Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Neurologie: Regeneration von Nervenfasern im ZNS
Zentrale Nervenfasern des Menschen können nach einer Verletzung nicht von selbst wieder nachwachsen, und deshalb sind Menschen nach einer Durchtrennung des Rückenmarks dauerhaft gelähmt. Um Querschnittsgelähmten und anderen Menschen mit Nervenschäden zu helfen, wurden verschiedene Reparaturmethoden entwickelt und an Tieren erprobt. Von der erfolgreichen klinischen Anwendung sind die meisten allerdings noch weit entfernt.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Orale Kontrazeptiva: Erhöhtes Risiko für Schlaganfall?
Zu den kardiovaskulären Risiken bei der Einnahme oraler Kontrazepiva zählt außer der Venenthrombose und dem Myokardinfarkt auch die Gefahr eines Schlaganfalls. Nach den Ergebnissen einer multinationalen Studie ist diese Gefahr jedoch relativ gering.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
US-Zulassung: Mycophenolatmofetil nach Herztransplantation
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat im Februar 1998 die Genehmigung für die Verwendung von Mycophenolatmofetil (CellCept®), zusammen mit anderen Immunsuppressiva, zur Verhütung der Organabstoßung bei Patienten nach einer Herztransplantation erteilt.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
US-Zulassung: Mycophenolatmofetil nach Herztransplantation
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat im Februar 1998 die Genehmigung für die Verwendung von Mycophenolatmofetil (CellCept®), zusammen mit anderen Immunsuppressiva, zur Verhütung der Organabstoßung bei Patienten nach einer Herztransplantation erteilt.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Physiologische Cortisonwirkung unterstützen: Corticoide bei Multiorganversagen,
Lebensbedrohliche Erkrankungen, wie Multiorganversagen, Schock oder Sepsis, führen zu einer Aktivierung der Hypothalamus-Hypophyse-Nebennierenrinde-Achse, was sich unter anderem in einem Anstieg der Corticotropin- und Cortisonkonzentration zeigt. Durch diese Aktivierung paßt sich der Organismus an die Streßsituation an.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Benigne Prostatahyperplasie: Finasterid reduziert Komplikationsrisiko
Eine Therapie mit 5 mg Finasterid täglich führt zu einer 57%igen Senkung des Risikos schwerwiegender Komplikationen wie dem akuten Harnverhalt. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffs um 55% reduziert.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Betablocker gegen Herzinsuffizienz: Europaweite Großstudie vorzeitig beendet
Eine europaweite Großstudie an 2647 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) hat die Wirksamkeit des Betablockers Bisoprolol so eindeutig belegt, daß die Untersuchung vorzeitig beendet werden konnte.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Bisphosphonate: Risedronat erhöht Knochendichte bei Frauen in der Menopause
Das Bisphosphonat Risedronat wird zur Prävention und Behandlung der Osteoporose derzeit klinisch geprüft. Es erhöht die Knochendichte bei Frauen in der frühen Menopause signifikant. Die Substanz hat sich außerdem als gut verträglich erwiesen. Gastrointestinale Nebenwirkungen waren im Vergleich zu Plazebo nur gering ausgeprägt.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Infektionskrankheiten: Zoonosen in Deutschland
Seit seiner Ernennung 1996 beobachtet das Nationale Referenzlaboratorium für die Epidemiologie der Zoonosen am Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, BgVV, die Entwicklung der wichtigsten Zoonosen in Deutschland. Ein erster Trendbericht für 1995 liegt jetzt vor, weitere werden jährlich erscheinen.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Campylobacter jejuni: Erreger bakterieller Lebensmittelinfektionen
In der Öffentlichkeit sind Bakterien der Gattung Campylobacter bislang kaum bekannt. Dabei sind sie in der Bundesrepublik Deutschland nach den Salmonellen die bedeutendsten Erreger bakteriell bedingter und durch Lebensmittel ausgelöster Durchfallerkrankungen.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Antibakterielle Resistenzen: Wie sieht die Antibiotika-Therapie der Zukunft aus?
