Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Empfohlene COVID-19-Impfung wird vernachlässigt
Experten erinnern an die STIKO-Empfehlung zur jährlichen Auffrischung der Covid-19-Impfung bei Risikogruppen. Derweil werden mRNA-Impfstoffe angepasst und optimiert.Show morearzneimittel-und-therapie
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Jährliche Auffrischung für Personen ab 60 Jahren
29.04.2026, 11:00 Uhr
Onkologie: Wie wird Lungenkrebs behandelt?
Dank der Chemotherapie kann die Prognose bei einem Lungenkarzinom verbessert werden. Welches zytostatische Regime dabei gewählt wird, hängt vom Krankheitsstadium, dem Allgemeinzustand und dem Wunsch des Patienten ab. Das bedeutet, dass trotz Vorliegen allgemeiner Standards jede Chemotherapie individuell gestaltet werden sollte.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Kurzkommentar: Gesundheitspolitik als Innovationsbremse
Die im Rahmen des Vorschaltgesetzes geplante Anhebung des Apothekenzwangsrabattes auf 6 bis 10 Prozent, die mit dem Beitragssatzsicherungsgesetz ab Januar 2003 eingeführt werden soll, trifft forschende Pharmaunternehmen hart. Ein solches Unternehmen, das sich unter anderem der Entwicklung innovativer Krebstherapeutika widmet, ist der amerikanische Pharmakonzern Eli Lilly. Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Krebs in Deutschland: Lungenkrebs ist eines der größten Probleme
Krebserkrankungen sind nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen derzeit die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Tendenz steigend: Bis zum Jahr 2010 wird Krebs Schätzungen zufolge die "Spitzenposition" unter den Todesursachen einnehmen. Einen großen Anteil hieran hat der Lungenkrebs. Rund 17 Prozent aller Krebsneuerkrankungen der Männer in Deutschland betreffen die Lunge, das macht den Lungenkrebs nach dem Prostatakrebs zum zweithäufigsten Tumor beim Mann. Frauen sind derzeit noch etwa dreimal weniger als Männer von einem Lungenkarzinom betroffen, allerdings wird sich dies aufgrund der Rauchgewohnheiten der weiblichen Bevölkerung künftig wahrscheinlich ändern. Insgesamt rechnet man in Deutschland derzeit pro 100 000 Menschen im Mittel mit etwa 50 Lungenkrebs-Neuerkrankungen pro Jahr.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Cholesterinsenkung: Statine für alle kardiovaskulären Risikopatienten?
Von Statinen profitieren nicht nur Patienten mit erhöhten Cholesterinwerten. Auch kardiovaskuläre Risikopatienten mit Lipidwerten im Normbereich können durch HMG-CoA-Reduktasehemmer vor Herzinfarkt und Schlaganfall geschützt werden. Dies gilt auch in der Sekundärprävention nach einer Revaskularisation. Heißt die Zukunft: Statine für alle?Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Welt-Aids-Tag 2002: „Leben und leben lassen“
Am 1. Dezember 2002 findet der diesjährige Welt-Aids-Tag unter dem Motto "Leben und leben lassen" statt, mit dem ein deutliches Signal gegen Ausgrenzung und Diskriminierung Aidskranker gesetzt werden soll. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) führt seit fünfzehn Jahren in Deutschland die nationale Aufklärungskampagne "Gib Aids keine Chance" durch. Auf Fragen zu dem Thema "Das öffentliche Bewusstsein in der Bevölkerung in Deutschland zu HIV/Aids" antwortet Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
HIV-Infektion: Effektive Therapievereinfachung durch „once-daily“
