Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein
Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr
Dermatopharmazie: Johanniskrautextrakt-Creme wirksam bei subakuter Neurodermitis
In der Volksmedizin wird Johanniskraut bei verschiedenen Hauterkrankungen und Hautverbrennungen verwendet, indem es topisch appliziert wird. Eine Freiburger Arbeitsgruppe um Priv.-Doz. Dr. Christoph M. Schempp hat die klinische Wirksamkeit einer Johanniskrautextrakt-Creme bei subakuter atopischer Dermatitis (Neurodermitis) nachgewiesen. Damit erwies sich erstmals ein dermatologisches Phytotherapeutikum gegenüber Plazebo als signifikant überlegen.Show more03.08.2003, 15:53 Uhr
Onkologie: Pharmakogenomische Studien für eine individualisierte Krebstherapie
Auf dem 39. Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurde aus allen Bereichen der Onkologie ein umfangreiches wissenschaftliches Programm präsentiert. Im Mittelpunkt standen unter anderem die molekulare Onkologie sowie die Möglichkeiten, die die Integration von genetischen Tests für Therapieentscheidungen bieten kann.Show more03.08.2003, 15:53 Uhr
HIV-Behandlung: Weiteres Nukleosidanalogon zugelassen
Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat Emtriva™ mit dem Wirkstoff Emtricitabin (FTC) zur Behandlung der HIV-Infektion bei Erwachsenen zugelassen, wie Gilead Sciences mitteilte. Emtricitabin ist ein neues Nukleosidanalogon, das als einzelne Kapsel (200 mg) einmal täglich in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen eingenommen wird und als Inhibitor der viralen Reversen Transkriptase wirkt. Die europäische Zulassung für das neue Nukleosidanalogon durch die EMEA wird noch in diesem Jahr erwartet.Show more03.08.2003, 15:53 Uhr
Nichtsteroidale Antirheumatika: Diclofenac-haltiges Pflaster gegen den Tennisarm
Topische Applikationsformen nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) gelten als nebenwirkungsarme Alternative bei der Behandlung von Muskel- und Gelenkbeschwerden. Jetzt hat das NSAR Diclofenac eine Zulassung als wirkstoffhaltiges Pflaster erhalten. Das Diclofenac-Pflaster wurde in klinischen Studien an Patienten unter anderem mit Epicondylitis, Fußgelenksdistorsionen, Gonarthrose und Sportverletzungen untersucht. Nach Angaben von Novartis soll das Voltaren® Wirkstoff-Pflaster Ende November in den Apotheken zur Verfügung stehen.Show more03.08.2003, 15:53 Uhr
Akutes Koronarsyndrom: GPIIb/IIIa-Rezeptor-antagonisten auch bei instabiler Angi
Die European Society of Cardiology (ESC) hat ihre Empfehlungen für die Behandlung bei akutem Koronarsyndrom ohne ST-Streckenhebung geändert. Demnach sollen alle Hochrisikopatienten mit erhöhtem Troponin-T-Spiegel zusätzlich zur Basistherapie einen Glykoprotein(GP)IIb/IIIa-Antagonisten erhalten, und so früh wie möglich eine Koronarangiographie bzw. Revaskularisierung durchgeführt werden.Show more03.08.2003, 15:53 Uhr
Monoklonaler Antikörper: Cetuximab blockiert Wachstumsfaktor-Rezeptor
Die Merck KGaA informierte, dass sie jetzt bei den Europäischen Behörden die Zulassung von Cetuximab (vorgesehener Handelsname: Erbitux®) für die Behandlung von metastasierendem Darmkrebs beantragt hat.Show more27.07.2003, 15:52 Uhr
Hormonersatztherapie: Neues synthetisches Gestagen Trimegeston zugelassen
Wyeth Pharma hat die Zulassung für die Kombination 2 mg 17β-Estradiol und 0,5 mg Trimegeston (Minique®) zur sequenziellen Behandlung postmenopausaler Symptome erhalten, wie aus einer Pressemiteilung der Firma hervorgeht. Die Kombination 1 mg 17β-Estradiol und 0,125 mg Trimegeston (TMG) zur kontinuierlichen Gabe wurde jetzt im europäischen Verfahren der gegenseitigen Anerkennung ebenfalls zugelassen. Im Herbst 2003 soll Minique® in Deutschland eingeführt werden, die Einführung der Produkte ist auch in weiteren europäischen Ländern geplant.Show more27.07.2003, 15:52 Uhr
Schizophrenie: Risperidon oder Haloperidol zur Rückfallprophylaxe?
Patienten mit stabiler Schizophrenie oder schizoaffektiver Störung hatten während einer einjährigen oralen Risperidon-Therapie ein weitaus geringeres Rückfallrisiko und schwächere Symptome als unter einer Haloperidol-Therapie.Show more27.07.2003, 15:52 Uhr
Aus der Forschung: Neue Wirkstoffe für Typ-2-Diabetiker
Die Zeitschrift Science berichtet nach einer Information von Roche über die Entdeckung einer neuen Wirkstoffklasse gegen Typ-2-Diabetes. Einem Forschungsteam von Roche gelang es in präklinischen Studien, die Wirkung eines Enzyms zu verstärken, welches bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels eine wichtige Rolle spielt. Diese Entdeckung bildet die Grundlage für neue Behandlungsmöglichkeiten für 135 Millionen Menschen, die weltweit an Typ-2-Diabetes leiden.Show more27.07.2003, 15:52 Uhr
Primäre pulmonale Hypertonie: Bosentan verbessert Überleben
Die Firma Actelion gab die Analyse einer Langzeitbeobachtung von Patienten mit primärer pulmonaler Hypertonie aus den Zulassungsstudien für Bosentan (Tracleer®) bekannt. Die Daten geben Hinweis darauf, dass die Anwendung des oralen dualen Endothelin-Rezeptorantagonisten mit verbessertem Überleben verbunden ist.Show more27.07.2003, 15:52 Uhr
Obstipation als Arzneimittelnebenwirkung: Unter Opioidtherapie sind Laxanzien un
Ist wegen starker chronischer Schmerzen die Behandlung mit einem Opioid indiziert, so muss gleichzeitig ein Laxans eingenommen werden. Denn die Patienten werden mit hoher Gewissheit eine chronische Obstipation entwickeln, die ohne abführende Therapie praktisch nicht zu kontrollieren ist.Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
S. Menzel, G. GeißlingerBuprenorphin – Neue E
Buprenorphin wird seit mehr als zwei Jahrzehnten erfolgreich für die Therapie starker bis sehr starker Schmerzen eingesetzt. Seit etwa zwei Jahren ist in Deutschland auch ein Präparat für die Substitutionstherapie Opiat-Abhängiger auf dem Markt. Obwohl die Wirkungen von Buprenorphin auf den ersten Blick denen eines typischen klinisch eingesetzten Opioids entsprechen, besitzt es dennoch ein einzigartiges Wirkprofil, das trotz intensivster Forschung noch nicht vollständig erklärt werden kann. Dieses Wirkprofil bietet möglicherweise therapeutische Vorteile gegenüber anderen Opioiden. Die Wirksamkeit der unterschiedlichen Buprenorphin-Formulierungen, die alle der BtMVV unterliegen, ist in zahlreichen klinischen Studien belegt worden [1].Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
Hirntumore: Bessere Überlebenszeit durch Temozolomid
Die Therapiechancen bei bösartigen Hirntumoren sind noch keineswegs befriedigend. Doch es gibt deutliche Fortschritte, und das betrifft nicht nur die Operationstechniken, sondern auch die Radio-Chemotherapie, wie beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie in Essen dargelegt wurde.Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
Onkologie: Supportivmaßnahmen verbessern Therapieerfolg und Lebensqualität
Die Supportivtherapie hat sich in den letzten fünf bis zehn Jahren zu einer wichtigen Stütze der Onkologie entwickelt. Dank supportiver Maßnahmen können heute kurative Therapien durchgeführt werden, die noch vor einigen Jahren aufgrund schwerer Nebenwirkungen inakzeptabel waren. Aber auch auf dem Feld der palliativen Betreuung ist die Supportivtherapie unersetzbar.Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
Dickdarmkrebs: Chemoprävention mit ASS?
Bei Hochrisikopatienten konnte durch die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) das Auftreten neuer Adenome im Dickdarm deutlich gesenkt werden. Da sich die allermeisten Karzinome aus Adenomen entwickeln, konnte indirekt gezeigt werden, dass ASS zur Prävention von Darmtumoren geeignet erscheint.Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
Anti-IgE-Antikörper: TNX-901 bei Erdnussallergie
Die Erdnussallergie kann bislang nur durch Allergenkarenz und das Notfallmedikament Adrenalin behandelt werden. Möglicherweise ist die regelmäßige subkutane Injektion des Anti-IgE-Antikörpers TNX-901 eine wirksame Prophylaxe. In einer randomisierten Studie an Erdnussallergikern setzte die vierwöchentliche Injektion von 450 mg TNX-901 die Empfindlichkeitsschwelle im oralen Provokationstest im Vergleich zu Plazebo signifikant herauf.Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
Neubewertung der Hyposensibilisierung: SIT auch bei allergischem Asthma bronchia
Die spezifische Immuntherapie (SIT) ist bei allergischer Rhinokonjunktivitis als kausale Therapie anerkannt. Nun wird sie auch bei mildem oder moderaten allergischem Asthma als ergänzendes antiinflammatorisches Standbein empfohlen Ų vorausgesetzt, das Allergen ist eindeutig diagnostiziert. Dann reduziert sie Asthmasymptome und spart Beta-2-Agonisten und inhalative Steroide ein.Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
Krebstherapie: Imatinib für Patienten mit Stromatumoren
Die Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) ist eine besondere therapeutische Herausforderung. Dies trifft vor allem auf jene Patienten zu, bei denen eine operative Beseitigung des Tumors nicht mehr möglich ist. Nach einer Information der Novartis kann diese seltene Tumorart mit dem Tyrosinkinasehemmer Imatinib (Glivec®) behandelt werden.Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
Erdnussallergie: Sind Erdnussöl-Cremes und Sojamilch schuld?
In einer Longitudinalstudie an englischen Vorschulkindern wurde nach Risikofaktoren für eine Erdnussallergie gesucht. Ein erhöhtes Risiko hatten Kinder, die Sojamilch bekommen hatten, Kinder mit Hautausschlägen sowie Kinder, die mit Erdnussöl-haltigen Hautpflegemitteln behandelt worden waren.Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
Singultus: Was hilft gegen Schluckauf?
Schluckauf sucht einen in den ungünstigsten Situationen heim. Er kommt überfallartig, widersteht vielen gut gemeinten Behandlungsempfehlungen und geht genauso plötzlich, wie er gekommen ist. Höchste Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen: Was ist ein Schluckauf und wozu ist er gut? Gibt es erfolgreiche Strategien gegen das Hicksen? Was macht man, wenn der Schluckauf länger anhält?Show more13.07.2003, 15:52 Uhr
Morbus Crohn: Ist ein Defekt der Defensine die Krankheitsgrundlage?
Bereits Jahrzehnte wird gerätselt, wie konkret der Morbus Crohn entsteht. Wissenschaftler der Universität Stuttgart konnten nun nachweisen, dass der Erkrankung wahrscheinlich ein Defekt der Defensine, die wie körpereigene Antibiotika fungieren, zugrunde liegt. Die neuen Daten wurden beim 134. Internationalen Falk Symposium in Berlin vorgestellt.Show more13.07.2003, 15:52 Uhr
Chronisch-myeloische Leukämie: Imatinib als Ersttherapie bei CML in chronischer
Der Tyrosinkinase-Hemmer Imatinib wurde in einer offenen Phase-III-Studie an Patienten mit neu diagnostizierter chronisch-myeloischer Leukämie in chronischer Phase eingesetzt. Eine Auswertung erfolgte nach rund 1,5 Jahren. Im Vergleich zur Kombination aus Interferon alfa und Cytarabin erzielte Imatinib höhere Ansprechraten. Die Substanz war besser verträglich, und die Erkrankung schritt seltener fort.Show more13.07.2003, 15:52 Uhr
Augenerkrankungen: Schützt Vitamin E vor Makuladegeneration?
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente können bei vielen Erkrankungen erwiesenermaßen eine Schutzfunktion ausüben. Ob dies auch auf eine Vitamin-E-Supplementierung bei der altersbedingten Makuladegeneration zutrifft, wurde in einer australischen Studie untersucht.Show more13.07.2003, 15:52 Uhr
Akuttherapie der Migräne: Viele überstehen die Attacke ohne große Schmerzen
Mit Eletriptan (Relpax®) stieß Mitte Februar das siebte Mitglied zur Triptan-Familie. Bei der besonders lipophilen Substanz tritt die zentrale Wirkkomponente gegenüber der peripheren in den Vordergrund. Eletriptan verbindet so eine schnelle und starke mit einer lang anhaltenden Wirkung. Die Filmtabletten sind zugelassen zur Akutbehandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura.Show more13.07.2003, 15:52 Uhr
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