Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Corticoide: Bei Multiorganversagen, Schock oder Sepsis
Lebensbedrohliche Erkrankungen, wie Multiorganversagen, Schock oder Sepsis, führen zu einer Aktivierung der Hypothalamus-Hypophyse-Nebennierenrinde-Achse, was sich unter anderem in einem Anstieg der Corticotropin- und Cortisonkonzentration zeigt. Durch diese Aktivierung paßt sich der Organismus an die Streßsituation an.Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
Malaria: Wie die Resistenz gegen Chloroquin entsteht
Über Jahre war Chloroquin das Malariamittel schlechthin. Die 1934 von britischen und deutschen Chemikern entwickelte Substanz wirkte bei allen Formen von Malaria und half auf allen Kontinenten gleich gut. Erstmals wurde 1957 aus Südostasien über gegen Chloroquin resistente Malariaerreger berichtet, doch den Mechanismus dieser Resistenz kannte man damals noch nicht.Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
Angiotensin-II-Antagonisten: Gut verträgliche Bluthochdruck-Therapie
Hypertoniker spüren meist nichts von ihrer Erkrankung, und deshalb ist es nicht immer einfach, sie für eine medikamentöse Therapie zu motivieren. Vor allem sollten die Antihypertonika, die ja langfristig eingenommen werden müssen, keine oder möglichst wenig Nebenwirkungen aufweisen. Diese Anforderungen erfüllen Angiotensin-II-Antagonisten, die seit 1995 zur Behandlung der Hypertonie auf dem Markt sind.Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
Augenheilkunde: Brimonidin bei Glaukom
Im Februar 1998 ist mit dem Alpha2-Agonisten Brimonidin (Alphagan≠) ein neues Glaukommittel auf den Markt gekommen. Brimonidin senkt sowohl allein als auch zusätzlich zu Betablockern den erhöhten Augeninnendruck bei Offenwinkelglaukomen. Show more01.03.1998, 16:15 Uhr
Alprostadil: Zwei Kammern für eine leichtere Handhabung
In der medikamentösen Therapie der erektilen Dysfunktion stellt die intrakavernöse Injektion von Alprostadil zur Zeit das Mittel der ersten Wahl dar. Der Vorteil von Alprostadil ist der schnelle und zuverlässige Wirkungseintritt bei relativ wenig Nebenwirkungen. Nachteilig ist für die Betroffenen zum einen die Art der Applikation, zum anderen die aufwendige Zubereitung. Seit 2. März 1998 ist nun ein neues Alprostadilpräparat (Viridal®) im Handel, das sich durch eine leichte Handhabung und die Einsatzmöglichkeit von sehr feinen Nadeln auszeichnet.Show more01.03.1998, 16:15 Uhr
Meningokokken-Erkrankung in Bayern: Bei ersten Anzeichen sofort zum Arzt
Im südost-bayerischen Raum tritt zur Zeit die bakterielle Gehirnhautentzündung (Meningokokken-Meningitis) gehäuft auf. Mit der Schließung sämtlicher Schulen, Kindergärten und Kinderhorte und der Empfehlung, Menschenansammlungen zu meiden, insbesondere in Diskotheken, Jugendtreffs, bei Sportveranstaltungen und in Sportheimen, soll einer weiteren Ausbreitung vorgebeugt werden.Show more01.03.1998, 16:15 Uhr
Asthma bronchiale bei Kindern: Beclometason oder Salmeterol?
Beclometason ist bei der langfristigen Asthmatherapie von Kindern im Vergleich zu Salmeterol effektiver, wie die Ergebnisse einer neuen Studie zeigen. Allerdings kam es bei der Therapie mit Beclometason zu einem verringerten Längenwachstum.Show more01.03.1998, 16:15 Uhr
Fibromyalgie: Ein verkanntes Leiden
Patienten, die über anscheinend unerklärliche Schmerzen in verschiedenen Körperregionen klagen, aber keine meßbaren Befunde zeigen, durchlaufen häufig eine lange "Patientenkarriere" in vielen Arztpraxen und erhalten dabei oft mindestens ebensoviele verschiedene Diagnosen. In vielen Fällen mag die Krankheit als Fibromyalgie richtig zu beschreiben sein.Show more01.03.1998, 16:15 Uhr
Künstliches Blut: Werden Blutspenden bald überflüssig?
