Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Asundexian reduziert Schlaganfallrisiko ohne erhöhte Blutungsgefahr
Der Faktor XIa-Hemmer Asundexian verringerte in der Phase-3-Studie OCEANIC-STROKE erneute ischämische Schlaganfälle um 26% – ohne das Risiko für schwere Blutungen zu erhöhen. Das macht Asundexian zu einem starken Kandidaten für die Sekundärprävention bei nicht-kardioembolischen Schlaganfällen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Sekundärprävention
16.04.2026, 15:30 Uhr
Kopf-Hals-Tumoren: Docetaxel verlängert das Überleben
Nach Zulassungen beim Mamma-, Bronchial-, Prostata- und Magenkarzinom kann Docetaxel (Taxotere®) jetzt auch zur Behandlung inoperabler, lokal fortgeschrittener Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereichs eingesetzt werden, wie die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH mitteilte. Die Zulassung bezieht sich auf den Einsatz von Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-FU (TPF-Regime) als Induktionschemotherapie, die einer Strahlentherapie bzw. einem potenziellen operativen Eingriff vorausgeht.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Chronische Niereninsuffizienz: Benazepril schützt schwerkranke Nieren
Eine antihypertensive Therapie mit ACE-Hemmern kann bei Patienten, die zusätzlich an einer leichten bis mittelschweren Niereninsuffizienz leiden, protektive Effekte auf das Nierenleiden ausüben. Ob dies gleichermaßen für Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung gilt, wurde in einer Studie für den ACE-Hemmer Benazepril untersucht.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Toll-like-Rezeptoren und Chaperone
Das zunehmende Verständnis der immunpathologischen Prozesse, die einer rheumatoiden Arthritis zugrunde liegen, hat zur Entwicklung zielgerichteter Therapeutika geführt. Ein ganz neuer Therapieansatz ist die Blockade der Toll-like-Rezeptoren durch Chaperone. Erste Ergebnisse einer kleinen Phase-II-Studie sind positiv.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Kardiotoxizität: Wann für wen welches Schmerzmittel?
Die Diskussion um die Kardiotoxizität der Coxibe hat dazu geführt, dass auch die traditionellen nicht-steroidalen Antiphlogistika einer kritischen Prüfung unterzogen wurden. Die Europäische Zulassungsbehörde EMEA hat dazu soeben eine positive Nutzen-Risiko-Bewertung veröffentlicht. Die generelle Handlungsanweisung lautet: Schmerzmittel sollen so niedrig dosiert und so kurz wie möglich eingesetzt werden. Was bedeutet das für die Praxis? Darüber haben wir mit dem Pharmakologen Prof. Dr. Kay Brune, Erlangen, gesprochen.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
HPV-Impfstoff gegen Zervixkarzinom: Hinweis auf Kreuzprotektion
Der erste Impfstoff gegen die humanen Papillomvirus-Typen 6, 11, 16 und 18 (Gardasil®) ist jetzt in Deutschland verfügbar. Die Impfung schützt effektiv vor dem Zervixkarzinom, das in rund 75% der Fälle durch HPV 16 oder 18 verursacht wird. Die durch den neuen Impfstoff vermittelte Schutzwirkung könnte allerdings noch größer sein. Denn es gibt erste Hinweise darauf, dass die Impfung möglicherweise auch eine Infektion mit anderen HPV-Typen und zwar konkret mit HPV 31 und HPV 45 abwendet.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Purinnucleosid-Antimetabolit: Clofarabin zur Behandlung der Leukämie bei Kinder
Clofarabin (Evoltra®) ist ein Purinnucleosid-Antimetabolit, der zur Behandlung der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) bei pädiatrischen Patienten eingesetzt wird. Das neue Zytostatikum wirkt ähnlich wie Fludarabin und Cladribin an den Tumorzellen, indem es die DNA schädigt, Reparaturmechanismen der Zelle verhindert und die Apoptose initiiert.Show more05.11.2006, 17:21 Uhr
Metabolisches Syndrom: Prävention verhindert Typ-2-Diabetes
