Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Glucocorticoide: Dem Knochenabbau entgegenwirken
Eine langzeitige Therapie mit Glucocorticoiden beeinflusst den Knochenstoffwechsel und ist die häufigste Ursache einer sekundären Osteoporose. Was sollte vor einer Therapie abgeklärt werden und wie wird dem Knochenschwund vorgebeugt?Show morearzneimittel-und-therapie
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Langzeittherapie
10.06.2026, 15:50 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor alpha
Der Einsatz von monoklonalen Antikörpern wie Infliximab (Remicade®) gegen den Tumornekrosefaktor alpha ist ein neues Therapieprinzip zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. In umfangreichen Studien konnte die Wirksamkeit von Infliximab überzeugend nachgewiesen werden. Um Potenzial und Sicherheitsprofil zuverlässig einschätzen zu können, sind allerdings noch Langzeitstudien erforderlich.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
Selektiver COX-2-Hemmer: Rofecoxib gegen Rheumaschmerz
Seit mehreren Jahren wird über den Vorteil einer selektiven COX-2- emmung bei nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) diskutiert. Jetzt ist der erste COX-2-Hemmer mit hoher COX-2-Selektivität auf dem Markt: Rofecoxib (Vioxx®) verspricht eine gute analgetische Wirkung bei weniger gastroinstestinalen Nebenwirkungen als herkömmliche NSAR. Die bisher vorliegenden klinischen Daten sind vielversprechend; allerdings könnten bei breiter Anwendung über einen längeren Zeitraum neue Nebenwirkungen auftreten, die man heute noch nicht kennt.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
Eletriptan: Neuentwicklung für die Migränetherapie
Eletriptan ist ein neues Migränetherapeutikum. Nach Informationen der Firma Pfizer verbindet es die Vorteile eines raschen Wirkungseintritts mit einer niedrigen Rate an Wiederkehrkopfschmerz (Recurrence®). Die Substanz befindet sich zur Zeit im Zulassungsprozess und soll im nächsten Jahr auch in Deutschland eingeführt werden.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
COX-2-Inhibitoren: Besser als herkömmliche NSAR?
Die beiden COX-2-Hemmer Rofecoxib (Vioxx®) und Celecoxib (Celebra®, noch nicht im Handel) werden als die Lösung für die gastrointestinalen Nebenwirkungen der bisher eingesetzten nicht- steroidalen Antirheumatika (NSAR) angepriesen. Wir unterhielten uns mit Prof. Dr. Dr. Kay Brune, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Universität Erlangen-Nürnberg, über den Nutzen und die möglichen Risiken dieser neuen Stoffklasse.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
Thalidomid: Eine Substanz kehrt zurück
Nach der Einführung von Thalidomid (Contergan®) als gut wirksames Schlafmittel in den Fünfzigerjahren wurden innerhalb kurzer Zeit mehr als 10000 Menschen mit Geburtsfehlern registriert. Die Substanz wurde daher vom Markt genommen. Seit September 1998 stehen Thalidomid 50-mg-Kapseln in den USA als zugelassenes Arzneimittel zur Behandlung des Erythema nodosum leprosum (ENL) wieder zur Verfügung.Show more19.12.1999, 16:24 Uhr
Antiemese: zytostatika-induziertes Erbrechen verhindern
Lautet die Diagnose "Krebs", bedeutet dies für den Patienten oft Operation oder/und Strahlen- bzw. Chemotherapie. Nicht vergessen werden darf der dritte Pfeiler der Krebsbehandlung: die supportive Therapie. Denn die Qualität des "supportive care" bestimmt ganz wesentlich die Lebensqualität des Patienten. Dazu gehört auch ein adäquater Schutz vor Zytostatika-induziertem Erbrechen.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Koronare Herzkrankheit: Schaden Eier den Blutgefäßen?
