Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
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Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Migräneprophylaxe mit Pestwurz-Extrakt
Viele Patienten, die unter häufigen Migräneattacken leiden, benötigen eine medikamentöse Migräneprophylaxe. Gewünscht wird auch von vielen Patienten eine "naturnahe" Behandlung. Es muss aber gefordert werden, dass sich pflanzliche Produkte demselben Studienprogramm zum Beweis der Wirksamkeit unterziehen müssen wie rein chemische Substanzen, das heißt randomisierten, plazebokontrollierten Studien. Aktuelle Publikationen von Studien mit dem Pestwurz-Spezialextrakt Petadolex® waren Anlass für eine Nutzen-Risiko-Analyse.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Tolcapon wieder zugelassen
Tolcapon (Tasmar®) wurde 1998 als erster Catechol-O-Methyl-Transferase(COMT)-Inhibitor auf den Markt gebracht. Aufgrund des Risikos für potenziell lebensbedrohende Leberfunktionsstörungen wurde 1998 die Zulassung in der Europäischen Union ausgesetzt. In der Schweiz und in den USA blieb die Zulassung jedoch bestehen, und es konnten weitere klinische Studien durchgeführt werden, die eine bessere Risikoabschätzung ermöglichten. Eine erneute Sicherheitsbewertung ermöglicht jetzt die Wiederzulassung von Tolcapon durch die europäische Zulassungsbehörde EMEA.Show more06.03.2005, 17:07 Uhr
Gleichzeitig gegen Asthma und allergische Rhinitis
Bis zu 80% der Patienten mit Asthma haben auch eine allergische Rhinitis und umgekehrt. Das lässt sich therapeutisch berücksichtigen, am besten werden Wirkstoffe gegeben, die bei beiden Krankheitsbildern wirksam sind. Der Leukotrienantagonist Montelukast (Singulair®) hat jetzt eine Zulassungserweiterung für die gleichzeitige Behandlung der bronchialen und nasalen allergischen Inflammation bei Asthmatikern ab 15 Jahren erhalten.Show more06.03.2005, 17:07 Uhr
Impfung zur Behandlung von Süchtigen?
Weltweit gibt es mehr als zwei Millionen Kokainabhängige, und die meisten kämen lieber heute als morgen von der Droge los. Die direkten und indirekten Kosten – bedingt durch Krankheit, Arbeitsausfall und Beschaffungskriminalität – sind astronomisch. Sie schlagen alleine für die etwa 1,5 Millionen "Kokser" in den USA mit 70 Milliarden Dollar jährlich zu Buche. Durch Suchttherapie hat sich das Problem bislang nirgends lösen lassen, denn bei Kokainabhängigen haben medizinische Maßnahmen nur geringen Erfolg. Ein Kokain-Choleratoxin-Komplex soll nun zur Bildung von Anti-Kokain-Antikörpern führen, die verhindern, dass Kokain ins Gehirn gelangt.Show more06.03.2005, 17:07 Uhr
Atomoxetin – eine sichere Alternative zu Methylphenidat?
