Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Kann man Levothyroxin bei über Sechzigjährigen absetzen?
Levothyroxin verbinden viele mit einer lebenslangen Einnahme. Doch ist ein Absetzen des Schilddrüsenhormons möglich? Das untersuchten Forschende nun an über Sechzigjährigen. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Hypothyreose
08.04.2026, 07:00 Uhr
Zulassung für Ulipristal erteilt
Dem selektiven Progesteron-Rezeptor-Modulator Ulipristalacetat (Ellaone®) wurde die Zulassung zur Notfallkontrazeption erteilt. Es kann bis zu fünf Tage nach einer möglichen unerwünschten Befruchtung eingesetzt werden. Die Einführung und Vermarktung von Ellaone® soll im 4. Quartal 2009 in der gesamten Europäischen Union erfolgen.Show moreNotfallkontrazeption
03.06.2009, 22:00 Uhr
Können Antidepressiva Selbstmordgedanken auslösen?
Der gewaltsame Tod eines Menschen ist ein schockierendes Ereignis, ganz besonders jedoch der gewaltsame Tod von eigener Hand. Der Suizid ist ein Phänomen, das als vollendete oder versuchte Selbsttötung sehr häufig registriert werden muss. Auch verschiedene Arzneimittel können bewusst oder unbewusst suizidales Verhalten stärken.Show moreSucht und Suizid
03.06.2009, 22:00 Uhr
Adipositas und Atherosklerose – Wichtige Neben- und Wechselwirkungen
Die Hyperlipidämie erfordert oft die Kombination verschiedener Fettsenker. Bei ihren Anwendungen müssen die möglichen Arzneimittelinteraktionen im Rahmen der Pharmakotherapie von kardiovaskulären Erkrankungen oder des metabolischen Syndroms beachtet werden.Show more27.05.2009, 22:00 Uhr
Tasimelteon lindert Schlafstörungen bei Schichtarbeit
Der Agonist am Melatoninrezeptor Tasimelteon könnte Schichtarbeitern und Flugreisenden das Umstellen der inneren Uhr erleichtern. Das zeigen die Ergebnisse aus zwei randomisierten Studien. Als generelles Einschlafmittel ist der Wirkstoff jedoch nicht geeignet.Show moreMelatoninagonisten
27.05.2009, 22:00 Uhr
Weniger Asthmasymptome nach Zugabe von Montelukast
Das in modernen Leitlinien formulierte Ziel der totalen Asthmakontrolle wird in der Praxis oft weit verfehlt. Für therapietreue Patienten ist jedoch eine Kontrolle der Symptome meist durch Anpassung der Medikation erreichbar: Wird das Therapieziel unter einer auf inhalativen Steroiden (ICS) bzw. einer Kombination aus ICS und einem langwirksamen Beta-Agonisten (LABA) basierenden Therapie nicht erreicht, besteht eine weitere Option in der Zugabe von Montelukast. Die nicht-interventionelle MONICA-Studie zeigte, dass sich Asthmakontrolle und Lebensqualität bei vielen Patienten bessern.Show moreAsthma bronchiale
27.05.2009, 22:00 Uhr
Adipositas und Atherosklerose – Die Pathophysiologie
Das Geschehen von Adipositas und Atherosklerose ist komplex. Mehr als 50 Gene sind an der Entstehung der Atherosklerose beteiligt. Bei der Entwicklung einer Adipositas spielen psychosoziale Faktoren ebenso eine Rolle wie eine gestörte Appetitregulation, Dysfunktionen endokriner Regelkreise im Gehirn, das metabolische Syndrom sowie die ubiquitäre Verfügbarkeit preiswerter und schnell resorbierbarer Nahrungsmittel.Show more27.05.2009, 22:00 Uhr
Claudin-4 – ein neuer Prognosemarker für Brustkrebs?
