Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
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Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr
Antibiotikatherapie: Praxisstudie belegt Wirksamkeit und Verträglichkeit von Te
Telithromycin (Ketek®) ist der erste Vertreter der neuen Antibiotika-Klasse der Ketolide. In Europa ist die Verbindung seit Oktober 2001 zugelassen zur Behandlung einer akuten Exazerbation einer chronischen Bronchitis, bei leichter bis mittelschwerer ambulant erworbener Pneumonie und akuter Sinusitis. Die Ergebnisse zweier Studien nach der Markteinführung zeigten die Wirksamkeit und Verträglichkeit auch in großen Patientengruppen.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Chronisch obstruktive Erkrankungen: Salmeterol in Fixkombination empfohlen
Salmeterol ist ein langwirkendes β2-Sympathomimetikum, das in der Therapie chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) Anwendung findet. Zwei aktuelle Veröffentlichungen könnten Anlass zur Neubewertung des Wirkstoffs sein: Eine internationale Studie hat ergeben, dass eine kombinierte Behandlung der COPD mit Salmeterol und dem Corticoid Fluticason einer Therapie mit den Monosubstanzen und Plazebo überlegen ist, das CPMP empfiehlt die Zulassung für diese Indikation. Andererseits wurde eine Sicherheitsstudie mit Salmeterol bei Asthma-Patienten kürzlich gestoppt, weil eine höhere, wenn auch statistisch nicht signifikante Zahl von lebensbedrohlichen Asthmakrisen und Todesfällen in Verbindung mit Asthma aufgetreten war.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Erektile Dysfunktion: Dritter PDE-5-Hemmer zugelassen
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Vardenafil (Levitra®) erteilt, wie aus einer Pressemitteilung von Bayer HealthCare und GlaxoSmithKline, die das Produkt gemeinsam entwickeln und vertreiben, hervorgeht. Mit Vardenafil steht neben Sildenafil (Viagra®) und Tadalafil (Cialis™ eine weitere Therapieoption zur medikamentösen Behandlung der erektilen Dysfunktion zur Verfügung. Die Wirkung und Nebenwirkungen aller Phosphodiesterase(PDE)-5-Hemmer sind vergleichbar, Vardenafil soll etwas schneller wirken.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Atopische Dermatits: Pimecrolimus auch bei Säuglingsekzem
Pimecrolimus (Elidel®-Creme 1%) kann auch als eine wirksame und gut verträgliche Therapie zur Behandlung von Ekzemen bei nur drei Monate alten Babys eingesetzt werden, wie aus einer Pressemitteilung der Novartis Deutschland GmbH hervorgeht. In einer Studie im Journal of Pediatrics wurde festgestellt, dass nach sechs Wochen das Ekzem bei mehr als doppelt so vielen der mit Pimecrolimus behandelten kleinen Patienten abgeheilt oder nahezu abgeheilt war im Vergleich zu Patienten, die mit der wirkstofffreien Grundlage behandelt wurden. Bisher besteht für Pimecrolimus eine Zulassung in Deutschland für Kinder ab zwei Jahren.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
COX-2-Hemmer: Wenig gastrointestinale Komplikationen unter Celecoxib
Im Zusammenhang mit COX-2-Hemmern gibt es noch offene Fragen: Sind sie ebenso wirksam wie klassische NSAR, aber verträglicher? Wie steht es mit schweren gastrointestinalen, aber auch mit kardiovaskulären Nebenwirkungen? Mit den gastrointestinalen Komplikationen beschäftigten sich erneut eine kanadische Beobachtungsstudie und eine Metaanalyse randomisierter Celecoxib-Studien.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Mammakarzinom: Entwicklungen in der Therapie des Mammakarzinoms
Im Dezember 2002 fand in San Antonio (Mexiko) ein internationales Breast Cancer Symposium statt, bei dem rund 5000 Experten neue operative und chemotherapeutische Therapieansätze diskutierten. Neben einer neuen Bewertung von Anthrazyklinen, Tamoxifen und Anastrozol sowie der möglichen Bedeutung von Taxanen ist insbesondere die Rolle der primär systemischen Therapie hervorzuheben, welche die Rate brusterhaltender Operationen erhöht und in günstigen Fällen zu einer pathologischen Komplettremission führen kann.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Phytoöstrogene: Ersatz für den Hormonersatz?