Die Efavirenz-Produktpalette für die antiretrovirale Therapie der HIV-Infektion wird um die Sustiva® 600 mg Filmtablette für die einmal tägliche Gabe erweitert. Efavirenz gehört zur Klasse der nicht-nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Hemmer und erwies sich in klinischen Studien als mindestens genauso wirksam wie Proteinaseinhibitoren und wirksamer als der nicht-nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor Nevirapin. Efavirenz muss nur einmal täglich abends genommen werden und trägt mit dieser vereinfachten Anwendungsmöglichkeit zum Erfolg einer antiretroviralen Therapie bei.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Vitiligo: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für „Fleckies“
Etwa eine halbe Million Menschen leiden in Deutschland an Vitiligo, der so genannten Weißflecken-Krankheit. Obwohl die Erkrankung ein rein "kosmetisches" Problem darstellt und keine weiteren medizinischen Folgen für die Betroffenen bestehen, ist der Leidensdruck der "Fleckies", wie sie sich mit Galgenhumor selbst nennen, groß. Therapieversuche mit UV-Bestrahlung, Bleichmitteln, der Einnahme von Betacarotin und Hauttransplantationen waren bislang im Ergebnis unbefriedigend. Einen alternativen und verträglichen Therapieansatz bietet die orthomolekulare Medizin.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Interview: Fragen und Antworten zur orthomolekularen Medizin bei Vitiligo
(ral). Ein Arzt, der die orthomolekulare Medizin bei der Behandlung der Vitiligo in seiner Praxis einsetzt, ist Dr. Thomas Matschurat, Gräfelfing. Wir sprachen mit Dr. Matschurat über dieses Thema.Show more24.11.2002, 16:46 Uhr
Aus der Forschung: Schutz vor Osteoporose ohne erhöhtes Krebsrisiko?
Wissenschaftler der Medizinischen Universität von Arkansas in Little Rock untersuchen das Potenzial von künstlich hergestellten Steroiden für die Hormonersatztherapie und in diesem Zusammenhang auch den Einfluss die Knochenbildung. Ein synthetischer Ligand der Steroidrezeptoren, 4-Estren-3α,17β-diol (Estren), konnte sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Mäusen die Stärke und Dichte der Knochen auch im fortgeschrittenen Alter erhalten.Show more17.11.2002, 16:46 Uhr
Erektile Dysfunktion: Europäische Zulassung für Tadalafil
Tadalafil (Cialis®) hat von den zuständigen Behörden die Zulassung zur Behandlung der erektilen Dysfunktion erhalten, wie Lilly ICOS mitteilte. Der Phosphodiesterase-5-Hemmer soll nach Firmenangaben im Frühjahr 2003 auf den deutschen Markt kommen.Show more17.11.2002, 16:46 Uhr
Chronisch idiopathische Urtikaria: Desloratadin stoppt juckende Quaddeln
Da für die chronisch idiopathische Urtikaria noch kein kausaler Therapieansatz zur Verfügung steht, erfolgt die Behandlung nach wie vor rein symptomatisch. Hierfür eignen sich in erster Linie Antihistaminika. Welche Erfolge damit erzielt werden können, zeigt eine Praxisstudie, in der Patienten mit chronisch idiopathischer Urtikaria über mehrere Wochen mit Desloratadin behandelt wurden.Show more17.11.2002, 16:46 Uhr
Hörsturz: Verbesserung des Hörvermögens durch H.E.L.P.-Apherese
Die Ursachen für einen Hörsturz sind vielfältig, meist liegt jedoch eine Störung der Mikrozirkulation im Innenohr zugrunde. Im Rahmen des HNO-Kongresses am 9. Mai in Baden-Baden wurden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, in der die Heparin-induzierte extrakorporale LDL-Präzipitation (H.E.L.P.) mit einer Standardinfusionstherapie verglichen wurde. Die H.E.L.P.-Apherese führte zu einer Verbesserung des Hörvermögens und erweist sich als eine vielversprechende Therapieoption für die regionale Durchblutungsstörung in der Cochlea, wie die B. Braun Medizintechnik mitteilte.Show more17.11.2002, 16:46 Uhr
Akuttherapie der Migräne: Neues Triptan mit langer Halbwertszeit
In Deutschland stehen zurzeit zur Behandlung der Migräne sechs Triptane zur Verfügung. Mit Frovatriptan (Allegro®) ist nun ein weiterer Vertreter hinzugekommen, wie die Berlin-Chemie AG mitteilte. Frovatriptan hat eine lange Halbwertszeit von 26 Stunden, wodurch es sich insbesondere für lang anhaltende Attacken über zwei bis drei Tage eignet. Die Wahrscheinlichkeit für ein Wiederauftreten der Kopfschmerzen nach initialer Wirksamkeit ist gering.Show more17.11.2002, 16:46 Uhr
