Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Tumorschmerz: Transdermale Applikation von Fentanyl
Eine ausreichende Schmerzreduktion, beispielsweise bei Tumorschmerzen, wird häufig nur durch stark wirksame Opioidanalgetika erreicht. Die transdermale Applikation von Fentanyl in Form eines Pflasters bietet sich neben der oralen Gabe als weitere Therapiemöglichkeit bei Tumorschmerzen an.Show more21.06.1998, 15:18 Uhr
Deutsch-österreichische Empfehlungen: Postexpositionelle Prophylaxe nach HIV-Ex
Auf der Konsensuskonferenz der deutschen und österreichischen AIDS-Gesellschaft sowie des Robert Koch-Institutes im November 1997 wurde eine Aktualisierung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts von 1996 (Überlegungen zur medikamentösen Postexpositionsprophylaxe nach beruflicher HIV-Exposition) und deren Erweiterung auf Fälle nichtberuflicher HIV-Exposition diskutiert und beschlossen. Im folgenden werden die wesentlichen Änderungen gegenüber den 1996 publizierten Empfehlungen zusammengefaßt (Stand: Mai 1998).Show more14.06.1998, 15:17 Uhr
Medikamentöse Postexpositionsprophylaxe: Nichtberufliche HIV-Exposition
Zunehmend wird in den Industriestaaten darüber diskutiert, ob eine medikamentöse Reduktion der Infektionsrate durch eine postexpositionelle Prophylaxe auch nach sexuellen oder mit i.v. Drogengebrauch assoziierten Übertragungsrisiken möglich und sinnvoll ist. Mathematische Modellrechnungen legen nahe, daß bei einer unmittelbar postexpositionellen Prophylaxe (eigentlich eine extrem früh beginnende Therapie) eine 75- bis 85%ige Verringerung der HIV-Replikationsrate ausreichen müßte, um die Etablierung einer Infektion zu verhindern. [1,2]Show more14.06.1998, 15:17 Uhr
Alzheimer-Therapie: Länger besser leben!
Alzheimer ist weltweit die verbreitetste Form der Demenz. Nach wie vor sind Ätiologie und Pathogenese weitgehend unbekannt. Bei der Suche nach neuen Therapien stehen daher Wirkstoffe, die die Progression der Alzheimer-Krankheit hinauszögern können, im Vordergrund. Ein solcher Wirkstoff ist der neue Acetylcholinesterase-Hemmer Rivastigmin (Exelon®, Novartis Pharma GmbH).Show more14.06.1998, 15:17 Uhr
HIV-Therapie: Licht am Ende des Tunnels
Mit den sequentiellen Monotherapien und Reverse-Transkriptase-Hemmer-Zweifachkombinationen der Jahre 1987 bis 1995 konnte das zentrale therapeutische Problem bei der Behandlung der HIV-Infektion - die Resistenzentwicklung - nicht dauerhaft verhindert werden. Mit den seit 1996 verfügbaren Dreifachkombinationen unter Einschluß der Proteaseinhibitoren scheint die langfristige Unterdrückung von Resistenzen möglich zu werden.Show more14.06.1998, 15:17 Uhr
Infektionen mit Chlamydien: Rechtzeitig erkennen und behandeln
Was bei Mann und Frau mit leichtem Brennen beim Wasserlassen beginnt, kann sich in vielen Fällen über eine schmerzhafte Entzündung von Harnröhre oder Eileiter bis zur Sterilität auswachsen und so eine Familienplanung endgültig vereiteln. Die Ursache dafür ist eine vorrangig durch Geschlechtsverkehr übertragene, infektiöse Krankheit, die allein in Europa und den USA jährlich 3 bis 4 Millionen Neuerkrankungen zur Folge hat und die durch Chlamydien ausgelöst wird.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Alzheimer-Krankheit: Behandlung mit Acetylcholinesterase-Hemmern
Trotz intensiver Forschungsarbeiten ist die Ursache der Alzheimer-Krankheit weiterhin unbekannt. Eine kausale Therapie ist daher zur Zeit nicht möglich. Aus diesem Grund richtet sich das Interesse der pharmazeutischen Industrie auf Wirkstoffe, die das Fortschreiten dieser bei alten Menschen häufigen Krankheit hinauszögern können. Erfolgversprechend sind die neueren Acetylcholinesterasehemmer wie Metrifonat, denn damit gewinnen Alzheimer-Patienten kostbare, qualitativ noch hochwertige Jahre. Sowohl die Angehörigen als auch das Pflegepersonal werden dadurch entlastet.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Sulfonylharnstoffe: Hypoglykämie durch Fasten?