Das metabolische Syndrom ist eine Folge des steigenden Wohlstands. Körperliche Arbeit und Bewegung nehmen ab, das Nahrungsangebot nimmt zu, und die Menschen werden immer dicker. In den Industrienationen wird bald jeder zweite Einwohner vom metabolischen Syndrom betroffen sein. Gesundheitsprävention ist daher eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
FDA-Zulassung: Ciclesonid als Nasenspray bei saisonaler Rhinitis
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat für das Corticosteroid Ciclesonid eine Zulassung als Nasenspray (OmnarisTM) für Patienten ab zwölf Jahren erteilt, wie die Altana Pharma AG mitteilte. Darüber hinaus hat die FDA Ciclesonid Nasenspray für die Behandlung von Kindern im Alter von zwei bis elf Jahren als zulassungsfähig ("approvable") eingestuft.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Brustkrebs-Früherkennung: Mammographie-Screening lässt weiter auf sich warten
Von einem flächendeckenden Mammographie-Screening erhoffen Gynäkologen und Onkologen sich einen weiteren Rückgang der Sterblichkeit beim Mammakarzinom. Flächendeckend wird das Screening-Programm allerdings wohl erst Ende des kommenden Jahres in Deutschland etabliert sein - so die beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Senologie geäußerte Prognose.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Zentrale neuropathische Schmerzen: Zulassungserweiterung für Pregabalin
Dem Antikonvulsivum Pregabalin (Lyrica®) wurde von der EMEA für die Therapie zentraler neuropathischer Schmerzen die Zulassung erteilt, wie die Pfizer Pharma GmbH mitteilte. So kann es bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden, die nach Rückenmarksverletzungen, nach Schlaganfällen oder bei multipler Sklerose auftreten können.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Eisenchelatbildner: Dexrazoxan schützt vor Schäden durch Anthracycline
Der Eisenchelatbildner Dexrazoxan (Savene®) kommt zur Behandlung einer Extravasation durch Anthracycline auf den Markt. In klinischen Studien verringerte er außerdem die Kardiotoxizität von Anthracyclinen, indem er die Entstehung von Anthracyclin-Eisen-Komplexen hemmt, welche über die Bildung von freien Radikalen die kardiotoxische Wirkung der Anthracycline triggern. In mehreren randomisierten Studien konnte der protektive Effekt von Dexrazoxan bei Doxorubicin- oder Epirubicin-haltigen Chemotherapien nachgewiesen werden.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Nicht-steroidale Antiphlogistika: Nutzen überwiegt die Risiken
Nicht nur selektive COX-2-Hemmer wie Rofecoxib sind wegen ihrer kardiovaskulären Risiken in Verruf geraten. Neuere Stu–dien haben gezeigt, dass auch die traditionellen nicht-selektiven nicht-steroidalen Antiphlogistika das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko erhöhen können. Vor diesem Hintergrund hat die europäische Zulassungsbehörde European Medicines Agency (EMEA) eine Nutzen-Risiko-Bewertung durchgeführt.Show more29.10.2006, 17:21 Uhr
Aus der Forschung: Impfstoff gegen Alzheimer
Die Alzheimer-Demenz wird durch Ablagerungen des neurotoxischen Amyloid-β-Peptids ausgelöst. Spezifische Antikörper gegen dieses Peptid können den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. Bei der Entwicklung eines klinisch verwendbaren Impfstoffs gegen die Alzheimer-Demenz stehen Sicherheitsaspekte im Vordergrund. Ziel ist es, die Bildung der unlöslichen Aggregate im Hirngewebe zu begrenzen, die als histologisch sichtbare Plaques abgelagert werden.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Gemeinsamer Bundesausschuss: Keine Empfehlung für inhalierbares Insulin
Zum Umgang mit dem seit Januar 2006 europaweit zugelassenen inhalierbaren Insulin Exubera® hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einen Therapiehinweis beschlossen: Aufgrund der vergleichbaren Wirksamkeit zu einem Insulin, welches unter die Haut gespritzt wird, aber auch wegen der fehlenden Langzeitdaten und des unklaren Risikos kann keine Empfehlung zur Verordnung von Exubera® gegeben werden. Dieser Hinweis hat empfehlenden Charakter und schließt die Verordnungsfähigkeit des inhalativen Insulins nicht aus.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Schlaganfall: Schnelles Handeln ist das A und O
