das Diabetesrisiko sank signifikant.Show more15.10.2015, 00:00 Uhr
Wirksam bei agitierten Alzheimer-Patienten
Demenzkranke mit Agitation werden derzeit häufig mit Antipsychotika therapiert, jedoch sind deren Wirksamkeit und Sicherheit umstritten. Alternative Behandlungsoptionen werden daher dringend gesucht. Ergebnisse einer neuen Phase-2-Studie verweisen nun auf eine mögliche Wirksamkeit von Dextromethorphan in Kombination mit Chinidin zur Linderung der Symptomatik.Show more14.10.2015, 22:00 Uhr
Hoffnungsträger Spironolacton
Beim diesjährigen europäischen Kardiologenkongress in London wurde als einer der wichtigsten Beiträge die Pathway-2-Studie vorgestellt, in der Spironolacton zur Behandlung der therapieresistenten Hypertonie eingesetzt wurde. Die hoch signifikante Überlegenheit von Spironolacton bei der Blutdrucksenkung zeigte sich im Vergleich mit Doxazosin, Bisoprolol und Placebo.Show more14.10.2015, 22:00 Uhr
Anwendungsfehler vermeiden
jb | Spritzen sich Allergiker selbst mit einem Autoinjektor Adrenalin, landet das nicht immer im Muskel, wo es für eine schnelle Wirkung hingelangen muss, sondern häufig im Fettgewebe. Untersuchungen der EMA zufolge sind dafür meist Anwendungsfehler verantwortlich. Nur 22% der Anwender bedienen demzufolge den Injektor fehlerfrei. Daher wird Allergikern empfohlen, immer einen zweiten Pen dabeizuhaben, um gegebenenfalls eine zweite Dosis applizieren zu können. Die Behörden nehmen aber auch die Hersteller in die Pflicht. Show more14.10.2015, 22:00 Uhr
Was ist eigentlich Lupus erythematodes?
Der Lupus erythematodes (LE) ist eine entzündliche, häufig systemische Autoimmunerkrankung und gehört zur Gruppe der Kollagenosen. Typische Hautveränderungen sind häufig, allerdings können auch Organe wie Herz und Nieren befallen sein. Verschiedene Triggerfaktoren sind bekannt, je nach Befallsmuster können die Krankheitsverläufe erheblich variieren. LE ist nicht heilbar, in schweren Fällen therapiert man mit Prednisolon und Immunsuppressiva.Show more14.10.2015, 22:00 Uhr
Was hilft bei chronischer Sinusitis?
Die chronische Sinusitis ist eine entzündliche Erkrankung der Nasennebenhöhlen, die per definitionem bei Erwachsenen mindestens 12 Wochen ohne merklichen Rückgang der Beschwerden persistiert. Da die Symptome die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken, sind effektive Medikamente zur Symptomlinderung, die außerdem das Risiko für akute entzündliche Exazerbationen verringern, gefragt. Ein aktueller Review hat sich mit der Thematik befasst. Show more14.10.2015, 22:00 Uhr
Mit Phytopharmaka gegen Reizdarm
Verdauungsbeschwerden unterschiedlicher Ursache sind für viele Patienten ein häufiger Grund, um in der Apotheke Rat zu suchen. Für eine Reihe dieser Beschwerden stehen phytotherapeutische Alternativen zur Verfügung, insbesondere zur Behandlung von Symptomen des sogenannten Reizdarmsyndroms. Sie werden auch von einer aktuellen Leitlinie empfohlen.Show more
08.10.2015, 00:00 Uhr
Zuerst Buprenorphin dann Methadon
Die Substitutionstherapie verringert das Mortalitätsrisiko für Opiat-Abhängige. Insbesondere tödliche Heroin-Überdosierungen können dadurch gesenkt werden. Für die Substitutionstherapie werden in den Leitlinien Methadon und Buprenorphin empfohlen. In einer retrospektiven Kohortenstudie wurde nun das Mortalitätsrisiko Opiat-Abhängiger unter Therapie mit Methadon und Buprenorphin verglichen. Die Ergebnisse suggerieren eine stufenweise Vorgehensweise in der Substitutionstherapie.Show more
08.10.2015, 00:00 Uhr
Antihypertensivum bei ADHS
Für Kinder und Jugendliche mit ADHS wird voraussichtlich ab Januar ein neues Medikament EU-weit verfügbar sein. Die Europäische Kommission hat kürzlich Guanfacin (Intuniv®) die Zulassung erteilt. In den USA ist der Wirkstoff, ein selektiver, zentral wirksamer adrenerger α2-Agonist seit 2011 zur ADHS-Behandlung zugelassen. Guanfacin soll kein Missbrauchspotenzial besitzen, die Verschreibung erfordert kein BtM-Rezept. Häufig beobachtete Nebenwirkungen sind Blutdruckabfall und Somnolenz.Show more
08.10.2015, 00:00 Uhr
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