Arzneimittel und Therapie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Atogepant jetzt auch zur akuten Migränebehandlung zugelassen
Seit 2023 ist der orale Calcitonin Gene-Related-Peptide (CGRP)-Rezeptorantagonist für die Migräneprophylaxe zugelassen. Nun erfolgte eine Zulassungserweiterung für die Akuttherapie.Show morearzneimittel-und-therapie
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Von der Prophylaxe zur Akuttherapie
19.06.2026, 15:30 Uhr
Therapie der Hypertonie: Gegen die Monotonie der Monotherapie
Patienten mit Bluthochdruck können von einem neuen Antihypertensivum profitieren: Mit der Fixkombination des Calciumantagonisten Nitrendipin in einer Dosierung von 20 mg und des ACE-Hemmers Enalapril in einer Dosis von 10 mg (Eneas®) stehen zwei bekannte Medikamente in einer einzigen Tablette zur Verfügung. Neben der direkten Blutdrucksenkung sind positive Effekte auf Endorganschäden zu erwarten. Darüber hinaus soll die nur einmal tägliche Einnahme zu einer hohen Patienten-Compliance führen, die in der Hypertoniebehandlung eine große Herausforderung darstellt.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Follikuläres Lymphom: Erhaltungstherapie mit Rituximab verbessert progressionsf
Der monoklonale Antikörper Rituximab (MabThera®) steht seit etwa zwei Jahren zur Therapie von Lymphomen zur Verfügung. In zahlreichen Studien wird seither sein Stellenwert geprüft. Neu sind Erkenntnisse zum Einsatz in der Erhaltungstherapie sowie zur Kombination mit anderen Zytostatika im Rahmen einer Chemotherapie bei follikulärem Lymphom und Mantelzelllymphom.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Onkologie: Bessere Therapieerfolge durch Supportivmaßnahmen
Bei der Therapie onkologischer Erkrankungen spielen nicht nur Zytostatika, sondern auch Supportiva eine wichtige Rolle. Ohne unterstützende Begleitmaßnahmen könnten viele zytostatische Regimes nicht durchgeführt und manche Therapieerfolge nicht erzielt werden. Darüber hinaus verbessern Supportivmaßnahmen ganz entscheidend die Lebensqualität von Tumorpatienten.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Therapie der rheumatoiden Arthritis: FDA-Zulassung für Adalimumab früher als e
Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat Abbott Laboratories die Zulassung zur Vermarktung von Adalimumab (Humira®) erteilt. Adalimumab (bisher D2E7) ist der erste rein humane monoklonale Antikörper, der zur Reduktion der Krankheitsaktivität und zur Inhibierung der Progression struktureller Gelenkschädigungen bei Erwachsenen mit mäßiger bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis zugelassen ist, wie Abbott mitteilte. Die Zulassung ist im Moment noch auf Patienten beschränkt, die auf mindestens ein konventionelles krankheitsmodifizierendes Antirheumatikum nicht ausreichend angesprochen haben.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Aus der Forschung: Monoklonaler Antikörper Natalizumab auch bei Morbus Crohn
Im New England Journal of Medicine werden Studienergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass der selektive Adhäsions-Molekül- Inhibitor Natalizumab (vorgesehener Handelsname Antegren®), ein humanisierter monoklonaler Antikörper, eine vielversprechende Therapieoption für Patienten mit Morbus Crohn sein kann.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Antimykotika bei invasiver Candidiasis: Caspofungin besser verträglich als Amph
In der ersten direkten Vergleichsstudie eines Echinocandins mit Amphotericin B zur Primärtherapie von invasiver Candidiasis und Candidämie hat sich Caspofungin nach einer Information von MSD als mindestens so wirksam wie das Standardtherapeutikum Amphotericin B erwiesen, jedoch als signifikant besser verträglich. Bei den auswertbaren Patienten (gemäß Protokoll und mindestens fünf Tage behandelt) war Caspofungin mit 81% vs. 65% Therapieerfolgsrate dem Vergleichspräparat sogar signifikant überlegen.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Antihistaminika: Originalpräparate für Allergiker bevorzugen