Mit Atomoxetin (Strattera®) steht jetzt auch in Deutschland eine Alternative zu der etablierten Methylphenidat-Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung zur Verfügung. Welche Vorzüge weist die neue Substanz gegenüber Methylphenidat auf, wann sollte sie eingesetzt werden, welche Probleme können auftreten und wie sind die vor kurzem von der Britischen Arzneimittelaufsichtsbehörde Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) ausgesprochenen Warnungen zu Leberfunktionsstörungen unter Atomoxetin-Behandlung zu bewerten?Show more06.03.2005, 17:07 Uhr
Atomoxetin bietet neuartiges Wirkprinzip
Mit dem selektiven Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Atomoxetin (Strattera®) ist erstmals ein Medikament für die ADHS-Therapie zugelassen worden, das nicht zur Gruppe der Psychostimulanzien gehört und somit auch nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Die morgendliche Einmalgabe von Atomoxetin ermöglicht eine kontinuierliche Kontrolle der ADHS-Kernsymptome über den ganzen Tag. Das Präparat ist in Deutschland seit 1. März auf dem Markt.Show more06.03.2005, 17:07 Uhr
Pegyliertes Interferon alfa-2a zugelassen
Peginterferon alfa-2a (Pegasys®) hat die EU-Zulassung für die Behandlung der chronischen Hepatitis B erhalten, wie Roche mitteilte. Die Genehmigung bezieht sich sowohl auf die Hepatitis-B-e-Antigen(HBeAg)-positive als auch die HBeAg-negative chronische Hepatitis B. Bisher war es indiziert zur Behandlung erwachsener Patienten mit chronischer Hepatitis C, deren Serum HCV-RNA-positiv ist, einschließlich Patienten mit kompensierter Zirrhose, sowie zur Behandlung der chronischen Hepatitis C bei klinisch stabilen Patienten mit gleichzeitiger HIV-Infektion.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Kolorektales Karzinom: Erster Angiogenesehemmer zugelassen
Mit der Zulassung des monoklonalen Antikörpers Bevacizumab (Avastin®) hat der erste Angiogenesehemmer Einzug in die onkologische Therapie erhalten. Sein innovatives Wirkprinzip beruht darauf, dass er die Vaskularisierung von Tumoren verhindert und damit deren Wachstum und Metastasierung bremst. Bevacizumab ist in Deutschland zur kombinierten Behandlung des metastasierten kolorektalen Karzinoms in der First-line-Therapie zugelassen.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Wie gefährlich ist Ezetimib?
Berichte über Rhabdomyolyse und weitere neue Nebenwirkungen unter Ezetimib lassen aufhorchen. Ist Ezetimib, der erste selektive Cholesterinresorptionshemmer, doch nicht so gut verträglich und sicher, wie bei der Markteinführung im November 2002 angenommen wurde? Wie ist die Diskussion um neue Nebenwirkungen von Ezetimib einzustufen? Wir sprachen mit Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Walter Schunack, Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin, und baten ihn um eine Bewertung.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Fixkombination aus Tenofovir und Emtricitabin zugelassen
Seit dem 28. Februar 2005 ist das HIV-Therapeutikum Truvada™ auch in Deutschland verfügbar, wie Gilead Sciences mitteilte. Die Fixkombination der beiden Nukleosid-/bzw. Nukleotid-Reverse-Transkriptase-Inhibitoren Emtricitabin (FTC) und Tenofovir Disoproxilfumarat (TDF) ist zugelassen für die Behandlung von HIV-infizierten Erwachsenen in Kombination mit anderen antiviral wirksamen Substanzen.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Diskussion um neue Ezetimib-Nebenwirkungen
Die kanadische Gesundheitsbehörde hat in einem "Dear Health Care Professional"-Schreiben zusammen mit Merck Frosst/Schering (Kanada) am 1. Februar dieses Jahres medizinische Fachkreise in Kanada über neue, im Zusammenhang mit einer Ezetimib-Einnahme aufgetretene Nebenwirkungen informiert. Wie wird die Situation in Deutschland eingeschätzt? Fehlt hier, wie das Arzneitelegramm in seiner Ausgabe 2/2005 und einem Blitz-at vom 9. Februar 2005 kritisiert, ein Rote-Hand-Brief?Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Früherkennung kann viele Leben retten
In diesem März werden, ähnlich wie im Vorjahr, wieder Millionen Flyer und Plakate über Apotheken und Arztpraxen die Menschen erreichen, um die Vorsorge gegen Darmkrebs stärker publik zu machen. Der "Darmkrebsmonat März" steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Primärprävention. Ihre Eckpfeiler sind: Gesunde Ernährung, mehr Bewegung, präventive Tests und die kostenlose Vorsorgeuntersuchung – die nur zwei von 100 Berechtigten nutzen! Bei optimaler Vorsorge könnten neun von zehn Darmkrebstoten leben. Da die verschiedenen Darmkrebs-Vorsorgetests aus der Apotheke eine intensive Beratung erfordern, sind die Apotheken eine der wichtigsten Säulen der Aktion.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Mit Anthroposophie gegen Beschwerden