Die Gefahr einer Hypoglykämie unter einer Sulfonylharnstofftherapie ist auch bei kurzfristigem Fasten für ältere Typ-II-Diabetiker äußerst gering. Wahrscheinlich schützt eine erhöhte Adrenalinaussschüttung vor dem Unterzucker.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Dosisfindung: Pharmakokinetisches Modell
Möglicherweise kann mit Hilfe theoretischer pharmakokinetischer Modelle der Therapieerfolg zuverlässig vorausgesagt werden. Die Berechnungen einer amerikanischen Arbeitsgruppe deckten sich mit den klinischen Daten einer Studie mit Levofloxacin.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Sulfonylharnstoffe: Hypoglykämie durch Fasten?
Die Gefahr einer Hypoglykämie unter einer Sulfonylharnstofftherapie ist auch bei kurzfristigem Fasten für ältere Typ-II-Diabetiker äußerst gering. Wahrscheinlich schützt eine erhöhte Adrenalinaussschüttung vor dem Unterzucker.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Antiretrovirale Chemotherapie: HIV-Infizierte leben länger
Eine Untersuchung an HIV-Infizierten außerhalb von klinischen Studien in der kanadischen Provinz British Columbia ergab eine verlängerte Überlebenszeit und AIDS-freie Überlebenszeit für neue Therapieregime. Die neuen Regime enthielten Lamivudin oder Stavudin, die älteren Zidovudin, Didanosin oder Zalcitabin.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Dosisfindung: Pharmakokinetisches Modell sagt Therapieerfolg voraus
Möglicherweise kann mit Hilfe theoretischer pharmakokinetischer Modelle der Therapieerfolg zuverlässig vorausgesagt werden. Die Berechnungen einer amerikanischen Arbeitsgruppe deckten sich mit den klinischen Daten einer Studie mit Levofloxacin.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Alzheimer-Krankheit: Behandlung mit Acetylcholinesterase-Hemmern
Trotz intensiver Forschungsarbeiten ist die Ursache der Alzheimer-Krankheit weiterhin unbekannt. Eine kausale Therapie ist daher zur Zeit nicht möglich. Aus diesem Grund richtet sich das Interesse der pharmazeutischen Industrie auf Wirkstoffe, die das Fortschreiten dieser bei alten Menschen häufigen Krankheit hinauszögern können. Erfolgversprechend sind die neueren Acetylcholinesterasehemmer wie Metrifonat, denn damit gewinnen Alzheimer-Patienten kostbare, qualitativ noch hochwertige Jahre. Sowohl die Angehörigen als auch das Pflegepersonal werden dadurch entlastet.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Ebola-Virus: Impfstoff wirkt im Tierversuch
Unter den zahlreichen Krankheitserregern tropischer Breiten hat das Ebola-Virus einen besonders schlechten Ruf. Obwohl seit dem erstmaligen Auftreten im Jahre 1976 nur knapp 1000 Krankheitsfälle aktenkundig geworden sind, verbreitet dieses Virus Angst und Schrecken wie kein anderer Erreger - kein Wunder, denn die Ansteckungsrate ist groß, und sieben von zehn Patienten sterben innerhalb von einer Woche. Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Beta-Lactamantibiotika: Dosis und Therapiedauer beeinflussen die Resistenz
In den vergangenen Jahren wurde eine zunehmende Resistenz von Streptococcus pneumoniae gegen verschiedene Antibiotika beobachtet. Die Ursachen hierfür sind unklar. Eine Ursache könnte die unsachgemäße Anwendung von Antibiotika sein. Die Ergebnisse einer französischen Studie zeigen, daß Dosierung und Therapiedauer die Resistenz von Pneumokokken gegenüber Beta-Lactamantibiotika beeinflussen.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Teratogenität: Arzneimittel in der Schwangerschaft
Bis zur Contergan-Katastrophe hatte man jahrzehntelang angenommen, daß die Plazenta das Ungeborene wie eine Barriere vor den Nebenwirkungen von Arzneimitteln schützt. Tatsächlich können jedoch fast alle Stoffe durch die "Plazentaschranke" hindurchtreten.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Zelltransplantation: Zelltherapie - was ist das?
