Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie gut wirkt Semaglutid bei Alkoholabhängigkeit?
Die Therapieoptionen für Alkoholabhängige sind rar und helfen längst nicht allen Betroffenen. GLP-1-Rezeptor-Agonisten gelten seit einiger Zeit als vielversprechende Kandidaten für diese therapeutische Lücke. In einer aktuellen Studie reduzierte Semaglutid die Zahl schwerer Trinktage deutlich stärker als Placebo – mit Hinweisen auf einen größeren Effekt als unter herkömmlichen Therapien.Show morearzneimittel-und-therapie
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GLP-1-Rezeptor-Agonisten
04.05.2026, 15:50 Uhr
Adalimumab zur Behandlung schwerer Plaque-Psoriasis
Die Europäische Kommission hat für Adalimumab (Humira®) die Zulassungserweiterung zur Behandlung von mäßiger bis schwerer Plaque-Psoriasis erteilt. Bei Patienten, denen Adalimumab zur Behandlung von Psoriasis verabreicht wurde, konnte eine schnelle und sichtbare Verbesserung des Erscheinungsbildes der Haut festgestellt werden, die bis zu einem Jahr erhalten blieb. Der vollständig humane monoklonale Antikörper kann von den Patienten selbst subkutan injiziert werden.Show moreZulassungserweiterung
09.01.2008, 23:00 Uhr
Dreifachkombination gegen das HI-Virus zugelassen
Die fixe Dreierkombination aus Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovir Disoproxifumarat (Atripla®) hat für die HIV-1-Therapie die Zulassung durch die europäischen Behörden erhalten. Das Präparat steht seit Januar 2008 zur Verfügung, teilten Bristol-Myers Squibb und Gilead Sciences mit. Damit wird erstmals ein Medikament angeboten, das drei für eine hoch aktive antiretrovirale Therapie (HAART) notwendigen Wirkstoffe in einer Tablette kombiniert und darüber hinaus nur einmal täglich eingenommen werden muss.Show moreHIV-Therapie
09.01.2008, 23:00 Uhr
Tumor- und Chemotherapie-assoziierte Anämie
Tumor- und Chemotherapie-assoziierte Anämie
11.12.2007, 23:00 Uhr
Pharmakogenetik und „Personalized Medicine“
Erfolgreiche Arzneimitteltherapie kann durch eine Vielzahl von Faktoren beeinträchtigt werden. Neben Umweltfaktoren und Unterschieden in Arzneimittelresorption, -distribution, und -metabolismus wurden auch genetische Faktoren identifiziert. Bereits in den 1950er-Jahren wurde entdeckt, dass ein erblicher Glucose-6-phosphatdehydrogenase-Mangel bei manchen Patienten eine schwere Hämolyse verursachte, wenn sie das Antimalariamittel Primaquin einnahmen [1]. Ende der 50er-Jahre definierte der deutsche Anthropologe und Humangenetiker Friedrich Vogel den Begriff der Pharmakogenetik [2]. Innerhalb der klinischen Pharmakologie untersucht die Pharmakogenetik den Einfluss eines einzelnen Gens auf die Wirkung eines Arzneimittels. Wird der Einfluss mehrerer Gene oder des gesamten Genoms untersucht, spricht man von Pharmakogenomik. Diese Begriffe werden heute aber häufig gleichbedeutend verwendet.
Show more11.12.2007, 23:00 Uhr
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