Klimakterische Beschwerden stellen zwar kein lebensbedrohliches Leiden dar, sie sind aber wegen des hohen Leidensdrucks für die betroffenen Patientinnen durchaus behandlungsbedürftig. Die im vergangenen Sommer in den USA abgebrochene WHI (Women's Health Initiative)-Studie zeigte allerdings, dass die häufig empfohlene und in den vergangenen 20 Jahren sehr populär gewordene Hormonersatztherapie (HRT) nicht ohne Risiko ist und heute nur noch bei strenger Indikationsstellung und kurzbefristet eingesetzt werden sollte. Eine im "Gynäkologen" erschienene Auswertung und Gegenüberstellung wissenschaftlicher Daten zu östrogenwirksamen Pflanzeninhaltsstoffen dürfte für den Apotheker eine gute Hilfe bei der Beratung bieten.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Neues atypisches Neuroleptikum: Aripiprazol stabilisiert Dopamin- und Serotonin-
Aripiprazol ist ein partieller Dopamin- und Serotoninagonist zur Behandlung schizophrener Erkrankungen. Er blockiert Dopamin- und Serotoninrezeptoren nicht undifferenziert, sondern stabilisiert die Neurotransmitterfreisetzung auf physiologischem Niveau. In den USA ist Aripiprazol (Abilify) von der Food and Drug Administration (FDA) jetzt zur Therapie von Patienten mit Schizophrenie zugelassen. Mit der europaweiten Einführung rechnen Bristol-Myers Squibb und Otsuka Pharmaceutical, die Aripiprazol gemeinsam entwickeln und vermarkten, im kommenden Jahr.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Malaria: Auch für Kinder ist Prophylaxe möglich
Zur Malariaprophylaxe bei Kindern mit einem Körpergewicht von 11 bis 40 kg hat die Wirkstoffkombination Atovaquon/Proguanil 62,5/25 mg eine Zulassung erhalten, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Die Tabletten werden als Malarone Junior® Filmtabletten voraussichtlich rechtzeitig zu Beginn der Sommerreisezeit ab Mai/Juni 2003 in Deutschland erhältlich sein.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung: Individuelle Hilfe für den Zap
Methylphenidat (Concerta®) Ų in Kombination mit verhaltenstherapeutischen Maßnahmen Ų gilt heute als Standard bei der Behandlung von Kindern mit ADHS. Der Wirkstoff, der dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt, steht nun in einer galenischen Form zur Verfügung, die eine Wirkung der Substanz über den ganzen aktiven Tag bei nur einmal täglicher Medikamentengabe ermöglicht. Die medikamentöse Behandlung sollte jedoch nur bei Kindern mit gesicherter Diagnose einer ADHS durchgeführt werden.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Enzymersatztherapie: Aldurazyme zur Behandlung der Mukopolysaccharidose Typ I
Aldurazyme® ist eine in der Erprobung befindliche Enzymersatztherapie zur Behandlung der Mukopolysaccharidose I (MPS I), einer seltenen, progressiven und schwer beeinträchtigenden Erbkrankheit. Genzyme General und BioMarin Pharmaceutical Inc. haben bekannt gegeben, dass sie für den Zulassungsantrag für Aldurazyme® eine positive Beurteilung durch das Komitee der Europäischen Union zur Beurteilung von Arzneimitteln (Committee for Proprietary Medicinal Products, CPMP) erhalten haben. Die Europäische Zulassung wird für das 2. Quartal 2003 erwartet.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Dermatologie: Warzen – wie sie kommen, wie sie gehen
Jeder kennt sie, fast jeder hat sie schon gehabt, und oft verschwinden sie von selbst wieder: Warzen sind in der Regel gutartige viral bedingte Hautveränderungen mit einer hohen Spontanremissionsrate. Die therapeutischen Optionen sind vielfältig, aber nicht immer erfolgreich. Vorsicht ist bei anogenitaler Warzenmanifestation geboten, da sich aus den Feigwarzen unter Umständen Karzinome entwickeln können.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Omega-3-Fettsäuren: Fischöl-Präparat zur Sekundärprävention nach Herzinfark
Mit Omacor® stehen jetzt Omega-3-Fettsäuren als zugelassenes Arzneimittel zur Verfügung. Eine Kapsel des apothekenpflichtigen Präparates enthält zu 90% Omega-3-Fettsäuren aus Lachsöl, insgesamt ein Gramm, sowie vier Milligramm Alpha-Tocopherol. Das Präparat, das vor allem Eicosapentaen- und Docosahexaensäure enthält, wird zur Sekundärprävention nach Herzinfarkt zusätzlich zur Standardtherapie empfohlen sowie bei endogener Hypertriglyceridämie zusätzlich zu einer Diät, wie die Solvay Arzneimittel GmbH mitteilte.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom: EGF-Rezeptor-Blockade für die Second-lin