Menschliche Zellen sind sehr komplex aufgebaut. Daher dürften Arzneistoffe die Funktion lebender Zellen wohl kaum übernehmen können. Die Transplantation von Zellen ist dagegen eine vielversprechende Behandlungsstrategie für verschiedene Erkrankungen.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Arteriosklerose: Aktive Schäden durch passives Rauchen gefährden das Herz
Passivraucher sind durch den Effekt von Tabakrauch aus der Umwelt einem ebenso hohen Arterioskleroserisiko ausgesetzt wie Raucher, was die Tabakindustrie derzeit bestreitet. Das zeigt die ARIC(Artherosclerosis Risk in Communities)-Studie. Mit einer allein durch Passivrauchen verursachten Zunahme der Arterioskleroseprogression um 34% innerhalb von drei Jahren ist der Einfluß des unfreiwilligen Tabakkonsums um ein Vielfaches höher als bisher angenommen.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Fisch schützt - aber nur bedingt!
Ist Fisch gesund? Die meisten von uns werden diese Frage spontan mit "ja" beantworten und dabei an Iodid zur Prophylaxe von Schilddrüsenerkrankungen sowie an mehrfach ungesättigte Fettsäuren denken, die kardiovaskulären Erkrankungen vorbeugen sollen. Doch so gesichert der positive Effekt von Fischmahlzeiten auf die Schilddrüse ist, so divergent ist die Datenlage, wenn es um den Einfluß ungesättigter Fettsäuren auf Herztod und Herzinfarkt geht. Eine aktuelle Untersuchung konnte jetzt zumindest einen Aspekt erhärten: Regelmäßige Fischmahlzeiten scheinen das Risiko für den plötzlichen Herztod tatsächlich zu senken. Die Gründe dafür sind jedoch alles andere als eindeutig.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Koronare Herzkrankheit: Gehärtete Fette gefährden die Gesundheit
Mehrere Studien weisen darauf hin, daß durch den Genuß von gehärteten Fetten das Risiko koronarer Herzerkrankungen ansteigt. Wie eine Langzeituntersuchung an über 80 000 Krankenschwestern ergab, sollten Fette mit gesättigten und Trans-Fettsäuren durch Fette mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren ersetzt werden, um das Risiko koronarer Herzerkrankungen zu senken.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Herzinfarkt: Tödliche Gefahr ohne Vorwarnung
Jeder zweite Mensch, der einen Herzinfarkt erleidet, stirbt innerhalb der ersten vier Wochen. In den meisten Fällen tritt der Herzinfarkt plötzlich auf; nur wenige Patienten sind durch bereits bestehende Krankheiten wie eine Angina pectoris vorgewarnt. Aus diesem Grund gewinnt die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen an Bedeutung. Hochrisikopatienten so früh wie möglich herauszufiltern, lautet das Ziel der Präventivmediziner. Sie bedienen sich dabei epidemiologischer Studien, um Kriterien zu entwickeln, mit denen sich das Herzinfarktrisiko berechnen läßt. Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Schilddrüsenkrankheiten: Iodid-Tabletten in der Schwangerschaft
In Deutschland, einem Iodmangelgebiet ersten Grades, sollte jede Schwangere prophylaktisch Iodid-Tabletten einnehmen. Hierüber sind sich Schilddrüsenexperten und Fachgesellschaften einig. Denn Iodidprophylaxe verhindert einerseits das Wachstum der mütterlichen Struma und andererseits die Entwicklung einer angeborenen Struma und/oder Hypothyreose beim Kind.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Vitamine: Mit Folsäure und Pyridoxin gegen den Herzinfarkt
Zu hohe Homocysteinspiegel gelten als unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen. In engem Zusammenhang mit dem Homocysteinstoffwechsel stehen zwei Vitamine: Folsäure und Pyridoxal- phosphat sind Kofaktoren wichtiger enzymatischer Abbauprozesse. Sicher ist, daß die Zufuhr dieser Substanzen die Homocysteinspiegel senken kann. Ob sie deshalb auch das kardiovaskuläre Risiko reduzieren, wurde nun in einer Studie untersucht.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Vitaminwirkungen: Carotinoide: heterogene Gruppe mit diffenzierten Wirkungen
In Ernährungsempfehlungen für Carotinoide wird diese Substanzklasse zumeist auf die bekannte Leitsubstanz Betacaroten reduziert, doch erweist sich diese Naturstoffgruppe bei näherer Betrachtung als heterogen. Verschiedene Carotinoide unterscheiden sich in ihren biochemischen Wirkungen und offenbar auch in ihrer Bedeutung für eine gesunde Ernährung. Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
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