Arzneimittel und Therapie
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Atogepant jetzt auch zur akuten Migränebehandlung zugelassen
Seit 2023 ist der orale Calcitonin Gene-Related-Peptide (CGRP)-Rezeptorantagonist für die Migräneprophylaxe zugelassen. Nun erfolgte eine Zulassungserweiterung für die Akuttherapie.Show morearzneimittel-und-therapie
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Von der Prophylaxe zur Akuttherapie
19.06.2026, 15:30 Uhr
Interferon alfa-2a: Besser wirksam durch Pegylierung
Längst nicht alle Hepatitis-C-Patienten sprechen auf eine Behandlung mit Interferon alfa an. Die Verbindung des Interferons mit Polyethylenglykol könnte die Situation verbessern. In einer randomisierten Studie verdoppelte die Pegylierung die Viruseliminationsrate bei chronischer Hepatitis C. In einer anderen randomisierten Studie sprach sogar ein beachtlicher Teil der schwer behandelbaren Hepatitis-C-Patienten mit Zirrhose oder Fibrose auf hoch dosiertes Peginterferon alfa-2a (Pegasys) an.Show more01.04.2001, 15:32 Uhr
Onkologie: Neue Therapieverfahren für Leukämien und Lymphome
Bei der 42. Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie (ASH) wurden nach einer Information von Medac Schering Resultate klinischer Studien mit neuen immuntherapeutischen Verfahren gegen Leukämien und Lymphome vorgestellt.Show more01.04.2001, 15:32 Uhr
T. BlaszczykGefahr durch chinesische Arzneimittel?
Die europäische Schulmedizin verbindet den Begriff der Toxizität einer Heilpflanze mit ihrer Giftwirkung. Dabei überschreiten die jeweiligen Vergiftungserscheinungen die Grenzen einer erwünschten Reaktion. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Toxizität einer solchen Heilpflanze durch eine passende Vorbehandlung (Pao Zhi) oder durch die Kombination mit anderen Mitteln vermindert. Die therapeutischen Dosen liegen möglichst niedrig, und die Applikation erfolgt nur für eine kurze Dauer oder nur lokal. Bei einer längeren, unsachgemäßen Einnahme kann das toxische Potenzial dieser Pflanzen und der daraus hergestellten Präparate jedoch gefährlich werden.Show more01.04.2001, 15:32 Uhr
Rofecoxib: Gute gastrointestinale Verträglichkeit wird im Zulassungstext berüc
Das für Arthrose zuständige wissenschaftliche Beratergremium der FDA (Food and Drug Administration) hat am 8. Februar 2001 über den Antrag der Merck & Co., Inc., New Jersey, USA (in Deutschland MSD Sharp & Dohme GmbH) auf Änderung der Zulassungstexte für Rofecoxib (Vioxx) beraten.Show more01.04.2001, 15:32 Uhr
Photodynamische Therapie: Neues Verfahren kann das Augenlicht retten
Die altersbezogene Makuladegeneration ist die häufigste Augenerkrankung, die in höherem Lebensalter zum Verlust des zentralen Sehvermögens führt. Seit einiger Zeit kann eine Unterform dieser Erkrankung, die feuchte Form, mit der photodynamischen Therapie mit Verteporfin (Visudyne) behandelt werden.Show more25.03.2001, 15:32 Uhr
Parasitenerkrankungen: Eradikation der Malaria ist möglich
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelang es, die Malaria in Europa und den USA auszurotten. Angesichts der Tatsache, dass noch immer etwa 40% der Weltbevölkerung in Endemiegebieten leben und bisher kein ausreichend wirksamer Malariaimpfstoff zur Verfügung steht, gilt es als unmöglich, die Malaria zu eliminieren. In einer aktuellen Studie konnte jedoch gezeigt werden, dass die Eradikation der Malaria grundsätzlich möglich ist, wenn sich die Intervention auf das gesamte Übertragungsgebiet erstreckt und das Risiko, die Malaria zu importieren, minimiert wird.Show more25.03.2001, 15:32 Uhr