Das ganzheitliche Therapiekonzept der anthroposophischen Medizin versucht, durch Kunst- und Bewegungstherapie, rhythmische Massagen und spezielle Arzneimittel die Selbstheilungskräfte des Patienten anzuregen. Bisher beschränkt sich die wissenschaftliche Dokumentation der mit dieser Therapierichtung erzielten Erfolge auf kleine Studien und Einzelfallberichte. 1998 wurde von mehreren deutschen Krankenkassen eine groß angelegte Kohorten-Studie bei unabhängigen wissenschaftlichen Instituten in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der von 1998 bis 2003 durchgeführten AMOS-Studie (Anthroposophic Medicine Outcomes Study) liegen nunmehr vor.Show more27.02.2005, 17:14 Uhr
Bisphosphonat und Calcium in einem Blister
Calcium spielt eine tragende Rolle bei der Stabilität des Skeletts. Eine ausreichende Calciumzufuhr mit der täglichen Nahrung von Kindheit an trägt wesentlich zu einer hohen peak bone mass bei und senkt damit ein späteres Osteoporoserisiko. Calcium ist daher integraler Bestandteil einer Osteoporosetherapie. Für Patienten, die zugleich mit Bisphosphonaten behandelt werden, kommt es aber auf den richtigen Zeitpunkt der Calciumeinnahme an. Eine parallele Gabe macht die Bisphosphonatwirkung zunichte.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
Kardiovaskuläre Verträglichkeit von Lumiracoxib
Im Vergleich zu herkömmlichen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAID) zeichnen sich Coxibe durch eine gute gastrointestinale Verträglichkeit aus, die allerdings – zumindest bei Coxiben der ersten Generation wie Rofecoxib (Vioxx®) – mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko erkauft wird. Ist der Vorteil der Coxibe immer mit kardiovaskulären Nebenwirkungen verbunden oder gibt es substanzspezifische Unterschiede? Mit dieser Frage befasste sich die TARGET-Studie, in der Lumiracoxib mit Ibuprofen und Naproxen verglichen wurde.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
Sichtweisen auf ein ungelöstes Problem
Es ist ein seit langem bekanntes, aber immer noch ungelöstes Problem, dass die meisten Arzneimittel, die bei Kindern angewendet werden, für diese Altersgruppe nicht zugelassen sind. Auf einem Symposium der Paul-Martini-Stiftung und der Deutschen Akademie Leopoldina diskutierten Pädiater, Sachverständige von Behörden, forschenden Arzneimittelherstellern und Krankenkassen sowie Mitglieder des Bundestags und des Europäischen Parlaments über Lösungsmöglichkeiten dieses Problems, denn die Arzneimitteltherapie bei Kindern muss verbessert werden.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
CSE-Hemmer für fast alle Typ-2-Diabetiker?
Die britisch-irische Studie CARDS erfasste Typ-2-Diabetiker mit höchstens mäßig erhöhtem LDL-Cholesterin, aber mindestens einem anderen kardiovaskulären Risikofaktor. Bei täglicher Einnahme von 10 mg Atorvastatin (Sortis®) traten in vier Jahren weniger kardiovaskuläre Ereignisse als unter Plazebo auf: Das relative Risiko für ein schweres KHK-Ereignis, koronare Revaskularisation oder Schlaganfall war um 37% reduziert.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
Teriparatid bei postmenopausaler Osteoporose
Das humane rekombinante Parathormonfragment Teriparatid (Forsteo®) ist seit Juni 2003 zur Behandlung der manifesten Osteoporose postmenopausaler Frauen zugelassen. Der Wirkstoff reduziert nachweislich die Inzidenz vertebraler Frakturen. Weitere Fragestellungen, z.B. zur Kombination von Teriparatid mit anderen Osteoporose-Therapien, waren Gegenstand kürzlich veröffentlichter Studien.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
Asthmatherapie auf die Lunge konzentriert
Mit Ciclesonid (Alvesco®) kommt ein inhalatives Corticosteroid (ICS) auf den Markt, das der scheinbar ausgereizten Cortisontherapie des Asthmatikers Auftrieb geben könnte. Das Prodrug Ciclesonid ist selbst nahezu inaktiv. Erst Lungen-Esterasen setzen in großer Menge den aktiven Metaboliten frei: lokale wie systemische Nebenwirkungen sind im Vergleich zu etablierten ICS reduziert. Alvesco® ist seit dem 1. Februar 2005 zur Behandlung des chronischen Asthmas bei Erwachsenen im Handel. Die Zulassung für Kinder ab vier Jahre wird in diesem Jahr erwartet.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
Neue Anwendungsbeschränkungen für Coxibe
Die Anwendung der Coxibe (COX-2-Hemmer), die zur Behandlung von Entzündungen und Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen oder beim akuten Gichtanfall eingesetzt werden, wird in den nächsten Tagen deutlich eingeschränkt werden. Sie sollen nicht mehr von Patienten angewendet werden, die an Durchblutungsstörungen des Herzens leiden, schon einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatten oder bei denen das Risiko für diese Ereignisse erhöht ist.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
Im Zweifel reanimieren
Wenn in der Apotheke oder auf der Straße ein Kunde mit einem Kreislauf-Stillstand zusammenbricht, muss umgehend reanimiert werden. Um möglichst hohe Überlebenschancen zu erzielen, sollte dann alles daran gesetzt werden, typische Fehler zu vermeiden.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Plötzlicher Herztod durch Erythromycin?
