Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
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Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Sartane können mehr als Blutdruck senken
Die Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten (AT1-Blocker, Sartane) sind als Blutdrucksenker 1995 zum ersten Mal in Deutschland zugelassen worden und gehören zu den fünf Wirkstoffklassen, die von der Deutschen Hochdruckliga als First-line-Therapie bei bestehender Hypertonie empfohlen werden. Über ihre blutdrucksenkenden Eigenschaften hinaus scheinen Sartane einen Zusatznutzen durch ihre organoprotektiven und antiateriosklerotischen Effekte zu haben.Show more15.05.2005, 16:09 Uhr
Differenzierter Einsatz moderner Opioide
Opioide stellen die wichtigste medikamentöse Strategie gegen starke Schmerzen dar. Ihr praktischer Einsatz orientiert sich am WHO-Stufenschema zur Tumorschmerztherapie, das zunehmend auch bei Schmerzen nicht-maligner Genese angewendet wird. Neben der analgetischen Potenz sind auch die pharmakokinetischen Eigenschaften eines Opioids sowie das korrekte Handling der jeweiligen Darreichungsformen essenziell für den Therapieerfolg. Außerdem sollte Vorbehalten gegen Opioiden mit sachlicher Aufklärung über wahre und unwahre Risiken der Opioidanwendung begegnet werden.Show more15.05.2005, 16:09 Uhr
Damit der Nagelpilz der Gelackte ist
Bald ist es wieder soweit: Die Tage werden länger und wärmer, die Sandalenzeit beginnt und es heißt: "zeigt her Eure Füße". Für viele Menschen bedeutet es jedoch eher "zeig' her deinen Nagelpilz". Was in der Winterzeit in dicken Socken versteckt wurde, tritt nun zu Tage – und lässt die Betroffenen Rat und Hilfe suchen. Zur topischen Nagelpilzbehandlung steht der Amorolfin-haltige Nagellack Loceryl® zur Verfügung, wie aus einer Pressemitteilung der Galderma Laboratorium GmbH hervorgeht.Show more15.05.2005, 16:09 Uhr
Vorbeugen mit Antioxidanzien?
Schützt die Einnahme von Antioxidanzien vor gastrointestinalen Tumoren? Mit dieser Frage befasste sich eine internationale Arbeitsgruppe. Die Metaanalyse der ausgewerteten Daten zeigte keinen Benefit für eine präventive Gabe von Antioxidanzien; diese schien im Gegenteil die Gesamtmortalität sogar zu erhöhen. Angedeutete positive Wirkungen von Selen müssen in weiteren Studien geklärt werden.Show more08.05.2005, 16:08 Uhr
Vorschläge zur Verbesserung der Pharmakovigilanz
Marktrücknahmen wie die von Lipobay® und Vioxx® oder Berichte über das Auftreten von Hautkrebs nach lokaler Anwendung von Tacrolimus und Pimecrolimus machen wiederholt bewusst, dass auch moderne, angeblich gut verträgliche Arzneimittel zahlreiche Nebenwirkungen besitzen. Experten bemängeln häufig, dass zu wenig zum Schutz der Patienten vor diesen Risiken unternommen wird. Die Herausgeber der vier unabhängigen deutschen Arzneimittelzeitschriften "arznei-telegramm", "Arzneimittelbrief", "Arzneiverordnung in der Praxis" und "Pharma-Brief" wollen mit ihrer kürzlich veröffentlichten "Berliner Deklaration" dazu beitragen, diese unbefriedigende Situation zu verbessern.Show more08.05.2005, 16:08 Uhr
Venenerkrankungen: Vorbeugung statt Behandlung
Volkskrankheit Venenleiden: 50 bis 60% aller Deutschen leiden mittlerweile an einer Venenschwäche. Tendenz steigend! Kaum jemand, der älter als 30 Jahre ist, hat heute noch rundum gesunde Venen. Viele leiden an schweren Beinen, Kribbeln, Schmerzen, nächtlichen Wadenkrämpfen oder Unterschenkelödemen. Hinter der Symptomatik der geschwollenen und schweren Beine könne auch Gefahren lauern: Über 5 Millionen Menschen haben schon eine fortgeschrittene chronische Veneninsuffizienz.Show more08.05.2005, 16:08 Uhr
Belastungsinkontinenz: Beckenbodentraining und Duloxetin reduzieren Inkontinenze
Duloxetin (Yentreve®) in Kombination mit einem Training der Beckenbodenmuskulatur kann bei Frauen mit Belastungsinkontinenz, die eine zwölfwöchige Behandlungsdauer absolvierten, die Inkontinenzepisoden um drei Viertel reduzieren, wie aus einer Pressemitteilung von Eli Lilly und Boehringer Ingelheim hervorgeht.Show more08.05.2005, 16:08 Uhr
BfArM nimmt neues System zur Erfassung von Nebenwirkungsberichten in Betrieb
