Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
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Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Prophylaxe von Thrombosen: Direkter Thrombininhibitor Ximelagatran eingeführt
Als erster oraler Vertreter der direkten Thrombininhibitoren zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse bei elektiven Hüft- und Kniegelenksersatz-Operationen ist Ximelagatran (Exanta®) zugelassen worden, wie Astra Zeneca mitteilte. Die Erstzulassung betrifft eine reine Klinikanwendung, das heißt, Exanta® ist nur durch Krankenhausapotheker direkt beim Hersteller zu beziehen.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Hormonersatztherapie: Bei postmenopausalen Frauen auf Dickdarmkrebs screenen
Für großes Aufsehen hatte im Juli 2002 der Abbruch des Estrogen-Gestagen-Studienarms der Women's Health Initiative(WHI)- Studie gesorgt. Aber es gab nicht nur Negativ-Schlagzeilen: unter der Hormontherapie sank das relative Risiko von Kolorektalkarzinomen um 37%, das von Hüftfrakturen um 34%. In einer Untersuchung wurden nun die Inzidenz, die Typen und Stadien der Kolorektalkarzinome, die sich bei den Teilnehmerinnen des Studienarms entwickelt hatten, näher untersucht. Es zeigte sich, dass gleichzeitig zur Risikoreduktion ein häufigerer Lymphknotenbefall sowie eine größere Metastasierungsrate beobachtet wurden.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Multiple Sklerose: Selektiver Adhäsionsmolekül-Inhibitor als Therapieoption
Für Natalizumab (Antegren®), einem Wirkstoff der selektiven Adhäsionsmolekül(SAM)-Inhibitoren, wurde die Zulassung zur Behandlung der Multiplen Sklerose in Europa und den USA beantragt, wie Biogen Idec und Elan mitteilten. Die Behandlung mit Natalizumab führte bei MS-Patienten zu einer Reduktion der Schubrate.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Osteoporose-Prävention: Niedrigst-dosiertes Estradiol-Pflaster
Die US-amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat das niedrigst-dosierte Estradiol-Pflaster (Menostar™) zur Vorbeugung von Osteoporose für den amerikanischen Markt zugelassen, wie die Schering AG bekannt gab. Aus einem 3,25 cm2 großen Pflaster, das einmal wöchentlich gewechselt wird, werden täglich 14 Mikrogramm pflanzlich basiertes Estradiol abgegeben.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Diabetes mellitus: Rechtzeitig auf Insulin umstellen
Von der Insulintherapie wird bei Diabetikern zu wenig und häufig zu spät Gebrauch gemacht. Dies ist das einhellige Fazit von Diabetes-Experten zum Start der bundesweiten Informationskampagne "Besser leben Ų dank Insulin". Die Kampagne, die von der Deutschen Diabetes Union e.V. (DDU), dem Deutschen Diabetiker Bund e.V. (DDB), dem Kirchheim Verlag und dem Internetportal diabetes-world.net sowie von den beiden Pharmaunternehmen Pfizer und Aventis getragen wird, will zu einer zielgerichteten Diabetestherapie, Vermeidung von Folgekrankheiten und einer Steigerung der Lebensqualität von Diabetikern beitragen.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Probiotika helfen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
Probiotika werden aus Sicht der Schulmedizin oft noch in den Bereich des Alternativen oder sogar des Mystischen verwiesen. Doch bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen gibt es Hinweise auf eindeutige Therapieeffekte. Allerdings steht die Entwicklung der neuen Therapieoption erst am Anfang und die Zukunft muss zeigen, inwieweit sich die viel versprechenden Ansätze wissenschaftlich etablieren können.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Colitis ulcerosa: Zäpfchen, Schaum oder Klysma?
Bei den meisten Patienten mit leichter bis mittelgradiger Colitis ulcerosa ist die Entzündungsaktivität durch orale oder rektale Gabe von 5-Aminosalicylsäure (5-ASA, Mesalazin) zu kontrollieren. Erst bei schweren Schüben kommen Corticoide zum Einsatz. Als rektale Therapeutika stehen Zäpfchen, Klysmen und neuerdings Schäume zur Verfügung. Diese Darreichungsformen sind ganz und gar nicht austauschbar.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Cholesterinsenker: Simvastatin in Großbritannien rezeptfrei
Die britische Regierung hat entschieden, ab Juli dieses Jahres für Personen mit moderatem Risiko für eine kardiovaskuläre Erkrankung den Cholesterinsenker Simvastatin (Denan®, Zocor®) aus der Verschreibungspflicht zu entlassen. Im Lancet werden Bedenken angemeldet bezüglich dieser Entscheidung.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Nierentransplantation: ASS sichert Organerhalt
Eine niedrig dosierte Therapie mit Acetylsalicylsäure (ASS) kann die Funktion und das Überleben von transplantierten Nieren deutlich verbessern. In einer retrospektiven Studie wurden 830 Patienten nach einer Nierentransplantation untersucht und im Mittel über einen Zeitraum von 15 Jahren nachbeobachtet. Dabei ergab sich für die Gruppe von Patienten, die zusätzlich zur medikamentösen Standard-Therapie mit niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure behandelt wurden, eine um sechs Jahre längere Überlebenszeit des transplantierten Organs.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Fettstoffwechselstörungen: Das HDL-Cholesterin erhöhen
Zur Therapie von Fettstoffwechselstörungen gibt es theoretisch mehrere Ansatzpunkte, unter anderem ein Absenken von LDL-Cholesterin oder ein Anheben von HDL-Cholesterin. Der erste Weg wird mit Statinen eingeschlagen, die vorwiegend LDL senken, der zweite Weg mit Fibraten und Niacin, die HDL allerdings nur mäßig erhöhen. Durch eine Hemmung des Cholesterylester Transferproteins (CEPT) erhofft man sich einen stärkeren Anstieg von HDL und somit einen besseren kardiovaskulären Schutz.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Aromatherapie: Zwischen rationaler Therapie und Esoterik
Die Aromatherapie ist zweifelsohne eine attraktive Möglichkeit für Apotheken, sich gegenüber ihrer Konkurrenz zu profilieren. Das setzt jedoch eine intensive Auseinandersetzung mit einer zunächst einmal alternativen Heilmethode voraus. Versuche, die Aromatherapie auf ein naturwissenschaftliches Fundament zu stellen, stecken noch in den Kinderschuhen. Sie sind möglicherweise zum Scheitern verurteilt. Eine standardisierte Methodik, die sich auf die Untersuchung der Wirkung von Hauptinhaltsstoffen beschränkt, lässt zwangsläufig das Wechselspiel mit anderen Inhaltsstoffen unberücksichtigt. Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
CSE-Hemmer: Pravastatin jetzt auch als Generikum
Bereits einige Wochen vor Ablauf des Patentschutzes für Pravastatin (Mevalotin® protect, Pravasin® protect) steht der Wirkstoff seit dem 1. Juni 2004 jetzt auch als Generikum (Paravastatin-ratiopharm®) zur Verfügung. Der kompetitive Hemmer der 3-Hydroxy-3-methylglutaryl-Coenzym A(HMG-CoA)-Reduktase wurde in Deutschland 1990 zugelassen und gilt als das am besten untersuchte und als ein besonders sicheres Statin.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Tumorerkrankungen: Ist eine Chemoprävention möglich?
Kann Krebs durch Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel verhindert werden? Diese Frage wird erst seit ungefähr 15 Jahren systematisch untersucht. Dabei tauchen mehrere Schwierigkeiten auf: Wird eine Studie prospektiv konzipiert, ist eine extrem lange Studiendauer erforderlich; greift man retrospektiv auf Daten zurück, können oftmals Menge und Dauer einer Arzneimittel- oder Vitamineinnahme nicht mehr exakt bestimmt werden. Hinzu kommt, dass Krebs in der Regel nicht monokausal entsteht und viele zusätzliche Parameter berücksichtigt werden müssen. Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Typ-2-Diabetes: Exenatide – ein neuartiger Therapieansatz
Mit den Inkretin-Mimetika könnte schon in absehbarer Zukunft eine neue Klasse an Antidiabetika verfügbar werden. Der Wirkstoff Exenatide ahmt direkt die Wirkung des Darmhormons GLP-1 nach und kann dadurch wesentlich zu einer besseren Blutzuckerregulation beitragen. Das Polypeptid wird auch als mitdenkendes Antidiabetikum bezeichnet, da es nur solange wirkt, solange Glucose im Blut vorhanden ist.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Insulinanaloga: Physiologische Insulintherapie bei Kindern
Das kurzwirksame Insulinanalogon Insulin lispro (Humalog®) ist als einziges Insulinanalogon ohne Altersbegrenzung für Kinder zugelassen. Auch ist sein Einsatz während der Schwangerschaft möglich. Zahlreiche pharmakologische Studien zeigen die hohe therapeutische Sicherheit von Insulin lispro.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Alzheimer-Erkrankung: Amyloid-Bildung verhindern
Eine Alzheimer-Demenz beginnt lange bevor der Mensch etwas davon bemerkt. Im Laufe der Jahre lagern sich allmählich Amyloid-Plaques und neurofibrilläre Bündel im Gehirn ab, bis die Funktion der Nervenzellen so gestört ist, dass sich die Alzheimer-Demenz manifestiert. Hauptbestandteil der Plaques ist das 40 bis 42 Aminosäuren lange Peptid Beta-Amyloid. Ein krankes Gehirn enthält davon zwischen 1,5 und 180 mg. Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Sonnenschutzkleidung: Hell und luftig und trotzdem Schutz vor UV-Strahlen
Pünktlich zum Start der Sommer- und Reisesaison gewinnt auch das Thema Sonnenschutz wieder an Bedeutung. Immer häufiger fordern Haut- und Kinderärzte UV-Schutz durch "sonnengerechte" Bekleidung. "hyphen", eine spezielle Kleidung, die es auch in der Apotheke gibt, soll in Kombination mit einer Sonnenschutzcreme einen optimalen Schutz gegen intensive Sonnenstrahlen gewährleisten, so die Reinschmidt Operations GmbH.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
CSE-Hemmer: LDL-Wert noch drastischer absenken?
Verschiedene klinische Studien der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass durch eine Therapie mit CSE-Hemmern (Statinen) das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen und die Mortalitätsraten gesenkt werden können. Die Ergebnisse eines Vergleiches von Atorvastatin (80 mg täglich) mit Pravastatin (40 mg täglich) bezüglich kardiovaskulärer Endpunkte könnten nun dazu führen, dass bei Risikopatienten eine noch drastischere Senkung des LDL-Wertes als bisher empfohlen wird.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Diabetes mellitus: Kommt jetzt die Inhalation von Insulin?
Diabetiker scheuen vor "der Spritze" zurück, die Injektion ist eine psychologische Hürde, die die Insulintherapie beeinträchtigt. Es wird deshalb schon lange fieberhaft an der Entwicklung anderer Darreichungsformen gearbeitet, wobei vor allem inhalierbares Insulin Erfolg verspricht. Für ein erstes Präparat wurde kürzlich die Zulassung beantragt.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Morbus Crohn: Beschleunigte Neubildung von neutrophilen Zellen
Neue Follow-up-Daten einer Phase-II-Studie mit Sargramostim (Leukine®) zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Verlaufsform des Morbus Crohn zeigen, dass das klinische Ansprechen und die Remission sowie die verbesserte Lebensqualität im Vergleich zu Plazebo auch nach Absetzen erhalten bleiben, so die Schering AG. Der Wachstumsfaktor stimuliert das Immunsystem: Anzahl und Aktivität von neutrophilen Zellen, Monozyten und Makrophagen wird gesteigert.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Blutdruckmessung: Ellenbogen strecken oder beugen?
Um antihypertensive Medikamente optimal zu dosieren, sind regelmäßige Blutdruckkontrollen unerlässlich. Allerdings ist die korrekte Blutdruckmessung eine Kunst für sich. Wer den Druck zum Beispiel mal am gestreckten und mal am gebeugten Arm misst, darf sich über ein Auf und Ab der Werte nicht wundern, wie eine amerikanische Studie zeigt.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Fieber und Schmerzen: Ibuprofen-Zäpfchen für Kleinkinder
Seit dem 1. Juni 2004 gibt es Ibuprofen in neuer kinderfreundlicher rektaler Darreichungsform: Nurofen® Junior Zäpfchen 125 mg sind zugelassen mit der Indikation Fieber und leichte bis mäßige Schmerzen bei Kindern ab zwei Jahren, wie Boots Healthcare mitteilte. Damit sollen auch Kinder von den positiven Effekten des Ibuprofens profitieren, bei denen eine orale Medikamentengabe aufgrund von Schluckbeschwerden oder fieberbedingter Benommenheit nicht möglich ist.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Schnarchen: Mit einem Spray gegen die nächtliche Ruhestörung
Ist Schnarchen ein Thema für die Medizin Ų oder eher eines für Karikaturisten? Tatsache ist, dass bis zu 70 Prozent aller Menschen mehr oder weniger regelmäßig schnarchen und dass kaum ein Zeichner ohne das Schriftbild "chchrrrr" auskommt, will er einen Schlafenden darstellen. Tatsache ist aber auch, dass Schnarchen sowohl Ausdruck einer schwerwiegenden Erkrankung sein kann als auch gesundheitliche Störungen nach sich zieht. Eine Linderung der Beschwerden verspricht nun das neue Medizinprodukt Snoreeze®, das von der Madaus AG eingeführt wurde.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Osteoporosebehandlung: Natrium-Ibandronat zur einmal monatlichen Gabe
Für das Bisphosphonat Natrium-Ibandronat (Bondronat®, Bonviva®) wurde in den USA ein ergänzender Zulassungsantrag für die einmal monatliche Verabreichung bei Osteoporose eingereicht, wie Roche und GlaxoSmithKline bekannt gaben. Es handelt sich dabei um eine neue orale Formulierung von Natrium-Ibandronat. Roche und GlaxoSmithKline beabsichtigen, im späteren Verlauf dieses Jahres das Zulassungsgesuch für die einmal monatliche Behandlung mit oralem Natrium-Ibandronat in Europa einzureichen.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Onkologie: Chemopräventionsstudien zum Prostatakarzinom
Das Ziel einer primären Chemoprävention ist das Verhindern oder Hinauszögern pathologischer Vorgänge, die zur Entstehung von Krebs führen. Manche dafür in Frage kommenden Stoffe wurden mehr oder weniger empirisch gefunden oder ihr potenzieller Nutzen im Nachhinein aus Studien abgeleitet, andere Stoffe werden gezielt eingesetzt, da sie direkt oder indirekt an der Tumorgenese beteiligt sein können. Dies ist der Fall bei Finasterid, das in den Testosteronstoffwechsel eingreift und ein hormonabhängiges Tumorwachstum beeinflussen kann.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Hormonersatztherapie nach Brustkrebs: Stopp der HABITS-Studie
Die Ergebnisse der amerikanischen Womans Health Initiative (WHI) und der britischen Million Woman Study haben die Hormonersatztherapie verändert. Unter anderem hatte sich bei den Frauen in diesen Studien ein erhöhtes Brustkrebsrisiko nach Gabe von Estrogen-Gestagen-Kombinationen gezeigt. Im Dezember 2003 wurde die HABITS-Studie abgebrochen, die zum Ziel hatte zu untersuchen, wie sicher eine Hormonersatztherapie bei Frauen mit Brustkrebs in der Anamnese ist.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Bisphosphonate: Langzeit-Wirksamkeit von Alendronsäure
Postmenopausale Frauen mit Osteoporose bekamen zehn Jahre lang Alendronsäure in einer Tagesdosis von 5 oder 10 mg. Auch nach den ersten fünf Behandlungsjahren blieb der Knochenstoffwechsel reduziert und die Knochendichte stieg weiter (Lendenwirbelsäule) oder blieb stabil (andere Skelettstellen). Bei Frauen, die Alendronsäure nach fünf Jahren absetzten, stieg der Knochenstoffwechsel geringfügig, und die Knochendichte an den meisten Messorten sank allmählich.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
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