Neurodermitis: Pimecrolimus wirkt gegen Juckreiz
Der neue Immunmodulator Pimecrolimus (Elidel®) kann zur topischen Kurz- und Langzeitbehandlung bei Neurodermitis eingesetzt werden. Pimecrolimus reduziert Erkrankungsschübe deutlich. Der neue Wirkstoff ist bereits bei Kindern ab 2 Jahren einsetzbar. Bei Anwendung der Elidel®-Creme schon bei den ersten Anzeichen eines wiederauftretenden Ekzems oder Juckreizes konnte bei 60 Prozent der behandelten Kinder ein neuer Krankheitsschub verhindert werden. Dieser Effekt konnte auch für Erwachsene (50 Prozent) und Kleinkinder (70 Prozent) gezeigt werden. In klinischen Studien wurde nachgewiesen, dass der Juckreiz Ų das Leitsymptom der Neurodermitis Ų innerhalb weniger Tage nach Therapiebeginn deutlich zurückging oder vollständig verschwand.Show more17.11.2002, 16:46 Uhr
Behandlung der Hypertonie: Zulassung für selektiven Aldosteronantagonisten Eple
Die amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat für Eplerenon (Inspra™), einen selektiven Aldosteronantagonisten zur Behandlung der Hypertonie, die Zulassung erteilt, wie Pharmacia mitteilte. Die Bedeutung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) für die Blutdruckregulierung wurde schon früh erkannt, bis heute scheint jedoch die komplette Bedeutung des RAAS immer noch nicht klar zu sein. Es wurden eine Reihe Substanzen entwickelt, die effektiv in dieses System eingreifen und die Aldosteronproduktion senken bzw. dessen Wirkung blockieren können.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Topische Steroide: Der Cortisonangst rational begegnen
Topische Corticosteroide haben in großen Teilen der Bevölkerung immer noch ein schlechtes Image. Da diese Wirkstoffe bei entzündlichen Dermatosen jedoch nach wie vor unverzichtbar sind, gilt es sowohl ihren indikationsspezifischen Einsatz zu optimieren als auch der Cortisonangst rational zu begegnen. Daher werden die wichtigsten Präparate derzeit von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft anhand wissenschaftlicher Daten neu klassifiziert. Die Basis des neuen Bewertungssystems stellt dabei der Therapeutische Index dar.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Migräne Liga e.V.: Modernes Migräne Management
Migränepatienten gehören seit Generationen zu den Personen, die mit ihrem Leiden leben müssen. Vorliegende Erhebungen gehen von 8 bis 10% der Bevölkerung aus. Die Zahl der Patienten mit schwerer Migräne wird mit 4 bis 5% angesetzt. Dies bedeutet, dass 3,28 bis 4,10 Millionen Patienten in Deutschland unter starker Einschränkung der Lebensqualität bei gleichzeitig hoher psychischer, physischer und sozialer Belastung leben müssen.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Arzneimitteltherapie bei Kindern: Meloxicam bei juveniler rheumatoider Arthritis
Die gastrointestinalen Nebenwirkungen der klassischen nichtsteroidalen Antirheumatika aufgrund unselektiver COX-Hemmung sind ein Problem, nicht nur bei Erwachsenen. Auch bis zu 50 Prozent der Kinder, denen diese Medikamente bei rheumatischen Erkrankungen verabreicht werden, sind betroffen. Eine Studie unter Leitung eines Hamburger Kinderrheumatologen ergab eine hohe Ansprechrate und weniger unerwünschte Wirkungen bei Einsatz des COX-2-Hemmers Meloxicam.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Interleukin-1-Rezeptorantagonist: Zulassungserweiterung für Anakinra eingereich
Die Firma Amgen hat jetzt nach eigenen Angaben bei der FDA in den USA einen Antrag auf Zulassungserweiterung für Anakinra (Kineret®) zur Hemmung der Progression der Knochen- und Knorpeldestruktion eingereicht.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Britische Gesundheitsbehörde: ASS nicht für Jugendliche unter 16 Jahre
