Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Neue Studie: Glatirameracetat bei schubförmig-remittierender Multipler Sklerose
Die Behandlung mit Glatirameracetat verlangsamt die Progression bei Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose und reduziert die Schubrate. Im Verlauf der Behandlung zeigt sich deutlich ein zunehmender Effekt der Therapie auf die gemessenen Parameter. Dies belegt eine jetzt veröffentlichte Studie aus den USA. Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Therapie von Schlafstörungen: Zwischen Baldrian und Benzos
Na, ausgeschlafen? Diesen Guten-Morgen-Gruß im Büro müssen etwa ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland häufig mit einem "nein" beantworten. Sie leiden unter Ein- oder Durchschlafstörungen. Zur Behandlung stehen vor allem stark wirksame Benzodiazepine, aber auch Baldrianextrakte zur Verfügung. Beide haben ihre Berechtigung. Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Die Wundheilung: Ein Beispiel für die Regenerationsfähigkeit von Gewebe
Die meisten Hautverletzungen heilen schnell innerhalb von einer oder zwei Wochen. Das Endprodukt ist jedoch weder ästhetisch noch funktionell perfekt. Epidermale Hautanhangsgebilde wie Haarfollikel mit Talg- und Duftdrüsen oder Schweißdrüsen sind verlorengegangen und werden nicht neugebildet. Nach Abschluß des Wundheilungsprozesses bleibt eine Narbe, in der die Kollagenmatrix nur unzureichend ausgebildet ist.Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Kolorektales Karzinoms: Orale Chemotherapie
Eine neue therapeutische Entwicklung in der Onkologie ist die antineoplastische Wirkstoffkombination aus Tegafur und Uracil. Die Kombination von Tegafur/Uracil-Kapseln plus Calciumfolinat-Tabletten wird von der Firma Bristol Arzneimittel in einem umfangreichen Studienprogramm geprüft und soll unter dem Produktnamen Orzel® in den Handel gebracht werden.Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Impfstrategien: Deutschland ist Entwicklungsland
In bezug auf Impfungen ist Deutschland immer noch ein Entwicklungsland. Weder existiert eine Impfpflicht, die die ausreichende Durchimpfung der Bevölkerung gewährleisten könnte, noch findet eine ausreichende Dokumentation der Impfungen statt. Die Folge: etwa 45% der Deutschen hatten in den letzten zehn Jahren keine Erhebung ihres Impfstatus. An einer Impfmüdigkeit liegt dies allerdings nicht, 94% sind hierzulande Befürworter von Impfungen. Ursachen für die erschreckenden Zahlen sind vielmehr Unwissen über die Notwendigkeit von Impfungen und mangelnde Aufklärung.Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Stoffwechsel: Wann ist Insulin für Typ-II-Diabetiker sinnvoll?
Eine große amerikanische Kohortenstudie ergab, daß Insulin bei Typ-II-Diabetikern die Blutzuckereinstellung leicht verbessert und selten zu schweren Hypoglykämien führt. Eine gute Blutzuckereinstellung wurde jedoch nur bei einer Minderheit erzielt. Die Insulintherapie erforderte häufigere Arztbesuche und zusätzliche Teststreifen.Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Fettersatzstoff: Keine Bauchschmerzen durch Olestra
Bei Produkten mit dem Fettersatzstoff Olestra wird vor Auswirkungen auf das Gastrointestinalsystem gewarnt. Eine neue vergleichende Studie zeigt, daß bei einmaligem Verzehr von Kartoffelchips, die mit Olestra hergestellt wurden, keine gastrointestinalen Beschwerden auftreten.Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Multiple Sklerose: Ein Virus als Auslöser?
