Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Schadet das Aluminium in Therapieallergenen?
Für die subkutane Allergen-Immuntherapie – auch Hyposensibilisierung genannt – sind derzeit 43 Therapieallergene zugelassen. 79 Prozent dieser Präparate enthalten Aluminiumhydroxid als Adjuvans. Wie sicher dies ist, hat das Paul-Ehrlich-Institut ausführlich beleuchtet.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Lokale Verträglichkeit, Toxizität und Sensibilisierungspotenzial
04.05.2026, 09:00 Uhr
Dendrimer-basiertes Vaginalgel zur HIV-Prävention
Schutzmaßnahmen zur Prävention von HIV-Infektionen, die Frauen selbst anwenden und kontrollieren können, tragen dazu bei, die weitere Ausbreitung von Aids einzudämmen. Die vaginale Applikation mikrobizider Wirkstoffe wäre eine solche Methode. Das Dendrimer-basierte Vaginalgel SPL7013 (VivaGelTM), dessen antivirale Aktivität in Studien an Tieren bewiesen wurde, gilt als ein möglicher Kandidat für ein solches Mikrobizid. Phase-I Studien an Menschen ergaben eine gute Verträglichkeit, die Wirksamkeit bei Menschen ist allerdings derzeit völlig unklar.Show moreAus der Forschung
02.07.2008, 22:00 Uhr
Exubera® nur noch bis September erhältlich
In einem aktuellen Rote-Hand-Brief informiert Pfizer über neue Erkenntnisse zum Lungenkrebsrisiko unter Gabe des inhalativen Insulins Exubera® und teilt mit, dass Exubera® ab September 2008 nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Pfizer hatte im Januar die Vermarktung des ersten inhalativen Insulins mit der Begründung eingestellt, dass das Präparat die Kundenbedürfnisse und die Umsatzerwartungen nicht erfüllt habe.Show moreRote-Hand-Brief
02.07.2008, 22:00 Uhr
CETP-Hemmung – ein neuer Therapieansatz
Bei der Therapie von Fettstoffwechselstörungen gewinnt neben der Senkung des LDL-Cholesterols die Anhebung des HDL-Cholesterol-Wertes immer mehr Bedeutung. Eine neue Klasse von Medikamenten zur Erhöhung der HDL-Werte sind Inhibitoren des Cholesteryl-Ester-Transfer-Proteins (CETP-Hemmer). Nachdem der erste Vertreter dieser Wirkstoffgruppe aufgrund unerwünschter Wirkungen nicht eingesetzt wird, zeigen anfängliche Untersuchungen mit dem Wirkstoff Anacetrapib vielversprechende Ergebnisse.Show moreFettstoffwechselstörungen
02.07.2008, 22:00 Uhr
Mit einem Pflaster gegen Reisediarrhö
In einer klinischen Studie haben US-Forscher die Wirksamkeit einer Impfung gegen Durchfallerkrankungen nachgewiesen. Sie verabreichten das häufig für Reisedurchfälle verantwortliche LT-Toxin aus der darmpathogenen Form von Escherichia coli mittels eines Pflaster. Das Toxin wirkt über die Haut als Antigen und löst eine Immunantwort aus. Der Hersteller Iomai aus Gaithersburg/Maryland bezeichnet dies als transkutane Immunisierung. Als Folge traten bei den Probanden deutlich weniger mittlere bis schwere Durchfallerkrankungen auf und ihre Dauer verringerte sich signifikant.Show moreMagen-Darm-Infektionen
02.07.2008, 22:00 Uhr
Verkürzte Behandlungsdauer zugelassen
Die Europäische Kommission hat einen verkürzten 16-wöchigen Behandlungszyklus mit Peginterferon alfa-2a (Pegasys®) plus Ribavirin (Copegus®) für Patienten mit chronischer Hepatitis C zugelassen, die durch die Virusstämme Genotyp 2 oder 3 verursacht wird, wie die Roche Pharma AG mitteilte.Show moreHepatitis C
02.07.2008, 22:00 Uhr
Colesevelam bindet Gallensäuren