Jährlich erkranken über 57.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs, von denen mehr als 23.000 unter 60 Jahren alt sind; etwa 17.000 dieser Patientinnen versterben an der bei Frauen häufigsten Krebserkrankung. In einer jetzt vorgelegten Studie konnte nachgewiesen werden, dass größere Mengen des Proteins Claudin-4 im Tumorgewebe mit einer geringeren Überlebensrate und einem schlechteren Ansprechen auf eine Therapie mit Tamoxifen korrelieren [1]. Somit könnte Claudin-4 ein neuer prognostischer Marker für Brustkrebspatientinnen sein.Show moreMammakarzinom
27.05.2009, 22:00 Uhr
Adipositas und Atherosklerose – Die Pharmakotherapie
Neben der Änderung des Lebensstils (verminderte Kalorienzufuhr und mehr Bewegung) sind Statine in der Regel die Fettsenker der ersten Wahl. Zu beachten sind die myopathischen Nebenwirkungen. Im Gegensatz zur effektiven Senkung der Blutfette gibt es keine überzeugende Pharmakotherapie zur Verminderung des Appetits und der Nahrungsaufnahme.Show more27.05.2009, 22:00 Uhr

Die fatale Endlagerung von überschüssiger Energie
Die Adipositas wird für immer mehr Menschen zu einem bedrohlichen Krankheitsfaktor für Körper und seelisches Wohlbefinden. Direkt verbunden mit dem Übergewicht sind Störungen des Fettstoffwechsels mit erhöhtem Cholesterin und LDL sowie erniedrigtem HDL. Dadurch werden die Arterien geschädigt, es entsteht die gefürchtete Atherosklerose. Die Gefäßschäden betreffen unmittelbar die Herzkranzarterien, die großen Brust- und Baucharterien sowie die Beinarterien. Atherosklerotische Veränderungen sind auch der Ursprung von Thromboembolien mit nachfolgenden Organischämien. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow more
Adipositas und Atherosklerose
27.05.2009, 22:00 Uhr
Magenkeim eradizieren: wann und wie?
Der Magenkeim Helicobacter pylori gilt als ein erheblicher Risikofaktor für zahlreiche gastrointestinale, aber auch extragastrale Erkrankungen. Die neue S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) gibt nun konkrete Empfehlungen zu Diagnostik, Eradikationsindikationen und Eradikationsregimes. Auf dem diesjährigen Internistenkongress in Wiesbaden wurde sie vorgestellt.Show moreNeue S3-Leitlinie
27.05.2009, 22:00 Uhr
Begrenzte Packungsgrößen für alle rezeptfreien Analgetika?
Seit dem 1. April 2009 unterliegen Paracetamol-haltige Analgetika der Verschreibungspflicht, wenn ihr Gesamtgehalt 10 g Paracetamol überschreitet. Nun stehen auch Acetylsalicylsäure-, Ibuprofen- und Diclofenac-haltige Analgetika auf dem Prüfstand. Am 30. Juni 2009 wird der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht diskutieren, ob auch die rezeptfreie Abgabe dieser Analgetika auf eine bestimmte Packungsgröße begrenzt werden muss. Wir haben Prof. Dr. Dr. Kay Brune, Erlangen und den BAH-Geschäftsführer Dr. Bernd Eberwein, beide Mitglieder dieses Sachverständigenausschusses, gebeten, die Hintergründe zu erläutern.Show moreArzneimittelsicherheit
20.05.2009, 22:00 Uhr
Avotermin verbessert Narbenbildung
Das am häufigsten verletzte Gewebe des Menschen ist die Haut. Der genaue Prozess der Fibrosierung, der Entstehung von Narben nach einer Vermehrung des Bindegewebes, ist zwar letztlich noch nicht vollständig verstanden, doch scheinen verschiedene Faktoren (TGF-β3, p38-MAPK, Thrombospondin) ihn zu beeinflussen. In einer Studie konnte gezeigt werden, dass sich eine vorbeugende intradermale Applikation des Wachstumsfaktors TGF-β3 Avotermin positiv auf die Wundheilung auswirkt und zu einer verbesserten Struktur der heilenden Haut führt.Show moreWundheilung
20.05.2009, 22:00 Uhr
Einheitliche Analgetika-Packungsgrößen – ist das wirklich notwendig?
