Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Ezetimib ohne Zusatznutzen?
Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie, deren Cholesterinzielwert mit einer Statintherapie alleine nicht zu erreichen ist, erhalten häufig neben einem Statin auch den Cholesterinresorptionshemmer Ezetimib (Ezetrol®). Die Enhance-Studie sollte zeigen, dass mit der Kombinationsbehandlung nicht nur das Lipidprofil verbessert, sondern auch atherosklerotische Gefäßveränderungen aufgehalten werden. Doch die Ergebnisse entsprechen nicht den Erwartungen.Show moreFamiliäre Hypercholesterinämie
23.01.2008, 23:00 Uhr
Schmerzen im Gelenk langfristig mit Glucosamin lindern
In frühen Stadien der Arthrose lassen sich mit Glucosamin langfristig die Beschwerden lindern. Seit Januar 2008 steht mit Voltaflex® Glucosaminhydrochlorid ein Präparat zur Linderung von Symptomen leichter bis mittelschwerer Arthrose des Kniegelenks zur Verfügung, das nur einmal täglich eingenommen werden muss.Show moreGonarthrose
23.01.2008, 23:00 Uhr
Nelarabin zur Behandlung seltener Leukämieformen
Der neue Antimetabolit Nelarabin (Atriance®) wird zur Behandlung von Patienten mit zwei seltenen, besonders aggressiven Leukämieformen eingesetzt, der akuten lymphoblastischen T-Zell-Leukämie (T-ALL) und dem lymphoblastischen T-Zell-Lymphom (T-LBL), wenn deren Erkrankung nicht auf vorangegangene Behandlungen mit mindestens zwei Chemotherapieschemata angesprochen hat oder rezidiviert ist.Show moreAntimetabolit
16.01.2008, 23:00 Uhr
TNF-alpha-Inhibitor kann Crohn-Kindern helfen
Die Zulassung von Infliximab (Remicade®) zur Behandlung des schwergradigen, aktiven Morbus Crohn wurde auf pädiatrische Patienten im Alter von sechs bis 17 Jahren erweitert. Dies bewerten Experten als Chance für die große Zahl von Kindern und Jugendlichen, die auf konventionelle Therapie nicht ansprechen, häufig Rezidive erleiden oder Komplikationen und Fisteln entwickeln. Die Anwendung des TNF-alpha-Blockers setzt voraus, dass schwere Geschütze wie Corticosteroide und Immunmodulatoren die Krankheit nicht besiegen konnten.Show moreMorbus Crohn bei Kindern
16.01.2008, 23:00 Uhr
Neuer Wirkstoff gegen resistente HI-Viren in Aussicht
Nicht-nukleosidische reverse Transkriptase-Inhibitoren sind ein wichtiger Bestandteil der antiretroviralen Therapie, insbesondere am Anfang der Therapie bei therapienaiven HIV-Patienten. Allerdings besteht bei allen bisher bekannten Vertretern dieser Klasse eine 100%ige Kreuzresistenz. Das heißt, eine Resistenzentwicklung gegen eine Substanz bedeutete bisher immer den Verlust der ganzen Wirkstoffklasse. Die Neuentwicklung Etravirin scheint diesen Bann nun zu brechen.Show moreHIV-Therapie
16.01.2008, 23:00 Uhr
Vergleich zwischen Fluconazol und Anidulafungin
In einer multizentrischen Studie wurden die Antimykotika Fluconazol und Anidulafungin miteinander verglichen. Aus diesem Vergleich ging kein klarer Sieger hervor, wenngleich in einigen Punkten ein kleiner Benefit für das Echinocandin Anidulafungin gezeigt wurde. Eine endgültige Beurteilung kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden. Angesichts hoher Therapiekosten bleibt abzuwarten, in welchen Situationen das neue Antimykotikum eingesetzt wird.Show moreInvasive Mykosen
16.01.2008, 23:00 Uhr
Todesfälle unter Methadonbehandlung
Schon vor gut einem Jahr warnte die FDA vor lebensbedrohlichen Nebenwirkungen und Todesfällen einer Schmerztherapie mit Methadon. Eine soeben veröffentlichte Fall-Kontroll-Studie legt den Verdacht nahe, dass schon bei therapeutischen Konzentrationen das Risiko für plötzliche Todesfälle steigt.Show moreSchmerztherapie
16.01.2008, 23:00 Uhr
Doripenem erhält FDA-Zulassung in den USA
Die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration hat einem neuen Carbapenem die Zulassung erteilt: Doripenem (DoribaxTM) ist zur Behandlung von komplizierten intraabdominellen Infektionen sowie komplizierten Harnwegsinfektionen einschließlich Pyelonephritis indiziert und zur intravenösen Applikation im Krankenhaus vorgesehen. Bei der EMEA wurde Doripenem im Sommer 2007 zur Zulassung eingereicht, wie die Janssen-Cilag GmbH mitteilte.Show moreNeues parenterales Antibiotikum
16.01.2008, 23:00 Uhr
Alemtuzumab bei chronisch lymphatischer Leukämie
Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Alemtuzumab (MabCampath®) für die Behandlung von Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie vom B-Zell-Typ (B-CLL) erweitert, für die eine Fludarabin-Kombinationstherapie unangemessen ist. Die B-CLL zählt zu den häufigsten Leukämiearten bei Erwachsenen in den westlichen Ländern.Show moreZulassungserweiterung
16.01.2008, 23:00 Uhr
„Altes“ Zytostatikum mit überzeugenden neuen Daten
Nachdem das Hybridalkylanz Bendamustin 1962 entwickelt und von Jenapharm in der DDR auf den Markt gebracht wurde, wird es seit der deutschen Vereinigung auch in ganz Deutschland zunehmend beim Non-Hodgin-Lymphom und beim multiplen Myelom eingesetzt. Viel versprechende Studien bei der chronisch lymphatischen Leukämie, die während des amerikanischen Hämatologenkongresses ASH vorgestellt wurden zeigen, dass Bendamustin im Vergleich zu Chlorambucil die Dauer der Remission verdreifachte.Show moreOnkologie
09.01.2008, 23:00 Uhr
Nilotinib zur Behandlung der Leukämie
Nilotinib (Tasigna®) ist ein neuer Tyrosinkinase-Inhibitor, der für die Behandlung von Erwachsenen mit Philadelphia-Chromosom-positiver chronisch myeloischer Leukämie (CML) indiziert ist. Er kann in der chronischen und akzelerierten Phase mit Resistenz oder Unverträglichkeit gegenüber einer Vorbehandlung einschließlich Imatinib eingesetzt werden. Wirksamkeitsdaten zu Patienten mit CML in der Blastenkrise liegen nicht vor.Show moreTyrosinkinase-Inhibitor
09.01.2008, 23:00 Uhr
Retardierte Opioide auf dem Prüfstand
Viele Präparate von gleichem Lohnhersteller – Durchbruchschmerzen eine Frage der Galenik?