Colesevelam (Cholestagel®) ist wie das ältere Colestyramin ein Anionenaustauscher, der zur Senkung erhöhter LDL-Werte eingesetzt wird. Es ist zusätzlich zu Statinen indiziert, wenn ein Statin den LDL-Spiegel nicht ausreichend senkt, oder zur Monotherapie, wenn ein Statin kontraindiziert ist oder nicht vertragen wird, jeweils adjuvant zu einer Diät.Show moreLDL-Senkung
02.07.2008, 22:00 Uhr
Erfahrungen aus dem Pharmakovigilanzzentrum der Niederlande
Wenn Patienten Nebenwirkungen direkt an das nationale Pharmakovigilanzzentrum melden können, ist dies eine sinnvolle Ergänzung der traditionellen Meldewege. So das Fazit einer Arbeitsgruppe aus dem niederländischen Pharmakovigilanzzentrum Lareb in s’Hertogenbosch nach drei Jahren Erfahrung mit "Patient Reporting" [1].Show moreArzneimittelsicherheit
02.07.2008, 22:00 Uhr
Atazanavir für therapienaive HIV-Patienten
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Atazanavir (Reyataz®) zusammen mit 100 mg Ritonavir in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln für die Behandlung von mit dem Immundefizienzvirus 1 (HIV-1) infizierten Erwachsenen erteilt, die zuvor noch nicht antiretroviral behandelt worden waren, wie die Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA mitteilte. Atazanavir ist seit März 2004 auf dem Markt und war bisher nur für vorbehandelte Patienten zugelassen.Show moreZulassungserweiterung
02.07.2008, 22:00 Uhr
Vildagliptin bei Typ-2-Diabetes
Vildagliptin (Galvus®) ist nach Sitagliptin (Januvia®), das im April 2007 eingeführt wurde, der zweite Vertreter einer neuen Klasse oraler Medikamente zur Therapie des Typ-2-Diabetes, der DPP-4-(Dipeptidyl-Peptidase-4-)Inhibitoren. Vildagliptin wird in Kombination mit Metformin, einem Sulfonylharnstoff oder einem Thiazolidindion (Glitazon) zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle eingesetzt.Show moreDPP-4-Inhibitor
25.06.2008, 22:00 Uhr
Die lästigen Harnwegsinfektionen überwinden
Therapie der Harnwegsinfektion nach den
Leitlinien Deutscher Fachärztegesellschaften
Von Kirsten Lennecke
25.06.2008, 22:00 Uhr
Prädiktive Aussagekraft des HDL-Wertes
Die Post-hoc-Analyse einer großen amerikanischen Studie zeigt, dass HDL-Werte unter einer Statin-Therapie eine prädiktive Aussagekraft für das Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse aufweisen. Diese Beziehung besteht auch bei Vorliegen sehr niedriger LDL-Werte.Show moreKardiovaskuläre Komplikationen
25.06.2008, 22:00 Uhr
Baclofen bei Patienten mit Leberzirrhose
Das zentral wirksame Muskelrelaxans Baclofen wurde im Rahmen einer klinischen Studie als Therapiemöglichkeit für Alkoholabhängige mit Leberschädigungen untersucht. Innerhalb des recht kleinen Patientenkollektivs zeigten sich sehr gute Ergebnisse in Bezug auf die Abstinenzrate sowie die Linderung der Entzugssymptomatik. Auch die Sicherheit und Verträglichkeit der Behandlung wurde positiv bewertet.Show moreBehandlung der Alkoholabhängigkeit
25.06.2008, 22:00 Uhr
Abatacept unterbindet die Aktivierung von T-Zellen
Einen bislang einzigartigen Wirkansatz verfolgt der Wirkstoff Abatacept (Orencia®) bei der rheumatoiden Arthritis. Er unterbindet die für die Aktivierung von T-Zellen notwendige Kostimulation und hemmt über diesen Weg die Progression der Gelenkdestruktion, wie aktuelle Studiendaten belegen.Show moreRheumatoide Arthritis
25.06.2008, 22:00 Uhr
Ist die Diabetologie am Wendepunkt?
