Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Morbus Bechterew: Radiumchlorid [224Ra] ab sofort verfügbar
Mit Radiumchlorid [224Ra] steht seit Anfang diesen Jahres ein Therapiekonzept zur Verfügung, das in der Behandlung des Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylarthritis) einen neuen Zugang bietet. Das teilte das Unternehmen Altmann Therapie, Salzgitter, mit.Show more19.03.2000, 16:25 Uhr
Indikationserweiterung: Pravastatin jetzt auch zur Therapie der instabilen Angin
Der Lipidsenker Pravastatin (Pravasin® protect) ist jetzt auch zur Behandlung von Hochrisiko-Patienten mit instabiler Angina pectoris zugelassen worden. Aufgrund der Ergebnisse der LIPID-Studie hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Indikation für den CSE-Hemmer erweitert, wie Bristol Myers Squibb jetzt mitteilte.Show more19.03.2000, 16:25 Uhr
Thymuspräparate: Wirksamkeit und Unbedenklichkeit sind nicht belegt
Thymuspräparate werden zur Behandlung von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises eingesetzt. Die Erkenntnisse über ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit beruhen jedoch auf Einzelfallberichten und mangelhaften Studien. Eine medizinisch vertretbare Therapie-Empfehlung lässt sich auf der Basis dieses Wissensstandes derzeit nicht geben, auch in Anbetracht der mit der Behandlung verbundenen Risiken.Show more19.03.2000, 16:25 Uhr
Allergische Rhinitis: Pollen im Anflug
Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen da, beginnt für viele Allergiker das alljährliche "Schniefen und Schneuzen". Die Haselblüte führt schon seit Anfang Februar zu Niesen, Juckreiz, Fließschnupfen und verquollenen Augen. Die allergische Rhinitis ist jedoch nicht nur lästig und beeinträchtigt die Betroffenen in ihrer Lebensqualität, sondern sie ist zum Teil eine schwere chronische Erkrankung der Atemwege und ein Risikofaktor für Asthma bronchiale.Show more19.03.2000, 16:25 Uhr
Europäische Erstzulassung: Galantamin gegen Alzheimer
Galantamin (Reminyl®), ein neues Medikament zur symptomatischen Behandlung der Demenz vom Alzheimer-Typ, ist in Schweden als erstem europäischen Land zugelassen worden. Für das Präparat wird auch in anderen Ländern sukzessive die Zulassung beantragt. Dies haben Janssen-Cilag und Shire Pharmaceutical Group bekannt gegeben.Show more19.03.2000, 16:25 Uhr
Reverse-Transkriptase-Hemmstoff: Adefovir: wirksam, aber toxisch
Adefovir-Dipivoxil gehört einer neuen Substanzklasse an: den nukleotidischen Reverse-Transkriptase-(RT)-Hemmstoffen. Bei den bisherigen nukleosidischen RT-Inhibitoren, wie Lamivudin und Zidovudin, treten immer häufiger Resistenzen auf. Adefovir zeigt genau bei diesen resistenten HIV-Stämmen noch gute Wirksamkeit. Die Therapie geht jedoch mit starken Nebenwirkungen einher, allen voran steht die hohe Nephrotoxizität.Show more19.03.2000, 16:25 Uhr
COX-2-Inhibitoren: Celecoxib und Rofecoxib sind magenverträglicher als konventi
Celecoxib (Celebra®) und Rofecoxib (Vioxx®) sind nichtsteroidale Antirheumatika, die selektiv die Cyclooxygenase vom Typ 2 hemmen. Eine große Doppelblindstudie mit Celecoxib und eine gepoolte Analyse von acht Doppelblindstudien mit Rofecoxib belegen die bessere Magenverträglichkeit der neuen Substanzen.Show more19.03.2000, 16:25 Uhr
Menstruelle Migräne: Schwere Migräneattacken zu vorhersehbarem Zeitpunkt
Viele Frauen mit menstrueller Migräne haben schwere, lang anhaltende Attacken. Ihnen helfen Kurzzeitprophylaxe und Akuttherapie. Die Migräne besteht bei jeder zweiten Patientin auch über die Wechseljahre hinaus.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Migräne bei Kindern: Entspannungstechniken sind gut geeignet
Migräne betrifft auch Kinder. Die Diagnosestellung ist schwieriger als bei Erwachsenen und kann einen längeren Beobachtungszeitraum erfordern. Neben nichtmedikamentösen Maßnahmen können auch bei Kindern Arzneimittel zur Attackenbehandlung und gegebenenfalls zur Migräneprophylaxe erforderlich werden.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Multiple-Sklerose-Studie: Frühzeitig und mit der höchsten verträglichen Dos
