Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Clascoteron: neues Akne-Arzneimittel ab Juni verfügbar
Clascoteron (Winlevi®) ist ein topisches, verschreibungspflichtiges Akne-Arzneimittel mit neuartigem Wirkprinzip. Im Oktober 2025 erhielt es die europäische Zulassung. Nun soll es ab Juni 2026 auf den deutschen Markt eingeführt werden und über den Großhandel bestellbar sein.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Androgenrezeptor-Antagonist
13.05.2026, 10:00 Uhr
Kardiale Erkrankungen – Die Pathophysiologie
Herzerkrankungen lassen sich in größere Gruppen einteilen:
• Durchblutungsstörungen des Herzmuskels bis zu seiner schlimmsten Ausprägung, dem Herzinfarkt
• Erkrankungen des Herzmuskels wie die Herzinsuffizienz
• Erkrankungen der Herzklappen, die den geordneten Blutfluss im kleinen und großen Kreislauf regulieren
• Herzrhythmusstörungen• Störungen der Herzfunktionen als Folge extrakardialer Ursachen wie endokrinologischer Erkrankungen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion) oder Gefäßanomalien.
Davon sollen nur diejenigen Erkrankungen besprochen werden, die eine intensive Therapie mit Kardiaka erfordern.
23.09.2009, 22:00 Uhr
Kardiale Erkrankungen – Kardiaka: Arzneistoffe, die am Herzen angreifen
Die Therapie von kardialen Erkrankungen beruht auf den Grundprinzipien Sicherstellung der koronaren Perfusion, Entlastung der Herzarbeit, Stärkung der Herzkraft, Eindämmung der neuro-humoralen Stimulation und Normalisierung der Herzfrequenz. Dementsprechend bedeutet die Therapie von Herzerkrankungen meistens eine Kombination verschiedener Wirkstoffgruppen.Show more
23.09.2009, 22:00 Uhr

Kardiale Erkrankungen – Wenn der Pumpenkreislauf stockt
Die Erkrankungen des Herzen – koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen – führen immer noch die Todesursachenstatistik an und führen am häufigsten zum Arztbesuch. Viele kardiovaskuläre Erkrankungen mindern die Perfusion des Herzmuskels, wo nach dem Prinzip der "letzten Wiese" im schlimmsten Fall die distalen Anteile des Herzmuskels hinter einem Gefäßverschluss zugrunde gehen. Die Folge: Herzinfarkt! Arbeitet die Pumpe nur noch ungenügend, also bei Herzinsuffizienz, wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow more
Pharmako-Logisch!
23.09.2009, 22:00 Uhr
Auf Gewebeschäden nach Promethazin i.v. achten
Bei intravenöser Gabe von Promethazin muss mit schweren Gewebeschäden einschließlich einer Gangrän gerechnet werden. Amputationen können notwendig werden. Die FDA will dieses Risiko durch einen umrahmten Warnhinweis (Boxed Warning) ins Bewusstsein rücken.Show moreFDA-Warnung
23.09.2009, 22:00 Uhr
Diuretika vermeiden Hypertoniefolgekomplikationen
"Diuretika sind als einzige Wirkstoffgruppe bei der Reduktion der Hypertoniefolgekomplikationen keiner anderen Wirkstoffgruppe unterlegen und weisen in einzelnen Aspekten Zusatznutzen gegenüber anderen Antihypertensiva auf." So das Fazit des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit in seinem Abschlussbericht. Für die Behandlung eines erhöhten Blutdrucks gelten Diuretika für viele Patienten für das IQWiG damit als Mittel der ersten Wahl.Show moreIQWiG-Abschlussbericht
23.09.2009, 22:00 Uhr
Zwischenbilanz beim Mammografie-Screening
Der erste Evaluationsbericht des Mammografie-Screening-Programms in Deutschland wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und der Kooperationsgemeinschaft Mammografie (KoopG) vorgestellt. Sein Ergebnis aus den ersten drei Jahren 2005 bis 2007: Das Mammografie-Screening ist für über zehn Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren die wichtigste Maßnahme zur Brustkrebsfrüherkennung. Die große Zahl der Frauen, die der Einladung zum Screening nicht gefolgt sind, zeigt jedoch, dass noch Information- und Aufklärungsbedarf besteht.Show moreMammakarzinom
23.09.2009, 22:00 Uhr
Zur Sicherheit der adjuvantierten H1N1-Impfstoffe