Ein Interview mit Kuno Güttler
Retardierte Opioide sollen konstante Schmerzfreiheit über einen definierten Zeitraum garantieren. Dabei spielt die Galenik eine entscheidende Rolle. Wir wollten wissen, ob Wirkstoff-gleiche retardierte Opioide ohne Weiteres ausgetauscht werden können oder ob sie sich in relevanten Parametern unterscheiden. Bei unseren Recherchen sind wir auf verblüffende Ergebnisse gestoßen. Und Dr. med. Kuno Güttler vom Institut für Pharmakologie der Universität Köln auf eine einleuchtende Erklärung für ein interessantes Verordnungsverhalten von Schmerztherapeuten.Show more09.01.2008, 23:00 Uhr
Bisphosphonate könnenstarke Schmerzen auslösen
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA warnt vor schweren Knochen-, Gelenk- und/oder Muskelschmerzen unter einer Behandlung mit Bisphosphonaten, die teilweise bis hin zur Bewegungsunfähigkeit führen können. Die Gefahr schwerer muskuloskelettaler Schmerzen werde zwar, so die FDA, bei allen Bisphosphonaten in den Produktinformationen benannt, aber ein Zusammenhang zwischen der Therapie und den Schmerzen werde von den Ärzten oft nicht erkannt.Show moreFDA-Warnung
09.01.2008, 23:00 Uhr
Sapropterin hilft, phenylalaninarme Diät zu lockern
Die einzige therapeutische Möglichkeit zur Behandlung der Stoffwechselstörung Phenylketonurie (PKU) bestand bisher in der lebenslangen Einhaltung einer streng phenylalaninarmen Diät. Jetzt wurde in den USA mit Sapropterin ein Epimer des natürlichen Kofaktors der Phenylalaninhydroxylase zugelassen, das einigen PKU-Patienten helfen wird, die belastenden Diätvorschriften zu lockern und ein normaleres Leben zu führen.Show morePhenylketonurie
09.01.2008, 23:00 Uhr
Widerruf der Zulassung von Kava-Kava-Zubereitungen
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat mit seinem Bescheid vom 21. Dezember 2007 die Zulassung Kava-Kava- und Kavain-haltiger Arzneimittel mit sofortiger Wirkung widerrufen. Da der Verdacht bestand, dass diese Arzneimittel schwere hepatotoxische Reaktionen auslösen können, hatte das BfArM im Mai 2005 das Ruhen der Zulassungen angeordnet und in der Folge bis zum Dezember 2007 verlängert.Show morePhytopharmaka
09.01.2008, 23:00 Uhr
Adalimumab zur Behandlung schwerer Plaque-Psoriasis
Die Europäische Kommission hat für Adalimumab (Humira®) die Zulassungserweiterung zur Behandlung von mäßiger bis schwerer Plaque-Psoriasis erteilt. Bei Patienten, denen Adalimumab zur Behandlung von Psoriasis verabreicht wurde, konnte eine schnelle und sichtbare Verbesserung des Erscheinungsbildes der Haut festgestellt werden, die bis zu einem Jahr erhalten blieb. Der vollständig humane monoklonale Antikörper kann von den Patienten selbst subkutan injiziert werden.Show moreZulassungserweiterung
09.01.2008, 23:00 Uhr
Dreifachkombination gegen das HI-Virus zugelassen
Die fixe Dreierkombination aus Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovir Disoproxifumarat (Atripla®) hat für die HIV-1-Therapie die Zulassung durch die europäischen Behörden erhalten. Das Präparat steht seit Januar 2008 zur Verfügung, teilten Bristol-Myers Squibb und Gilead Sciences mit. Damit wird erstmals ein Medikament angeboten, das drei für eine hoch aktive antiretrovirale Therapie (HAART) notwendigen Wirkstoffe in einer Tablette kombiniert und darüber hinaus nur einmal täglich eingenommen werden muss.Show moreHIV-Therapie
09.01.2008, 23:00 Uhr
Tumor- und Chemotherapie-assoziierte Anämie
Tumor- und Chemotherapie-assoziierte Anämie
11.12.2007, 23:00 Uhr
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