Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Diätetische und medikamentöse Strategien gegen Dickdarmkrebs
Das Kolorektalkarzinom ist weltweit die dritthäufigste Krebserkrankung. Allein in Deutschland müssen sich jährlich 50 000 Patienten mit dieser Diagnose auseinandersetzen, 35 000 sterben daran. Trotz Fortschritte in der Krebstherapie hat sich die Überlebensrate bei Dickdarmkrebs in den letzten Jahrzehnten nicht verbessert. Um so wichtiger ist die Prävention. Diätetische und medikamentöse Strategien stehen im Mittelpunkt der Diskussion.Show more08.11.1998, 16:20 Uhr
Docetaxel für die First-line-Therapie des metastasierten Mammakarzinoms zugelas
Mit der Zulassung von Docetaxel (Taxotere(r)), einer neuen Substanz aus der Gruppe der Taxane, konnten ab 1996 zunächst in der Second- und Third-line-Therapie des fortgeschrittenen Mammakarzinoms bisher nicht erwartete Remissionsquoten insbesondere beim anthracyclinresistenten Mammakarzinom erzielt werden.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Interferon beta-1b bei sekundär progredienter Multipler Sklerose
Am 22. Oktober 1998 hat das Committee for Proprietary Medicinal Products (CPMP) eine positive wissenschaftliche Beurteilung bezüglich des Einsatzes von Interferon beta-1b (Betaferon(r)) zur Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung und Verminderung der Schubfrequenz bei Patienten mit sekundär progredienter Multipler Sklerose (MS) abgegeben.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Paclitaxel jetzt auch für das nicht kleinzellige Bronchialkarzinom zugelassen
Das Zytostatikum Paclitaxel (Taxol(r)) ist jetzt auch in Deutschland für die Behandlung des fortgeschrittenen nicht kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) zugelassen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) folgte damit der Entscheidung der europäischen Zulassungsbehörde. Die europäische Zulassung war Anfang September ausgesprochen worden.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Abciximab effektiver als Standardtherapie
Die Verwendung von Acetylsalicylsäure, Heparin und Ticlopidin war bisher der pharmakologische Standard, um Thrombosen bei angioplastischen Eingriffen vorzubeugen. Mit den neu entwickelten Glykoprotein-IIb/IIIa-Inhibitoren steht nun eine weitere Therapiemöglichkeit zur Verfügung, die auch bei Risikopatienten erfolgversprechend ist. Abciximab, ein Vertreter dieser Wirkstoffklasse, konnte in der EPISTENT-Studie seine Überlegenheit gegenüber der Standardmedikation bei Ballon-Angioplastie und speziell beim Koronar-Stenting zeigen.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Neues Arzneimittel zur Therapie von Genitalwarzen
Mit herkömmlichen Verfahren ist die Beseitigung von Genitalwarzen meist ein aufwendiges und vielfach auch schmerzhaftes Unterfangen. Zudem macht die hohe Rezidivrate von manchmal über 50 Prozent Wiederholungsbehandlungen erforderlich, weil es meist nicht gelingt, die virusbefallenen Zellen vollständig zu eliminieren. Mit Imiquimod steht seit Anfang Oktober in Deutschland ein neuartiges Präparat zur Therapie von Genitalwarzen zur Verfügung, das immunmodulierend wirkt und damit das Immunsystem bei der Bekämpfung der Virusinfektion unterstützt.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Bringen Retinoide den Durchbruch?
Retinoide werden bereits seit Jahren zur Therapie von schwerer Akne und schwerer refraktärer Psoriasis mit Erfolg eingesetzt. Doch die Behandlung von Hauterkrankungen scheint nicht das einzige Indikationsgebiet für die Vitamin-A-Derivate zu bleiben. Immer mehr Untersuchungen deuten darauf hin, daß sie auch in der Prävention und Therapie bestimmter Krebserkrankungen eine Rolle spielen könnten.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Rizatriptan zur Akutbehandlung der Migräne
Mit Rizatriptan (Maxalt(r)) ist nach Sumatriptan (Imigran(r)), Zolmitriptan (AscoTop(r)) und Naratriptan (Naramig(r)) am 15. Oktober das vierte Triptan zur Behandlung von Migräneattacken in Deutschland auf den Markt gekommen. Der Serotoninagonist hat einen sehr raschen Wirkungseintritt und eine hohe Wirksamkeit.Show more01.11.1998, 16:20 Uhr
Hinweise zur sicheren Anwendung von Sildenafil
Sildenafil (Viagra(r)) ist seit kurzem auch in Deutschland zur oralen Therapie der erektilen Dysfunktion zugelassen. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert im Deutschen Ärzteblatt über diesen Wirkstoff und weist insbesondere auf mögliche Risiken und wichtige Kontraindikationen hin.Show more25.10.1998, 16:20 Uhr
Reboxetin - ein selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer
Reboxetin (Edronax(r)) ist ein neuer selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, der auch bei schweren Depressionen wirksam ist. Die antidepressive Wirkung setzt nach ungefähr zehn Tagen ein, die unerwünschten Wirkungen sind meist nur schwach und in der Regel tolerierbar.Show more25.10.1998, 16:20 Uhr
Topische Glucocorticoide - besser als ihr Ruf!
