Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Asundexian reduziert Schlaganfallrisiko ohne erhöhte Blutungsgefahr
Der Faktor XIa-Hemmer Asundexian verringerte in der Phase-3-Studie OCEANIC-STROKE erneute ischämische Schlaganfälle um 26% – ohne das Risiko für schwere Blutungen zu erhöhen. Das macht Asundexian zu einem starken Kandidaten für die Sekundärprävention bei nicht-kardioembolischen Schlaganfällen.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Sekundärprävention
16.04.2026, 15:30 Uhr
Verhütungsstäbchen: Probleme bei der Explantation von Implanon®
Die Arzneimittelkommision der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hat einen Bericht über eine misslungene Explantation des gestagenhaltigen Kontrazeptivums Implanon® zum Anlass genommen, große Zurückhaltung bei der Verordnung des implantierbaren Verhütungsstäbchens zu empfehlen.Show more09.07.2006, 16:19 Uhr
ACE-Hemmer: Teratogenität in Frühschwangerschaft nicht auszuschließen
ACE-Hemmer sind im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel wegen teratogener Wirkungen kontraindiziert. Eine im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie weist darauf hin, dass ACE-Hemmer auch in der Frühschwangerschaft Fehlbildungen induzieren können.Show more09.07.2006, 16:19 Uhr
EU-Zulassung: Natalizumab bei schubförmig-remittierender MS
Der Adhäsionsmolekül-Inhibitor Natalizumab (Tysabri®) hat jetzt von der Europäischen Kommission die Zulassung zur Behandlung der schubförmig-remittierenden multiplen Sklerose (MS) erhalten, wie die Firmen Biogen und Elan mitteilten.Show more09.07.2006, 16:19 Uhr
Obstruktive Schlafapnoe steigert Schlaganfall-Risiko
Schlafapnoe ist häufiger als man denkt Ų Schätzungen gehen davon aus, dass jeder vierte Mann und jede zehnte Frau unter wiederholten Atemaussetzern während des Schlafes leiden. Eine großangelegte Studie hat kürzlich gezeigt, dass Menschen mit Schlafapnoe ein mindestens doppelt so großes Schlaganfallrisiko besitzen wie Personen ohne diese Störung.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Atherosklerose: Rückschlag für ACAT-Inhibitoren
Hoffnungen, mit einem Lipidmodulator koronarsklerotische Veränderungen aufhalten oder gar umkehren zu können, haben sich zerschlagen. Eine 18-monatige Therapie mit dem unspezifischen Inhibitor der Acyl-Coenzym-A-Cholesterintransferase (ACAT) Pactimibe zeigte negative Effekte. Noch ist unklar, wie dieses unerwartete Ergebnis zu interpretieren ist.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Zulassungserweiterung: Johanniskrautextrakt bei mittelschwerer Depression
Der Johanniskrautspezialextrakt WS® 5570 (Neuroplant® aktiv) hat vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Zulassung für leichte bis mittelschwere vorübergehende depressive Störungen erhalten, wie Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel mitteilte.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Chronische Herzinsuffizienz: Selektive Betablocker helfen auch alten Herzpatient
Klassische Indikationen für Beta-Adrenozeptor-Antagonisten sind die koronare Herzerkrankung, Rhythmusstörungen und Hypertonie. Seit Mitte der 90er Jahre setzt man sie Ų in einer therapeutischen Kehrtwende Ų auch bei Herzinsuffizienz ein. Auch alte Patienten mit einer Pumpschwäche des Herzens profitieren noch von einer beta-1-selektiven Therapie.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Migränetherapie: Naratriptan steht rezeptfrei zur Verfügung
Das Triptan Naratriptan (Formigran®), das zum 1. April dieses Jahres aus der Verschreibungspflicht entlassen wurde, steht ab sofort in einer Packungseinheit von zwei Tabletten mit jeweils 2,5 mg Naratriptan zur Verfügung, wie GlaxoSmithKline mitteilte.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Kardioprotektion: Kein Votum für Folsäure und B-Vitamine
Nach einer weit verbreiteten Hypothese weisen Folsäure und B-Vitamine eine protektive Wirkung auf Herz und Gefäße auf, da sie die Konzentration von Homocystein senken. Die Ergebnisse der HOPE-Studie widerlegen diese Hypothese eindeutig. Zwar senkt die Vitaminkombination den Homocysteinspiegel signifikant, führt aber zu keiner Reduktion des kardiovaskulären Risikos.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Interview: Keine gefäßprotektive Wirkung von Folsäure
