Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Glucocorticoide: Dem Knochenabbau entgegenwirken
Eine langzeitige Therapie mit Glucocorticoiden beeinflusst den Knochenstoffwechsel und ist die häufigste Ursache einer sekundären Osteoporose. Was sollte vor einer Therapie abgeklärt werden und wie wird dem Knochenschwund vorgebeugt?Show morearzneimittel-und-therapie
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Langzeittherapie
10.06.2026, 15:50 Uhr
Neue Perspektiven durch Zanamivir
Mit dem Neuraminidase-Inhibitor Zanamivir wird Ende 1999 eine neue Substanz für Prophylaxe und Therapie der Virusgrippe zur Verfügung stehen. Damit wird erstmals eine praktikable kausale Therapie der Grippe ermöglicht. Außerdem bietet die neue Substanz sogar prophylaktischen Schutz für den Fall einer weltweiten Pandemie mit einem neuen Grippevirus, das möglicherweise von einer Impfung nicht mehr erfasst werden kann.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Warum das Grippevirus so gefährlich ist
Alle Jahre wieder, nicht immer ganz pünktlich zur Weihnachtszeit, macht das Grippevirus Schlagzeilen. In diesem Winter ist bisher eine große Epidemie oder gar die gefürchtete weltweite Pandemie ausgeblieben, obwohl in manchen Massenmedien dramatische Szenarien beschrieben wurden. Doch auch ohne große Epidemie ist die Virusgrippe eine schwerwiegende, mitunter sogar tödliche Erkrankung, die leider viel zu oft verharmlost wird. Dabei beruht die besondere Gefährlichkeit des Grippevirus auf drei Eigenschaften: der Variabilität, dem Virusreservoir in Tieren und der Pathogenität.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Neuraminidase-Hemmer: Eine neue Waffe gegen Grippe?
Jahr für Jahr erkranken allein in den USA 10 bis 20% der Bevölkerung an Grippe. 20000 Todesfälle gehen dort jährlich auf das Konto von Influenza-Komplikationen. Zudem besteht jederzeit die Gefahr einer weltweiten Grippeepidemie. Ein wirksames Mittel zur Prophylaxe und Therapie der Grippe, der Neuraminidase-Hemmer Zanamivir, steht voraussichtlich ab der nächsten Wintersaison zur Verfügung.Show more31.01.1999, 16:24 Uhr
Die Heuschnupfen-Saison beginnt: Wirksamer Pollenschutz für die Augen
Mitte Januar wurde von der Firma Dr. Mann Pharma das Antihistaminikum Azelastin in Form von Augentropfen (Handelsname Loxin≠) auf dem deutschen Markt eingeführt. Damit steht Pollenallergikern pünktlich zu Beginn der Heuschnupfensaison ein schnell und dauerhaft wirkendes Mittel gegen juckende, tränende und brennende Augen zur Verfügung.Show more24.01.1999, 16:23 Uhr
State of the Art: Behandlung des Mammakarzinoms
In den letzten Jahren gab es zahlreiche neue Erkenntnisse zum biologischen Verhalten von Brustkrebs, seinen Risiko- und Prognosefaktoren. Diagnose- und Therapieverfahren wurden verfeinert und zum Teil erheblich verändert. Eine Übersicht im New England Journal of Medicine faßt den aktuellen Kenntnisstand zusammen.Show more24.01.1999, 16:23 Uhr
Vitamin A: Von außen gegen Hautalterung, von innen gegen Wachstumsstörungen
Zu den Folgen eines Vitamin-A-Mangels gehören Wachstumshemmung, gestörte Zelldifferenzierung, erhöhte Anfälligkeit gegen Infektionskrankheiten sowie krankhafte Veränderungen des Auges. Vitamin A wird als Palmitat und Acetat auch in verschiedenen kosmetischen Produkten für Haar und Haut eingesetzt. Es unterstützt nämlich die Bildung und Differenzierung neuer Keratinozyten in der Basalschicht der Haut.Show more24.01.1999, 16:23 Uhr
Behandlung des krankhaften Übergewichts: Sibutramin in Deutschland zugelassen
Sibutramin (Reductil®), ein Arzneimittel gegen krankhaftes Übergewicht, ist am 14. Januar 1999 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen worden. Damit ist Deutschland das erste europäische Land, in dem Sibutramin zugelassen ist. Das verschreibungspflichtige Medikament ist ab 1. Februar in den deutschen Apotheken erhältlich.Show more24.01.1999, 16:23 Uhr
Adenosinrezeptor-Antagonisten: Neuer Therapieansatz zur Behandlung von entzündl
Adenosin spielt im Körper nicht nur als Bestandteil der Energieüberträger ATP und ADP eine wichtige Rolle, sondern ist auch als Mediator an Immunprozessen beteiligt. Adenosin bindet an spezifische Adenosinrezeptoren und wirkt stark antientzündlich. Derzeit werden Substanzen entwickelt, die über Adenosinrezeptoren wirken und therapeutisch bei der Behandlung von rheumatoider Arthritis, entzündlichen Darm- oder Lungenerkrankungen, Asthma, Psoriasis, Sepsis und anderen Erkrankungen eingesetzt werden können.Show more24.01.1999, 16:23 Uhr
Diätetische Empfehlung: Mehr Fisch auf den Tisch!