Möglicherweise ist ein Herpesvirus an der Entstehung der Multiplen Sklerose (MS) beteiligt: Im Serum von MS-Patienten wurden stark erhöhte IgM-Antikörpertiter für ein Antigen des Herpesvirus HHV-6 festgestellt. Bei rund einem Drittel der untersuchten Blutproben von MS-Kranken wurde ferner virale HHV-6-DNA nachgewiesen. Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Die Tricks des Denguevirus: Wie sich ein gefährlicher Krankheitserreger in Zell
Das Denguevirus, ein RNA-Virus, ist einer der wichtigsten viralen Krankheitserreger der Subtropen und Tropen. Es ist eng mit dem Gelbfiebervirus verwandt und gehört in die Gruppe der Flaviviren. Wie alle Flaviviren hat auch das Denguevirus eine verhältnismäßig einfache Oberflächenstruktur, die aus einem einzigen Hüllprotein besteht. Es ist deshalb anzunehmen, daß die Bindungsfähigkeit des Virus an die Zelloberfläche durch molekulare Merkmale des Hüllproteins bestimmt wird. Um welche es sich handelt, hat kürzlich eine internationale Wissenschaftlergruppe unter Leitung von Yaping Chen von der University of Michigan in Ann Arbor, USA, entschlüsselt.Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Stoffwechsel: Wann ist Insulin für Typ-II-Diabetiker sinnvoll?
Eine große amerikanische Kohortenstudie ergab, daß Insulin bei Typ-II-Diabetikern die Blutzuckereinstellung leicht verbessert und selten zu schweren Hypoglykämien führt. Eine gute Blutzuckereinstellung wurde jedoch nur bei einer Minderheit erzielt. Die Insulintherapie erforderte häufigere Arztbesuche und zusätzliche Teststreifen.Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Multiple Sklerose: Ein Virus als Auslöser?
Möglicherweise ist ein Herpesvirus an der Entstehung der Multiplen Sklerose (MS) beteiligt: Im Serum von MS-Patienten wurden stark erhöhte IgM-Antikörpertiter für ein Antigen des Herpesvirus HHV-6 festgestellt. Bei rund einem Drittel der untersuchten Blutproben von MS-Kranken wurde ferner virale HHV-6-DNA nachgewiesen. Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Androgenetische Alopezie: Finasterid gegen die Glatze
Finasterid (1 mg) ist das erste Arzneimittel mit wissenschaftlich nachgewiesener Wirkung gegen die androgenetische Alopezie beim Mann. Es stoppt den Haarausfall und fördert das Haarwachstum, wobei der therapeutische Nutzen mit der Therapiedauer zunimmt. Das belegen die 2-Jahres-Daten einer klinischen Phase-III-Studie.Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Tranquilizer und Hypnotika: Das ideale Schlafmittel gibt es noch nicht
Tranquilizer und Hypnotika sind in der psychiatrischen Praxis noch immer unverzichtbar. Nach Ausschöpfen der nichtmedikamentösen Behandlungsmaßnahmen ist die kurzfristige Gabe mittellang wirkender Benzodiazepine bei Schlaflosigkeit die Therapie der Wahl.Show more05.04.1998, 15:16 Uhr
Kranke Gene im Visier: DNA-Chips machen Erbgutveränderungen sichtbar
Fast unbemerkt vollzieht sich eine Revolution in der Biotechnik. Die Untersuchung der Erbsubstanz aller lebenden Organismen, einschließlich der Viren und Bakterien, kann vielleicht schon bald innerhalb kurzer Zeit und mit vergleichsweise geringen Kosten durchgeführt werden. Auffällige Abweichungen von der "Norm" lassen sich eindeutig erkennen: Krebserkrankungen und Stoffwechselkrankheiten werden sichtbar, lange bevor sie der Patient selbst wahrnimmt. Show more05.04.1998, 15:16 Uhr
Tuberkulose: Ein Drittel der Weltbevölkerung ist infiziert