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat für die nächste Sitzung des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht am 30. Juni 2009 zwei Punkte auf die Tagesordnung gesetzt, die den Untertitel haben "Konzept zur Begrenzung rezeptfrei erhältlicher Packungsgrößen". Namentlich genannt werden Acetylsalicylsäure, Diclofenac und Ibuprofen, aber auch andere Analgetika, worunter man sich zum Beispiel noch Naproxen und Phenazon, aber auch Paracetamol vorstellen könnte. Man könnte nun fragen: "Warum diese Diskussion jetzt?"Show moreStellungnahme des BAH
20.05.2009, 22:00 Uhr
Herpes-zoster-Risiko unter TNF-α-Inhibitoren erhöht?
Eine Behandlung der rheumatoiden Arthritis mit den TNF-α-Antikörpern (Infliximab, Adalimumab) ist im Vergleich zu einer Behandlung mit herkömmlichen Basismedikamenten mit einem moderat erhöhten Risiko für das Auftreten einer Herpes zoster-Infektion verbunden. Für das TNF-Rezeptor-Fusionsprotein Etanercept ist ein derartig erhöhtes Risiko unklar. Dies ergab die Analyse von Daten eines deutschen Registers für Biologika.Show moreRheumatoide Arthritis
20.05.2009, 22:00 Uhr
Neue Optionen für die Prävention
Impfungen sind die wirkungsvollste Präventionsmaßnahme. Daher sollten auch Apotheken mit ihrer Beratung dafür werben, forderte Dr. Thomas Weinke, Potsdam, beim Niedersächsischen Apothekertag. Skeptiker können mit dem Argument überzeugt werden, dass Impfungen den Mechanismus der natürlichen Immunantwort nutzen. Weinke gab einen Überblick über neue und in naher Zukunft zu erwartende Möglichkeiten zur Impfung.Show moreImpfungen in der Pipeline
20.05.2009, 22:00 Uhr
Wie ungewöhnlich und gefährlich ist das neue Virus wirklich?
Als Ende März dieses Jahres die ersten Meldungen zu einer neuen humanpathogenen Variante des Erregers der Schweinegrippe mit bereits Hunderten von Erkrankten in Mexiko erschienen, warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO kurze Zeit später vor einer bevorstehenden Pandemie. Zwei Kinder verstarben an einer Lungenentzündung und die Grippewelle griff auf die USA über. In einer Eilaktion wurden jetzt die klinischen Daten zu den ersten 643 Patienten veröffentlicht, die bis zum 5. Mai gemeldet wurden, zudem auch Daten zum Erreger selbst.Show moreNeue Influenza
13.05.2009, 22:00 Uhr
5-ALA-Pflaster vereinfacht photodynamische Therapie
Der Photosensibilisator 5-Aminolävulinsäure (5-ALA) wird bei einer photodynamischen Therapie zur Behandlung aktinischer Keratosen eingesetzt. Bisher wurden in einem zeitintensiven Verfahren meist nur große Areale behandelt, da sich der Einsatz bei kleinen Behandlungsarealen durch die aufwendigen Schritte wie Okklusion und Aufbringung eines Lichtschutzes als nicht effektiv erwiesen hat. Jetzt befindet sich ein Pflaster in der Entwicklung, das vor allem bei kleineren Hautarealen die Behandlung wesentlich vereinfachen soll. Die Zulassung ist beantragt.Show moreAktinische Keratosen
13.05.2009, 22:00 Uhr
Prasugrel zur Thromboseprophylaxe
Der neue Thrombozytenaggregationshemmer Prasugrel (Efient®) wird in Kombination mit Acetylsalicylsäure zur Prävention atherothrombotischer Ereignisse bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom eingesetzt, die sich einer perkutanen Koronarintervention unterziehen müssen.Show moreThrombozytenaggregationshemmer