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie die Omega-6- und die Omega-3-PUFAs (polyunsaturated fatty acids) beeinflussen die Eigenschaften und Funktionen von Zellmembranen und wirken auf verschiedene hormonelle und immunologische Aktivitäten. Diese Fettsäuren können vom menschlichen Körper nicht vollständig selbst synthetisiert werden, kommen jedoch in hohen Konzentrationen beispielsweise in der Makrele oder im Hering sowie in Samen des Gurkenkrauts (Borretsch) oder der gelben Nachtkerze vor. Ein ernährungsbedingter Mangel führt zu Hautschäden, Wachstumsstörungen und Entzündungsprozessen.Show more17.01.1999, 16:22 Uhr
Angsterkrankungen: Paroxetin zur Behandlung sozialer Phobien?
Eine dreimonatige Studie zeigte die Wirksamkeit des selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmers Paroxetin (Seroxat, Tagonis) bei generalisierten sozialen Phobien. In weiteren Untersuchungen müssen nun die Effektivität einer langfristigen Therapie und die Kombination von Paroxetin mit psychotherapeutischen Maßnahmen untersucht werden.Show more17.01.1999, 16:22 Uhr
Männlicher Haarausfall: Bringt Finasterid die Haarpracht zurück?
Finasterid (Propecia) ist das erste orale Arzneimittel zur Behandlung der androgenetischen Alopezie, dessen Wirksamkeit in klinischen Studien mit über 1000 Männern nachgewiesen ist. Der 5-Alpha-Reduktasehemmer hemmt die Bildung von Dihydrotestosteron, packt damit das Übel an der Wurzel und soll die verlorene Haarpracht zurückbringen.Show more17.01.1999, 16:22 Uhr
Pharmaforschung: Neue Möglichkeiten bei der Suche nach Wirkstoffen
Während in den 50er Jahren noch die reine Chemie in der Arzneimittelforschung dominierte, veränderten sich in den 60er und 70er Jahren die Forschungsansätze deutlich. Wo bisher die Suche nach neuen Substanzen eher zufällig zum Nachweis ihrer pharmakologisch-biologischen Aktivität führte, konnten nun Wirkstoffe durch die wachsenden Kenntnisse über Rezeptoren und Enzyme erstmals aufgrund rationeller Erwägungen synthetisiert und getestet werden.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Chronisches Müdigkeitssyndrom: Glucocorticoide zur Therapie?
Hydrocortison verbessert einige Beschwerden des chronischen Müdigkeitssyndroms (chronic fatigue syndrom, CFS). Da aber unter der Therapie häufig eine adrenale Suppression eintritt, erscheint es zur Behandlung des chronischen Müdigkeitssyndroms ungeeignet.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
DPhG Hamburg: Mikroflora des Dickdarms ermöglicht neue „intelligente“ Arzneif
Eine gezielte Wirkstoff-Freisetzung im Dickdarm mag auf den ersten Blick kaum realisierbar und zudem wenig brauchbar erscheinen. Doch ist dies durchaus praktikabel und eröffnet möglicherweise sogar Lösungen für einige klassische galenische Probleme. Die denkbaren Anwendungen gehen über die lokale Arzneistoffwirkung hinaus und betreffen sowohl Retardformulierungen als auch oral applizierbare Peptide.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Antigestagen Mifepriston: Abtreibungspille demnächst auch in Deutschland?