Ein erhöhter LDL-Cholesterinspiegel ist der Hauptrisikofaktor für die koronare Herzkrankheit. Deshalb wird allgemein empfohlen, die Cholesterinzufuhr einzuschränken und entsprechend nur wenige Eier zu essen. Um nachzuprüfen, ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen dem Eikonsum und dem Risiko für die koronare Herzkrankheit oder für einen Schlaganfall bei Männern und Frauen besteht, wurden zwei große prospektive Kohortenstudien ausgewertet. Dabei konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Eikonsum und der koronaren Herzkrankheit oder Schlaganfällen nachgewiesen werden.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Zervixkarzinom: Neuer DNA-Test auf Gebärmutterhalskrebs
Die Krebsvorsorge in Deutschland ist insgesamt sehr erfolgreich, doch nach wie vor sterben bei uns mehr Frauen an Gebärmutterhalskrebs als an Hepatitis B und AIDS - womit Deutschland eine fatale Spitzenposition unter den europäischen Ländern einnimmt. Eine schwer nachvollziehbare Tatsache, denn im Gegensatz zu anderen Krebsarten ist der Verursacher des Gebärmutterhalskarzinoms, das humane Papillomavirus (HPV), bekannt - und mit einem neuen DNA-Test sehr früh und leicht nachweisbar. Theoretisch müsste also keine Frau mehr an dieser Krebsart sterben.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Ketolide: Neue Antibiotika mit größerem Wirkungsspektrum
Makrolidantibiotika sind bei Infektionen der unteren Atemwege seit vielen Jahren Mittel der ersten Wahl. Sie haben den Vorteil, gegen zahlreiche der so genannten "typischen" bakteriellen Erreger wirksam zu sein und auch gegen die "atypischen". Durch zunehmende Resistenzen ist in den letzten Jahren die Zahl der Therapieversager gestiegen. Jetzt werden Abkömmlinge der Makrolide entwickelt, die dieses Problem umgehen können: die Ketolide.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Multiple Sklerose: Die Suche nach dem schuldigen Erreger
Die Multiple Sklerose (MS), eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems mit zahlreichen neurologischen Ausfallerscheinungen, gilt als Autoimmunerkrankung. Sie wird vor allem durch T-Lymphozyten vermittelt, die in das zentrale Nervensystem eindringen. Der Auslöser dieser Krankheit ist jedoch unbekannt, beteiligt sind unter anderem erbliche Faktoren und bisher noch nicht genau definierte Umwelteinflüsse, beispielsweise Infektionen.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Homocystein-Stoffwechselstörungen: Wirkstoff Betain erstmals als Arzneimittel v
Mit der USA-Zulassung von Cystadane steht jetzt erstmals ein Betain- Präparat als Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Homocystein-Stoffwechselstörungen zur Verfügung. Bislang mussten hierfür Zubereitungen aus Chemikalien eingesetzt werden, deren Reinheitsgrad nicht immer den Ansprüchen eines Arzneimittels genügt. Dies ist besonders bei Dauertherapien problematisch, wie die Orphan Europe GmbH mitteilt.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Varizella-Zoster-Virus: Im Zweifelsfall lieber impfen
Die durch Varizella-Zoster-Virus hervorgerufenen Windpocken gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten des Kindesalters. 10 Prozent der Jugendlichen und Erwachsenen besitzen jedoch keine Antikörper gegen das Virus und sind damit dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes ausgesetzt. Eine rechtzeitige Schutzimpfung mit Varilrix® könnte die hiermit verbundene Letalität und Mortalität senken.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Herzinfarkt: Chlamydia pneumoniae doch beteiligt?
Bei der Atherosklerose und ihrer Folgekrankheiten wird seit langem eine infektionöse Genese vermutet. Als mögliche Auslöser wurden sowohl virale als auch bakterielle Erkrankungen diskutiert. Neue Studien legen die Vermutung nahe, dass Chlamydia pneumoniae eine nicht unwesentliche Rolle spielt.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Betablocker: Bisoprolol bei Herzinsuffizienz
Mit Bisoprolol steht ein beta1-selektiver Betablocker für die Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz zur Verfügung. Die Zulassung für diese Indikation wurde jetzt erteilt, wie der Hersteller, die Darmstädter Merck KGaA, mitteilte.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Kombinationsimpfungen: Die Komponenten sind wichtig
Für die Grundimmunisierung gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae Typ b und Hepatitis B stehen 5 + 1-Kombinationen und neuerdings auch 4 + 2-Kombinationen zur Verfügung. Die Auswahl der Kombinationsmöglichkeiten ist nicht nur eine Aufgabe für Rechenkünstler, sondern auch für eine verantwortliche Infektionsprophylaxe wichtig. Denn in der Zusammensetzung der Impfstoffe bestehen Unterschiede.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Helicobacter-pylori-Eradikation: Testen und behandeln
Die Rolle des Helicobacter pylori bei Erkrankungen des Magens und des Zwölffingerdarms steht seit einigen Jahren im Mittelpunkt zahlreicher Untersuchungen. Unbestritten ist nach Aussage von Abbott mittlerweile, dass eine Eradikation des Bakteriums bei der peptischen Ulkuskrankheit, niedrig malignem Malt-Lymphom und schweren Formen der Magenschleimhautentzündung indiziert ist.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Funktionelle Dyspepsie: Bringt die Eradikation des Helicobacter pylori Besserung
Seit Jahren wird auf gastroenterologischen Kongressen die Frage diskutiert, ob die Eradikation des Helicobacter pylori (Hp) den Verlauf einer funktionellen Dyspepsie günstig beeinflusst oder nicht. Die Firma Takeda Pharma GmbH gab zur Beantwortung dieser Frage eine umfangreiche klinische Untersuchung in Auftrag, die ELAN-Studie (Eradikation versus Lansoprazol bei Hp-assoziierter nicht ulzeröser Dyspepsie).Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Der alternde Mann: Kommen Männer in die Wechseljahre?