Neue Resultate der größten und umfangreichsten kontrollierten Langzeitstudie bei Patienen mit schubförmiger Multipler Sklerose bestätigen den anhaltenden Nutzen von Rebif® 22 (micro;g und Rebif® 44 µg, dreimal wöchentlich über vier Jahre. Das berichtete jetzt Ares- Serono.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Benigne Prostatahyperplasie: Neue Fachinformation für Finasterid
Der zur Therapie der symptomatischen BPH zugelassene 5-Alpha-Reduktasehemmer Finasterid (Proscar®) hat ab sofort eine neue Fachinformation. Diese Informationen zum Anwendungsprofil von Finasterid berücksichtigen nun auch die neuesten Ergebnisse großer klinischer Studien, beispielsweise der PLESS-Studie, an der über 3000 Patienten teilgenommen hatten, wie MSD Sharp & Dohme GmbH jetzt mitteilte.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Niedermolekulares Heparin: Neue Indikationen für Enoxaparin
Das niedermolekulare Heparin Enoxaparin (Clexane®) ist seit 1. März 2000 in Deutschland auch zur Therapie tiefer Venenthrombosen sowie zur Therapie der instabilen Angina pectoris und des Nicht-Q-Wellen-Myokardinfarktes zugelassen, wie Aventis Pharma jetzt berichtete.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Glioblastoma Multiforme: Erste lokale Therapie für maligne Hirntumoren
Im Januar 2000 hat die Aventis Pharma Deutschland GmbH das Produkt Gliadel® 7,7 mg auf den Markt gebracht, das 1999 zur Behandlung von Patienten mit rezidivierendem, histologisch nachweisbarem Glioblastoma multiforme zugelassen wurde, bei denen eine operative Resektion angezeigt ist.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Proteinanalyse: Das Genom bleibt gleich, aber die Proteine verändern sich
Gesunde und kranke Gewebe unterscheiden sich unter anderem in ihrem Proteinmuster, dem so genannten Proteom. Mit diesem Begriff wird die Gesamtheit aller Proteine bezeichnet, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zelle vorhanden sind. Im Gegensatz zum Genom ist das Proteom keine statische Größe, sondern verändert sich laufend. Mit Hilfe von Analysen des Proteoms kann beispielsweise auf die Intensität oder das Fortschreiten von Krankheiten geschlossen werden; auch können die Wirkungsweisen von Arzneimitteln so besser untersucht werden.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Alkoholabhängigkeit: Wer einmal an der Flasche hängtS
...für den stehen die Chancen schlecht, davon wieder ganz loszukommen. Neben einer umfassenden psychosozialen Betreuung des Alkoholikers, aber auch seiner Angehörigen, können auch Arzneimittel den Weg aus der Sucht erleichtern. Doch nicht alle sind gleich gut geeignet.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
G. Franz, B. Hempel:Natürlicher D-Campher – G
Natürlicher Campher wird in China seit ca. 2000 Jahren aus dem Holz des Campherbaumes gewonnen [1]. Seit Jahrhunderten wird die Substanz zur Anregung von Herz und Kreislauf medizinisch verwendet. Aus heutiger Sicht stellt sich die Frage, ob natürlicher D-Campher als Phytopharmakon anzusehen ist und ob seine innerliche Anwendung als Herz-Kreislauf-Mittel noch gerechtfertigt ist. Aufgrund von Todesfällen nach suizidaler oder akzidenteller Einnahme von äußerlich anzuwendenden Präparaten mit hohem Camphergehalt wurde in den USA der medizinische Gebrauch in Frage gestellt [2].Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Schutzimpfungen: Impfstoff gegen Pneumokokken
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) erteilte am 17. Februar 2000 die Zulassung für Prevnar, den ersten Impfstoff zur Prävention von invasiven Pneumokokken-Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Das gab Wyeth Pharma bekannt.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
HIV-Infektion: Therapieoptionen möglichst lange aufrechterhalten