Niesen, Husten, entzündete Augen, laufende oder verstopfte Nase - viele Menschen sind mit diesen Symptomen der allergischen Rhinitis nur allzu gut vertraut. Die kausale Therapie, Vermeidung des auslösenden Reizes, ist im Alltag leider nicht immer umsetzbar. Medikamentös wird daher versucht, die Symptome der allergischen Rhinitis zu vermindern. Dabei kommen neben Alpha-Sympathomimetika, Anticholinergika und Antihistaminika auch topische Glucocorticoide zum Einsatz. Diese sind inzwischen weit besser als ihr Ruf.Show more25.10.1998, 16:20 Uhr
Depressionen - häufig unerkannt und nicht optimal therapiert
Depressionen werden häufig nicht oder falsch therapiert, da der Arzt die Krankheit nicht erkennt oder der Patient seine Krankheit nicht akzeptiert. Mit Hilfe selektiver Antidepressiva kann eine individuelle Therapie erfolgen, die sich nach dem Krankheitsbild und den Bedürfnissen des Patienten richtet. Der Rezidivprophylaxe wird noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.Show more25.10.1998, 16:20 Uhr
Sulpirid - vom Neuroleptikum zum Antidepressivum
Das Benzamid-Derivat Sulpirid wird den Antidepressiva zugeordnet. Es wirkt stimmungsaufhellend und antriebsnormalisierend. Seine Wirkung setzt schnell ein, es sediert nicht, und vegetative sowie anticholinerge Nebeneffekte fehlen weitgehend.Show more25.10.1998, 16:20 Uhr
Neue Indikation für Lamivudin
Lamivudin ist in der Behandlung der HIV-Infektion als Hemmstoff der Reversen Transkriptase etabliert. Doch hemmt der Wirkstoff auch die Vermehrung von Hepatitis-B-Viren, so daß er sich gegen die chronische Hepatitis B erfolgreich einsetzen läßt. Eine Indikationsausweitung wird daher angestrebt.Show more18.10.1998, 15:20 Uhr
Prostata - Schwachstelle des Mannes
Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) - eine der häufigsten Krankheiten des Mannes im höheren Alter - vermindert spürbar die Lebensqualität. Im Gegensatz zu früher, wo es als einzige Behandlungsmöglichkeit die operative Entfernung der Prostata gab, stehen heute verschiedene instrumentelle Verfahren und medikamentöse Therapieformen zur Verfügung. Mit ihnen läßt sich eine Operation oftmals verhindern.Show more18.10.1998, 15:20 Uhr
Abacavir erweitert das Spektrum der Kombinationstherapien
Der neue Reverse-Transkriptase-Inhibitor Abacavir, dessen Zulassung für das nächste Jahr erwartet werden kann, soll das Arsenal der Wirkstoffe gegen die HIV-Infektion vergrößern und die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten erhöhen. Möglicherweise eröffnet der Wirkstoff darüber hinaus eine neue Therapiestrategie, die eine hochwirksame First-Line-Therapie mit drei Reverse-Transkriptase-Inhibitoren gestattet.Show more18.10.1998, 15:20 Uhr
Zinkgluconat wirkt bei Kindern nicht
Bisher haben mehrere Untersuchungen gezeigt, daß eine Zinktherapie bei Erwachsenen die Dauer einer Erkältung verkürzen kann. Aus den USA liegt nun erstmals eine Studie vor, in der Zink ausschließlich an Kindern und Jugendlichen getestet wurde. Dabei wies Zinkgluconat in Form von Lutschpastillen keine signifikanten positiven Effekte hinsichtlich der Erkältungsdauer auf. Gemessen wurde die Zeitspanne bis zum Abklingen mehrerer relevanter Erkältungssymptome.Show more18.10.1998, 15:20 Uhr
Arzneimittel und Lichttherapie
Phytopharmaka haben eine große Bedeutung für die Therapie älterer Menschen, denn mit den meist gut verträglichen pflanzlichen Mitteln lassen sich viele Beschwerden des Alters lindern. Voraussetzung einer wissenschaftlich orientierten Phytotherapie ist es aber, daß nur solche Präparate eingesetzt werden, deren Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nachgewiesen sind. Beispiele dafür sind Ginkgo biloba und Johanniskraut. Diese Phytopharmaka sind im Vergleich zu synthetischen Mitteln besser verträglich und besitzen eine klinisch relevante Wirksamkeit gegen Demenzen beziehungsweise Depressionen, wodurch sich das Fortschreiten dieser beiden Krankheiten verhindern oder zumindest verzögern läßt.Show more18.10.1998, 15:20 Uhr
Johanniskraut und Ginkgo biloba in der Geriatrie
Phytopharmaka haben eine große Bedeutung für die Therapie älterer Menschen, denn mit den meist gut verträglichen pflanzlichen Mitteln lassen sich viele Beschwerden des Alters lindern. Voraussetzung einer wissenschaftlich orientierten Phytotherapie ist es aber, daß nur solche Präparate eingesetzt werden, deren Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nachgewiesen sind. Beispiele dafür sind Ginkgo biloba und Johanniskraut. Diese Phytopharmaka sind im Vergleich zu synthetischen Mitteln besser verträglich und besitzen eine klinisch relevante Wirksamkeit gegen Demenzen beziehungsweise Depressionen, wodurch sich das Fortschreiten dieser beiden Krankheiten verhindern oder zumindest verzögern läßt.Show more18.10.1998, 15:20 Uhr