Nachdem es in der Vergangenheit Hinweise gegeben hat, dass Folsäure vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt, mehren sich nun Meldungen, denen zufolge Folsäure weit überschätzt wurde. Für Enttäuschung unter den Vitaminbefürwortern sorgt nun die HOPE-2-Studie (siehe S. 30), die keine klare gefäßprotektive Wirkung von Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 erkennen lässt. Wir sprachen mit Prof. Dr. Thomas F. Lüscher, Direktor der Klinik für Kardiologie am Universitätsspital Zürich, welche Bedeutung die Mega-Untersuchung für die Praxis hat.Show more02.07.2006, 16:18 Uhr
Multiple Sklerose: Interferon beta-1b für Frühstadien zugelassen
Auch Patienten mit einem ersten Schub, der eine multiple Sklerose (MS) vermuten lässt, können nun mit Interferon beta-1b (Betaferon®) behandelt werden. Diese Zulassungserweiterung wurde jetzt von der Europäischen Kommission erteilt. Sie gilt für alle 25 EU-Staaten sowie für Island und Norwegen.Show more25.06.2006, 16:18 Uhr
Folatsupplementierung: Benefit durch modifiziertes Folat
Zwischen kindlichen Fehlbildungen und einem geringen mütterlichen Folatspiegel besteht ein Zusammenhang. Da in Deutschland die Folatzufuhr teilweise nicht ausreicht, ist eine Supplementierung vor und während der Schwangerschaft zu empfehlen. Mit 5-Methyl-Tetrahydrofolat (Metafolin®) steht seit kurzem ein biologisch aktives Folat zur Verfügung, das seine Wirkung unabhängig von der mütterlichen Enzymausstattung entfaltet.Show more25.06.2006, 16:18 Uhr
Aus der Forschung: Chancen einer neuen Art von Krebs–therapie mit Imatinib
Nach jahrzehntelanger zytostatischer "Schrotschusstherapie" in der Onkologie zeichnet sich durch die Fortschritte in der Genom- und Proteomtechnologie ein Paradigmenwechsel hin zu einer individualisierten Krebstherapie ab. Einer der ersten Vertreter der so genannten targeted therapies war der Tyrosinkinase–inhibitor Imatinib (Glivec®), von dem auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Atlanta neue Daten präsentiert wurden.Show more25.06.2006, 16:18 Uhr
Verletzungen im Spitzensport: Was macht – nicht nur Sportler - schnell wie
Gerade jetzt während der Fußball-WM 2006 sehen wir es wieder jeden Tag: Ein Spitzensportler geht verletzt vom Platz oder wird Ų eventuell sogar schwer verletzt Ų vom Spielfeld getragen. Der Zuschauer meint, das sei das "Aus" Ų mindestens für dieses Spiel Ų und wundert sich, wie schnell ein verletzter Athlet nach einer kurzen Behandlung sein Spiel fortsetzt. Welche Strategien machen ihn so schnell wieder fit und helfen sie auch in der Akuttherapie im Alltag?Show more25.06.2006, 16:18 Uhr
Plaque-Psoriasis: Verringert Etanercept auch Müdigkeit und Depression?
50 mg Etanercept, zweimal pro Woche subkutan injiziert, war in einer randomisierten Doppelblindstudie bei mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis wirksam. Nicht nur die Hauterscheinungen nahmen ab. Nach zwölf Wochen hatte sich unter Etanercept (Enbrel®) im Vergleich zu Placebo bei mehr Patienten die Müdigkeit klinisch bedeutsam verbessert und bei mehr Patienten eine Depression um mindestens 50% verringert.Show more25.06.2006, 16:18 Uhr
Kardiometabolisches Risiko: Zulassung für Rimonabant für Adipositas mit Komorb
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Rimonabant (Acomplia®) für alle 25 europäischen Mitgliedstaaten erteilt. Rimonabant ist der erste Vertreter der so genannten CB1-Ant–agonisten, Hemmstoffen des Cannabinoid-Systems. Es ist indiziert zusätzlich zu Diät und Bewegung zur Behandlung einer Adipositas oder übergewichtiger Patienten, die darüber hinaus Risikofaktoren wie Typ-2-Diabetes oder Dyslipidämie aufweisen. Die Markteinführung plant Sanofi-Aventis für das zweite Halbjahr 2006.Show more25.06.2006, 16:18 Uhr
Deutsche Novartis-Stiftung: Forschung für das Herz
Die deutsche Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung fördert in jedem Jahr Grundlagenforscher aus verschiedenen Arbeitsgebieten. Auf dem Internistenkongress in Wiesbaden wurden vier Projekte ausgezeichnet. Bei allen handelt es sich um Grundlagenforschung, jedoch könnten die Arbeiten, so die Novartis-Stiftung, neue Wege für die Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bahnen.Show more18.06.2006, 16:18 Uhr
Prostatakrebs: Hilfe mit fokussiertem Ultraschall
Totaloperationen mit dem Skalpell treten bei bösartigen Tumoren immer mehr in den Hintergrund. Nicht- oder minimal-invasive Operationstechniken sind in den meisten medizinischen Disziplinen auf dem Vormarsch. In der Heidelberger Klinik für Prostatatherapie werden seit über zehn Jahren nicht-invasive Verfahren ambulant durchgeführt. Die DAZ sprach mit Klinikleiter Dr. Joachim-Ernst Deuster, der an der Entwicklung eines hochmodernen Ultraschallgerätes zur Behandlung von Prostatakarzinomen selbst beteiligt war.Show more18.06.2006, 16:18 Uhr
