Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Inebilizumab nur alle sechs Monate
Die schubförmig verlaufende Autoimmunerkrankung Neuromyelitis optica bewirkt eine Schädigung des zentralen Nervensystems, insbesondere des Sehnervs. Als Folge kommt es zur Erblindung, aber auch – ähnlich wie bei einer multiplen Sklerose – zu Muskelschwäche und aufsteigenden Lähmungen. Der neue, gegen das Oberflächenprotein CD19 auf B-Zellen gerichtete Antikörper Inebilizumab (Uplizna®) wird intravenös gegeben und führt zu einer hochsignifikanten Reduktion der Schubrate. Der Wirkstoff ist für erwachsene Patienten vorgesehen, die Immunglobuline gegen das Wasserkanalprotein Aquaporin 4 aufweisen. Das Applikationsintervall ist mit sechs Monaten deutlich länger als bei bisher verfügbaren Regimen.Show moreArzneimittel und Therapie
14.12.2022, 23:00 Uhr
110 Jahre Sagrotan
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben Hygienemaßnahmen deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Hersteller der Marke Sagrotan wussten jedoch bereits vor 110 Jahren, wie wichtig das Thema Hygiene ist. Zum Geburtstag der Desinfektionsmarke gibt Reckitt Benckiser Einblicke in die Entwicklungsgeschichte von Sagrotan.Show moreApotheke und Markt
14.12.2022, 23:00 Uhr
Sodbrennen – Beratung erwünscht!
gc | Sodbrennen ist – sogar unter jungen Menschen – weiter verbreitet, als man denkt. Dies ist nur ein Ergebnis einer aktuellen, im Auftrag von Dr. Kade durchgeführten Umfrage unter 1020 Frauen und Männern ab 25 Jahren. Sie zeigt zudem, dass vor allem die Jüngeren unter den Betroffenen bei der Auswahl eines Mittels gegen Sodbrennen die Beratung in der Apotheke wünschen.Show moreApotheke und Markt
14.12.2022, 23:00 Uhr
Immer mehr Scharlach-Fälle
In der Tagespresse wurde kürzlich über ungewöhnlich viele Fälle und tödliche Verläufe von Infektionen mit A-Streptokokken bei Kindern in England und Wales berichtet. Britische Behörden warnen daher vor einer Scharlach-Welle und rufen Eltern zur Wachsamkeit auf. Dies gibt Anlass, einige Fakten zu Scharlach zusammenzufassen.Show moreArzneimittel und Therapie
14.12.2022, 23:00 Uhr
COVID-19 und die Angst vor Gürtelrose
du | Menschen über 60 Jahren und Risikopatienten ab 50 Jahren wird nicht zuletzt vor dem Hintergrund von COVID-19 geraten, sich gegen Gürtelrose impfen zu lassen. Sowohl die SARS-CoV-2-Infektion als auch die Impfung stehen im Verdacht, schlummernde Herpes-Viren zu reaktivieren und damit das Gürtelrose-Risiko zu erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie gibt jetzt jedoch zumindest für die Impfung Entwarnung und stellt die Frage, ob tatsächlich die SARS-CoV-2-Infektion als solche für die Reaktivierung der Zoster-Viren verantwortlich gemacht werden kann.Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2022, 23:00 Uhr
Affenpocken – neuer Name und genügend Impfstoff
dm/dab | Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will in Zukunft nicht mehr von Affenpocken beziehungsweise Monkeypox, sondern von „Mpox“ sprechen. Auch das Virus selbst soll künftig eine neue Bezeichnung erhalten. Währenddessen ruft die STIKO entsprechende Risikogruppen dazu auf, sich ein zweites Mal gegen Mpox impfen zu lassen – genügend Impfstoff sei vorhanden.Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2022, 23:00 Uhr
50 Jahre Gelo-Atemwegskompetenz
Pohl-Boskamp blickt mittlerweile auf fünf Jahrzehnte Forschungsarbeit im Bereich der Atemwege zurück und hat aus diesem Anlass ein internationales Symposium veranstaltet. Experten informierten dort über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Therapie akuter Atemwegsinfekte, wobei der Fokus auf der mukoziliären Clearance lag.Show moreApotheke und Markt
07.12.2022, 23:00 Uhr
Depressionen unter menopausaler Hormontherapie?
Einer dänischen Studie zufolge kann eine systemische Hormontherapie in der Menopause zu vermehrten Depressionen führen. Dies trifft aber nicht auf die lokale Applikation von Hormonen zu. Unter dieser kam es zu keiner Risikoerhöhung, und bei Frauen im Alter zwischen 54 und 60 Jahren war das Depressionsrisiko sogar verringert.Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2022, 23:00 Uhr
Wachsames Auge auf Hornhautschäden
Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Belantamab-Mafodotin (Blenrep®) ist seit August 2020 zur Behandlung des fortgeschrittenen Multiplen Myeloms bei Erwachsenen zugelassen. Bereits in der Zulassungsstudie waren Hornhautschäden als sehr häufige unerwünschte Wirkungen aufgefallen. In das Nebenwirkungsmanagement sollten behandelnde Onkologen neben Augenärzten auch Apotheker einbinden.Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2022, 23:00 Uhr
Topisches Esmolol als Ulkus-Blocker
Fußulzera bei Diabetikern heilen schwer ab und können derzeit nur konservativ versorgt werden. Der indische Hersteller Novalead Pharma präsentierte nun auf einem Kongress Ergebnisse für eine mögliche Pharmakotherapie mit einem Esmolol-haltigen Gel (Galnobax®). Mit dem Topikum heilten die Fußulzera von Betroffenen deutlich besser ab. Der Effekt schien nachhaltig und das Gel nebenwirkungsarm.Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2022, 23:00 Uhr
Alzheimer-Antikörper Lecanemab lässt hoffen
dab | Mit Spannung wurden die vollständigen Ergebnisse der Phase-III-Studie zu dem monoklonalen Anti-Amyloid-Antikörper Lecanemab gegen Alzheimer erwartet, nachdem die Hersteller Eisai und Biogen die vorläufigen Ergebnisse im September veröffentlicht hatten (s. DAZ 2022, Nr. 40, S. 31). Danach wurde das Fortschreiten kognitiver Störungen gegenüber Placebo moderat verlangsamt. Wie bewerten Experten die nun vorliegende Studie? Für welche Patienten kommt die Therapie infrage und für welche nicht?Show moreArzneimittel und Therapie
07.12.2022, 23:00 Uhr
Radioaktiv gegen hellen Hautkrebs
Mit dem künstlichen radioaktiven Isotop Rhenium-188, einem Betastrahler, könnte sich heller Hautkrebs bald nicht invasiv, schmerzarm und mit guten kosmetischen Ergebnissen behandeln lassen. Das Isotop wird in einer halbfesten Zubereitung direkt auf die betroffenen Hautareale aufgetragen und zerstört die Tumorzellen, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Damit eignet sich die Behandlung auch für aus operativer Sicht ungünstig gelegene Tumoren, beispielsweise an der Ohrmuschel oder am Augenlidrand. Show moreArzneimittel und Therapie
30.11.2022, 23:00 Uhr
Für die Nahrungsergänzung: Vitamin D3 K2 Hevert plus Calcium und Magnesium 4000 IE
Apotheke und Markt
30.11.2022, 23:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung