Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Tumorlysesyndrom: Rasburicase verhindert akutes Nierenversagen
Seit Mai 2001 steht mit der rekombinanten Uratoxidase Rasburicase (Fasturtec®) eine neue Therapieoption beim Tumorlysesyndrom zur Verfügung. Die Substanz bietet Kindern und Erwachsenen mit Leukämien und Lymphomen, vor allem prophylaktisch eingesetzt, einen Schutz vor Hyperurikämie. Innerhalb von vier Stunden können erhöhte Harnsäurewerte schnell und effektiv um 90% gesenkt werden, wie Sanofi-Synthelabo mitteilte.Show more31.03.2002, 15:41 Uhr
Atopische Dermatitis: Pimecrolimus unterbricht Ekzemschübe
Pimecrolimus (Elidel®-Creme) ist ein Immunsuppressivum, das zur lokalen Anwendung bei der atopischen Dermatitis entwickelt wird. Elidel-Creme erhielt im Dezember 2001 von der Arzneimittelbehörde FDA in den USA die Zulassung für die kurzzeitige und intermittierende Langzeitbehandlung leichter bis mittelschwerer atopischer Dermatitis bei Patienten ab zwei Jahren. Zulassungsgesuche für das Präparat werden zur Zeit von den Gesundheitsbehörden in Kanada, der Schweiz und Dänemark geprüft. In Deutschland soll Elidel Ende des Jahres auf den Markt kommen.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Öko-Test: 20 Schlafmittel im Vergleich
Öko-Test hat 20 frei verkäufliche Antihistaminika-haltige Schlafmittel in Bezug auf eine Inhalts- und Hilfsstoffe, Umweltfreundlichkeit sowie das Preis-Leistungsverhältnis untersucht. 12 der Präparate, die Diphenhydramin oder Doxylamin als alleinigen Wirkstoff enthalten, bekamen die Note "sehr gut", fünf die Note "befriedigend". Zwei Präparate enthielten eine Wirkstoffkombination, die nicht sinnvoll erscheint, sie bekamen die Note "mangelhaft". Valeriana comp. Hevert SL Dragees enthielt neben einer Mischung aus chemischen und pflanzlichen Extrakten zusätzlich noch einen Kava-Kava-Extrakt und erhielt daher die Note "ungenügend".Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Grippeprophylaxe: Oseltamivir zur Zulassung empfohlen
Der europäische Ausschuss für Arzneimittelspezialitäten (CPMP) hat das orale Grippemedikament Oseltamivir zur Grippebehandlung bei Erwachsenen und Kindern sowie zur Grippeprophylaxe bei Erwachsenen und Jugendlichen zur Zulassung empfohlen, wie Roche bekannt gab.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Colitis ulcerosa: Neue Galenik verbessert Mesalazin-Wirkung
Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung und mit Colitis ulcerosa werden mit Mesalazin behandelt, und zwar in der Akuttherapie zur Remissionsinduktion wie auch anschließend bei der langfristigen Erhaltungstherapie. Da Mesalazin seine Wirkung topisch an der entzündeten Schleimhaut entfaltet, ist eine Präparation wünschenswert, die den Wirkstoff gezielt bis ins terminale Ileum und ins Kolon transportiert. Durch eine galenische Zubereitung der 5-Aminosalicylsäure in Form magensaftresistenter Mikrogranula wird dieses Ziel erreicht, wie die Dr. Falk Pharma GmbH mitteilte.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Leitlinien für die klinische Praxis: Interessenkonflikte durch Beziehungen zu
192 Autoren von Leitlinien für die klinische Praxis wurden in zwei Fragebogen über ihre finanziellen Beziehungen zu Pharmafirmen befragt. Gut die Hälfte antworteten. 87% von ihnen bekamen Geld von der Pharmaindustrie.Show more24.03.2002, 16:41 Uhr
Zulassungserweiterung: Clopidogrel auch bei akutem Koronarsyndrom
Die Unternehmen Sanofi-Synthelabo und Bristol-Myers-Squibb gaben bekannt, dass die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) für den Thrombozytenfunktionshemmer Clopidogrel (Plavix®) die Zulassung um das Indikationsgebiet akutes Koronarsyndrom erweitert hat.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
NMDA-Rezeptorantagonist: Memantin zur Behandlung der Alzheimer-Demenz
Mittel zur Behandlung von Demenzen sollen die kognitiven Fähigkeiten der Patienten verbessern oder wenigstens stabilisieren und die Progression der Krankheit verlangsamen. Dadurch können Einweisungen ins Pflegeheim hinausgezögert und die täglichen Pflegezeiten verkürzt werden. Mit Memantin soll ein NMDA-Rezeptorantagonist unter dem Warenzeichen Ebixa zur Behandlung der Alzheimer-Demenz zugelassen werden.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Östrogene: Knochendichte alter Frauen erhöhen
Die Östrogen-Substitution ist eine Form der Osteoporoseprävention bei postmenopausalen Frauen. Über eine mögliche knochenschützende Wirkung der Östrogene im hohen Alter ist noch wenig bekannt. In einer Studie führte eine neunmonatige Östrogen-Gabe an gebrechliche Frauen ab 75 Jahre zu einem Anstieg der Knochendichte in der Lendenwirbelsäule und der Hüfte.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Osteoporose: Alendronat zur Osteoporose-Therapie bei Männern
Als erstes Bisphosphonat wurde Alendronat (Fosamax®) in Deutschland jetzt auch zur Behandlung der Osteoporose bei Männern zugelassen. Bisher war Alendronat ausschließlich zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose zugelassen, wie die MSD Sharp & Dohme GmbH mitteilte.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Chronische Schmerzen: Tolperison – Lokalanästhesie zum Schlucken
Ein akuter Schmerz ist ein notwendiges Alarmsignal für den Organismus, das zu raschen Abwehrreaktionen führt. Häufig wiederkehrende schmerzhafte Reize verändern dagegen die Signalentstehung und Weiterleitung Ų aus dem als Schutz- und Alarmsignal wichtigen Akutschmerz wird ein quälender chronischer Schmerz. Der Natriumkanalblocker Tolperison (Mydocalm) moduliert spannungsabhängige Natriumkanäle an Nozizeptoren: normale Aktivität gelangt hindurch, pathologisch erhöhte Aktionspotenzial-Aktivität dagegen nicht. So kann einer Chronifizierung entgegengewirkt werden.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Atopische Dermatitis: Tacrolimus erhält Zulassung zur Behandlung der atopischen
Die Fujisawa GmbH teilt mit, dass die Europäische Zulassungsbehörde EMEA am 28. Februar 2002 der Zulassung von Tacrolimus (Protopic®) für die Behandlung von atopischer Dermatitis in der Europäischen Union, Norwegen und Island zugestimmt hat.Show more17.03.2002, 16:41 Uhr
Antibiotika: Kreuzallergien zwischen Penicillin und Cephalosporinen
Cephalosporine werden häufig gegen Infektionen wie Bronchitis, Mittelohrentzündung und Lungenentzündung eingesetzt. Sie werden auch als Mittel der ersten Wahl zur Infektionsprophylaxe bei chirurgischen Eingriffen verwendet. Eine Penicillinallergie in der Vorgeschichte stellt allerdings eine relative Kontraindikation dar. Eine Übersichtsarbeit zum Thema Penicillinallergie zeigte, dass das Risiko, eine Allergie gegen Cephalosporine zu entwickeln, bei Patienten, die eine Penicillinallergie hatten, um den Faktor 4 erhöht ist.Show more10.03.2002, 16:41 Uhr
Atemwegserkrankungen: COPD – ein unterschätztes Krankheitsbild
In Deutschland leiden 10 bis 15% der Erwachsenen an chronischer Bronchitis, einer Vorstufe der COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Obwohl die COPD wesentlich häufiger vorkommt als Asthma bronchiale, ist sie sowohl dem Arzt als auch dem Patienten so gut wie unbekannt. Es besteht zwar wie bei Asthma eine Bronchialobstruktion, Patienten mit COPD zeigen aber einen progredienten, ungleich schwereren Verlauf.Show more10.03.2002, 16:41 Uhr
Saisonale allergische Rhinitis: Omalizumab reduziert freies IgE und Heuschnupfen
Omalizumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der bei einer vergleichsweise harmlosen chronischen Erkrankung - der allergischen Rhinitis - geprüft wird. Drei bis vier subkutane Injektionen von 300 mg Omalizumab, davon die erste vor Beginn der Pollensaison, senkten in einer amerikanischen Studie IgE-Serumspiegel, Schweregrad der Nasensymptome und Bedarf an oralen Antihistaminika. Gleichzeitig verbesserte die Behandlung die Lebensqualität der Patienten in der Pollensaison.Show more10.03.2002, 16:41 Uhr
Erektile Dysfunktion: Verbesserung der erektilen Funktion nach radikaler Prost
In einer ersten klinischen Studie zur Therapie der erektilen Dysfunktion (ED) bei Männern, die sich einer radikalen Prostatektomie (operative Entfernung der Vorsteherdrüse) unterzogen hatten, verbesserte Vardenafil signifikant die erektile Funktion. Unter der Gabe von 20 mg Vardenafil kam es bei 71% der Studienteilnehmern mit beidseitig nervenschonender Prostatektomie zu verbesserten Erektionen, wie die Bayer AG mitteilte.Show more10.03.2002, 16:41 Uhr
Neues H1-Antihistaminikum: Ebastin zur Therapie der allergischen Rhinitis
Anfang März kommt das neue H1-Antihistaminikum Ebastin in Deutschland auf den Markt. Ebastin ist eine Entwicklung des spanischen Pharmaunternehmens Almirall Prodesfarma. Es wird in Deutschland in einer Kooperation mit der Bayer Vital GmbH unter dem Handelsnamen Ebastel® eingeführt. Unter diesem Handelsnamen ist es bereits seit einigen Jahren auf dem spanischen Markt erhältlich.Show more10.03.2002, 16:41 Uhr
Asthma-Langzeitbehandlung: Inhalative Glucocorticoide verringern Knochendichte
Inhalierbare Glucocorticoide haben in der Asthma-Langzeitbehandlung einen hohen Stellenwert. Ob diese in gleichem Maße wie die oral applizierten Glucocorticoide zu einer Verminderung der Knochendichte führen, wurde bisher kontrovers diskutiert. Eine kürzlich veröffentlichte dreijährige prospektive Kohorten-Studie zeigte, dass ein Zusammenhang zwischen dem Knochenschwund und der Anzahl der Sprühstöße pro Jahr besteht.Show more10.03.2002, 16:41 Uhr
Rauchentwöhnung: Nutzen-Risiko-Überprüfung für Bupropion eingeleitet
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat das für Humanarzneimittel zuständige wissenschaftliche Komitee, das CPMP (Committee of Proprietary Medicinal Products) der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products), am 30. Januar 2002 gebeten, eine Bewertung Bupropion-haltiger Raucherentwöhnungsmittel wie Zyban vorzunehmen und dazu ein Gutachten abzugeben.Show more03.03.2002, 16:41 Uhr
Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft: Kopfschmerzen im Kindesalter p
Nachdem Studien auf eine zunehmende Häufigkeit hindeuten, rücken Kopfschmerzen bei Kindern verstärkt in den Blickpunkt der Medizin. In der Diagnostik gelten die gleichen Kriterien wie für Erwachsene Ų auch wenn diese 30 Prozent der Erkrankungen bei Kindern nicht adäquat erfassen, und z. B. Migräneattacken altersspezifisch anders verlaufen. Auch in der Therapie sind Kinder Stiefkinder: Es gibt kaum altersbezogene, plazebokontrollierte Studien nach modernen Kriterien.Show more03.03.2002, 16:41 Uhr
Neues orales Chemotherapeutikum: Tegafur beim kolorektalen Karzinom
Anfang März wird das neue orale Chemotherapeutikum Tegafur in Kombination mit Uracil (UFT) eingeführt. Es ist zur Primärtherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms in Kombination mit Calciumfolinat zugelassen. In Spanien ist UFT bereits seit 15 Jahren zur Behandlung des Magenkarzinoms auf dem Markt.Show more03.03.2002, 16:41 Uhr
Wirkstoffe aus Algen: Fucoidine verhindern Thrombosen
Heparine und Heparinoide können schwere allergische Hautreaktionen auslösen. Bisher müssen Ärzte und Patienten dieses Risiko in Kauf nehmen, um eine lebensbedrohliche Thrombose zu verhindern. Als Alternative steht bisher ein rekombinantes Hirudinpräparat zur Verfügung. In Zukunft könnten Fucoidine aus Meeresalgen die Thromboseprophylaxe sicherer machen.Show more03.03.2002, 16:41 Uhr
M. Wurglics et al.Aktuelle Johanniskrautforschung &n
Johanniskrautextraktpräparate haben bei uns in den letzten Jahren eine breite Anwendung in der Behandlung der Depression gefunden und stellen gerade bei den leichten bis mittelschweren Erkrankungsbildern eine akzeptierte Alternative zu synthetischen Antidepressiva und zur Verhaltenstherapie dar [1]. Johanniskrautextraktpräparate werden damit bei einem nicht nur häufigen und potenziell lebensbedrohenden Krankheitsbild (Suizidgefahr) eingesetzt, sondern bei Patienten mit hohem Leidensdruck für sich und das Umfeld und bei einer Erkrankung, die unser Versicherungssystem sehr viel Geld kostet (Arztbesuche, Medikamente, Fehltage, Krankschreibungen) [1]. Johanniskrautextraktpräparate werden damit in therapeutischen Bereichen eingesetzt, die weit über die traditionelle naturheilkundliche Medizin hinausgehen. Es erscheint daher absolut angebracht zu fordern, dass der Einsatz von Johanniskrautpräparaten den Kriterien einer rationalen Arzneimitteltherapie entspricht, die vom Gesetzgeber unter den Begriffen Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit definiert wurde. Diesem Ziel widmen sich die beiden Arbeitsgruppen am Biozentrum der J. W. Goethe-Universität Frankfurt.Show more03.03.2002, 16:41 Uhr