Die Risiken einer Bluttransfusion sind heutzutage zwar minimiert, doch Blutspenden sind nach wie vor nicht ganz unproblematisch. Infektionsgefahren, beispielsweise mit HI-Viren, Unverträglichkeiten und die begrenzte Haltbarkeit einer Blutkonserve spielen immer noch eine wichtige Rolle, auch unter ökonomischen Gesichtspunkten. Darüber hinaus läßt sich der große Bedarf an Spenderblut aus dem Spendenaufkommen allein oft nicht decken. Deshalb suchen Wissenschaftler nach Blutersatzlösungen, die besser verfügbar und leichter anzuwenden sind.Show more01.03.1998, 16:15 Uhr
Asthma bronchiale bei Kindern: Beclometason oder Salmeterol?
Beclometason ist bei der langfristigen Asthmatherapie von Kindern im Vergleich zu Salmeterol effektiver, wie die Ergebnisse einer neuen Studie zeigen. Allerdings kam es bei der Therapie mit Beclometason zu einem verringerten Längenwachstum.Show more01.03.1998, 16:15 Uhr
Augenheilkunde: Brimonidin bei Glaukom
Im Februar 1998 ist mit dem Alpha2-Agonisten Brimonidin (Alphagan®) ein neues Glaukommittel auf den Markt gekommen. Brimonidin senkt sowohl allein als auch zusätzlich zu Betablockern den erhöhten Augeninnendruck bei Offenwinkelglaukomen.Show more01.03.1998, 16:15 Uhr
Robert Koch-Institut: Warnung vor Antibiotikaeinsatz in der Tiermast
Forschungen am Robert Koch-Institut (RKI) in Wernigerode haben belegt, daß der Einsatz von Antibiotika in der Tiermast in erheblichem Maße zur Verbreitung von bestimmten resistenten Bakterien und ihren Resistenzgenen sowie ihrer Übertragung auf den Menschen beiträgt.Show more22.02.1998, 16:21 Uhr
Tumortherapie: Angiogenese-Hemmstoff Endostatin im Tierexperiment erfolgreich
Tumoren können nur dann unkontrolliert wachsen und metastasieren, wenn neu gebildete Blutgefäße sie ausreichend mit Nährstoffen und Wachstumsfaktoren versorgen. Arzneistoffe, die die Gefäßneubildung (Angiogenese) hemmen, sind daher ein vielversprechendes Prinzip für die Tumortherapie. Solide Tumoren bei Mäusen sprachen auf eine Behandlung mit dem Angiogenese-Hemmstoff Endostatin gut an: Sie wurden kleiner, zeigten auch nach mehreren Therapiezyklen keine Resistenz und verschwanden schließlich ganz. Show more22.02.1998, 16:21 Uhr
Asthmatherapie: Erlebt Theophyllin eine Renaissance?
In der Asthmatherapie haben die inhalativen Glucocorticoide in den letzten Jahren einen hohen Stellenwert erworben. Theophyllin wird dagegen wegen seiner geringen therapeutischen Breite vorwiegend nur noch bei sehr schweren Krankheitsbildern eingesetzt. Die Ergebnisse der EUSTAR-Studie könnten der Substanz allerdings zu einer unverhofften Renaissance verhelfen.Show more22.02.1998, 16:21 Uhr
Asthmatherapie: Erlebt Theophyllin eine Renaissance?