Die Abteilung Pharmakovigilanz im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat jetzt ein neues elektronisches System zur Erfassung von Berichten über unerwünschte Arzneimittelwirkungen in Betrieb genommen.Show more08.05.2005, 16:08 Uhr
FDA-Zulassung für Exenatide
Die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat am 29. April 2005 die US-Zulassung für das Inkretin-Mimetikum Exenatide (ByettaTM) erteilt, wie die Unternehmen Eli Lilly and Company und Amylin Pharmaceuticals, Inc. bekannt gaben.Show more08.05.2005, 16:08 Uhr
Verbessert die Mikrozirkulation
Moderne Untersuchungsmethoden liefern neue Erkenntnisse zur Förderung der Mikrozirkulation im Gehirn mit dem Spezialextrakt aus Ginkgo-biloba-Blättern Rökan®. Außerdem konnte in einer Pilotstudie bei Hochrisikopatienten nach einer zweimonatigen Therapie mit dem Pflanzenextrakt gezeigt werden, dass arteriosklerotische Veränderungen in den großen Gefäßen deutlich seltener und in kleinerem Ausmaß auftraten.Show more08.05.2005, 16:08 Uhr
Geringe Schmerzlinderung bei Kniearthrose
Wenige Wochen lang eingesetzt, verringern nicht-steroidale Antiphlogistika die Schmerzen bei Kniearthrose etwas besser als Plazebo. Das ergab eine Metaanalyse randomisierter Studien. Zur Wirksamkeit der Langzeitgabe fehlen Studien.Show more01.05.2005, 16:08 Uhr
Trastuzumab verlängert Überleben
Eine gemeinsame Zwischenauswertung von zwei klinischen Phase-III-Studien lieferte positive Ergebnisse einer gezielten Therapie nach Erstoperation, wie Roche und Genentech bekannt gaben. Trastuzumab (Herceptin®) verbessert demnach die Überlebensdauer von Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium.Show more01.05.2005, 16:08 Uhr
Compliance durch Schulung verbessern
Von der Diagnose chronisch obstruktive Lungenerkrankung (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, COPD) sind in Deutschland schätzungsweise mehr als acht Millionen Menschen betroffen, die Prävalenz liegt bei zehn bis 15%. Weltweit ist COPD bereits die vierthäufigste Todesursache. Nach Expertenschätzungen könnte sie im Jahre 2020 nach der koronaren Herzkrankheit und den cerebrovaskulären Erkrankungen auf den dritten Rang aufgestiegen sein.Show more01.05.2005, 16:08 Uhr
Neue Risikogebiete hinzugekommen
Das Risikogebiet für die von Zecken übertragene Hirnhautentzündung FSME in Deutschland ist erneut gewachsen. Das Robert Koch-Institut (RKI) erhöhte die Zahl der als Risikoregionen eingestuften Städte und Landkreise um sieben auf 90. Das geht aus dem aktuellen Epidemiologischen Bulletin des RKI hervor.Show more01.05.2005, 16:08 Uhr
EMEA warnt vor Antidepressiva bei Kindern und Jugendlich
Die europäische Zulassungsbehörde European Medicines Agency (EMEA) hat die Bewertung zu Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmeinhibitoren (SSRI) und der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmeinhibitoren (SNRI) abgeschlossen. Die EMEA empfiehlt den Zulassungsbehörden der Mitgliedsländer stärkere Warnhinweise beim Einsatz dieser Medikamente bei Kindern und Jugendlichen.Show more01.05.2005, 16:08 Uhr
Palifermin schützt die Schleimhäute
Bei der oralen Mukositis handelt es sich um eine sehr häufige Nebenwirkung unter intensiver Chemotherapie oder Bestrahlung, für die bisher keine befriedigende Prävention oder Therapie existiert. In einer kürzlich veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass eine Behandlung mit dem rekombinanten humanen Keratinozyten-Wachstumfaktor Palifermin die Inzidenz und Dauer dieser Nebenwirkung signifikant und in klinisch relevantem Maße verringern kann.Show more24.04.2005, 16:08 Uhr
Mythen und Märchen rund um die Verstopfung, Teil 6
Zur Entstehung und Behandlung einer Verstopfung existieren bei Laien und oft auch in Fachkreisen viele beharrlich vertretene Vorstellungen. Solche Empfehlungen, beispielsweise zur allgemeinen Lebensweise, entbehren jedoch in einigen Fällen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Wir sprachen mit dem Gastroenterologen Prof. Dr. Müller-Lissner, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Parkklinik Weißensee, Berlin, über seine Empfehlungen zur Einnahme von Abführmitteln.Show more24.04.2005, 16:08 Uhr