Wer Blutplasma spenden will, muß in ein dafür ausgestattetes Spendezentrum geh
"""Retten Sie Leben - Gehen Sie zur Blutspende" - diesen Aufruf kennt jeder. Wer aber hat jemals daran gedacht, Blutplasma zu spenden? Entsprechend hoch ist das Defizit in Deutschland. Pro Jahr fehlen hierzulande etwa 300000 Liter Plasma. Dabei sind Plasmaprodukte für die Medizin unverzichtbar. Das neue Transfusionsgesetz garantiert inzwischen einen vergleichsweise hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandard. Dennoch bleibt ein Restrisiko - auch wenn es noch so winzig ist.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Sildenafil in Deutschland eingeführt
Die Markteinführung von Sildenafil (Viagra(r)) im Oktober dürfte die Therapie von Potenzstörungen drastisch ändern. Durch die orale Applikation bietet die Substanz eine Alternative zu anderen Behandlungsmethoden bei erektiler Dysfunktion. Auch wenn Sildenafil nicht alle Erwartungen, die bei Patienten durch Berichte in der Regenbogenpresse geweckt wurden, erfüllt, sollte es nicht als Lifestyle-Droge abgetan werden.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Lokale Behandlungsmöglichkeiten bieten sichere Alternative zu Sildenafil
Nachdem Viagra inzwischen in Deutschland im Handel ist, dürften die Nachfragen bei Ärzten wie Apothekern nach dieser vielgepriesenen potenzsteigernden Pille erheblich gewachsen sein. Gewachsen ist damit auch der Aufklärungsbedarf. Denn Sildenafil ist keineswegs ein unproblematischer Wirkstoff; seine Einnahme kann Gefahr für Leib und Leben des Patienten bedeuten, wenn die Kontraindikationen nicht beachtet werden. Als Alternativen zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bieten sich lokale Methoden an, beispielsweise die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT).Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Lovastatin - mehr als nur Lipidsenkung?
Gesunde Patienten mit "normalen" Serum-Cholesterinwerten können mit einer Lovastatin-Prophylaxe das Risiko schwerwiegender koronarer Ereignisse um durchschnittlich 37% reduzieren. Das ist das Ergebnis einer großen epidemiologischen Studie, der AFCAPS/TexCAPS-Studie (Air Force/Texas Atherosclerosis Prevention Study). Vor allem über die Lipdsenkung hinausgehende Wirkmechanismen sollen für den Nutzen der Statine in der Primärprophylaxe verantwortlich sein.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Intensive Pharmakotherapie lohnt auch bei Typ-II-Diabetes
Die umfangreichste und längste prospektive Interventionsstudie zur Therapie des Typ-II-Diabetes ist endlich fertiggestellt. Sie brachte gute und schlechte Nachrichten. Die gute Nachricht: Jede HbA1c-Reduktion beeinflußte den klinischen Verlauf günstig. Verringerung von Blutzucker bzw. HbA1c stellt also keinesfalls einen "kosmetischen" Effekt dar, sondern sie vermindert diabetesbedingte Komplikationen und Sterblichkeit signifikant.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
Wie viele Diabetiker gibt es?
Eine Analyse epidemiologischer Studien zeigt, daß die Diabetesprävalenz von den zugrundegelegten diagnostischen Kriterien abhängt. Die Anwendung amerikanischer Richtlinien (WHO- und ADA-Kriterien) führt in der Regel zu einer höheren Diabetesprävalenz.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
Pharmakoökonomie
Die Bedürfnisse der Menschen an Leistungen zur Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit sind prinzipiell unbegrenzt. Langfristig aber können im Bereich der öffentlichen und privaten Gesundheitsversorgung nur diejenigen Ressourcen verbraucht werden, die innerhalb der betreffenden Volkswirtschaft dafür geschaffen wurden. Damit entsteht einerseits ein generelles politisches Verteilungsproblem, andererseits aber auch - im Hinblick auf die dann nach Konsens durchzuführenden Maßnahmen - die Forderung nach einem möglichst effektiven (d. h. reproduzierbar wirksamen) wie auch effizienten Mitteleinsatz im Sinne eines bestmöglichen Verhältnisses von Kosten und Nutzen.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
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