Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
„“"Vogelgrippe": Tödliche Bedrohung durch Influenza-Viren
Ende Dezember 1997/Anfang Januar 1998 hat ein bislang unbekanntes Grippevirus weltweit für Alarmstimmung gesorgt. Innerhalb weniger Wochen erkrankten in Hongkong 18 Menschen an der sogannten Hühnergrippe, sechs von ihnen starben. Das Virus mit der wissenschaftlichen Bezeichnung H5N1 Typ A war bis dato zwar in Geflügel, aber noch nicht bei einem Menschen entdeckt worden (s. auch DAZ 1/2/98, S. 26).Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
Infektionen im Kindesalter: Akute Mittelohrentzündung antibiotisch behandeln
Infektionen der oberen und unteren Atemwege sind im Kindesalter relativ häufig: Sie betreffen 30 bis 40 Prozent der Patienten einer Kinderarztpraxis. Zahlenmäßig im Vordergrund steht die akute Mittelohrentzündung, der meist eine virale Atemwegsinfektion vorausgeht. Bronchitis und Pneumonie treten seltener auf, können aber schwerer verlaufen. Auch dann, wenn es sich primär um Virusinfektionen handelt, ist in vielen Fällen eine antibiotische Therapie angezeigt, um folgenschwere Komplikationen durch bakterielle Superinfektionen zu verhindern und vor allem schnelle Schmerzfreiheit zu erreichen. Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
Therapie der Osteoporose: Milch alleine ist zu wenig
Eine Ernährung, die ausreichend Milch und Milchprodukte - und damit Calcium - enthält, kann einer Osteoporose vorbeugen. Ist Knochenmasse bereits verlorengegangen oder die Osteoporose schon manifest, läßt sich mit Milch allein weder Wirbelbrüchen noch Oberschenkelhalsbrüchen wirksam vorbeugen. Neben Biphosphonaten stehen auch Fluoride zur Therapie zur Verfügung. Um die Klippen dieser an sich wirksamen Therapie erfolgreich zu umschiffen, müssen aber bestimmte Regeln beachtet werden.Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
Infektionen im Kindesalter: Mittelohrentzündung antibiotisch behandeln
Infektionen der oberen und unteren Atemwege sind im Kindesalter relativ häufig: Sie betreffen 30 bis 40 Prozent der Patienten einer Kinderarztpraxis. Zahlenmäßig im Vordergrund steht die akute Mittelohrentzündung, der meist eine virale Atemwegsinfektion vorausgeht. Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
Therapie der Osteoporose: Milch alleine ist zu wenig
Eine Ernährung, die ausreichend Milch und Milchprodukte - und damit Calcium - enthält, kann einer Osteoporose vorbeugen. Ist bereits Knochendichte verlorengegangen oder die Osteoporose schon manifest, läßt sich mit Milch allein jedoch weder Wirbelbrüchen noch Oberschenkelhalsbrüchen wirksam vorbeugen. Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
Brustkrebs: Welche Rolle spielt das Körpergewicht?
Zwischen dem Körpergewicht und dem Brustkrebsrisiko besteht kein einheitlicher Zusammenhang. Ein hoher Body-mass-Index in jungen Jahren senkt die prä- und postmenopausale Brustkrebshäufigkeit. Ein Gewichtszuwachs nach der Menopause hingegen erhöht die Brustkrebsinzidenz. Dies gilt insbesondere für Frauen, die während der Wechseljahre keine Hormone einnehmen.Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Lebererkrankungen: Behandlung der chronischen Virushepatitis
Chronische Virushepatitiden können durch Hepatitis-B-, -C- oder -D-Viren verursacht sein. Die einzige Therapie, die erwiesenermaßen nützt, besteht aus einer subkutanen Gabe von Interferon alfa über mehrere Monate. Abhängig vom Erreger werden unterschiedliche Therapieregime eingesetzt, die bei einem Teil der Patienten von dauerhaftem Erfolg sind.Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Immunsuppression: Abstoßung von Spenderorganen verhindern
Therapien nach einer Organtransplantation zielen darauf ab, das Immunsystem des Patienten zu unterdrücken, um eine Abstoßung des gespendeten Organs zu verhindern. Der Transplantationserfolg wird durch die immunsuppressive Therapie größer, jedoch müssen Nebenwirkungen und eine erhöhte Infektanfälligkeit in Kauf genommen werden. Die Transplantationsmedizin steht vor der Herausforderung, das Immunsystem zu "erziehen" und die Prinzipien der Selbsttoleranz nutzbar zu machen.Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Brustkrebs: Erhöht eine Hormonsubstitution in der Menopause das Risiko?
Frauen, die nach den Wechseljahren mehr als fünf Jahre lang Hormone einnehmen, können ein erhöhtes Brustkrebsrisiko aufweisen. Das Risiko steigt pro Anwenderjahr. Fünf Jahre nach Absetzen der Hormone läßt sich keine Gefährdung mehr nachweisen. Das ergab eine Metaanalyse von 51 Studien.Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Brustkrebs: Erhöht eine Hormonsubstitution in der Menopause das Risiko?
Frauen, die nach den Wechseljahren mehr als fünf Jahre lang Hormone einnehmen, können ein erhöhtes Brustkrebsrisiko aufweisen. Das Risiko steigt pro Anwenderjahr. Fünf Jahre nach Absetzen der Hormone läßt sich keine Gefährdung mehr nachweisen. Das ergab eine Metaanalyse von 51 Studien.Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Zanamivir: neues Virostatikum gegen Influenza
Moderne Virostatika haben in jüngster Zeit die therapeutischen Perspektiven bei vielen Viruserkrankungen beträchtlich verbessert. Doch gegen die weitverbreitete Influenza, bei der schon seit Jahren eine weltweite Pandemie mit einem neuen Virusstamm erwartet wird, fehlen derartige Arzneistoffe bisher. Noch ist die Impfung der einzige Schutz gegen die Virusgrippe, aber bald soll mit der neuen Substanz Zanamivir auch gegen diese Erkrankung ein Virostatikum zur Prophylaxe und Therapie zur Verfügung stehen.Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
Schützen orale Kontrazeptiva vor erblichem Eierstockkrebs?