Die Anforderungen an die HIV-Therapie haben sich im Laufe der letzten Jahre stark verändert. Bei bis zu 66% der antiretroviral behandelten HIV-Patienten haben die ersten Kombinationstherapien bereits versagt, so dass die Betroffenen inzwischen bei der Second-, Thirdline- oder Salvage-Therapie angelangt sind. Aus diesem Grund wird es immer wichtiger, über langfristige Therapiestrategien nachzudenken und verstärkt auch die Folgeregime zu betrachten. Diese sich ändernden Ansprüche an die HIV-Therapie standen im Mittelpunkt der 7th Conference on Retrovirus and Opportunistic Infections, die vom 30. Januar bis zum 2. Februar in San Francisco stattgefunden hat und über die jetzt die Firma Roche berichtete.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
EMEA: Zulassung für Etanercept
Wyeth hat am 3. Februar 2000 von der europäischen Zulassungsbehörde EMEA die Zustimmung zur Vermarktung des ersten rekombinanten Fusionsproteins Enbrel® (Wirkstoff: Etanercept) zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis in 15 europäischen Staaten einschließlich Deutschland erhalten. Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Infliximab in Kombination mit Methotrexat
Die Inaktivierung des Tumornekrosefaktor alpha (TNF-alpha) durch Infliximab ist eine neue Therapieoption bei der rheumatoiden Arthritis. In einer Studie wurde Infliximab zusätzlich zur Standardtherapie mit Methotrexat appliziert, um einen additiven Effekt zu erzielen.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Zusätzliche Zulassung: Venlafaxin jetzt auch bei "generalisierten Angststörung
Der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Venlafaxin (Trevilor® retard), bislang zugelassen für Depressionen mit und ohne begleitende Angstsymptomatik, erhielt am 20. Dezember 1999 in Deutschland zusätzlich die Zulassung für die Indikation "generalisierte Angststörungen", wie Wyeth Pharma jetzt berichtete.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Weltweite Zulassung beantragt: Tegaserod zur Behandlung des Reizdarms
Wie Novartis Pharma bekannt gab, ist für Tegaserod (Zelmac®), ein neues Medikament zur Behandlung des Reizdarms (irritable bowel syndrome Ų IBS), die Marktzulassung in den Vereinigten Staaten und der EU beantragt worden. Beim Reizdarm handelt es sich um die häufigste chronisch-funktionelle Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, an der in den Ländern der westlichen Welt bis zu 20% der Bevölkerung leiden.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Oft verstopft: neurologische Patienten
Die Obstipation gehört zu den Themen in der Apotheke, über die Kunden eher selten sprechen und die Apotheker nur allzu gerne umgehen. Doch gerade ältere Menschen leiden häufig darunter und bräuchten intensive Beratung. Besonders groß ist der Anteil bei Patienten mit einer neurologischen Erkrankung. Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Hantaviren: Von der Maus zum Menschen
Bereits 1934 wurde eine Kombination aus Fieber, Hautblutungen und Nierenversagen von schwedischen Ärzten beobachtet. Da die Krankheit meist in Form von Kleinepidemien auftrat, man die eigentliche Ursache aber nicht kannte, bürgerte sich die Bezeichnung "Nephropathia epidemica", epidemische Nierenschädigung ein. Dass bestimmte Hantaviren die Auslöser eines so genannten hämorrhagischen Fiebers mit renalem Syndrom (HFRS) sein können, ist erst seit wenigen Jahren bekannt.Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Glaukom: Sehverlust ohne Schmerzen
Unter dem Oberbegriff Glaukom oder "Grüner Star" wird eine Gruppe von Augenerkrankungen zusammengefasst, die eine krankhafte Veränderung des Sehnervs verursachen. Wird das Glaukom nicht behandelt, führt es zur Erblindung. Allein in Deutschland gibt es rund 900000 Glaukompatienten. Weitere drei Millionen Menschen leiden unter erhöhtem Augeninnendruck und gelten als besonders gefährdet. Da der Verlauf schmerzlos und schleichend ist, sucht der Patient den Augenarzt häufig erst im Spätstadium auf. Deshalb sollten vor allem bei Risikopatienten regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Die Therapie ist lebenslang und führt nicht zur Heilung, sondern verhindert eine weitere Schädigung des Sehnerven.Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
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