Selten war es so spannend auf einem Jahreskongress der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft wie in diesem Jahr. Denn präsentiert wurden gänzlich unerwartete Ergebnisse großer Endpunktstudien, die die derzeit geltenden Empfehlungen einer möglichst strengen Blutzuckerkontrolle in die Diskussion brachten: Advance und Accord zeigten, dass eine strenge Blutzuckerkontrolle das Risiko makrovaskulärer Ereignisse nicht reduziert, möglicherweise sogar die Mortalität erhöht. Besser ist es da, der Manifestation eines Diabetes vorzubeugen.Show moreTyp-2-Diabetes
25.06.2008, 22:00 Uhr
Zoledronsäure reduziert das Risiko von Krebsrezidiven
Bisherige Studien konnten zeigen, dass das Bisphosphonat Zoledronsäure den Knochenabbau während einer antitumoralen Therapie reduzieren kann. Beim Einsatz von Bisphosphonaten bei Knochenmetastasen kommt es zur Schmerzlinderung und teilweise sogar zur Resklerosierung. Während des amerikanischen Krebskongresses konnte eine Studie nun zeigen, dass Zoledronsäure auch die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls bei Brustkrebs verringert.Show moreMammakarzinom
25.06.2008, 22:00 Uhr
Erhöhtes Frakturrisiko unter Pioglitazon und Rosiglitazon
Eine neue Fallkontrollstudie untermauert den Verdacht, dass die zur Behandlung von Diabetes mellitus eingesetzten Glitazone das Frakturrisiko erhöhen können. Das Risiko soll für Pioglitazon und Rosiglitazon etwa gleich sein. Im Gegensatz zu früheren Erkenntnissen scheinen nicht nur Frauen, sondern auch Männer betroffen zu sein.Show moreDiabetes mellitus
25.06.2008, 22:00 Uhr
Doping auch in der Welt der Wissenschaft weit verbreitet?
"Gehirndoping" oder wissenschaftlicher "Neuro-Enhancement" heißt der Versuch, durch erhöhte Dopamin-Konzentrationen die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu steigern. Nebenwirkungen sind weitgehend unbekannt, ethische Fragen und gesellschaftliche Folgen umstritten. Eine online-Umfrage unter den Lesern des britischen Wissenschaftsmagazin Nature zum Gebrauch verschiedener Neurostimulanzien ergab, dass sie unter den vorwiegend im medizinisch-naturwissenschaftlichen Bereich aktiven Lesern offensichtlich stärker als bislang angenommen Verwendung finden.Show moreNeurostimulanzien
25.06.2008, 22:00 Uhr
Frauen sind meist unterrepräsentiert
Die Gender Medicine, das heißt die Wissenschaft geschlechtsspezifischer Unterschiede von Krankheiten und ihrer Therapie, befasst sich auch mit der Rolle von Frauen in klinischen Studien. Weibliche Probanden waren lange Zeit in Studien unterrepräsentiert, was teilweise auf die Contergan-Katastrophe zurückzuführen ist. Da aber Frauen und Männer auf Medikamente unterschiedlich reagieren können, erscheint eine geschlechtsspezifische Prüfung von Arzneistoffen sinnvoll.Show moreKlinische Studien
18.06.2008, 22:00 Uhr
Salmonellen-Infektionen durch Tomaten
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA warnt vor dem Verzehr bestimmter Tomatensorten: Seit Mitte April sind in mindestens 17 US-Bundesstaaten über 200 Personen an einer Salmonellose erkrankt, davon 25 so schwer, dass sie in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten [1]. Todesfälle sind bislang nicht gemeldet. Zahlreiche Supermärkte und Restaurants haben daher rohe Tomaten aus ihrem Angebot genommen.Show moreFDA-Warnung
18.06.2008, 22:00 Uhr
Ist die Cholesterinsenkung doch nicht sinnvoll?