Die Diagnose "nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom" ist verheerend, denn die Langzeitprognose dieser Krebserkrankung ist nach wie vor miserabel, die Chemotherapie weitgehend ausgereizt. Der Blick richtet sich daher auf molekulare Therapien, die gezielter und selektiver angreifen. Eine derartige Strategie ist die Blockade des EGF-Rezeptors. Profitieren scheinen dabei vor allem therapieresistente Patienten.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Morbus Parkinson: Neuer selektiver MAO-B-Hemmer in der Entwicklung
In den USA befindet sich mit Rasagilin ein neuer selektiver Hemmer der Monoaminoxidase (MAO) Typ B in der letzten Phase der klinischen Prüfung. Teva Pharmaceuticals erwartet noch Ende dieses Jahres eine Entscheidung der Food and Drug Administration (FDA).Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Photodynamische Therapie: Methyl-(5-amino-4-oxopentanoat) gegen aktinische Kerat
Methyl-(5-amino-4-oxopentanoat) (Metvix® 160 mg/g Creme) wird zur photodynamischen Therapie von aktinischen Keratosen und oberflächlichen Basalzellkarzinomen eingesetzt. Dabei wird der Wirkstoff auf die betroffenen Stellen appliziert und anschließend durch gezielte Bestrahlung aktiviert. Die Creme ist seit Oktober 2002 auf dem Markt.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Hormonersatztherapie: BfArM möchte Anwendungsgebiete einschränken
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat jetzt eine schriftliche Anhörung von pharmazeutischen Unternehmern, die Arzneimittel zur Hormonersatztherapie in den Verkehr bringen, eingeleitet. Das BfArM möchte die Produktinformationen aller Arzneimittel zur Hormonersatztherapie weitreichend ändern und verstärkt auf die möglichen Gefahren durch eine Hormonersatztherapie hinweisen. Darüber hinaus beabsichtige das BfArM bezüglich des Anwendungsgebietes Osteoporose bzw. Osteoporoseprophylaxe ein Teilwiderruf der betroffenen Zulassungen anzuordnen beziehungsweise gegebenenfalls diese Anwendungsgebiete einschränkend zu formulieren.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Hyaluronsäure in der Arthrosetherapie: Geschmiert läuft es besser
Degenerative Gelenkerkrankungen spielen in unserer älter werdenden Gesellschaft eine zunehmende Bedeutung. Bei etwa 70 Prozent der über 65-Jährigen lassen sich im Röntgenbild typische Zeichen einer Arthrose feststellen. Zwar führen nicht alle diese Gelenkveränderungen auch zu Beschwerden, dennoch sollte man versuchen, den Degenerationsprozess so lange wie möglich aufzuhalten. In der Diskussion sind hierfür unter anderem knorpelerhaltende Substanzen wie die Hyaluronsäure.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Therapiekonzept bei Asthma: Mitarbeit des Patienten ist entscheidend
Asthma ist eine chronische Krankheit, mit der der Patient lebenslang umgehen muss. Dies erfordert therapeutische Strategien, die sowohl die Pathogenese der Erkrankung als auch den Krankheitszustand und die Bedürfnisse des Patienten berücksichtigen. Durch Patienten-orientierte Therapiepläne kann die Compliance gefördert und letztendlich die Krankheit effektiver behandelt werden.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
CSE-Hemmer: Pravastatin schützt Ältere vor schweren Koronarereignissen
In der PROSPER-Studie wurden Wirksamkeit und Sicherheit eines CSE-Hemmers erstmals ausschließlich an Älteren untersucht. Teilnehmer waren Gefäßkranke und Menschen mit kardiovaskulären Risikofaktoren ab 70 Jahre. Durchschnittlich 3,2 Jahre lang nahmen sie täglich 40 mg Pravastatin oder ein Plazebo ein. Der primäre Endpunkt - Koronartod, nicht-tödlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall - trat mit Pravastatin um 15% seltener auf als mit Plazebo. Die Zahl der Schlaganfälle war jedoch gleich.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Osteoporosebehandlung: Risedronat für eine einmal wöchentliche Dosierung zugel