Als medizinischer Notfall gehört der Schlaganfall nicht unbedingt zur Praxis der öffentlichen Apotheke. Dennoch sollte auch hier ein Basiswissen zu diesem lebensbedrohlichen Ereignis vorhanden sein. Bei der differenzialdiagnostischen Behandlung kommt es vor allem auf Schnelligkeit an. Da das Laienwissen über die typischen Symptome des Schlaganfalls in der Regel mangelhaft ist, erreicht aber nur ein Bruchteil der Patienten durch zügige Alarmierung des Rettungsdienstes frühzeitig die Klinik.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Insulinanaloga: Kunstinsuline ermöglichen: eine bessere Diabetestherapie
Medizinpolitischen Entscheidungen zum Trotz: Eine Therapie mit kurz sowie lang wirksamen Insulinanaloga verbessert häufig signifikant die Stoffwechselkontrolle. Trotz normnaher Einstellung der Blutzuckerwerte kann das Risiko von Hypoglykämien gesenkt werden. Auch die Gewichtsentwicklung wird günstig beeinflusst.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Neuer oraler Faktor-Xa-Inhibitor: Rivaroxaban verhindert Thromboembolien
Rivaroxaban ist ein neuer oraler Faktor-Xa-Inhibitor für die Therapie der tiefen Venenthrombose und deren Sekundärprävention, der von der Bayer AG in Phase II entwickelt wird.Rivaroxaban soll in der akuten und auch der langfristigen gerinnungshemmenden Therapie eingesetzt werden, sowohl in der Klinik als auch im ambulanten Bereich. Der Zulassungsantrag für Rivaroxaban soll Ende 2007 eingereicht werden.
Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Typ-2-Diabetes: Metformin und Pioglitazon jetzt auch als Fixkombination
Um eine gute glykämische Kontrolle zu erreichen, brauchen Typ-2-Diabetiker oft gleich zwei Antidiabetika. Die Wirkstoffe Pioglitazon und Metformin werden jetzt als Fixkombination (competact®, 15 mg Pioglitazon und 850 mg Metformin- hydrochlorid) angeboten. So lässt sich patientenfreundlich behandeln und eine gute Blutzuckereinstellung ohne höhere Tablettenlast erwirken Ų ein Plus im Hinblick auf die Compliance.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Weltpoliotag: Sprunghafter Polioanstieg in Indien und Nigeria
Die Kinderlähmung weltweit auszurotten ist nach wie vor erklärtes Ziel der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Global Polio Eradication Initiative. Zwar haben die Bemühungen dazu geführt, dass die Zahl der Poliofälle Jahr für Jahr zurückgegangen ist. Doch im Jahr 2006 wurde erstmals wieder ein leichter Anstieg festgestellt. Besorgniserregend sind Ausbrüche in Nigeria und Indien. Bei Reisen in diese Länder wird dringend geraten, sich gegen Polio impfen zu lassen.Show more22.10.2006, 16:21 Uhr
Interview: „Restrisiko bei extrem ausgeprägtem Abusus möglich“
Die Veröffentlichung von Mihatsch und Koll. zur Analgetika-Nephropathie hat für Aufsehen gesorgt. Mihatsch sieht danach seine eigene Hypothese, dass Paracetamol als Hauptmetabolit von Phenacetin verantwortlich für die Analgetika-Niere ist, als widerlegt an. Wir wollten wissen, wie die Ergebnisse der Basler Studie in Deutschland gesehen werden und haben mit dem Nephrologen Prof. Dr. Bernhard Krämer, Regensburg, gesprochen.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Stellungnahme: Off-label-Einsatz topischer Calcineurin-Inhibitoren bei Psoriasis
Seit 2002 stehen in Deutschland Pimecrolimus (Elidel® Creme) und Tacrolimus (Protopic® Salbe) für die Behandlung des atopischen Ekzems ab dem 2. Lebensjahr zur Verfügung. Aufgrund ihres antiinflammatorischen Potenzials wurden beide Substanzen inzwischen auch bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen eingesetzt. Hierzu zählt auch die chronisch-entzündliche Hauterkrankung Psoriasis.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Analgetika-Niere – bald nur noch Medizingeschichte?