Behandlung sichert Lebensqualität
Menschen mit Asthma bronchiale können bei optimaler Behandlung und vernünftigem Alltags-Management ein normales, annähernd beschwerdefreies Leben führen. Patientenbefragungen und die Erfahrungen der Pneumologen zeigen jedoch, dass die Realität der Asthma-Patienten anders aussieht. Eine neue Leitlinie soll die Asthma-Therapie verbessern.Show more24.04.2005, 16:08 Uhr
Zoledronsäure bei Morbus Paget
Die Novartis Pharma AG gab bekannt, dass Zoledronsäure 5 mg zur Herstellung einer Infusionslösung (Aclasta®) von der Europäischen Kommission die Marktzulassung für die Therapie des Morbus Paget in allen 25 europäischen Mitgliedsstaaten sowie in Norwegen und Island erhalten hat. Es handelt sich hierbei um die erste Zulassung für Aclasta®.Show more24.04.2005, 16:08 Uhr
Langzeittherapie hemmt Knorpelabbau
Durch eine langfristige Einnahme von D-Glucosaminsulfat kann das Risiko, ein künstliches Gelenk einsetzen zu müssen, deutlich verringert werden. Dieser Benefit bleibt auch fünf Jahre nach Therapieende bestehen. So das Fazit einer fünfjährigen Follow-up-Studie.Show more24.04.2005, 16:08 Uhr
Rasagilin verkürzt Off-Phasen
In der Spätphase einer Parkinson-Erkrankung treten unter einer Levodopa-Einnahme gehäuft motorische Beeinträchtigungen auf, die schwierig zu behandeln sind. Der Zusatz des MAO-B-Hemmers Rasagilin vereinfacht und verbessert die Therapie; insbesondere können die Off-Phasen verkürzt werden. So das Fazit einer amerikanischen Studie.Show more24.04.2005, 16:08 Uhr
Fixkombination aus Mometason und Salicylsäure
Psoriasis vulgaris ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung. Bislang ist keine Heilung dieser schubweise auftretenden Dermatose möglich. Eine Fixkombination aus dem Corticosteroid Mometasonfuroat (0,1%) und hoch dosierter Salicylsäure (5%) als Keratolytikum lindert die Symptome einer Plaque-Psoriasis erheblich. Elosalic® ermöglicht eine einfache Anwendung durch die einmal tägliche Applikation und wird ab dem 1. Mai in Deutschland verfügbar sein.Show more17.04.2005, 16:08 Uhr
Mythen und Märchen rund um die Verstopfung, Teil 5
Zur Entstehung und Behandlung einer Verstopfung existieren bei Laien und oft auch in Fachkreisen viele beharrlich vertretene Vorstellungen, die in einigen Fällen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren. So auch die weit verbreitete Meinung, dass bei Frauen eine Verstopfung hormonell bedingt sei. Wir sprachen mit dem Gastroenterologen Herrn Prof. Dr. Müller-Lissner, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Parkklinik Weißensee, Berlin.Show more17.04.2005, 16:08 Uhr
Johanniskraut-Spezialextrakt so effektiv wie Paroxetin
Der Extrakt WS 5570 aus Hypericum perforatum ist bei deutlich besserer Verträglichkeit dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Paroxetin mindestens ebenbürtig. So lautet das Ergebnis einer randomisierten Doppelblindstudie bei 21 niedergelassenen deutschen Psychiatern, die darauf angelegt war, zu bestätigen, dass der Spezialextrakt dem Antidepressivum Paroxetin nicht unterlegen ist.Show more17.04.2005, 16:08 Uhr
"Coxibe sind kein Teufelszeug – „bewährte“ NSAR keine Heil
Neben den Coxiben sind jetzt auch alle weiteren nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAID, NSAR) ins Visier der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA geraten. Die FDA hat alle Hersteller von verschreibungspflichtigen und nicht-verschreibungspflichtigen NSAIDs aufgefordert, die Packungsbeilagen zu überarbeiten und mit einer "Box-Warnung" zu versehen, die auf ein erhöhtes Risiko von kardiovaskulären Nebenwirkungen und den bekannten schwerwiegenden und potenziell lebensbedrohlichen gastrointestinalen Blutungen hinweist. Betroffen sind neben den Coxiben unter anderem Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen. Wir befragten Prof. Dr. Dr. Kay Brune, Erlangen, zu den Hintergründen und den Konsequenzen für das Vorgehen in der europäischen Union und in Deutschland.Show more17.04.2005, 16:08 Uhr
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