Seit dem Fall des Patentschutzes für Antihistaminika wie Loratadin oder Cetirizin haben zahllose Generika auf den Markt gedrängt. Nach wie vor sind jedoch die beim Präparatewechsel gerade für Allergiker problematischen Hilfsstoff-Unverträglichkeiten ein Thema. Außerdem befürchten die Fachgesellschaften eine Stagnation in der antiallergischen Therapie. Allergologen plädieren heute vielfach für den Einsatz von Antihistaminika wie Desloratadin, die die speziellen Anforderungen an Arzneimittel für Allergiker erfüllen.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Herzinsuffizienz: Homöopathisches Komplexmittel beim Altersherz
Bei einer leichten Form der Herzinsuffizienz, dem so genannten "Altersherz", kann der Einsatz des homöopathischen Komplexmittels Cralonin®-Tropfen genauso wirksam sein wie die konventionelle Therapie mit ACE-Hemmern und/oder Diuretika. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Studie mit 212 Patienten.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Antihypertensiva: Potenzstörung als unerwünschte Arzneimittelwirkung
Bei der Verordnung blutdrucksenkender Medikamente sollte der erektilen Dysfunktion als unerwünschter Arzneimittelwirkung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Neue Untersuchungen zur Compliance zeigen, dass bereits nach einem Jahr nur noch 60 Prozent der männlichen Hypertoniker ihre Arzneimitteltherapie befolgen. Das Auftreten von Potenzstörungen unter bestimmten blutdrucksenkenden Arzneimitteln könnte hier zu den entscheidenden Faktoren zählen.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Hautkrebs: Sonnencreme schützt die Haut vor UV-Strahlen
Obwohl in der Bevölkerung das Bewusstsein wächst, dass zu ausgiebige Sonnenbäder Hautschäden hervorrufen können, ist die Prävention noch mangelhaft: weltweit steigt die Zahl der Hautkrebserkrankungen. Wird er rechtzeitig erkannt, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, durch vollständige Entfernung des Tumors eine Heilung zu erreichen. Besser ist es aber, durch einen richtigen Sonnenschutz es gar nicht erst dazu kommen zu lassen.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Leitlinie zum Migränemanagement: Triptane erste Wahl in der Akuttherapie
Rasch (Schmerzfreiheit/-linderung innerhalb von zwei Stunden), anhaltend (ohne wiederauftretende Kopfschmerzen oder erneuten Medikationsbedarf) und verlässlich soll die Akuttherapie bei der Migräneattacke wirken. Da diese Erfolgskriterien von den Triptanen (Serotonin-5-HT1B/1D-Rezeptoragonisten) am ehesten erfüllt werden, gelten sie auch laut der kürzlich verabschiedeten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) als Mittel der Wahl in der Akuttherapie von Migräneattacken, wie MSD jetzt mitteilte.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Therapieerfolg bei Arthrose und Schmerzen jetzt nicht-invasiv messbar
Wie erfolgreich eine Schmerztherapie bei Knochen- und Gelenkerkrankungen ist, lässt sich relativ schwer einschätzen. An der Universität Erlangen-Nürnberg wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem man Therapieerfolge objektiv messen kann.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
COX-2-Hemmer: Coxibe – Vorsicht bei Risikogruppen
Die Einführung der selektiven Cyclooxygenase-2-Inhibitoren in die Therapie von Schmerzen und Entzündungen war mit großen Hoffnungen verbunden. Ein großes Plus schien das im Vergleich zu den klassischen nichtsteroidalen Analgetika/Antiphlogistika geringere Risiko gastrointestinaler Nebenwirkungen zu sein. Der folgende Beitrag beleuchtet das Sicherheitsprofil der in Deutschland zugelassenen Wirkstoffe auf der Basis klinischer Studien und vor dem Hintergrund aktueller Meldungen.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Herpes zoster: Postherpetische Neuralgie bei Gürtelrose verhindern