Mit Risedronat in einer einmal wöchentlichen Dosierung (Actonel® 35 mg) ist eine patientenfreundlichere Darreichungsform zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose erhältlich, wie Procter & Gamble Pharmaceuticals und Aventis mitteilten. Bisher musste Risedronat täglich eingenommen werden.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Neuer Wachstumsfaktor Pegfilgrastim: Längere Halbwertszeit durch Pegylierung
Der neue Wachstumsfaktor Pegfilgrastim (Neulasta®) wird zur Verkürzung der Dauer von Neutropenien sowie zur Verminderung der Häufigkeit neutropenischen Fiebers bei Patienten eingesetzt, die wegen einer malignen Erkrankung mit einer zytotoxischen Chemotherapie behandelt werden. Er ist in Deutschland seit August 2002 zugelassen und seit Januar 2003 auf dem Markt. Im Vergleich zum Wachstumsfaktor Filgrastim hat das pegylierte Pegfilgrastim eine längere Halbwertszeit.Show more16.02.2003, 16:56 Uhr
Epidemiologie: Finnland erteilt den Masern das „Aus“
Vor einigen Jahren noch war ein großer Teil der Bevölkerung der Meinung, dass Kinder möglichst frühzeitig sämtliche Kinderkrankheiten hinter sich bringen sollten. Wie sehr sich diese Ansicht geändert hat, zeigt der Vorsatz der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Masern bis zum Jahr 2007 europaweit auszurotten. Einem Bericht im Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge ist Finnland nun das erste Land Europas, dem es dank einer gut durchdachten Impfstrategie und einer konsequenten Überwachung gelungen ist, die Masern vollständig zu eliminieren. Deutschland dagegen ist von diesem Ziel noch weit entfernt.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Arzneimittel für Kinder: Kinder am therapeutischen Fortschritt beteiligen
Obwohl die pharmazeutische Industrie auch Arzneimittel mit Dosierungen für Kinder und Jugendliche entwickelt, gibt es in diesem Bereich zahlreiche Lücken. Gegenwärtig werden international große Anstrengungen unternommen, die noch bestehenden rechtlichen, medizinischen, pharmazeutischen, ethischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Hindernisse zu beseitigen. Auch der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) e. V. hat in seinem Positionspapier "Verbesserung der Arzneimittelsituation bei Kindern" Lösungsvorschläge unterbreitet.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Akromegalie: Primärtherapie mit Octreotid normalisiert Werte von Wachstumshormo
Eine medikamentösen Primärtherapie mit Octreotidacetat, einem Somatostatin-Analogon als injizierbare Suspension (Sandostatin® LAR®, long-acting release), kann nach Aussage von Novartis neu diagnostizierten Akromegalie-Patienten eine Alternative zur invasiven Operation bieten.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Biologische Therapie der Psoriasis: Alefacept zur Behandlung der Psoriasis vulga
Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat die Zulassung für Alefacept (Amevive®) zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Psoriasis vulgaris für Patienten erteilt, die für eine systemische Therapie oder Phototherapie in Frage kommen. In Deutschland wird die Zulassung gegen Ende des zweiten Quartals erwartet, wie Biogen mitteilte.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Benigne Prostatahyperplasie: Dutasterid – der zweite 5-Alpha-Reduktasehemm
Die Vergrößerung der Prostata ist an sich nicht krankhaft. Führt sie jedoch zu Beschwerden im unteren Harntrakt, sollte eine medikamentöse oder operative Behandlung erwogen werden. Eine neue Therapieoption ist der 5-Alpha-Reduktasehemmer Dutasterid (vorgesehener Handelsname Avodart®), der die Zulassung zur Behandlung der benignen Hyperplasie erhalten hat und in Deutschland im Frühjahr auf den Markt kommen soll.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
Angiotensin-II-Antagonist vs. ACE-Hemmer: Losartan oder Captopril bei Hochrisiko
Patienten, die nach frischem Herzinfarkt Anzeichen einer Herzinsuffizienz oder linksventrikulären Dysfunktion haben, profitieren von der Behandlung mit einem ACE-Hemmer. In der OPTIMAAL-Studie erhielten solche Patienten dreimal täglich 50 mg Captopril oder einmal täglich 50 mg Losartan. Der Angiotensin-II-Antagonist Losartan war weder im Hinblick auf das Gesamtüberleben noch in den übrigen Wirksamkeitskriterien Captopril ebenbürtig oder überlegen. Losartan wurde jedoch besser vertragen als Captopril.Show more09.02.2003, 16:56 Uhr
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