In der Asthmatherapie haben die inhalativen Glucocorticoide in den letzten Jahren einen hohen Stellenwert erworben. Theophyllin wird dagegen wegen seiner geringen therapeutischen Breite vorwiegend nur noch bei sehr schweren Krankheitsbildern eingesetzt. Die Ergebnisse der EUSTAR-Studie könnten der Substanz allerdings zu einer unverhofften Renaissance verhelfen.Show more22.02.1998, 16:21 Uhr
Robert Koch-Institut: Warnung vor Antibiotikaeinsatz in der Tiermast
Forschungen am Robert Koch-Institut (RKI) in Wernigerode haben belegt, daß der Einsatz von Antibiotika in der Tiermast in erheblichem Maße zur Verbreitung von bestimmten resistenten Bakterien und ihren Resistenzgenen sowie ihrer Übertragung auf den Menschen beiträgt.Show more22.02.1998, 16:21 Uhr
Angiogenese-Hemmstoff Endostatin: Im Tierexperiment erfolgreich
Arzneistoffe, die die Blutgefäßneubildung (Angiogenese) hemmen, sind ein vielversprechendes Prinzip für die Tumortherapie. Solide Tumoren bei Mäusen sprachen auf eine Behandlung mit dem Angiogenese-Hemmstoff Endostatin gut an: Sie wurden kleiner, zeigten auch nach mehreren Therapiezyklen keine Resistenz und verschwanden schließlich ganz.Show more22.02.1998, 16:21 Uhr
Benigne Prostatahyperplasie: Phytopharmaka bessern die Symptome
Für die medikamentöse Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH) existieren auch heute noch keine verbindlichen Empfehlungen. Aus den bislang bekannten und vermuteten Pathogenesemechanismen wurden chemisch definierte Arzneimittel mit klaren pharmakologischen Ansätzen entwickelt, bei denen die hormonelle Steuerung der Prostatafunktion im Vordergrund steht. Aber auch Phytopharmaka haben eine große Bedeutung in der Therapie, sie können die Symptome deutlich bessern. Show more22.02.1998, 16:21 Uhr
Fibromyalgie: Ein verkanntes Leiden
Patienten, die über anscheinend unerklärliche Schmerzen in verschiedenen Körperregionen klagen, aber keine meßbaren Befunde zeigen, durchlaufen häufig eine lange "Patientenkarriere" in vielen Arztpraxen und erhalten dabei oft mindestens ebenso viele verschiedene Diagnosen. In vielen Fällen mag die Krankheit als Fibromyalgie richtig zu beschreiben sein. Show more22.02.1998, 16:21 Uhr
Virusinfektion: Die Tricks des Denguevirus
Das Denguevirus hat eine verhältnismäßig einfache Oberflächenstruktur, die aus einem einzigen Hüllprotein besteht. Es ist deshalb anzunehmen, daß die Bindungsfähigkeit des Virus an die Zelloberfläche durch molekulare Merkmale des Hüllproteins bestimmt wird. Um welche es sich handelt, hat kürzlich eine internationale Wissenschaftlergruppe unter Leitung von Yaping Chen von der University of Michigan in Ann Arbor, USA, entschlüsselt.Show more22.02.1998, 16:21 Uhr
Neues Therapiekonzept für Typ-II-Diabetes: Prandiale Glucoseregulation mit Repa
Ein neues orales Antidiabetikum zur Behandlung des Typ-II-Diabetes, Repaglinide, befindet sich derzeit in Phase III der klinischen Prüfung. Repaglinide wirkt anders als die Sulfonylharnstoffe und ermöglicht eine flexible Kontrolle des Blutzuckers mit den Mahlzeiten, da es nur dann eingenommen werden muß, wenn es benötigt wird. Show more15.02.1998, 16:21 Uhr
Positive Zwischenauswertung: Betaferon bei sekundär progredienter Multipler Skl
Interferon beta-1b (Betaferon®) war das erste Medikament, das für die spezifische Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) auf den Markt kam. Weder Interferon beta-1b noch irgendeine andere Therapie ist bisher für die sekundär progrediente MS zugelassen. Show more15.02.1998, 16:21 Uhr
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