Der Herpes zoster macht nicht nur durch typische Bläschen und akute Schmerzen auf sich aufmerksam. Er bringt auch das Risiko einer postherpetischen Neuralgie mit sich. Sie zu verhindern, gehört zu den vorrangigen Zielen der Behandlung, wie aus den Empfehlungen der Konsensuskonferenz der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie und der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten zur antiviralen Therapie des Herpes zoster hervorgeht.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Selektiver 5-HT1B/1D-Rezeptoragonist: Frovatriptan zur Behandlung der Migräne
Frovatriptan (Allegro®) ist ein weiterer selektiver 5-HT1B/1D-Rezeptoragonist zur Behandlung der Migräne, der jetzt auf den Markt kommt. Wirkung, Kontraindikationen und Nebenwirkungen entsprechen denen anderer Triptane. Im Vergleich zu anderen Triptanen besitzt Frovatriptan mit 26 Stunden die längste Eliminationshalbwertszeit und damit auch eine sehr lange Wirkungsdauer.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Therapie der Schizophrenie: Studie belegt Wirksamkeit von Ziprasidon
Mit Ziprasidon kann die Schizophrenie wirksam behandelt werden. Das belegen nach einer Mitteilung der Pfizer GmbH die Ergebnisse der kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift International Clinical Psychopharmacology veröffentlichten ZEUS-Studie (Ziprasidone Extended Use in Schizophrenia).Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Wundheilung: Hohe Akzeptanz der Madentherapie unter Ärzten
Eine Umfrage unter 2201 Chefärzten deutscher Kliniken ergab, dass sich 75 Prozent vorstellen können, ihren Patienten Fliegenmaden zur Wundbehandlung zu applizieren. Besonders rege beteiligten sich an der Umfrage Chirurgen und Internisten, auf die allein 50 Prozent der Antworten entfielen, wie aus einer Pressemitteilung der BioMonde GmbH hervorgeht.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Pflanzliche Antidepressiva: Halten freiverkäufliche Johanniskrautpräparate, wa
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt die Auswirkungen von Depressionen auf die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit der Menschen deutlich höher als die von anderen "Volksleiden" wie Diabetes mellitus, Rheumatismus, Herz- Kreislauferkrankungen oder Rückenschmerzen. Dennoch suchen nur wenige Betroffene den Arzt auf Ų häufig wird gegen die "Missstimmung" mit Selbstmedikation vorgegangen. An erster Stelle stehen hier Johanniskrautpräparate, die sowohl in der Apotheke als auch in Drogerien und Supermärkten erhältlich sind. Eine Untersuchung zeigte, dass die nicht-apothekenpflichtigen Präparate oft nur als "mangelhaft" bewertet werden.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Phosphodiesterase-5-Hemmer: Sildenafil senkt Lungenhochdruck
Sildenafil (Viagra®) erweiterte in einer kleinen Studie an Lungenfibrosepatienten mit schwerem pulmonalem Hochdruck selektiv die Lungengefäße und verbesserte den Gasaustausch. 50 mg orales Sildenafil wirkte vergleichbar stark gefäßerweiternd wie die maximal verträgliche Dosis intravenösen Prostacyclins. Der Phosphodiesterase-5-Hemmer erscheint daher ein vielversprechender Kandidat für die Behandlung von Patienten mit Lungenhochdruck infolge einer Lungenfibrose zu sein.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Neue Methadon-Richtlinien: Drogenabhängigkeit als Krankheit ansehen
Am 1. Januar 2003 sind die neuen Richtlinien des Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen zur substitutionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger in Kraft getreten. Wichtigste Neuerung ist, dass künftig eine Zweiterkrankung als Voraussetzung für die Zulässigkeit der Substitutionsbehandlung wegfällt. Durch diese Neuregelung der Substitution wird sich der zu behandelnde Personenkreis vergrößern.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Therapie von Rauchgasvergiftungen: FCKW-freies inhalatives Corticoid erhält Zul
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat einem FCKW-freien Inhalationssystem mit dem Wirkstoff Beclometason-dipropionat (BDP) und dem Treibmittel HFA-134a (Norfluran) (Ventolair®) jetzt die Zulassung für die Behandlung von Rauchgasvergiftungen erteilt, wie die 3M Deutschland GmbH mitteilte. Damit steht ein FCKW-freies inhalatives Corticoid für die Notfall-Indikation Rauchgasvergiftung zur Verfügung.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Hyperlipidämie: Lipidsenkung durch Cholesterin-Resorptionshemmer