Die britische Zulassungsbehörde MCA (Medicines Control Agency) plant nach einer Meldung der Firma Bayer, die Altersgrenze zur Einnahme aller Arzneimittel mit Acetylsalicylsäure von derzeit 12 auf 16 Jahre anzuheben.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Phosphodiesterase-5-Hemmer: Vardenafil künftig unter dem Namen Levita
Die Bayer AG wird ihr neues Potenzmittel mit dem Wirkstoff Vardenafil künftig unter dem Produktnamen Levitra® vermarkten, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Ursprünglich war als Produktname auch die Bezeichnung Nuviva im Gespräch gewesen. Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Alzheimer-Therapie: Donepezil und Galantamin in einer Vergleichsstudie
Acetylcholinesterase-Hemmer verstärken die Wirksamkeit des Neurotransmitters Acetylcholin und stellen mittlerweile die Therapie der Wahl bei der Behandlung der Alzheimer-Demenz dar. Die therapeutische Wirksamkeit dieser Substanzen wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Sie führen vorübergehend und auch längerfristig, über zwei Jahre oder mehr, zu einer Zunahme der kognitiven Leistungsfähigkeit, des Funktionsniveaus und zu einer Abnahme des Versorgungs- und Pflegebedarfs der Patienten. Bislang lagen noch keine direkten Vergleichsstudien zwischen den verschiedenen Acetylcholinesterase-Hemmern vor.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Phytotherapie aktuell: Metaanalyse verschiedener Johanniskraut-Studien sorgt fü
Die Diskussion um das Interaktionspotenzial von Johanniskraut-Präparaten hat zur Forderung geführt, den Hyperforin-Gehalt standardisierter Extrakte auf unter 1% zu begrenzen. Dass man damit vor allem die antidepressive Wirksamkeit ausschaltet, konnte kürzlich anhand einer Metaanalyse gezeigt werden. Denn Hyperforin wird heute als der wichtigste wirksame Inhaltsstoff angesehen.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Nierentransplantation: Tacrolimus oder Ciclosporin?
Nach einer Nierentransplantation ist eine Immunsuppression erforderlich, damit das neue Organ nicht abgestoßen wird. Im Vergleich zwischen dem Klassiker Ciclosporin in einer neuen galenischen Zubereitung als Mikroemulsion und Tacrolimus konnten mit Tacrolimus bessere Ergebnisse erzielt werden. Diese betrafen sowohl das Verhindern von Abstoßungsreaktionen als auch das Nebenwirkungsprofil.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Adalimumab – erster rein humaner monoklonaler Antik
Adalimumab ist der erste rein humane monoklonale Antikörper gegen TNF-α zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Klinische Studien der Phase III zeigten eine hohe Wirksamkeit bei guter Verträglichkeit. Die Zulassung wurde im April 2002 parallel bei der amerikanischen (FDA) und der europäischen Zulassungsbehörde (EMEA) beantragt, mit der Einführung in Deutschland wird im Frühjahr 2003 gerechnet.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Koronare Herzkrankheit: Fischkonsum schützt auch Frauen
Studien haben ergeben, dass Männer, die viel Fisch und die darin enthaltenen Omega-3-Fettsäuren konsumieren, ein geringeres Risiko für die koronare Herzkrankheit haben. Für Frauen lagen bisher keine vergleichbaren Untersuchungen vor. Eine Langzeitstudie an über 80 000 Krankenschwestern hat jetzt gezeigt, dass eine gute Versorgung mit Fisch und Omega-3-Fettsäuren auch Frauen vor koronaren Herzkrankheiten schützt, besonders vor einem tödlichen Herzinfarkt. Vermutlich sind die Omega-3-Fettsäuren für den Effekt verantwortlich.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
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