Als wirksame Maßnahme zum Schutz vor erblichem Ovarialkarzinom galt bislang nur die Entfernung beider Eierstöcke. Auch die langfristige Einnahme oraler Kontrazeptiva scheint das Erkrankungsrisiko deutlich zu reduzieren. Dies ergab eine Fall-Kontroll-Studie mit über 200 Patientinnen und rund 160 gesunden Schwestern.Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
Gemcitabin und Cisplatin für die Firstline-Therapie beim fortgeschrittenen nich
Die amerikanische Nahrungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde (FDA) hat Gemcitabin in der Kombination mit Cisplatin für die Primärtherapie des fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) zugelassen. Diese Zytostatikakombination ist deutlich wirksamer als die bisherigen Standardtherapien Cisplatin plus Etoposid bzw. Cisplatin in Monotherapie.Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
Pharmakoepidemiologie
Die Übertragung epidemiologischer Arbeitsmethoden auf Fragestellungen der Pharmakotherapie, insbesondere nach dem Risikopotential der Arzneimittel, begann bereits in den 40er Jahren dieses Jahrhunderts. Den entscheidenden Impuls erfuhr die Pharmakoepidemiologie aber erst in den 60er Jahren, als der Gedanke der Arzneimittelsicherheit in einer bis dahin nicht gekannten Weise in die öffentliche Diskussion gebracht wurde.Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
Heparin-induzierte Thrombozytopenie bei Verfahren, in denen extrakorporale Kreis
Die Antikörper-vermittelte Heparin-induzierte Thrombozytopenie TypII (HIT) gilt als eine potentiell lebensbedrohliche Arzneimittelnebenwirkung. Sie ist gekennzeichnet durch eine deutliche Abnahme der Thrombozytenzahl auf weniger als 50% des Ausgangswertes, oft bis auf eine Zahl von 30000 bis 50000 Thrombozyten/Ūl. Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
Ursachen unklar, Behandlung unbefriedigend
Die chronische Polyarthritis (auch: rheumatoide Arthritis) ist eine chronische systemische rheumatische Erkrankung unbekannter Ursache. Typischerweise sind symmetrisch mehrere Gelenke entzündet, vor allem Finger-, Zehen- und Handgelenke.Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
Die unbekannte Volksseuche
Die Hepatitis C ist im Verhältnis zu ihrer großen Verbreitung eine relativ unbekannte Erkrankung. Hinsichtlich der Übertragungswege und Therapiemöglichkeiten sind noch viele Fragen offen. Zudem leiden viele Betroffene unter offener oder versteckter Diskriminierung. Die vielfältigen Unsicherheiten erschweren zudem eine erfolgreiche und zielgerichtete Prävention.Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
DNA-Antikörper als therapeutischer Angriffspunkt?
Charakteristisch für einen systemischen Lupus erythematodes sind spezifische Antikörper gegen doppelsträngige DNA. Die gezielte Suppression dieser Antikörper gilt als mögliches neues Therapieregime. Die bisherigen Ergebnisse lassen dessen Nutzen allerdings noch offen.Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
Die vielen Gesichter eines Tabuthemas
Sie ist im allgemeinen nicht lebensbedrohlich, aber sie kann ein Leben lang Anlaß für immer wiederkehrende Schmerzen und emotionale Belastungen sein: Herpes genitalis, eine Krankheit, über die kaum jemand spricht und die doch - oder gerade deshalb - die häufigste Geschlechtskrankheit der Welt ist, mit steigender Tendenz auch in Europa.Show more18.01.1998, 16:20 Uhr
Hämatologie: Tretinoin bei akuter Promyelozytenleukämie
Die Therapie der akuten Promyelozytenleukämie wird häufig durch Gerinnungsstörungen erschwert. Chemotherapieregime erhöhen die Blutungsneigung und außerdem die Infektionsgefahr. Eine Alternative ist Tretinoin, das nicht zytotoxisch wirkt, sondern die leukämischen Promyelozyten zur Ausreifung bringt.Show more18.01.1998, 16:19 Uhr
Therapie des Morbus Parkinson: Der „Goldstandard“ Levodopa als „ultima ratio“?
Für Parkinson-Patienten hat sich die Situation in den letzten Jahren entscheidend verbessert. Levodopa, der therapeutische Goldstandard, wurde durch neue Substanzklassen - Dopaminagonisten, NMDA-Rezeptorantagonisten und COMT-Hemmer - ergänzt. Damit kann zumindest in den ersten Jahren der Erkrankung den Patienten eine sehr gute und effiziente Therapie angeboten werden - vorausgesetzt, die Mischung stimmt.Show more18.01.1998, 16:19 Uhr
Alzheimer-Therapie: Neue Cholinesterasehemmer
Die Alzheimer-Demenz ist durch den Untergang von Gehirnsubstanz gekennzeichnet. Dabei kommt es zu einem Mangel an Acetylcholin und anderen Neurotransmittern. Neue Arzneimittel wie Tacrin (Cognex®) und Donepezil (Aricept®) erhöhen die Konzentration von Acetylcholin, indem sie das abbauende Enzym Cholinesterase hemmen. Sie können die kognitiven Leistungen der Patienten verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung verzögern.Show more18.01.1998, 16:19 Uhr
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