Fallberichte weisen auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Erythromycin und einem plötzlichen Herztod hin. Es gibt zwei Hypothesen, um diesen vermuteten Zusammenhang zu erklären: Das sind zum einen die kardialen Wirkungen von Erythromycin und zum andern mögliche Interaktionen mit Hemmstoffen von Cytochrom-P450-Isoenzymen. Eine amerikanische Studie untersuchte diesen postulierten Zusammenhang näher.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Neues Therapieprinzip mit Cinacalcet
Mit Cinacalcet (Mimpara®) hat ein neues Wirkprinzip Einzug in die Therapie des sekundären Hyperparathyreoidismus bei terminaler Niereninsuffizienz gehalten. Das Calcimimetikum senkt nicht nur den Serumspiegel von Parathormon, sondern hat im Gegensatz zu bisherigen Therapieoptionen auch positive Auswirkungen auf den Calcium-Phosphat-Stoffwechsel.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Letrozol zur Behandlung von hormonabhängigem Brustkrebs
Postmenopausale Frauen mit einem Mammakarzinom im Frühstadium haben jetzt die Möglichkeit, das Risiko einer Wiedererkrankung nach der adjuvanten Behandlung mit Tamoxifen zu verringern. Letrozol (Femara®) ist von den europäischen Zulassungsbehörden als erste erweiterte adjuvante Behandlung für postmenopausale Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium zugelassen worden, sofern sie sich während fünf Jahren einer adjuvanten Behandlung mit Tamoxifen unterzogen haben, wie Novartis mitteilte.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Levodopa bei Morbus Parkinson: Nutzlos, hilfreich oder schädlich?
Levodopa reduziert die Symptome einer Parkinsonerkrankung. Es besteht aber die Befürchtung, dass eine langfristige Levodopa-Einnahme die der Erkrankung zugrunde liegende Neurodegeneration beschleunigt. Eine amerikanische Studie ging dieser Mutmaßung nach.Show more13.02.2005, 17:14 Uhr
Levocetirizin für Kinder ab zwei Jahren zugelassen
Den allergischen Marsch zum Asthma bronchiale zu stoppen ist das Primärziel zahlreicher medizinischer Anstrengungen. Besonders kleine Allergiker profitieren von einer frühzeitigen Behandlung mit modernen Antihistaminika. Levocetirizin (Xusal®) ist jetzt in Tropfenform auch für Kinder ab zwei Jahren zur Behandlung der allergischen Rhinitis und der chronischen idiopathischen Urticaria zugelassen, wie die UCB Pharma mitteilte.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Liposomales Doxorubicin
In Deutschland erkranken schätzungsweise pro Jahr rund 48.000 Frauen neu an Brustkrebs. Rund zwei Drittel von ihnen können geheilt werden, ein Drittel nicht. Aber auch diese Patientinnen können dank neuer und individueller Therapieregime relativ lange mit ihrer Erkrankung leben. Liposomales Doxorubicin (Caelyx®) erweitert das Spektrum wirksamer Zytostatika, die in der chronischen Phase eingesetzt werden.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
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