Gastroenterologie: Infliximab zur Behandlung von schwerem Morbus Crohn
Über 30000 meist jüngere Menschen leiden in Deutschland an Morbus Crohn, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung. Die Entzündungen, die im gesamten Gastrointestinaltrakt auftreten können, verlaufen meist schubweise. Durchfälle, Schmerzen und Gewichtsabnahme sind die typischen Symptome der Erkrankung, die die Patienten oftmals ein Leben lang begleiten. Über die Behandlung dieser Erkrankung mit dem TNFalfa-Antikörper Infliximab berichtete die Essex Pharma.Show more25.03.2001, 15:32 Uhr
Essenzielle Spurenelemente: Zink, Eisen, Iod, Fluor, Selen – wie substit
Mangelerscheinungen sind vor allem für die Spurenelemente Zink, Iod und Selen bekannt. Wichtiger als Präparate zur Substitution ist zunächst die Ernährungsberatung. Zur gezielten Substitution sind Monopräparate zu bevorzugen. Multielementpräparate sind oft wenig sinnvoll, da es hier (zum Beispiel Eisen, Mangan plus Kupfer) zu Resorptionsbehinderungen kommen kann. Bei den entsprechenden Präparaten sollte immer auch auf Gefahren durch Überdosierung und Interferenzen mit anderen Spurenelementen, Medikamenten und Nahrungsbestandteilen hingewiesen werden.Show more25.03.2001, 15:32 Uhr
Morbus Crohn: Weihrauch besser als Mesalazin?
In einer klinischen Studie wurden Boswelliasäuren aus dem indischen Weihrauch bei Patienten mit Morbus Crohn eingesetzt. Dabei zeigte sich, dass der Weihrauchextrakt mindestens so wirksam war wie die Referenzsubstanz Mesalazin.Show more18.03.2001, 16:32 Uhr
PROWESS-Studie: Drotrecogin alfa (activated) reduziert Sterblichkeit bei Sepsis
Drotrecogin alfa (activated), ein rekombinantes humanes aktiviertes Protein C, ist die erste Substanz, die in einer klinischen Studie eine signifikante Senkung der Sterblichkeit bei Patienten mit schwerer Sepsis erreicht hat. Dies zeigen die Daten der PROWESS-Studie (Recombinant Human Activated Protein C Worldwide Evaluation in Severe Sepsis), die im Februar auf dem Kongress der Society of Critical Care Medicine in San Francisco vorgestellt wurden. Das New England Journal of Medicine hat die Studienergebnisse bereits vorab auf seiner Homepage unter www.nejm.org publiziert.Show more18.03.2001, 16:32 Uhr
Orphan-Krankheiten: Ibuprofen kann das Leben Frühgeborener retten
Ob der Kopf brummt, ein Zahn mit pochenden Schmerzen quält, die Wangen vor Fieber glühen oder Rheuma plagt: Schon seit über 30 Jahren mindert der Wirkstoff Ibuprofen - meist in Tablettenform - die Beschwerden. Ibuprofen kann jedoch noch mehr. Intravenös verabreicht, kann der Wirkstoff das Leben Frühgeborener retten, indem er die häufig nach der Geburt verbleibende Öffnung zwischen Lungen- und Hauptschlagader, den Persistierenden Ductus Arteriosus (PDA), schließt.Show more18.03.2001, 16:32 Uhr
US-Zulassung: Caspofungin zur Therapie der invasiven Aspergillose
Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat Caspofungin als ersten Vertreter einer neuen Klasse von Antimykotika, die als Echinocandine oder auch Glucan-Synthese-Inhibitoren bezeichnet werden, zur Therapie der invasiven Aspergillose bei erfolglos vorbehandelten Patienten sowie bei Patienten, die die Standardtherapie nicht vertragen, zugelassen. Das berichtete MSD Sharp & Dohme.Show more18.03.2001, 16:32 Uhr
Neues Thrombolytikum: Tenecteplase wird eingeführt
