Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Osteoporose: Alendronat einmal wöchentlich
Postmenopausale Frauen haben es zukünftig leichter, Frakturen zu vermeiden. Denn bald reicht zur Behandlung der Osteoporose anstelle der täglichen Einnahme einer 10-µg-Tablette eine einmal wöchentliche Einnahme von Alendronat (70 µg) aus, wie MSD jetzt berichtete.Show more10.12.2000, 16:31 Uhr
Glatirameracetat: Gut verträgliche Langzeittherapie bei Multipler Sklerose
Glatirameracetat, ein Immunmodulator, kann bei schubförmig verlaufender Multipler Sklerose die Schubrate verringern und die Progression der Erkrankung verlangsamen. Wie die nun vorliegenden Daten einer 6-Jahres-Studie zeigen, sind diese Effekte umso deutlicher, je früher mit der Therapie begonnen wird und je geringer der Behinderungsgrad bei Beginn ist. Etwa Mitte nächsten Jahres soll Glatirameracetat (Copaxone®) nun auch in Deutschland zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose zugelassen werden. In den USA ist Glatirameracetat seit 1996 auf dem Markt.Show more10.12.2000, 16:31 Uhr
Exzessive Tagesschläfrigkeit: Die Narkolepsie mit Modafinil bekämpfen
Klagen über einen unwiderstehlichen Zwang, tagsüber schlafen zu wollen und nachts nicht schlafen zu können, daraus resultierende berufliche und persönliche Probleme wie Leistungsabfall und Konzentrationsstörungen - dahinter versteckt sich vermutlich das Krankheitsbild Narkolepsie. Mit dem seit zwei Jahren zur Behandlung der Narkolepsie zugelassenen Modafinil können Betroffene hoffen, dass Tage wieder lebenswert und der Nachtschlaf zur Erholung werden.Show more10.12.2000, 16:31 Uhr
Schubförmige MS: Avonex 30 Mikrogramm einmal pro Woche ist die richtige Dosis
Eine der wichtigen Fragen in der Therapie der Multiplen Sklerose (MS), ob eine höhere Dosis Interferon beta-1a wirksamer ist, kann nun mit neuen Studiendaten beantwortet werden. Die Ergebnisse aus der bisher größten klinischen Studie auf dem Gebiet der schubförmigen MS haben nach einer Information der Firma Biogen gezeigt, dass Interferon beta-1a (Avonex) 30 Mikrogramm versus 60 Mikrogramm i.m. einmal pro Woche gleich wirksam die Progression des Erkrankungsbildes MS verzögern.Show more10.12.2000, 16:31 Uhr
Schwedisches Infarktregister: Frühe Statintherapie senkt Mortalität
Immer mehr Daten weisen darauf hin, dass es sinnvoll ist, Statine bereits in der Akutphase nach einem Myokardinfarkt einzusetzen, um die früh nachweisbaren positiven Effekte auf die Endothelfunktion und die Plaquestabilität klinisch zu nutzen. MSD informierte über eine Hot-Line-Session während des Europäischen Kardiologenkongresses in Amsterdam, auf der die ersten Daten aus dem großen schwedischen Register von Postmyokardinfarkt-Patienten vorgestellt wurden, die einen klinischen Vorteil für eine frühe Statintherapie zeigen.Show more10.12.2000, 16:31 Uhr
Behandlung des Reizdarmsyndroms: GlaxoWellcome nimmt Alosetron in den USA vom
Glaxo Wellcome gibt bekannt, dass das Unternehmen entsprechend einer Aufforderung der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) freiwillig und mit sofortiger Wirkung die Vermarktung von Alosetron (Lonotrex®), seines Medikaments zur Behandlung des Reizdarmsyndroms, auf dem amerikanischen Markt einstellt.Show more03.12.2000, 16:30 Uhr
Fall-Kontroll-Studie: Nichtsteroidale Antiphlogistika senken das Krebsrisiko