Hierzulande gilt sie fast als ausgerottet, weltweit aber ist die Tuberkulose nach wie vor die "Killerkrankheit" schlechthin. Über 3 Millionen Menschen sterben jedes Jahr nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an den Folgen einer Infektion mit Mycobacterium tuberculosis - 8 Millionen neue Fälle kommen jährlich dazu.Show more29.03.1998, 15:16 Uhr
Tuberkulose: Ein Drittel der Weltbevölkerung ist infiziert
Hierzulande gilt sie fast als ausgerottet, weltweit aber ist die Tuberkulose nach wie vor die "Killerkrankheit" schlechthin. Über 3 Millionen Menschen sterben jedes Jahr nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an den Folgen einer Infektion mit Mycobacterium tuberculosis - 8 Millionen neue Fälle kommen jährlich dazu.Show more29.03.1998, 15:16 Uhr
Orphan Diseases: Die Waisenkinder des Medizinbetriebs
Die Zeitenwende begann 1962 mit der Contergan-Katastrophe. Während man den Umgang mit Arzneimitteln vorher mit einiger Berechtigung als eher lax bezeichnen konnte, wurden die Sicherheitsmaßnahmen in der Zeit "nach Contergan" von Jahr zu Jahr weiter verschärft. Dies führte auf der einen Seite zu einer deutlich verbesserten Arzneimittelsicherheit - auf der anderen Seite verteuerte sich die Arzneimittelentwicklung aber so sehr, daß von der Pharmaindustrie alle jene Entwicklungsprojekte auf Eis gelegt werden mußten, die keine hohen Umsätze versprachen. Dies traf insbesondere auf Arzneimittel für seltene Erkrankungen zu, sogenannten Orphan Diseases (orphan: Waisenkind, diseases: Krankheiten). Show more29.03.1998, 15:16 Uhr
Opioide: Neue Möglichkeiten der Schmerztherapie
Im April 1998 kommt eine orale retardierte Form von Hydromorphon (Palladon®) in den Handel. Im Laufe dieses Jahres soll außerdem mit Oxycodon ein altbekanntes, aber in Deutschland zur Zeit nicht eingesetztes Opiat als Fertigarzneimittel verfügbar werden.Show more29.03.1998, 15:16 Uhr
Harninkontinenz: Tolterodin - ein neues Anticholinergikum für die Blase
Anticholinergika sind das Mittel der Wahl bei den Harninkontinenzformen, die mit einer gesteigerten Aktivität des Blasenmuskels einhergehen. Seit März 1998 steht mit Tolterodin (Detrusitol®) ein neues Anticholinergikum in Deutschland zur Verfügung.Show more29.03.1998, 15:16 Uhr
Tranquilizer und Hypnotika: Das ideale Schlafmittel gibt es noch nicht
Tranquilizer und Hypnotika sind in der psychiatrischen Praxis noch immer unverzichtbar. Nach Ausschöpfen der nichtmedikamentösen Behandlungsmaßnahmen stellt die kurzfristige Gabe mittellang wirkender Benzodiazepine bei Schlaflosigkeit die Therapie der Wahl dar.Show more29.03.1998, 15:15 Uhr
Orphan Diseases: Die Waisenkinder des Medizinbetriebs
Die Zeitenwende begann 1962 mit der Contergan-Katastrophe. Während man den Umgang mit Arzneimitteln vorher mit einiger Berechtigung als eher lax bezeichnen konnte, wurden die Sicherheitsmaßnahmen in der Zeit "nach Contergan" von Jahr zu Jahr weiter verschärft. Dies führte auf der einen Seite zu einer deutlich verbesserten Arzneimittelsicherheit - auf der anderen Seite verteuerte sich die Arzneimittelentwicklung aber so sehr, daß von der Pharmaindustrie alle jene Entwicklungsprojekte auf Eis gelegt werden mußten, die keine hohen Umsätze versprachen. Dies traf insbesondere auf Arzneimittel für seltene Erkrankungen zu, sogenannten Orphan Diseases (orphan: Waisenkind, diseases: Krankheiten).Show more29.03.1998, 15:15 Uhr
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