Obwohl ältere Männer ähnliche, wenn auch schwächer ausgebildete Symptome wie Frauen in der Menopause aufweisen, wirkt für die meisten Menschen die Vorstellung, dass auch sie in die "Wechseljahre" kommen könnten, zunächst komisch. Wechseljahre sind eine Domäne der Frau, Männer kommen maximal in die Midlife Crisis. Dies macht deutlich, dass durch Erziehung, Rollenverständnis und nicht zuletzt biologische Gesetzmäßigkeiten Männer und Frauen in unserer Gesellschaft auf unterschiedliche Weise altern.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Chronisch-obstruktive Bronchitis: Rauchen einstellen!
Die chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD, Chronic Obstructive Pulmonary Disease) gehört neben Krebs, Herzinfarkt und Apoplex weltweit zu den bedeutendsten Mortalitätsfaktoren. In Deutschland leiden 10% der Erwachsenen unter einer chronischen Bronchitis, das bedeutet 6,4 Mio. Patienten. Hauptursache (bei 80% der Erkrankungen) ist das Rauchen: 15 bis 20% der Raucher entwickeln eine symptomatische COPD. Man schätzt, dass 500 Mio. der heute lebenden Menschen an ihrem Zigarettenkonsum sterben werden. Die erste und wichtigste Therapiemaßnahme ist daher der Rauchstopp. Daneben stehen Arzneimittel wie Beta-2-Sympathomimetika und inhalative Glucocorticoide sowie physiotherapeutische Maßnahmen zur Verfügung.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Typ-II-Diabetes: Betacaroten gegen Zuckerkrankheit?
Diätstudien weisen darauf hin, dass sich reichhaltiger Gemüsekonsum günstig auf den Kohlenhydratstoffwechsel auswirkt. Die Vermutung, dass der langjährige Verzehr von Betacaroten die Inzidenz eines Typ-II-Diabetes senkt, konnte allerdings in einer umfangreichen Studie nicht bestätigt werden.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Psoriasis: Hautärzte behandeln mit Fumarsäure-Estern
Die Behandlung der Schuppenflechte mit Fumarsäure-Estern galt lange Zeit als alternativmedizinisch. Berichte über eine Nierentoxizität verhinderten zunächst eine breitere Anwendung. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt: In Deutschland werden etwa 6000 Psoriasispatienten dauernd mit Fumaderm® behandelt.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Dialyse-Behandlung: NESP – ein neues Erythropoetin-Analogon mit verlänger
NESP (Novel Erythropoiesis Stimulating Protein) ist ein neues rekombinantes hyperglykosyliertes Erythropoetin-Analogon, das bei Dialyse-Patienten angewendet wird, um eine Anämie zu behandeln. NESP muss nur einmal pro Woche bis einmal alle zwei Wochen gegeben werden. Nach neuesten Daten der Phase-III-Prüfung, welche die Firma Amgen vorstellte, erhält NESP die Hämoglobinspiegel genauso effektiv wie rekombinantes Epoetin alfa (Epogen®), das ein- bis zweimal pro Woche verabreicht werden muss.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
HIV-Therapie: Abacavir kann Proteaseinhibitoren ersetzen
Erste Studienergebnisse, die jetzt auf der 7th European Conference on Clinical Aspects and Treatment of HIV-Infection (ECCATH) in Lissabon, Portugal, vorgestellt wurden, zeigen, dass die Kombination aus drei nukleosidalen Reverse-Transkriptase-Hemmern (NRTI), darunter Abacavir (Ziagen®), ein Proteaseinhibitor enthaltendes Therapieregime ersetzen kann, wenn die Viruslast des Patienten unter der Nachweisgrenze liegt. Das berichtete jetzt die Glaxo Wellcome GmbH & Co.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
HIV-Therapie: Neben Wirksamkeit zählen Einfachheit und Verträglichkeit
Seit mehr als drei Jahren stehen zur Behandlung der HIV-Infektion zwar hochpotente Therapieregime zur Verfügung, doch mit ihnen sind auch neue Probleme aufgetaucht. Die HIV-Infektion ist durch die neuen Therapieoptionen zu einer nahezu chronischen Erkrankung geworden. Das hat zur Folge, dass die Patienten ihre Medikamente teilweise mehrere Jahrzehnte einnehmen und diese in ihren (Arbeits-)alltag integrieren müssen.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
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