Die Enhance-Studie sollte bestätigen, dass Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie, deren Cholesterin-Zielwert mit einer Statintherapie nicht zu erreichen ist, von der zusätzlichen Gabe des Cholesterinresorptionshemmer Ezetimib (Ezetrol®) profitieren. Doch die Ergebnisse ließen die Frage aufkommen, welchen Stellenwert die Cholesterinsenkung überhaupt hat. Wir haben Prof. Dr. Karl Lackner, Leiter des Instituts für klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin des Klinikums der Universität Mainz, gebeten, für uns die Ergebnisse zu kommentieren.Show moreEnhance-Studie
18.06.2008, 22:00 Uhr
Lapatinib zur Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs
Der neue Tyrosinkinasehemmer Lapatinib (Tyverb®) ist jetzt in Europa zur Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms vorläufig unter Auflagen zugelassen worden und seit dem 16. Juni in Deutschland erhältlich. Wie Trastuzumab richtet sich auch Lapatinib gegen den Wachstumsfaktor-Rezeptor HER2 und hemmt das Wachstum der Krebszellen.Show moreMammakarzinom
18.06.2008, 22:00 Uhr
Der Rat des Apothekers ist nach wie vor wichtig
Ende vergangenen Jahres wurden die Ergebnisse einer europaweiten Bevölkerungsumfrage zur Selbstmedikation bei alltäglichen Schmerzen ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass neben dem Hausarzt der Apotheker einen großen Einfluss auf die Wahl des Schmerzmittels und das Einnahmeverhalten der Betroffenen hat.Show moreUmfrage zur Selbstmedikation bei Schmerzen
18.06.2008, 22:00 Uhr
Glitazone bei Typ-2-Diabetes unzureichend untersucht
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse seiner Nutzenbewertung der Glitazone vorgelegt und kommt zu der Schlussfolgerung, dass es weder Belege noch Hinweise auf einen generellen zusätzlichen Nutzen oder größeren Schaden von Rosiglitazon und Pioglitazon im Vergleich zu alternativen Therapien gibt: Bislang sei kein echter Fortschritt für Patienten mit Typ-2-Diabetes durch die Glitazone erkennbar.Show moreIQWiG-Vorbericht
18.06.2008, 22:00 Uhr
Möglicherweise Todesfälle mit dem Appetitzügler Rimonabant
In Großbritannien sind fünf Todesfälle bekannt geworden, die mit der Einnahme des Appetitzüglers Rimonabant (Acomplia®) in Zusammenhang stehen könnten. Die britische Aufsichtsbehörde Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) veröffentlichte auf ihrer Homepage ein Dokument, in dem 720 Spontanmeldungen mit 2123 unerwünschten Arzneimittelreaktionen aufgeführt werden. Eine Bewertung steht noch aus: Ob die Todesfälle mit der Einnahme des Medikaments in Verbindung stehen, ist noch offen.Show moreUnerwünschte Arzneimittelreaktionen
11.06.2008, 22:00 Uhr
Tafluprost senkt den Augeninnendruck
Seit Anfang Juni ist mit Tafluprost (Taflotan®) ein weiteres Prostaglandinanalogon zur Senkung des erhöhten Augeninnendrucks auf dem Markt. Prostaglandine sind heute die wichtigsten Wirkstoffe, die lokal zur Glaukombehandlung eingesetzt werden. Bei einmal täglicher Anwendung verbessern sie den trabekulären und den uveoskleralen Abfluss des Kammerwassers und senken den erhöhten Augeninnendruck um rund 30 bis 45%.Show moreProstaglandinanalogon
11.06.2008, 22:00 Uhr
Lubiproston bei Reizdarmsyndrom
Lubiproston bei Reizdarmsyndrom Das Prostaglandin-E-Analogon Lubiproston (vorgesehener Handelsname: Amitizia®) hat Ende April von der US-amerikanischen FDA die Zulassung zur Behandlung des Reizdarmsyndroms mit Obstipation bei erwachsenen Frauen erhalten.Show moreProstaglandin-Analogon
11.06.2008, 22:00 Uhr
TNF-Inhibitoren unterKrebsverdacht
Die Behandlung mit Tumornekrose-Faktor-Inhibitoren (TNF-Inhibitoren) steht unter Verdacht, die Entstehung von Lymphomen und anderen Krebsformen zu fördern. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA untersucht zurzeit 30 entsprechende Berichte, die Kinder und junge Erwachsene betreffen. Sie hatte schon früher Kenntnis von einem möglichen Zusammenhang zwischen einer TNF-Inhibitor-Therapie und Krebsentstehung erhalten, sieht aber nach wie vor ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis.Show moreFDA-Bericht
11.06.2008, 22:00 Uhr
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