Missbrauch von Analgetika kann zu terminaler Niereninsuffizienz führen, die eine Dialyse oder Transplantation erforderlich macht. Das war bis vor kurzem Lehrbuchmeinung. Insbesondere Kombinationen mit dem Phenacetin-Metaboliten Paracetamol standen im Verdacht, eine Analgetika-Nephropathie auszulösen. Doch über 20 Jahre nach dem Verschwinden Phenacetin-haltiger Präparate vom Markt lässt sich die Diagnose Analgetika-Nephropathie kaum noch stellen.Show moreSchmerzmittelmissbrauch
15.10.2006, 16:21 Uhr
Mammakarzinom: Gewichtszunahme erhöht Brustkrebsrisiko
Die Gewichtszunahme ab dem frühen Erwachsenenalter erhöht das postmenopausale Brustkrebsrisiko, eine Gewichtsabnahme senkt das Risiko. Zu diesem Schluss kommt eine prospektive Analyse, die Daten von knapp 90.000 Frauen auswertet. Fazit: Gewichtskontrolle ist eine Möglichkeit, das individuelle Brustkrebsrisiko zu senken.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Interview: Stammzelltherapie nur bei großen Infarkten!
In einer der letzten Ausgaben des New England Journal of Medicine weckten die Frankfurter Forscher Prof. Dr. Stefanie Dimmeler und Prof. Dr. Andreas Zeiher Hoffnungen, dass mit der intrakoronaren Injektion von isolierten autologen Knochenmarkstammzellen die Prognose von Patienten mit akutem Myokardinfarkt verbessert werden kann. Prof. Dr. Georg Kojda, Düsseldorf, hat sich mit den Autoren über die Hintergründe dieser Studie unterhalten.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Aus der Forschung: Stammzelltherapie bei Herzinfarkt – nur eine Hoffnung?
Die Debatte um den Einsatz von Stammzellen zur Behandlung schwerwiegender Erkrankungen ist nicht neu. Die Diskussionsbeiträge hierzu überstreichen ein sehr breites Spektrum und reichen von euphorischer Zustimmung bis zu Verdammung als Teufelswissenschaft. Dennoch gibt es in den letzen Jahren immer wieder neue Ansätze, diese natürlichen Ressourcen zu therapeutischen Zwecken zu nutzen.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Neue Therapieoption bei Nierenzellkarzinom: Tyrosinkinase-Inhibitor entzieht Wac
Der Multi-Tyrosinkinase-Inhibitor Sunitinib (Sutent®) wurde Mitte Juli für die Behandlung fortgeschrittener, vorbehandelter Nierenzellkarzinome und gastrointestinaler Stromatumoren (GIST) zugelassen und jetzt eingeführt. Er blockiert die Tyrosinkinasen verschiedener Wachstumsfaktorrezeptoren, etwa des PDGF- und den VEGF-Rezeptors, verhindert deren Aktivierung und hemmt so Tumorwachstum und -angiogenese. Klinisches Resultat: Das progressionsfreie Überleben der Patienten wird verbessert.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
Broschüren, Bücher, Webseiten: Gedruckte und elektronische Ratgeber
Die Schuppenflechte gehört zu den häufigsten dermatologischen Krankheiten in unseren Breiten. Gerade deshalb besteht umfassender Informationsbedarf für Betroffene, Angehörige und Fachpersonal. Unsere Empfehlungen zum Nachschlagen oder Anklicken sollen Patienten und Apotheker gleichermaßen ansprechen.Show more15.10.2006, 16:21 Uhr
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