15 Jahre nach ihrer Entwicklung soll nun die Abtreibungspille Mifepriston (RU 486) europaweit zugelassen und dann auch in Deutschland eingeführt werden. Dafür machen sich jetzt zahlreiche Politiker stark. Viele Frauen begrüßen das neue Arzneimittel als schonende Alternative zur chirurgischen Abtreibung. Konservative Kreise befürchten, daß die moralischen Schranken für eine Abtreibung auf diese Weise herabgesetzt wurden. Die Pille entscheide jedoch nicht über das Ob, sondern das Wie des Abbruchs, so die Befürworter. Die Rechtslage ändert sich nicht.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Zigarettenrauch: Passivrauchen erhöht das Risiko für Lungenkrebs und Herzinf
Zahlreiche Untersuchungen haben bislang die Gefahren des Passivrauchens bestätigt. In zwei neuen Studien wird das relative Risiko eines Lungentumors durch Passivrauchen auf 1,24, das Risiko für eine ischämische Herzkrankheit auf 1,3 beziffert.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Entstehungsgeschichte eines neuen Arzneimittels: Nur wenige erreichen das Prü
Der durchschnittlich acht bis zu zehn Jahre dauernde Weg eines Wirkstoffes zum Medikament verläuft in Form eines Kreises: Während Forschung und Entwicklung zunächst die Grundlagen für die Substanz schaffen, kümmert sich die Produktion um deren Herstellung; das Marketing informiert Öffentlichkeit und Kunden, und die Verkaufsorganisation erwirtschaftet den Ertrag, mit dem insbesondere Forschung und Entwicklung rückfinanziert werden sollen. Allein dafür muß heute eine Summe von etwa 500 bis 700Millionen DM veranschlagt werden. Können erwarteter Nutzen, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit jedoch nicht deutlich nachgewiesen werden, kommt es schon vorher zu einem Abbruch der Entwicklungsarbeiten an dem Arzneimittel.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen erfassen und bewerten
Ein gewisses Risiko nimmt man bei einer Arzneimittelanwendung nach Abwägen des Nutzens in Kauf. Ein großer Teil der unerwünschten Arzneimittelwirkungen könnte jedoch vermieden werden. Dafür müßten Zahl und Qualität der Verdachtsmeldungen in Deutschland erheblich verbessert werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Piracetam schützt vor postoperativem Delir
Nootropika wie Piracetam eignen sich nicht nur zur Behandlung dementieller Syndrome. Dem Wirkstoff kommt auch Bedeutung zu, wenn es darum geht, ein postoperatives Delir zu verhindern. Das aber ist häufiger als vermutet: Bis zu 15 Prozent der Patienten reagieren nach der Narkose mit deliranten Symptomen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura im Zusammenhang mit Ticlopidin
Dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) liegen Veröffentlichungen [1, 2] sowie eine Bekanntmachung der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) aus dem Internet [3] vor, in denen über neue Erkenntnisse zur Häufigkeit und zum Eintretenszeitpunkt einer thrombotisch-thrombozytopenischen Purpura (TTP; Moschkowitz-Syndrom) im Zusammenhang mit der Anwendung von Ticlopidin berichtet werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Die Renaissance einer altbekannten Substanz
Bei Arsen denken die meisten Pharmazeuten eher an ein stark wirkendes Gift als an ein Arzneimittel. Das kann sich bald ändern. Amerikanische Krebsforscher haben jetzt nämlich die Arbeiten von chinesischen Wissenschaftlern bestätigt, die gefunden hatten, daß Arsentrioxid gegen eine spezielle Leukämieform wirksam ist. Bei elf von zwölf Patienten mit akuter Promyelozytenleukämie kam es nach einer entsprechenden Behandlung zu einer Remission, die 12 bis 39 Tage anhielt. Der Wirkmechanismus von Arsentrioxid ist noch nicht geklärt. Die Befunde sprechen dafür, daß die Wirkung dieser Substanz vor allem auf der Induktion des programmierten Zelltodes (Apoptose) beruht.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Gentechnisch hergestellte Medikamente werden immer wichtiger
Fast drei Viertel (73%) der Bevölkerung sind mittlerweile der Ansicht, daß die Gentechnik für die Medizin Fortschritte bringt, und knapp 57% würden gentechnisch hergestellte Arzneimittel einnehmen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des EMNID-Instituts, die im Frühjahr 98 durchgeführt wurde. Die gentechnische Herstellung von Proteinen hat gegenüber ihrer konservativen Gewinnung aus Organen oder Geweben zahlreiche Vorteile: Größere Mengen eines bestimmten Proteins sind in höherer Reinheit herstellbar, und die Gefahr der Übertragung von Infektionskrankheiten kann minimiert werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Stickstoffmonoxid als kardiovaskulärer Botenstoff
Die Geschichte der Medizin kennt zahlreiche Beispiele dafür, daß die klinische Wirksamkeit eines Medikamentes nicht zwangsläufig an ein Verständnis des Wirkmechanismus gebunden ist. Wer heilt, hat recht, mag sich auch jener Arzt gedacht haben, der dem herzkranken Erfinder des Dynamits Nitroglycerin in einer allerdings anderen Zubereitung verordnet hatte. Die Frage, was sich nach Gabe organischer Nitrate auf molekularer Ebene in den Gefäßen abspielt, blieb auch noch Jahrzehnte nach dem Tode Alfred Nobels ungeklärt.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Warum ein Schnupfen bei Kleinkindern keine Bagatelle ist
Während für Erwachsene ein Schnupfen zumeist eine banale Angelegenheit darstellt, kann dies für kleine Kinder eine ernsthafte, im Extremfall sogar lebensbedrohliche Erkrankung sein. Die vermeintliche Bagatellerkrankung verlangt daher bei Säuglingen und Kleinkindern besondere Aufmerksamkeit und eine konsequente Therapie, die alle bestehenden Möglichkeiten ausnutzt. Hierzu gehören auch schleimhautabschwellende Nasentropfen, die gute Erfolge erzielen und bei richtigem Gebrauch ohne Bedenken eingesetzt werden können.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
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