Patienten, die Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Antiphlogistika einnehmen, erkranken später weniger häufig an Dünndarmkrebs. Dies ist aus epidemiologischen Untersuchungen bekannt. Bisher ungeklärt ist die Frage, ob nichtsteroidale Antiphlogistika auch das Risiko verringern, andere häufige Krebsarten zu entwickeln. Eine großangelegte Studie in Großbritannien weist nun darauf hin, dass diese Medikamentengruppe neben kolorektalen Tumoren auch vor Speiseröhren- und Magenkrebs schützt. Das Risiko für Brust-, Lungen- und Blasenkrebs blieb in dieser Studie unverändert, wohingegen Pankreas- und Prostatatumore häufiger zu beobachten waren.Show more03.12.2000, 16:30 Uhr
Androgenetische Alopezie: Langzeiteffekt für Finasterid belegt
Der androgenetischen Alopezie liegt eine Miniaturisierung der Haarfollikel zugrunde. Unter dem Einfluss von Dihydrotestosteron (DHT) werden die Anagenphasen des Haarzyklus deutlich kürzer. Außerdem wird das neugebildete Haar dünner, bis der Haarfollikel seine Aktivität schließlich ganz einstellt. Dieser Prozess lässt sich nach einer Information von MSD durch Finasterid (Propecia®) umkehren.Show more03.12.2000, 16:30 Uhr
Chronisches Nierenversagen: Einfachere Behandlung der Anämie
Im Frühjahr 2001 wird voraussichtlich das Novel Erythropoesis Stimulating Protein (NESP) auf den Markt kommen. Diese neue Substanz für das Anämiemanagement bei Patienten mit chronischem Nierenversagen ist ein Derivat des rekombinanten Erythropoetins (rhu-EPO). Darüber berichtete die Amgen GmbH.Show more03.12.2000, 16:30 Uhr
Herzinsuffizienz: Nesiritid verbessert die Stauungsinsuffizienz
Die intravenöse Gabe des diuretischen Peptids Nesiritid verbessert die hämodynamischen Funktionen und den klinischen Status bei hospitalisierten Patienten mit schwerer Stauungsinsuffizienz. Somit steht mit Nesiritid eine zusätzliche therapeutische Option zur Initialtherapie einer Stauungsinsuffizienz zur Verfügung.Show more03.12.2000, 16:30 Uhr
FDA-Zulassung: Alendronat zur Behandlung der Osteoporose bei Männern
Als erstes Medikament wurde nach einer Information von MSD das Aminobisphosphonat Alendronat (Fosamax®) von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zur Behandlung der Osteoporose bei Männern freigegeben.Show more03.12.2000, 16:30 Uhr
Gynäkologie: Vaginales Misoprostol ein bis drei Tage nach Mifeproston
In einer amerikanischen Studie führten Frauen in den ersten acht Schwangerschaftswochen einen medikamentösen Abbruch mit 200 mg oralem Mifepriston, gefolgt von 800 mg vaginalem Misoprostol durch. Statt nach exakt 48 Stunden wendeten die Frauen das Prostaglandin entweder ein, zwei oder drei Tage nach dem Antigestagen an.Show more03.12.2000, 16:30 Uhr
US-Zulassung: Oseltamivir zur Grippeprophylaxe
Die Firma Roche hat bekannt gegeben, dass die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA die Marktzulassung für die Verwendung des antiviralen Mittels Oseltamivir (Tamiflu®) zur Grippeprophylaxe erteilt hat. Oseltamivir hatte in den Vereinigten Staaten im Oktober 1999 die Zulassung für die Grippetherapie bei Erwachsenen erhalten. Es steht damit für die Verhütung von Grippe durch die Influenzaviren A und B bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren während der nächsten Grippewelle in den USA bereit.Show more03.12.2000, 16:30 Uhr
Neue klinische Studie: Irbesartan ebenfalls bei Herzinsuffizienz wirksam?