Boehringer Ingelheim führt sein neues Einfach-Bolus-Thrombolytikum Tenecteplase (Metalyse, TNK-t-PA) zur Therapie des akuten Herzinfarkts in den Ländern Deutschland, Österreich, Holland, Dänemark, Schweden und Finnland ein. Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Metalyse in der EU am 23. Februar 2001 erteilt.Show more18.03.2001, 16:32 Uhr
Zervixkarzinom: Bessere Vorsorge gefordert
Der Gebärmutterhalskrebs ist die einzige bekannte Krebsart, die durch ein Virus, das humane Papillomavirus (HPV), ausgelöst wird. Eine Infektion mit HPV (das Virus wird sexuell übertragen) kann Jahre nach der eigentlichen Ansteckung zu einer Entwicklung des Gebärmutterhalskrebses führen. Die Viren sind heute durch einen einfachen DNA-Test einwandfrei nachweisbar. Damit könnten bei rechtzeitiger Diagnose und adäquater Behandlung Neuerkrankungen oder gar Todesfälle nahezu vollständig vermieden werden, so die "Initiative HPV-Test".Show more18.03.2001, 16:32 Uhr
Typ-2-Diabetes: Sinnvolle Kombinationstherapie mit Acarbose
Die Frühphase eines Typ-2-Diabetes ist durch postprandiale Blutzuckeranstiege charakterisiert. Acarbose senkt vor allem diesen postprandialen Wert und ist deshalb als Monotherapeutikum in der Frühphase und später als Kombinationspartner mit weiteren Antidiabetika geeignet.Show more11.03.2001, 16:32 Uhr
Typ-2-Diabetes: Metformin verringert Langzeitkomplikationen
Die EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) hat nach einer Mitteilung der Merck KGaA jetzt anerkannt, dass Metformin als Behandlung der ersten Wahl die Gefahr von Komplikationen bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern signifikant reduzieren kann, wenn eine entsprechende Diät und körperliche Bewegung nicht helfen.Show more11.03.2001, 16:32 Uhr
Metastasierendes Nierenzellkarzinom: EU-Zulassung für subkutanze Applikation v
Mit Datum vom 7. Februar 2001 hat die Chiron GmbH die Mitteilung des BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) erhalten, dass das Institut keine Einwände gegen eine Zulassung von Aldesleukin (Proleukin) zur subkutanen Applikation beim metastasierenden Nierenzellkarzinom hat.Show more11.03.2001, 16:32 Uhr
Pädiatrie: Palivizumab schützt vor RS-Virusinfektionen
Das Respiratory Syncytial Virus (RSV) kann im ersten Lebensjahr zu schweren Infektionen der unteren Atemwege führen, die eine Sauerstoff-, eine Intensivbehandlung und/oder Beatmung erforderlich machen. Bronchiolitis und Bronchitis sind die Krankheitsbilder. Vor allem bei Risikokindern spielt aber auch die Pneumonie eine große Rolle.Show more11.03.2001, 16:32 Uhr
Harninkontinenz: TVT-Plastik – schnelle Hilfe mit minimal-invasivem Verf
Mit einem minimal-invasiven Verfahren kann jetzt sogar Patientinnen mit schwerer Stress-Inkontinenz geholfen werden: Ein so genanntes TVT-Band ("Tension-free Vaginal Tape") wird der Patientin in knapp dreißig Minuten eingelegt, eine postoperative Katheterisierung ist meist nicht nötig. Abstoßungsreaktionen wurden - auch noch fünf Jahre nach dem Eingriff - bisher nicht beschrieben. Die TVT-Plastik sollte jedoch nur von einem uro-gynäkologisch erfahrenen Operateur im Beisein eines Anästhesisten eingebracht werden.Show more11.03.2001, 16:32 Uhr
Migränetherapie: Almotriptan – gut verträglich und wirksam
Triptane haben ihren festen Platz bei der Behandlung einer schweren Migräneattacke. Mit Almotriptan steht nun ein fünftes Triptan zur Verfügung, das sich durch eine hohe Bioverfügbarkeit, eine geringe Rate an Wiederkehr-Kopfschmerz und gute Verträglichkeit auszeichnet.Show more11.03.2001, 16:32 Uhr
