Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein
Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr
Idursulfase zur Therapie des Morbus Hunter zugelassen
Mit Idursulfase (Elaprase®) wurde die erste Enzymersatztherapie zur Langzeitbehandlung von Patienten mit Morbus Hunter (Mukopolysaccharidose Typ II) von den europäischen Behörden zugelassen, wie Shire Human Genetic Therapies mitteilten. Die wöchentlich verabreichte Idursulfase ersetzt das kaum vorhandene oder sogar fehlende Enzym Iduronat-2-Sulfatase. Elaprase® soll innerhalb der nächsten 18 Monate auf dem europäischen Markt eingeführt werden.Show moreMukopolysaccharidose
16.01.2007, 23:00 Uhr
Cimicifuga-Studien differenziert betrachten
Eine kürzlich veröffentliche negative Studie zur Wirksamkeit eines Cimicifuga-Produktes bei Wechseljahresbeschwerden erzielt derzeit ein hohes Maß an Publicity. Es sind jedoch Zweifel an den von den Autoren gezogenen Schlussfolgerungen und an der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Produkte angebracht.Show moreDiskussion um Traubensilberkerze
16.01.2007, 23:00 Uhr
Neues Oxytocin-Analogon Carbetocin
Das zyklische Oligopeptid Carbetocin (Pabal®) ist ein Oxytocin-Analogon, das zur Vorbeugung von Uterusatonie nach Kaiserschnittgeburt unter epiduraler oder spinaler Anästhesie eingesetzt wird. Die pharmakologischen und klinischen Eigenschaften von Carbetocin entsprechen denen eines lang wirkenden Oxytocin-Agonisten.Show moreGynäkologie
16.01.2007, 23:00 Uhr
Diabetiker sind 15 Jahre näher am Tod
Diabetes gilt als KHK-Äquivalent: Ein Diabetiker mittleren Alters lebt mit demselben Infarktrisiko wie ein Nicht-Diabetiker, der schon einen Herzinfarkt erlitten hat. Während letzterer oft mit Statinen und ASS versorgt wird, ist nicht klar quantifiziert, ab welchem Alter man einem Diabetiker, der noch keine manifeste Gefäßkrankheit hat, gefäßprotektive Mittel geben sollte. Kanadische Forscher haben untersucht, ab wann Diabetiker mit einem hohen kardiovaskulären Risiko rechnen müssen.Show moreDiabetes und Gefäßrisiko
16.01.2007, 23:00 Uhr
Kinder brauchen viel Calcium"– stimmt das?
Eine Metaanalyse mit knapp 3000 Kindern, die entweder Calcium-Präparate zur Nahrungsergänzung oder Placebo erhalten hatten, ergab, dass die Calciumzufuhr für die Knochendichte nur wenig bringt. Einzig der klinisch wenig relevante Wert am Oberarm konnte leicht erhöht werden.Show moreKnochengesundheit
16.01.2007, 23:00 Uhr
Bronchitis und Husten –Antibiotika für alle?
Eine Patientin möchte bei Ihnen ein Rezept über Roxithromycin-Tabletten einlösen. Sie holen das Antibiotikum und legen es vor sich auf den HV-Tisch. "Der Arzt hat Ihnen ein Antibiotikum verordnet", beginnen Sie mit Ihrer Beratung. Aber bevor Sie mit den Einnahmehinweisen beginnen können, unterbricht Sie die Kundin: "Wie bitte? Ein Antibiotikum? Ich habe dem Arzt doch gesagt, dass ich kein Antibiotikum möchte! Es ist doch nur ein Husten – den habe ich doch ständig. Ich kann doch nicht immer gleich ein Antibiotikum einnehmen!" Ihre Patientin ist sichtlich aufgeregt. Beim Sprechen ist ihre Stimme immer lauter geworden. Ihre Bemerkungen enden in einem Hustenanfall. Ihr Husten ist trocken in kurzen heftigen Stößen, sie legt beim Husten schützend eine Hand auf ihre Brust.Show more16.01.2007, 23:00 Uhr
Rift-Valley-Fieber in Kenia
In Kenia sind erstmals auch in unmittelbarer Nähe der touristisch beliebten Küstenregion Fälle von Rift-Valley-Fieber aufgetreten. Die Erkrankung verläuft ähnlich wie eine Grippe mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In einigen Fällen kann es zu lebensgefährlichen Komplikationen wie beispielsweise Hirnhautentzündungen und Blutungen kommen. Seit Ausbruch der Erkrankung im Dezember 2006 sind in Kenia schon mindestens 80 Menschen verstorben.Show moreReisemedizin
16.01.2007, 23:00 Uhr
Indikationseinschränkung für Telithromycin empfohlen
Telithromycin (Ketek®) ist ein Makrolidantibiotikum, das wegen gravierender Nebenwirkungen wie Hepatotoxizität, Sehstörungen, Bewusstseinsverlust und Exazerbationen einer Myasthenia gravis schon länger in der Diskussion ist. Ein Beratergremium der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA hat vor diesem Hintergrund empfohlen, die Indikation von Telithromycin auf ambulant erworbene Pneumonien einzuschränken. Für gewöhnlich folgt die FDA der Empfehlung ihres Ausschusses, sie ist jedoch nicht daran gebunden.Show more02.01.2007, 23:00 Uhr
Hochdruck in der Forschung - Flaute in der Versorgung
Die Herausforderung ist gewaltig: Jeder vierte Deutsche hat zu hohen Blutdruck - das sind 20 Millionen Menschen. Und dabei kann eine rechtzeitige Beratung und Behandlung von Prä-Hypertonikern das Fortschreiten der Erkrankung bremsen. Das Wissen um differenzierte Prävention von Endorganschäden wächst. Die frühere Diagnose von Organschäden ist möglich. Das alles sind Mosaiksteine im Fortschritt der Hochdruckforschung, die aber viel konsequenter umgesetzt werden müssten. Show moreKongress der Deutschen Hochdruckliga
02.01.2007, 23:00 Uhr
Zulassungserweiterung: Imiquimod als Therapieoption bei aktinischen Keratosen
Die Europäische Zulassungsbehörde EMEA hat dem Immunmodulator Imiquimod (Aldara®) die Zulassung zur Therapie bestimmter aktinischer Keratosen erteilt. Imiquimod aktiviert das Immunsystem der Haut gezielt gegen Tumorzellen und kann sichtbare und nicht-sichtbare Hautläsionen narbenfrei zur Abheilung bringen.Show more17.12.2006, 17:22 Uhr
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