Seit es Antibiotika gibt, entwickeln Erreger Abwehrstrategien gegen deren Angriff. Zum Schutz vor resistenten Keimen sind zwei Strategien notwendig. Zum einen muß das Ausbreiten solcher Bakterienstämme effizient beobachtet und verhindert werden, zum anderen müssen neue Antiinfektiva entwickelt werden, die gegen resistente Stämme wirken.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
West of Scotland Coronary Prevention Study: Primärprävention mit Pravastatin
In einer Studie bei schottischen Männern mit erhöhtem Cholesterinspiegel, aber ohne wesentliche koronare Herzkrankheit senkte der CSE-Hemmer Pravastastin die Häufigkeit von nichttödlichen Herzinfarkten und koronaren Herztodesfällen um knapp ein Drittel. Aber ist eine breit angelegte Primärprävention auch machbar? Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Bisphosphonate: Risedronat erhöht Knochendichte bei Frauen in der Menopause
Das Bisphosphonat Risedronat wird zur Prävention und Behandlung der Osteoporose derzeit klinisch geprüft. Es erhöht die Knochendichte bei Frauen in der frühen Menopause signifikant. Die Substanz hat sich außerdem als gut verträglich erwiesen. Gastrointestinale Nebenwirkungen waren im Vergleich zu Plazebo nur gering ausgeprägt. Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Betablocker gegen Herzinsuffizienz: Europaweite Großstudie vorzeitig beendet
Eine europaweite Großstudie an 2647 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) hat die Wirksamkeit des Betablockers Bisoprolol so eindeutig belegt, daß die Untersuchung vorzeitig beendet werden konnte.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Angiotensin-II-Antagonisten: Gut verträgliche Bluthochdruck-Therapie
Hypertoniker spüren meist nichts von ihrer Erkrankung, und deshalb ist es nicht immer einfach, sie für eine medikamentöse Therapie zu motivieren. Vor allem sollten die Antihypertonika, die ja langfristig eingenommen werden müssen, keine oder möglichst wenig Nebenwirkungen aufweisen. Diese Anforderungen erfüllen Angiotensin-II-Antagonisten, die seit 1995 zur Behandlung der Hypertonie auf dem Markt sind. Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
Johanniskraut: Hauptwirkstoff Hyperforin
Hyperforin wird heute als antidepressiver Hauptwirkstoff des Johanniskrautextraktes diskutiert. Dieses Molekül wird leicht oxidativ angegriffen und damit bei der Aufarbeitung von Johanniskrautextrakten zerstört. Normalerweise enthalten solche Formulierungen daher nur zwischen 1 und 3% Hyperforin, durch entsprechende Schutzverfahren lassen sich Hyperforin-Konzentrationen von 4% erreichen.Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
Johanniskraut: Vom Antidepressivum zum Allheilmittel?
Johanniskrautpräparate nehmen einen Spitzenplatz unter den Psychopharmaka ein: Im Jahr 1996 wurden 131,5 Millionen definierte Tagesdosen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet. Hochdosierter Johanniskrautextrakt soll neueren klinischen Studien zufolge nicht nur bei leichten, sondern auch bei mittelschweren Depressionen wirksam sein. Darüber hinaus liegen Hinweise aus der Praxis vor, daß sich mit Johanniskraut die Winterdepression, Spannungskopfschmerzen und eine Reihe anderer Krankheitsbilder erfolgreich behandeln lassen.Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
AIDS-Therapie: Neue Studienresultate mit Indinavir
Der Proteasehemmer Indinavir (Crixivan®) ist derzeit das weltweit am häufigsten eingesetzte AIDS-Medikament. Ein vereinfachtes Einnahmeprotokoll (Zweimalgabe) und die Kombination mit Nelfinavir könnten die Therapiechancen noch weiter verbessern.Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
Meningokokken-Meningitis: Tödliche Gefahr?
Ein Meningokokken-Meningitis-Ausbruch in Bayern ist in die Schlagzeilen geraten, bundesweit sind in diesem Jahr bereits zehn Menschen an dieser Erkrankung gestorben. Einen Grund zur Panik gebe es nicht, so das Robert Koch-Institut. Im Vergleich mit den Vorjahren sei keine Zunahme der Krankheitsfälle zu verzeichnen.Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
Corticoide: Bei Multiorganversagen, Schock oder Sepsis
Lebensbedrohliche Erkrankungen, wie Multiorganversagen, Schock oder Sepsis, führen zu einer Aktivierung der Hypothalamus-Hypophyse-Nebennierenrinde-Achse, was sich unter anderem in einem Anstieg der Corticotropin- und Cortisonkonzentration zeigt. Durch diese Aktivierung paßt sich der Organismus an die Streßsituation an.Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
Malaria: Wie die Resistenz gegen Chloroquin entsteht
Über Jahre war Chloroquin das Malariamittel schlechthin. Die 1934 von britischen und deutschen Chemikern entwickelte Substanz wirkte bei allen Formen von Malaria und half auf allen Kontinenten gleich gut. Erstmals wurde 1957 aus Südostasien über gegen Chloroquin resistente Malariaerreger berichtet, doch den Mechanismus dieser Resistenz kannte man damals noch nicht.Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
Angiotensin-II-Antagonisten: Gut verträgliche Bluthochdruck-Therapie
Hypertoniker spüren meist nichts von ihrer Erkrankung, und deshalb ist es nicht immer einfach, sie für eine medikamentöse Therapie zu motivieren. Vor allem sollten die Antihypertonika, die ja langfristig eingenommen werden müssen, keine oder möglichst wenig Nebenwirkungen aufweisen. Diese Anforderungen erfüllen Angiotensin-II-Antagonisten, die seit 1995 zur Behandlung der Hypertonie auf dem Markt sind.Show more08.03.1998, 16:15 Uhr
Augenheilkunde: Brimonidin bei Glaukom
Im Februar 1998 ist mit dem Alpha2-Agonisten Brimonidin (Alphagan≠) ein neues Glaukommittel auf den Markt gekommen. Brimonidin senkt sowohl allein als auch zusätzlich zu Betablockern den erhöhten Augeninnendruck bei Offenwinkelglaukomen. Show more01.03.1998, 16:15 Uhr
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