Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eisenmangelanämie: Fraktur-Risiko Ferricarboxymaltose?
Intravenös verabreichte Eisenpräparate werden vor allem dann eingesetzt, wenn eine orale Therapie nicht ausreicht, nicht vertragen wird oder eine rasche Behandlung der Eisenmangelanämie erforderlich ist. Eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass zwei häufig eingesetzte Eisenkomplexe den Knochenstoffwechsel unterschiedlich beeinflussen können.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Intravenöse Therapie mit Eisenpräparaten
30.04.2026, 14:00 Uhr
Mückenstiche mögen’s heiß
Schwellungen, Schmerzen und Juckreiz sind die typischen Symptome nach Insektenstichen und -bissen. Für ihre Behandlung werden meist Hydrocortison-haltige Präparate oder topische Antihistaminika verwendet. Alternativ können Insektenstiche und -bisse auch „chemiefrei“ mithilfe konzentrierter Wärme behandelt werden. In einer Studie wurde gezeigt, dass die konzentrierte Wärmetherapie mit dem Medizinprodukt bite away® von der Riemser Pharma GmbH die Reaktionen innerhalb von Minuten reduzieren kann.Show moreApotheke und Markt
10.08.2016, 22:00 Uhr
Wie sich die Asthma-Therapie verändert
Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP) und die Deutsche Atemwegsliga aktualisieren derzeit ihre Therapieempfehlungen für die Behandlung von Asthma. Noch in diesem Jahr wird eine Neufassung der evidenzbasierten Leitlinie vorliegen – mit einigen deutlichen Veränderungen zur Version von 2006.Show moreArzneimittel und Therapie
10.08.2016, 22:00 Uhr
Umstrittene Schilddrüsentests
ms | In einer retrospektiven Kohortenstudie wurde der Nutzen von bildgebenden Verfahren nach der Primärbehandlung von Schilddrüsenkrebs hinterfragt. Es zeigte sich, dass mehr Rezidive behandelt werden, jedoch ohne Überlebensvorteil.Show moreArzneimittel und Therapie
10.08.2016, 22:00 Uhr
Sommerloch bei Novaminsulfon
ms/rr | In einer aktuellen Mitteilung informierte der Generika-Hersteller Zentiva über die Nicht-Lieferfähigkeit von Novaminsulfon Lichtenstein® 500 mg Filmtabletten 30 Stück (N2) und 50 Stück (N3) zwischen dem 9. und 20. August 2016.Show moreArzneimittel und Therapie
10.08.2016, 22:00 Uhr
Nivolumab überzeugt IQWiG
rr | Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erkennt Vorteile von Nivolumab bei Lungen- und Nierenzellkarzinom.Show moreArzneimittel und Therapie
03.08.2016, 22:00 Uhr

Nebenwirkungen beherrschen, Langzeitfolgen mildern
Von Petra Jungmayr | Alle Behandlungsarten eines Mammakarzinoms sind mit unerwünschten Wirkungen assoziiert: So die operative Entfernung des Tumors mit Lymphödemen, die Strahlentherapie mit Hautschäden, eine antihormonelle Behandlung mit klimakterischen Beschwerden sowie ossären Komplikationen und eine Chemotherapie mit zahlreichen, teils Substanz-spezifischen Toxizitäten. Die Beschwerden können akut und/oder langfristig auftreten. Während akute Nebenwirkungen häufig limitiert und im Regelfall beherrschbar sind, leiden die Patientinnen oftmals unter den langfristigen Folgen der Behandlung und suchen Rat in ihrer Apotheke, wie sie mit diesen chronischen Begleiterscheinungen einer häufig lebensrettenden Therapie umgehen sollen.Show moreArzneimittel und Therapie
03.08.2016, 22:00 Uhr
Magenschutz zulasten des Dünndarms
Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) erhöhen das Risiko gastroduodenaler Ulzera. Prophylaktisch werden Protonenpumpenhemmer (PPI) eingesetzt, möglicherweise mit dem Nachteil vermehrter Dünndarmläsionen. Eine prospektive, randomisierte, kontrollierte Studie deutet darauf hin, dass die simultane Einnahme von PPIs das Risiko NSAR-induzierter Dünndarmläsionen erhöht. Die klinische Relevanz ist offen. Show moreArzneimittel und Therapie
03.08.2016, 22:00 Uhr
Innovative Komplettlösungen für die Haut
Vor über 90 Jahren wurde in Spanien das biopharmazeutische Unternehmen Leti gegründet. Bis heute befindet es sich in Familienbesitz und steht in seiner Heimat für Spitzenforschung und innovative Produkte – vor allem im Bereich der Hautpflege. Davon können sich mittlerweile auch deutsche Verbraucher überzeugen, denn seit 2015 bietet Leti medizinische Hautpflegeprodukte auch auf dem deutschen Markt an.Show moreApotheke und Markt
03.08.2016, 22:00 Uhr
Vorsicht bei Ofloxacin und Co.
rr | Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA aktualisiert die Warnhinweise für Fluorchinolone aufgrund schwerwiegender Nebenwirkungen.Show moreArzneimittel und Therapie
03.08.2016, 22:00 Uhr
Pentalong® wird wieder erstattet
rr | Das DDR-Arzneimittel Pentaerithrityltetranitrat (Pentalong®) unterliegt ab sofort wieder der Leistungspflicht der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).Show moreArzneimittel und Therapie
03.08.2016, 22:00 Uhr
Modifizierte T-Zellen gegen Leukämie
Vom Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) bekam das Medikament Zalmoxis eine positive Bewertung für eine bedingte Zulassung („conditional marketing authorisation“) und kann vielleicht bald das Leben von Krebspatienten retten. Was genau verbirgt sich hinter diesem Therapieansatz?Show moreArzneimittel und Therapie
03.08.2016, 22:00 Uhr

Metamizol – eines der sichersten Analgetika?
Als Metamizol im Jahr 1922 unter dem Handelsnamen Novalgin® in den Markt eingeführt wurde, war die Begeisterung zunächst groß. Doch der anfänglichen Euphorie folgte in den 60er-Jahren die große Ernüchterung. Unter dem Pyrazolon-Derivat trat gehäuft die Blutbildungsstörung Agranulozytose auf. 1987 wurde der Arzneistoff dann aufgrund immer größer werdender Bedenken in Deutschland unter die Rezeptpflicht gestellt. Trotz aller Zweifel erlebte Metamizol einen neuen Boom. Die Verordnungszahlen stiegen, aber mit ihnen auch die Meldungen unerwünschter Wirkungen. Deshalb appellierte das BfArM im Jahr 2009 an die Ärzte, auf die strenge Indikationsstellung von Metamizol zu achten [42]. Ungeachtet dessen stiegen die Verordnungszahlen in den Folgejahren weiter an – ein Anlass, dieses alte und beliebte Schmerzmittel näher unter die Lupe zu nehmen. | Von Isabelle Viktoria MaucherShow more
Arzneimittel und Therapie
28.07.2016, 00:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung