Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Glucocorticoide: Dem Knochenabbau entgegenwirken
Eine langzeitige Therapie mit Glucocorticoiden beeinflusst den Knochenstoffwechsel und ist die häufigste Ursache einer sekundären Osteoporose. Was sollte vor einer Therapie abgeklärt werden und wie wird dem Knochenschwund vorgebeugt?Show morearzneimittel-und-therapie
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Langzeittherapie
10.06.2026, 15:50 Uhr
Behandlung postoperativer Augenentzündungen
Seit 1. Januar 2005 steht mit Loteprednoletabonat (Lotemax®) eine Steroid-haltige Augentropfensuspension zur Behandlung postoperativer Entzündungen nach chirurgischen Eingriffen am Auge zur Verfügung, wie Dr. Mann Pharma mitteilte. Loteprednoletabonat ist ein Corticosteroid mit starker entzündungshemmender Wirkung, das entwickelt wurde, um die antientzündliche Wirkung nur direkt am Applikationsort zu entfalten.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Effektive Behandlung der rezidivierenden Candidose sc
Symptome wie Juckreiz oder Brennen im Vaginalbereich gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb Frauen den Gynäkologen aufsuchen. Werden diese Symptome durch eine akute Infektion mit Candida albicans verursacht, ist in vielen Fällen eine rasche Heilung mit einer lokalen oder oralen antimykotischen Therapie möglich. In etwa fünf bis acht Prozent aller Fälle verläuft eine vulvovaginale Candidose jedoch chronisch, das heißt es kommt mindestens viermal im Jahr zu einem Rezidiv.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Entlassungen aus der Verschreibungspflicht
Der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht tagte am 25. Januar 2005 beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Er ist gemäß § 48 AMG regelmäßig anzuhören, wenn Anträge zur Umstufung in der Verschreibungspflicht von Arzneimitteln anstehen.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Interventionsmaßnahmen im häuslichen Bereich helfen
In der US-amerikanischen Inner-City-Asthma-Studie wurde bei Innenstadt-Kindern mit atopischem Asthma ausgehend vom individuellen Allergie- und Risikoprofil eine häusliche Interventions-Strategie gegen Innenraum-Belastungen durchgeführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Intervention sank insbesondere die Belastung der Kinderzimmer mit Hausstaubmilben- und Schaben-Allergenen. Gleichzeitig hatten die Kinder an weniger Tagen Asthma-Symptome.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Was tun gegen die Resistenzentwicklung bei Antibiotika?
In DAZ 2004, Nr. 42 wurde ein Statement der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) mit dem Titel "Werden wir in zehn Jahren wieder an einfachen Infektionen sterben?" veröffentlicht. Aus diesem Anlass sprach die DAZ mit Frau Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, Präsidentin der DPhG und Mitautorin dieses Statements, unter anderem darüber, welchen Beitrag die Beratung in der Apotheke zur Verhinderung von Resistenzen leisten kann.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Schluckimpfung gegen Reisediarrhöen
In Deutschland ist nach drei Jahren zum ersten Mal wieder ein Cholera-Impfstoff auf dem Markt: Dukoral ® ist eine orale Vakzine zur aktiven Immunisierung gegen Vibrio-cholerae-Bakterien. Sie reduziert gleichzeitig das Risiko für Durchfallerkrankungen, die durch ETEC-Bakterien hervorgerufen werden.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Personalisierte Medizin: Genchip individualisiert die Therapie
Die Medizin der Zukunft muss Diagnose und Therapie stärker auf das Individuum abstimmen. Ein Verbesserungsbedarf zeigt sich in der "gender-Medizin" und bei polymorphen Enzymen, die gravierende Unterschiede der Metabolisierungskapazitäten bedingen – zwischen einzelnen Menschen, aber auch zwischen den Geschlechtern und Ethnien. Daraus können Fehldosierungen, Nebenwirkungen und Therapieversager resultieren. Gendiagnostik-Chips, die das individuelle Enzymprofil bestimmen, finden derzeit Eingang in die Diagnostik.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Darifenacin zur Behandlung der überaktiven Bl
Darifenacin (Emselex ®) ist wie Solifenacin (Vesikur ®) ein oral wirksamer Muscarin(M3)-Rezeptorantagonist, der die Symptome von Patienten mit Blasenschwäche (Dranginkontinenz oder Urge-Inkontinenz) mildert. Er ist für die symptomatische Behandlung von Dranginkontinenz und/oder häufigem Wasserlassen und verstärktem Harndrang, wie es bei Patienten mit einem Syndrom der überaktiven Blase auftreten kann, zugelassen. Anticholinerge Nebenwirkungen sind häufig.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Forschung mit Pflanzenextrakten: Natürliche antimikrobielle Peptide statt teure
Trotz Besiedelung der menschlichen Haut- und Schleimhautoberfläche mit potenziell pathogenen Mikroorganismen treten dort relativ selten Infektionen auf. Dies ist unter anderem der körpereigenen Produktion antimikrobieller Peptide zu verdanken Ų Eiweißstoffen, die Teil der spezifischen, den zellulären Abwehrmechanismen vorgeschalteten Immunabwehr sind. Produziert werden sie nicht nur im menschlichen Organismus, sondern auch von Pflanzen und Insekten.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Therapiefortschritte durch Arzneistoffinnovatio
Die Erfolge in der Medizin in den letzten 50 Jahren sind zu einem wesentlichen Teil darauf zurückzuführen, dass es gelungen ist, wirksame, nebenwirkungsarme Arzneimittel zu entwickeln. Welche Fortschritte demnächst zu erwarten sind, zeigte Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz in seiner Weihnachtsvorlesung am 22. Dezember 2004 in Frankfurt.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Modafinil gegen exzessive Schläfrigkeit
Hinter einer extremen Tagesschläfrigkeit können bei Gesunden Schlafmangel und Schichtarbeit stehen. Bei den Krankheiten, die mit Hypersomnie verbunden sind, stehen obstruktive Schlafapnoe, Restless-legs-Syndrom, Narkolepsie und Morbus Parkinson im Vordergrund. Da eine kausale Therapie der Grundkrankheit nicht immer die Hypersomnie beseitigt, haben in der symptomatischen Behandlung Stimulanzien wie Modafinil ihren Platz.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Taxotere bei Brustkrebs nach einer Operation
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat Docetaxel (Taxotere®) in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid zur adjuvanten Behandlung von Patientinnen mit operablem Brustkrebs mit Lymphknotenbefall zugelassen, wie sanofi-aventis mitteilte.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Bivalirudin bei perkutaner Koronarintervention
Das Hirudin-Analogon Bivalirudin (Angiox®) wird eingesetzt, um das Thromboserisiko bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit nach einer perkutanen Koronarintervention zu verringern. Bivalirudin wirkt wie Hirudin als direkter reversibler Thrombinhemmer und hemmt die Thrombinwirkung an mehreren Stellen der Gerinnungskaskade.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Bei früher Parkinson-Krankheit MAO-B-Hemmer?
Eine Metaanalyse erfasste randomisierte Studien, die bei Patienten im Parkinson-Frühstadium einen MAO-B-Hemmer mit Plazebo oder Levodopa verglichen hatten. Die Mortalität war mit und ohne MAO-B-Hemmer vergleichbar. Behinderungsgrad, Levodopa-Bedarf und motorische Fluktuationen sanken mit dem MAO-B-Hemmer Selegilin.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Retardierte Oxybutynin-Formulierung eingeführt
Die medikamentöse Therapie der überaktiven Blase richtet sich auf die Hemmung der parasympathischen Überaktivität. Therapeutisches Ziel ist die effektive Symptomkontrolle und die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen. Jetzt steht mit Lyrinel™ uno eine retardierte Oxybutynin-Formulierung zur Verfügung, wie die medac GmbH mitteilte. Die OROS®-Technologie soll eine gleichmäßige Wirkstofffreisetzung ermöglichen und anticholinerge Nebenwirkungen reduzieren.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Progressionsverzögerung ist ein Gewinn
Auch wenn eine Heilung der Alzheimer-Krankheit nach wie vor nicht in Sicht ist, gibt es doch wirksame Antidementiva. Medikamente wie Donepezil besitzen eine wissenschaftlich zweifelsfrei nachgewiesene Wirksamkeit. Die derzeitigen therapeutischen Chancen der Antidementiva bestehen in einer Verzögerung der Symptomprogression – ein wertvolles Potenzial für Patienten und Angehörige sowie in sozioökonomischer Hinsicht.Show more09.01.2005, 17:09 Uhr
Dualer Reuptake-Hemmer Duloxetin
Auch im erwachsenen Gehirn wachsen Neuronen nach und ersetzen absterbende Zellen. Diese Neurogenese ist bei Depressiven oft vermindert und kann durch Antidepressiva stimuliert werden. Ob dies neue Behandlungsansätze ermöglicht, bleibt offen. Doch auch ausgetretene Pfade, wie die Aktivierung noradrenerger und serotonerger Transmission, ermöglichen noch Fortschritte: der duale Noradrenalin- und Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Duloxetin (Cymbalta®) ist jetzt zugelassen worden.Show more09.01.2005, 17:09 Uhr
Durch intradermale Injektion Dosis sparen
Die intradermale Influenza-Impfung ist möglicherweise wirksamer als die intramuskuläre. Das ergab eine belgische Studie an 100 gesunden, jungen Erwachsenen. Intradermal gegeben erzielte ein Fünftel der intramuskulären Dosis ähnliche Antikörpertiter im Hämagglutinationshemmtest wie die volle intramuskuläre Dosis.Show more09.01.2005, 17:09 Uhr
Die Darmflora aufrüsten
Probiotika nehmen seit einigen Jahren nicht nur im Kühlregal der Lebensmittelmärkte immer größeren Raum ein, auch in der schulmedizinischen Forschung gewinnen sie zunehmend an Bedeutung. Ein Gremium europäischer Experten hat die bisherigen Erkenntnisse über Probiotika einschließlich sinnvoller Einsatzgebiete sowie moderner Qualitätsanforderungen an entsprechende Präparate nun in einem Konsensuspapier festgehalten.Show more09.01.2005, 17:09 Uhr
Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft: Empfehlungen zum "Blitz-Kopfschm
Sie kommen wie der Blitz aus heiterem Himmel: stechende, extrem starke Kopfschmerzattacken, die meistens nur mehrere Minuten bis maximal drei Stunden andauern, dafür aber bis zu zehn Mal pro Tag auftreten können. Solche einseitigen Schmerzattacken bilden mit Clusterkopfschmerzen als trigemino-autonome Kopfschmerzen (TAK) eine neu definierte Gruppe von Kopfschmerzformen. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) hat ihre Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie des Clusterkopfschmerz nach den Kriterien der Evidenz-basierten Medizin überarbeitet.Show more09.01.2005, 17:09 Uhr
Levobupivacain zur Behandlung von Schmerzen
Levobupivacain (Chirocain®) ist das linksdrehende Enantiomer des lang wirksamen Amid-Lokalanästhetikums Bupivacain. Levobupivacain blockiert wie das Razemat Bupivacain die Reizleitung in den sensorischen und motorischen Nervenfasern, indem es mit den spannungsabhängigen Natrium-Kanälen in der Zellmembran interagiert, aber auch Kalium- und Calcium-Kanäle blockiert.Show more09.01.2005, 17:09 Uhr
Candesartan zur Therapie der Herzinsuffizienz
Der therapeutische Nutzen des AT1-Rezeptorblockers Candesartan (Blopress®) bei Patienten mit Herzinsuffizienz wurde in der CHARM-Studie belegt. Der Wirkstoff hat nun im Rahmen eines gegenseitigen Anerkennungsverfahrens die europäische Zulassung für die Indikation der Herzinsuffizienz bei eingeschränkter linksventrikulärer Funktion erhalten, wie Takeda Pharma mitteilte. Damit ist Candesartan der einzige Wirkstoff dieser Substanzklasse mit einer breiten Zulassung zur Therapie der Herzinsuffizienz.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
BfArM empfiehlt Anwendungsbeschränkungen
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist darüber informiert worden, dass in einer klinischen Studie mit dem Wirkstoff Celecoxib (Celebrex®) ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von kardiovaskulären Komplikationen (Herzinfarkt oder Schlaganfall) beobachtet wurde. Auf Empfehlung eines unabhängigen Gremiums zur regelmäßigen Überprüfung der erhobenen Studiendaten hat das nationale Krebsinstitut (National Cancer Institute, NCI) in den USA die Studie vorzeitig beendet.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Zulassung für Infliximab erweitert
Der TNFα-Blocker Infliximab (Remicade®), der bereits zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn und Morbus Bechterew eingesetzt wird, ist seit September 2004 auch – in Kombination mit Methotrexat – europaweit als Kurzinfusion für die aktive und fortschreitende Psoriasis-Arthritis zugelassen. Damit steht Patienten, die bislang unzureichend auf Basistherapeutika angesprochen haben, eine neue Therapieoption zur Verfügung.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
BfArM weist auf Produktinformationen hin
In den USA ist eine plazebokontrollierte Studie mit den Wirkstoffen Naproxen und Celecoxib vorzeitig beendet worden. Nach einer aktuell veranlassten Zwischenauswertung ist in dieser Studie das Herz-Kreislauf-Risiko für die Naproxen-Anwender gegenüber den Vergleichsgruppen erhöht. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hält zum jetzigen Zeitpunkt sofortige risikomindernde Maßnahmen, die über bereits jetzt gültige Anwendungsbeschränkungen oder Warnhinweise für Naproxen hinausgehen, nicht für begründet.Show more02.01.2005, 17:07 Uhr
Koronare Herzkrankheit: HDL-Steigerung als neue Therapieoption
Niedriges HDL-Cholesterin ist ein eigenständiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse. Auch nach LDL-Senkung unter 100 mg/dl bringt eine HDL-Erhöhung Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung (KHK) deutliche Vorteile. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der ARBITER-2-Studie.Show more12.12.2004, 17:05 Uhr
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