Insomnie-Studie in Hausarztpraxen: Schlafstörungen zu selten entdeckt
42 Prozent aller Hausarztpatienten leiden an Insomnie. Schlafstörungen sind damit eine der häufigsten Krankheitsgruppen. Der Hausarzt erkennt aber nur jeden zweiten Fall einer Schlafstörung. In der allgemeinärztlichen Versorgung gibt es offenbar eine bedenkliche Dunkelziffer nicht erkannter und unbehandelter Schlafstörungen. Das ist das wichtigste Ergebnis der Schlafforschungsstudie NISAS, die an 20000 Patienten durchgeführt wurde.Show more11.03.2001, 16:32 Uhr
Britische Gesundheitsbehörde: Acetylcholinesterase-Hemmer zur Alzheimer-Behan
Das Britische "National Institute for Clinical Excellence" (NICE) hat nach einer Meldung von Eisai und Pfizer am 19. Januar drei Acetylcholinesterase-Hemmer als einzige Mittel zur Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz empfohlen.Show more04.03.2001, 16:32 Uhr
Endoskopie-Studie: Alendronat und Risedronat sind vergleichbar gut verträglic
Selbst in der höchsten zugelassenen Dosis zeigt das Bisphosphonat Alendronat eine gute gastroduodenale Verträglichkeit. Eine Gabe von Acetylsalicylsäure wird demgegenüber signifikant schlechter vertragen. Dies wurde kürzlich durch endoskopische Untersuchungen in einer direkten Vergleichsstudie von Alendronat und Risedronat bestätigt.Show more04.03.2001, 16:32 Uhr
Stuhlinkontinenz und Kotstau: Vernachlässigte Probleme bei geriatrischen Pati
Über Stuhlinkontinenz spricht man nicht gerne in unserer Gesellschaft. Auch in der Medizin wird diese geriatrische Erkrankung wenig beachtet. Die Stuhlinkontinenz kann die Folge einer chronischen Obstipation mit Stuhlverhärtung und Kotstau (Koprostase) sein. In diesem Fall besteht die Gefahr eines lebensbedrohlichen Darmverschlusses (Ileus). Die Therapie der Koprostase reicht von der Ernährungsumstellung über ein Verhaltenstraining bis hin zur medikamentösen Therapie mit Macrogolen.Show more04.03.2001, 16:32 Uhr
Brustkrebs: Tamoxifen erhöht das Risiko für Endometriumkarzinome
Eine niederländische Fall-Kontroll-Studie ergab für Brustkrebspatientinnen ein erhöhtes Risiko für Endometriumkarzinome, wenn sie mit Tamoxifen behandelt wurden. Das Risiko stieg mit der Behandlungsdauer und ging nach dem Behandlungsende nicht zurück. Endometriumkarzinome, die nach Tamoxifen-Einnahme auftraten, hatten eine schlechtere Prognose als Endometriumkarzinome ohne vorherige Tamoxifen-Einnahme.Show more04.03.2001, 16:32 Uhr
Metastasierendes Kolonkarzinom: Oral applizierbares Capecitabin – gut wi
Capecitabin (Xeloda) ist ein orales Chemotherapeutikum zur Firstline-Therapie von metastasierendem Dickdarmkrebs. Die Vorteile der neuen Therapiemöglichkeit sind ein besseres Ansprechen des Tumors, eine verbesserte Verträglichkeit und eine erleichterte Einnahme.Show more04.03.2001, 16:32 Uhr
Neues Antithrombotikum: Fondaparinux-Natrium verringert das Risiko thromboemboli
Das synthetische Pentasaccharid Fondaparinux-Natrium hemmt selektiv den Blutgerinnungsfaktor Xa. In vier großen Phase-III-Studien wurde es zur Prophylaxe von Thromboembolien bei großen orthopädischen Operationen eingesetzt. Im Vergleich zum bisherigen Standard - niedermolekularem Heparin - senkte Fondaparinux-Natrium das Risiko für ein thromboembolisches Ereignis um die Hälfte.Show more04.03.2001, 16:32 Uhr
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