Antihistaminika: Den „allergischen Marsch“ vermeiden
Zur Therapie allergischer Erkrankungen stehen dem Arzt heute eine breite Palette moderner Antihistaminika zur Verfügung, mit deren Hilfe es möglich sein dürfte, rechtzeitig eingesetzt, den "allergischen Marsch", d. h. die Chronifizierung der Beschwerden und die Ausdehnung auf andere Organsysteme, zu verhindern. Zu Beginn der aktuellen Heuschnupfensaison veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAI) eine Pressekonferenz, auf der Experten auf die große Bedeutung allergischer Erkrankungen und nicht zuletzt auf ihre Lebensbedrohlichkeit wie Asthma und Anaphylaxie aufmerksam machten.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
D. LoewKava-Kava-Extrakt – Nutzen, Risiko oder
Ende November 2001 hat das BfArM für Kava-Präparate ein Stufenplanverfahren nach dem Arzneimittelgesetz [5] eingeleitet. Damit reagierte die Behörde auf die Meldung von 30 Fällen schwerer Leberschädigungen nach Einnahme von Kava-Präparaten Ų darunter ein Exitus letalis und vier Fälle von irreversiblem Leberversagen mit erforderlicher Transplantation. Das BfArM musste davon ausgehen, dass Kava-Präparate nicht ausreichend nach dem gesicherten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse geprüft sind und dass Anhaltspunkte für Risiken bestehen, die über ein vertretbares Maß hinausgehen. Diese prompte Reaktion war formal und legislativ richtig. Nun bedarf es der objektiven Nutzen/Risiko-Abwägung von Kava-Präparaten. Kriterien sind die Qualität der Präparate, der Nachweis ihrer klinischen Wirksamkeit und Unbedenklichkeit und der Vergleich mit publizierten hepatotoxischen Wirkungen anderer Arzneimittel.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
Folsäure und Fehlgeburten: Chinesische Studie gibt Entwarnung
Die regelmäßige Einnahme von Folsäure in der Frühschwangerschaft wird empfohlen, um das Risiko eines Neuralrohrdefektes beim Neugeborenen zu senken. Der Verbrauch von Folsäurepräparaten ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und gilt als unbedenklich. Umso alarmierender war das Ergebnis einer 1997 veröffentlichten Studie, die einen Anstieg der Fehlgeburtsrate um 16 Prozent mit der Einnahme von 800 Mikrogramm Folsäure in Zusammenhang brachte. Eine Studie widerlegt nun diesen Verdacht. Der Anteil der Schwangeren mit Fehlgeburt, die täglich 400 Mikrogramm Folsäure eingenommen hatten, lag nicht höher als in der unbehandelten Vergleichsgruppe.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
M. Schmidt, A. NahrstedtIst Kava lebertoxisch? &ndas
Im November 2001 informierte das BfArM die Presse über die Einleitung eines Stufenplanverfahrens zu den von Kava ausgehenden Leberrisiken. Führende Mitarbeiter des BfArM traten unter anderem in Gesundheitssendungen des Fernsehens auf und nahmen das Ergebnis der laufenden Untersuchung de facto vorweg: Kava soll in Deutschland wegen des untragbaren Leberrisikos vom Markt verschwinden Ų ein Horn, in das unreflektiert auch das Medizinskandalblatt "arznei-telegramm" stieß. In den Apotheken sorgten die Veröffentlichungen für erhebliche Verunsicherung, Patienten brachten angebrochene Packungen mit der Forderung nach Rückerstattung zurück. Das Apothekenpersonal wurde mit der Situation völlig alleingelassen. Wie ernst ist die Lage aber wirklich zu bewerten? Eine nähere Analyse der aufgetretenen Fälle zeigt, dass die Information der Presse auf fehlerhaften und unsauber recherchierten Daten basierte. Der Schaden für die Phytotherapie dürfte kaum reversibel sein.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
Pulverinhalationssystem auch bei höherem Asthma-Schweregrad
Asthma bronchiale ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege, deren Ursache bis heute unbekannt ist. Ein Therapieansatz ist die Fixkombination von niedrigdosierten inhalativen Glucocorticoiden zur Entzündungshemmung und langwirksamen Beta-2-Adrenergika zur Bronchienerweiterung. Insbesondere bei Patienten mit höherem Asthma-Schweregrad haben sich Pulverinhalationssysteme bewährt.Show more24.02.2002, 16:47 Uhr
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