Obwohl in wissenschaftlichen Studien gut dokumentiert ist, dass die Senkung erhöhter Lipide die Morbidität und Mortalität reduziert, werden bei vielen Patienten die Zielwerte derzeit nicht erreicht. Das könnte sich durch den Cholesterin-Resorptionshemmer Ezetimib (Ezetrol®) ändern, der Mitte Oktober in Deutschland die Zulassung erhalten hat und jetzt auf den Markt kommt. Der Wirkstoff eignet sich insbesondere zur Kombination mit einem Statin.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Isomerenforschung: Nutzen von optisch reinen Isomeren bei Refluxerkrankungen
Der amerikanische Nobelpreisträger für Chemie 2001, Prof. K. Barry Sharpless, stellte seine Forschung auf dem Gebiet der optischen Isomere vor. Seine Tätigkeit war Grundlage für die vereinfachte Herstellung optisch reiner Isomere. Beispiel für ein solches Isomer ist Esomeprazol, der erste als Isomer hergestellte Protonenpumpeninhibitor, der erfolgreich gegen Sodbrennen eingesetzt wird. In Studien konnten Vorteile von Esomeprazol gegenüber dem Racemat Omeprazol festgestellt werden. Die Anwendung in der Praxis bringt durch die effizientere Wirksamkeit eine schnelle Schmerzbefreiung und eine kürzere Therapiedauer.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Umgang mit sexuellen Problemen: Befriedigender Sex ist in jedem Alter wichtig
War Sexualität früher ein Tabu, wird unsere Gesellschaft inzwischen von sexuellen Reizen überflutet. Kaum eine Plakatwand, auf der nicht ein nackter Busen prangt, kaum eine Werbung mehr, die ohne sexuelle Reize arbeitet. Eine weltweite Studie, die GSSAB (globale study of sexual attitudes and behaviours), sollte nun Aufschluss darüber bringen, wie es um sexuelle Gesundheit, Partnerschaft und den Umgang mit sexuellen Problemen tatsächlich bestellt ist.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Chronische Schmerzen: Natriumkanal-Blockade durch Tolperison
Ergebnisse klinischer Untersuchungen zeigen, dass der systemische Natriumkanal-Blocker Tolperison (Mydocalm®) in der Lage ist, Schmerzchronifizierungsvorgänge zu durchbrechen. Tolperisonhydrochlorid ist ein Aminoketon, dessen analgetische und muskelrelaxierende Wirkung schon lange bekannt ist. Der zugrunde liegende Wirkmechanismus Ų eine Blockade der Natriumkanäle Ų wird jedoch erst seit kurzer Zeit mittels klinischer Studien erforscht.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Orale PDE-5-Hemmer: Erektile Dysfunktion: individuelle Medikation wird jetzt mö
Nach Sildenafil (Viagra®) stehen jetzt zwei neue Phosphodiesterase-Hemmstoffe zur Behandlung der erektilen Dysfunktion kurz vor der Markteinführung: Vardenafil (vorgesehener Handelsname Levitra®) und Tadalafil (vorgesehener Handelsname Cialis®). Die beiden neuen Substanzen wirken vergleichbar gut wie Viagra®. Geringfügige Unterschiede gibt es beim Zeitpunkt des Wirkungseintritts und bei den Nebenwirkungen. Tadalafil hat die längste Wirkdauer und kann daher bei einer Einnahme alle zwei Tage fortlaufend wirken. Welche Substanz schließlich das Rennen macht, ist heute noch nicht absehbar. Die Anwender werden sich für das Präparat entscheiden, das ihnen einen schnellen Wirkeintritt und eine gute Erektion bei wenig Kopfschmerzen und Gesichtsrötung ermöglicht.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
U. Ruland et al.Apotheken bestimmen Blutwerte zuverl
Das Messen physiologischer Kennwerte zählt zu den wichtigsten Dienstleistungen der Apotheke und macht sie zu einem wichtigen Partner bei der Früherkennung und Prävention von Krankheiten. Der Nutzen hängt von der Zuverlässigkeit der Messwerte ab. Maßnahmen zur Qualitätssicherung sind somit unverzichtbar. Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) hat auch in diesem Jahr wieder einen Ringversuch zur Überprüfung der Blutuntersuchungen in Apotheken durchgeführt.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
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