Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
PDE-4-Inhibitoren: Zielgerichteter Eingriff ins Immunsystem
Die Hemmung der Phosphodiesterase 4 hat sich zur Entzündungshemmung bewährt, etwa bei Roflumilast (COPD) oder Apremilast (Psoriasis). Doch gastrointestinale Nebenwirkungen schränken den oralen Einsatz ein. Inhalative Applikation, spezifische PDE-4B-Inhibitoren sowie neue topische Wirkstoffe zeigen, wie sich die Klasse weiterentwickelt.Show morearzneimittel-und-therapie
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Wirkstoffklasse mit Potenzial
27.04.2026, 03:55 Uhr
Restless-Legs-Syndrom: Wenn die Beine keine Ruhe halten
Schlafprobleme, eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit, Antriebsschwäche, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und eine nachlassende Leistungsfähigkeit – bei solchen Beschwerden wird oft nicht an die Möglichkeit einer neurologischen Erkrankung gedacht. Das Restless-Legs-Syndrom, das genau solche Symptome hervorrufen kann, wird daher oft nicht erkannt oder fehldiagnostiziert. Das "Syndrom der unruhigen Beine" ist eine weit verbreitete Störung und dennoch in der Öffentlichkeit wenig bekannt.Show moreRestless-Legs-Syndrom
26.09.2007, 22:00 Uhr
IQWiG: Exenatide ist wirksam, aber Insulin nicht überlegen
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat einen Rapid Report zur Bewertung des therapeutischen Nutzens von Exenatide (Byetta®) zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 vorgelegt. Das Fazit: Exenatide senkt zwar nachweislich den Blutzucker, ist dabei aber Insulin nicht überlegen. Zudem, so das IQWiG, würden Belege fehlen, dass die verbesserte Blutzuckerkontrolle dazu beiträgt, Folgekomplikationen des Diabetes zu verhindern. Außerdem seien Nutzen und Schaden in der Langzeitanwendung noch gänzlich unklar.Show moreNutzenbewertung
18.09.2007, 22:00 Uhr
Vierfache Wirksamkeit von Myrtol bei Rhinosinusitiden
Der nächste Schnupfen kommt bestimmt! Denn Entzündungen der Nasenschleimhaut und der Nasennebenhöhlen gehören mit steigender Inzidenz zu den häufigsten Erkrankungen. Da bei Rhinosinusitiden eine erhöhte Sekretviskosität vorliegt gehören pflanzliche Sekretolytika wie Myrtol standardisiert (Gelomyrtol® forte) zur gängigen Therapie. Dieser Wirkstoff hat aber nicht nur mukosekretolytische Eigenschaften. Er greift auch in Entzündungsprozesse ein und weist antimikrobielle Wirkungen auf.Show morePhytopharmaka
18.09.2007, 22:00 Uhr
Bieten orale Kontrazeptiva Schutz vor Krebs?
Erhöht die Pille das Krebsrisiko oder nicht? Folgt man den Schlagzeilen der letzten Wochen, so scheinen orale Kontrazeptiva sogar vor Krebs zu schützen. Doch die Studie, auf die sich die Veröffentlichungen berufen, wurde schon 1968 begonnen. Die Ergebnisse erlauben daher nur Rückschlüsse auf Kontrazeptiva der ersten Generation.Show morePille und Krebsrisiko
18.09.2007, 22:00 Uhr
Senkung der Mortalität durch medikamentöse Maßnahmen?
Eine umfassende Langzeitstudie hat ihr Ziel, den Nachweis einer statistisch signifikanten Reduktion der Mortalität durch eine Therapie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung mit Salmeterol und Fluticason, knapp verfehlt. Bei sekundären Parametern konnte ein deutlicher Benefit für die Kombinationstherapie aufgezeigt werden.Show moreChronisch obstruktive Lungenerkrankung
18.09.2007, 22:00 Uhr
Frühtherapie ist heute Standard
Beta-Interferone (Avonex® , Betaferon® , Rebif®) und Glatirameracetat (Copaxone®) sind seit rund zehn Jahren in der Basistherapie der multiplen Sklerose etabliert. Sie senken die Schubrate um etwa 30%, bei längerer Anwendung sogar noch stärker. Werden sie möglichst früh eingesetzt, können sie den Verlauf der Erkrankung wirkungsvoll hemmen, wie auf dem diesjährigen Neurologenkongress deutlich wurde, der vom 12. bis zum 15. September in Berlin stattfand.Show moreMultiple Sklerose
18.09.2007, 22:00 Uhr
Tumorzellen unterlaufen Chemotherapie
Die Tumorbekämpfung erfordert hochwirksame Behandlungsstrategien, denn für einen Rückfall brauchen nur wenige der teilungsfreudigen Zellen zu überleben, und diese können durch Entwicklung von Resistenzen gegen die eingesetzte Chemotherapie besonders gefährlich werden. Wissenschaftler der Universität Heidelberg erklären jetzt, wie Myelomzellen im Verlauf einer Behandlung mit Bortezomib (Velcade®) ihren Eiweißstoffwechsel derart umstellen, dass sie auch hochdosierter Chemotherapie und Bestrahlung widerstehen.Show moreOnkologie
18.09.2007, 22:00 Uhr
Warnung vor falschem Einsatz
Die Firma Cephalon hat in den USA vor dem falschen Einsatz Fentanyl-haltiger Buccaltabletten gewarnt. Schwere Nebenwirkungen und Todesfälle können die Folge sein. Das unter dem Handelsnamen Fentora® vertriebene Präparat steht in den USA zur Behandlung von Durchbruchschmerzen zur Verfügung. Fentora® ist keine generische Form der auch bei uns im Handel befindlichen Fentanyl-haltigen Lutschtablette Actiq® • Die besondere galenische Zubereitung von Fentora® erlaubt keine Substitution auf Basis der enthaltenen Wirkstoffmenge.Show moreFentanyl-haltige Buccaltablette
18.09.2007, 22:00 Uhr
Hormonsensitives Prostatakarzinom
Zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms wird der Testosteronspiegel gesenkt. Während früher dies per chirurgischer Kastration geschah, hat sich inzwischen die medikamentöse Suppression der Testosteronproduktion mit LHRH-Analoga wie Leuprorelin durchgesetzt. Nun steht das erste Leuprorelin-Depotpräparat (Leuprone® Hexal) in fester Implantatform zur Verfügung.Show moreHormonsensitives Prostatakarzinom
12.09.2007, 22:00 Uhr
Interaktionsprüfungen für Phytopharmaka?
In den Fachkreisen wird in den letzten Jahren vermehrt über pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) diskutiert, die aufgrund ihrer langjährigen Anwendung und/oder pharmakologischen und klinischen Studien als wirksam und relativ risikoarm von Patienten, Apothekern und Ärzten akzeptiert worden sind. Solche Diskussionen und Verunsicherungen entstehen häufig dann, wenn in Literaturberichten vorschnell und unkritisch Stellung zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Phytopharmaka genommen wird. Solche Berichte schaden dem guten Ruf der Phytopharmaka, belasten die Hersteller und verunsichern Anwender, Verbraucher und Patienten.
Show more05.09.2007, 22:00 Uhr
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