Zulassungserweiterung: Trastuzumab für Brustkrebs im Frühstadium
Die Europäische Kommission hat Trastuzumab (Herceptin®) für die Behandlung von Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium im Anschluss an eine Operation und eine Standard-Chemotherapie zugelassen, wie Roche mitteilte.Show more18.06.2006, 16:18 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Initialtherapie mit niedrig dosiertem Cortison
Die Behandlung der rheumatoiden Arthritis mit steroidalen und nicht-steroidalen Antirheumatika zielt auf Schmerz und Entzündungssymptome, während die Basistherapie die Gelenkzerstörung verlangsamen soll. Bei vertretbarem Risiko kann die Initialtherapie mit niedrig dosierten Corticoiden zusätzlich zur sym–ptomatischen Besserung ebenfalls die Progression bremsen. So kann auch die Latenzzeit bis zur Wirkung der Basistherapie überbrückt werden.Show more18.06.2006, 16:18 Uhr
Interview: Impfung bietet keinen absoluten Schutz vor Zervixkarzinomen
Gebärmutterhalskrebs ist bei Frauen in Europa der zweithäufigste bösartige Tumor zwischen dem 15. und 45. Lebensjahr. Für großen Optimismus sorgt derzeit eine Impfung, die in Kürze auf den Markt kommen soll und wahrscheinlich einen Großteil der Zervixkarzinome verhindern kann. Wir sprachen mit Prof. Dr. med. Karl Ulrich Petry, leitender Arzt der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Gynäkologische Onkologie am Klinikum Wolfsburg, über die Erfolgschancen dieser Impfung.Show more18.06.2006, 16:18 Uhr
Zervixkarzinom: Impfstoff zur Prävention von Gebärmutterhalstumoren
Ein rekombinanter tetravalenter Impfstoff gegen humane Papillomaviren (Gardasil®) wurde von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs zugelassen, die durch die humanen Papillomavirusstämme (HPV) hervorgerufen werden. Er verhindert offenbar auch effektiv vaginale und vulväre Präkanzerosen. Show more18.06.2006, 16:18 Uhr
Fettstoffwechselstörungen: Hohe HDL-Werte sind wichtig
Bei der Behandlung von Fettstoffwechselstörungen sollte nicht nur das Gesamtcholesterin beurteilt werden. Das kardiovaskuläre Risiko zeigt sich erst an dem Verhältnis des "guten" HDL-Cholesterins zum "schlechten" LDL-Cholesterin. So hat jemand mit einem eher hohen Gesamtcholesterin von 220 mg/dl, aber einem hohen HDL-Cholesterin von 65 mg/dl ein genauso hohes kardiovaskuläres Risiko wie jemand, mit einem deutlich niedrigeren Gesamtcholesterin von 100 mg/dl und einem HDL von nur 44 mg/dl.Show more11.06.2006, 16:18 Uhr
Arthrose: Hagebuttenpulver lindert Gelenkbeschwerden
Seit kurzem steht ein Hagebuttenpulver (Litozin®) zur Verfügung, das entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften aufweisen soll. Das Nahrungsergänzungsmittel soll bei Arthrose-Patienten die Beweglichkeit der Gelenke erhöhen.Show more11.06.2006, 16:18 Uhr
Beratung von Diabetikern: Erheblich verbesserte Blutzucker-Selbstkontrolle
Wie kaum eine andere Patientengruppe sind Diabetiker am Erfolg ihrer Therapie direkt beteiligt. Qualifizierte Apothekerinnen und Apotheker können einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität leisten, wie die aktuell veröffentlichte EDGAr-Studie (Evaluation der Durchführung von Glucose-Selbstkontrollen von Menschen mit Typ-2-Diabetes in Apotheken) zeigte.Show more11.06.2006, 16:18 Uhr
Typ-2-Diabetes: Mit Sitagliptin die Inkretinwirkung verbessern
Die Aktivierung des Inkretinsystems, das bei Typ-2-Diabetikern nur noch ungenügend funktioniert, ist ein innovatives Wirkprinzip in der Diabetestherapie. Verfolgt werden zwei Strategien:Inkretinmimetika, die die Wirkung der körpereigenen Inkretine "imitieren", und DPP(Dipeptidyl-Peptidase)-4-Inhibitoren, die den Abbau der körpereigenen Inkretine durch Proteasehemmung verhindern. Der DPP-4-Inhibitor Sitagliptin (vorgesehener Handelsname Januvia®) befindet sich derzeit in Phase-III-Studien.
Show more11.06.2006, 16:18 Uhr
Multiple Sklerose: Gute Beratung für bessere Verträglichkeit
Zur Behandlung der schubförmig verlaufenden multiplen Sklerose (MS) wird unter anderem Interferon beta-1a (Rebif®) subkutan angewendet. Hinweise zur richtigen Applikation können zur Verminderung unerwünschter lokaler Hautreaktionen beitragen.Show more11.06.2006, 16:18 Uhr
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