13.05.2009, 22:00 Uhr
Tacrolimus reduziert Ekzemschübe bei atopischer Dermatitis
Die europäische Arzneimittelagentur EMEA hat die Zulassung für Tacrolimus (Protopic®) für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis zur Erhaltungstherapie mit zweimal wöchentlicher Anwendung erweitert. Während bisher akute Ekzemschübe nur reaktiv mit antiinflammatorischen Wirkstoffen behandelt wurden, lässt sich mit dem Calcineurininhibitor Tacrolimus die Zahl der akuten Ekzemschübe vermindern und die läsionsfreien Intervalle verlängern.Show moreZulassungserweiterung
13.05.2009, 22:00 Uhr
Escitalopram bei älteren Patienten
Obwohl die generalisierte Angststörung zu den häufigsten psychischen Erkrankungen älterer Menschen gehört, gibt es nur wenig fundierte Daten zu einer wirksamen und sicheren Pharmakotherapie. In einer Studie wurde untersucht, ob selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) wie Escitalopram (Cipralex®) auch bei älteren Patienten eingesetzt werden können: Ältere mit einer generalisierten Angststörung scheinen besser auf Escitalopram anzusprechen als auf Placebo, auch wenn der Unterschied nicht signifikant war.Show moreAngststörungen
13.05.2009, 22:00 Uhr
Vorsicht beim Auftragen von Testosterongel
Die amerikanische Food and Drug Administration berichtet von Fällen, bei denen es durch die sekundäre Exposition mit Testosterongel zu gesundheitlichen Schäden bei Kindern kam. Bei mindestens acht Kindern wurde eine Vergrößerung der Genitalien, ein Anstieg der Libido sowie aggressives Verhalten beobachtet. Um weitere Fälle zu verhindern, ordnete die FDA einen umrahmten Warnhinweis (boxed warning) an: Patienten, die Testosteron topisch applizieren, sollten sich danach gründlich die Hände waschen und die behandelte Haut unter der Kleidung verbergen.Show moreFDA-Warnung
13.05.2009, 22:00 Uhr
Neue Hoffnungen für Alzheimer-Patienten
Für Alzheimer-Patienten gibt es bis heute keine befriedigende medikamentöse Therapie. Die positive Wirkung der derzeit zugelassenen Medikamente auf bestehende Symptome ist zumeist nur gering und das Voranschreiten der Erkrankung können sie nicht verlangsamen. Nach den häufig enttäuschenden Endergebnissen potenzieller Wirkstoffe erscheint eine jüngst von englischen Wissenschaftlern vorgelegte Pilotstudie für ein neuartiges Präparat jedoch recht vielversprechend.Show moreAus der Forschung
13.05.2009, 22:00 Uhr
Wieder eine Horrornachricht: Schmerzmittel erhöhen das Alzheimerrisiko!?
Kommentar
06.05.2009, 22:00 Uhr
Kein zusätzlicher Nutzen durch Helicobacter-Eradikation
Es existieren zahlreiche Strategien zur Behandlung dyspeptischer Symptome, die zu den häufigsten Beschwerden in der Allgemeinarztpraxis gehören. In den Richtlinien des National Institute for Clinical Excellence (NICE) von 2004 werden sowohl der Nachweis von Helicobacter pylori mit anschließender Eradikation bei positivem Befund (Test-and-Treat) als auch die Gabe von Protonenpumpenhemmern (PPI) als geeignete Maßnahmen zur Behandlung der Dyspepsie bei Erwachsenen empfohlen.Show moreDyspepsie
06.05.2009, 22:00 Uhr
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