Die Unternehmen Bristol-Myers Squibb und Sanofi-Synthelabo haben eine internationale klinische Multizenterstudie angekündigt, in der das Potenzial von Irbesartan in der Therapie der Herzinsuffizienz bei täglicher Einmalgabe beurteilt werden soll. Der Beginn der Studie ist für September 2001 geplant.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Europa-Zulassung: Mycophenolatmofetil zur Verhütung der Organabstoßung nach Le
Roche hat bekannt gegeben, dass die Europäische Kommission die erweiterte Anwendung des Immunsuppressivums CellCept (Mycophenolmofetil) zur Verhütung einer Organabstoßung bei Lebertransplantationspatientinnen und -patienten genehmigt hat.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Demenz: Mit Ginkgo gegen das Vergessen
Der Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761 soll Hirnleistungsstörungen verbessern können. Er vermag den Abbau von Zellmembranen zu hemmen, der mit neurodegenerativen Erkrankungen einhergeht, und den Glucosestoffwechsel der Nervenzellen zu aktivieren. Sein Einsatz könnte somit bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen sinnvoll sein, die ein Risikofaktor für die Entstehung einer Demenz sind.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Typ-2-Diabetes: Glimepirid – der „bessere“ Sulfonylharnstoff
Anwendungsbeobachtungen und Studien deuten auf ein günstiges Wirkprofil von Glimepirid hin, das sich unter anderem in einer Gewichtsneutralität und einem geringen Hypoglykämierisiko widerspiegelt. Diese erwünschten Wirkstoffeigenschaften beruhen möglicherweise auf dem dualen Wirkmechanismus von Glimepirid.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Atypisches Neuroleptikum: Risperidon auch zur Rezidivprophylaxe
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat jetzt nach einer Information von Janssen-Cilag und Organon die Zulassung des atypischen Neuroleptikums Risperidon (Risperdal) erweitert. Das Anwendungsgebiet umfasst nun auch die Erhaltungstherapie zur Rezidivprophylaxe stabil eingestellter Patienten.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Insulin: Weg von der Spritze – hin zum Inhalator
Inhalatives Insulin wird derzeit in Phase-III-Studien eingesetzt, um seine Verträglichkeit und Effektivität zu evaluieren. Möglicherweise ist inhalierbares Insulin vor allem für Typ-2-Diabetiker ein Therapiefortschritt, der zum einen den Einstieg in eine Insulintherapie erleichtert sowie psychologische und soziale Barrieren abbaut.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Aufwändige Aufklärungskampagne: Sodbrennen – ein ernst zu nehmendes Alar
Medikamente gegen Sodbrennen gehen zuhauf über den HV-Tisch in der Apotheke. Die Mehrzahl der Patienten betrachtet dieses Symptom als harmlose Befindlichkeitsstörung. Kaum jemand weiß, dass Sodbrennen ein Vorbote ernsthafter Erkrankungen sein kann. Eine groß angelegte Aufklärungskampagne, die vor einigen Wochen angelaufen ist, soll der Ignoranz entgegenwirken. Mit Erfolg, wie erste Ergebnisse zeigen.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Typ-2-Diabetes: Keine Gewichtszunahme mit Glimepirid
Die langfristige Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus mit Glimepirid (Amaryl) bewirkt keine signifikante Gewichtsveränderung. Dies geht nach einer Information der Aventis Pharma aus den Ergebnissen einer Metaanalyse hervor, die bei der Jahrestagung der International Diabetes Federation (IDF) in Mexico City, Mexiko, im November 2000 vorgestellt wurde.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Zulassungserweiterung: Paroxetin bei posttraumatischer Belastungsstörung
Als erster SSRI (selektiver Serotonin Reuptake Inhibitor) hat Paroxetin nach einer Information der Firma SmithKline Beecham Pharma eine Zulassung zur Therapie der posttraumatischen Belastungsstörung erhalten.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
AT-II-Rezeptorenblocker: Valsartan zur Behandlung von Herzinsuffizienz
Auf der Grundlage der im Rahmen der größten klinischen Studie dieser Art erhobenen neuen Daten wollen Novartis und Schwarz Pharma nach Firmeninformationen weltweit Zulassungen für den selektiven Angiotensin-II-Rezeptorblocker Valsartan zur Behandlung der Herzinsuffizienz beantragen.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Osteoporose: Frühe Therapie ist erforderlich
Eine Osteoporose sollte möglichst frühzeitig therapiert werden, da bereits erlittene Frakturen das Auftreten weiterer Frakturen begünstigen. Zur Therapie stehen unterschiedliche Wirkstoffe zur Verfügung; dem jetzigen Kenntnisstand zufolge scheinen die Bisphosphonate Alendronat und das neu eingeführte Risedronat sowie mit einigen Einschränkungen der selektive Östrogenrezeptor-Modulator Raloxifen am wirksamsten zu sein.Show more19.11.2000, 16:30 Uhr
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