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) äußert sich in einer Stellungnahme zur geplanten Schutzimpfung gegen das neue Influenza-A-Virus (H1N1) in Deutschland und den dafür vorgesehenen Impfstoffen. Die Indikationsstellung für eine Impfung sollte sich nach Ansicht der AkdÄ am Expositionsrisiko z. B. bei Beschäftigten im Gesundheitswesen mit Patientenkontakt sowie am individuellen Risikoprofil des Patienten orientieren und den aktuellen Erkenntnissen angepasst werden.Show moreNeue Grippe
23.09.2009, 22:00 Uhr
Intanza® wird vorerst nicht eingeführt
Intanza® ist ein intradermal zu applizierender Grippeimpfstoff, der eine bessere Immunantwort erzeugt als die üblichen intramuskulär applizierten Grippeimpfstoffe. Die für diesen Herbst angekündigte Markteinführung verzögert sich jedoch. Intanza® wird frühestens für die Impfsaison 2010/2011 zur Verfügung stehen.Show moreSaisonale Grippeimpfung 2009/2010
23.09.2009, 22:00 Uhr
Nicotinsäure ergänzt Statine bei der Lipidkontrolle
Gefäßkrankheiten sind in westlichen Ländern die häufigste Todesursache. Bei der Lipidtherapie steht als effektivste Einzelmaßnahme die Normalisierung des LDL-Cholesterins im Vordergrund. Ein alte und effektive Substanz, die das Wirkprofil von Statinen ergänzt, ist die Nicotinsäure. Ihren breiten Einsatz limitieren Nebenwirkungen, allen voran der Flush. Mit Tredaptive® ist Anfang September eine Kombination aus retardierter Nicotinsäure und dem neuen Prostaglandinantagonisten Laropiprant auf den Markt gekommen, der die heftige Hautreaktion unterbinden soll.Show moreLipidtherapie
23.09.2009, 22:00 Uhr
Integrasehemmer auch bei therapienaiven HIV-Patienten
Der Integrasehemmer Raltegravir (Isentress®) ist in seiner Anwendung künftig nicht mehr auf therapieerfahrene HIV-Patienten beschränkt. Vielmehr haben die europäischen Behörden die Zulassung auch auf therapienaive Patienten erweitert, sodass künftig praktisch alle erwachsenen HIV-Patienten Raltegravir in Kombination mit einem anderen antiviral wirksamen Medikament erhalten können.Show moreZulassungserweiterung
23.09.2009, 22:00 Uhr
Kardiale Erkrankungen – Wichtige Neben- und Wechselwirkungen
Viele Medikamente beeinflussen Herzfunktionen wie die Frequenz, Rhythmogenese und Kontraktionskraft direkt oder indirekt über Veränderungen des Blutdrucks oder des Elektrolythaushalts. Besonders für das vorgeschädigte Herz, aber auch für das Herz des alten Menschen, sind solche Nebenwirkungen gefährlich.Show more23.09.2009, 22:00 Uhr
Neues orales Antikoagulans auf dem Prüfstand
Apixaban, ein oral einsetzbarer Hemmstoff des Gerinnungsfaktors Xa, wurde in einer Phase-III-Studie gegen den bestehenden Standard Enoxaparin getestet. Die neue Substanz konnte keine Gleichwertigkeit in der Wirkung unter Beweis stellen, doch lassen die Ergebnisse hoffen, die Thromboseprophylaxe mithilfe der neuen Substanzen zukünftig einfacher und sicherer durchführen zu können.Show moreThromboseprophylaxe
23.09.2009, 22:00 Uhr
Kardiale Erkrankungen – Pharmakotherapie
Bei kardialen Erkrankungen werden immer wieder die gleichen Therapieziele mit den gleichen Wirkstoffen angestrebt: geringerer Sauerstoffverbrauch, ausreichende Herzleistung, stabile Frequenz, Verhinderung von Thromboembolien in den Koronarien.Show more23.09.2009, 22:00 Uhr
Gutachter befürworten HPV-Impfung von Jungen
Folgt die amerikanische Zulassungsbehörde FDA den Empfehlungen ihres Gutachtergremiums, dann könnten in den USA bald auch Jungen mit dem HPV-Impfstoff Gardasil® vor Genitalwarzen geschützt werden. Der HPV-Impfstoff wird in den USA seit 2006 untersucht. Er ist dort bislang zur Prävention von durch HPV ausgelöste Zervix-, Vulva- und Vaginalkarzinome bei Mädchen im Alter zwischen neun und 26 Jahren zugelassen.Show moreFDA
16.09.2009, 22:00 Uhr
Was bringt die neue Leitlinie?
Über die Bedeutung der neuen Leitlinie zur Hormontherapie und speziell ihren Nutzen für die Beratung in der Apotheke sprachen wir mit Univ.-Prof. Dr. med. Ludwig Kiesel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Münster und Mitglied der Steuergruppe der Leitlinie.Show moreKommentar
16.09.2009, 22:00 Uhr
Sequenzielle Docetaxel-Gabe zur Standardchemo ohne Nutzen
In einer großen Studie zur adjuvanten Therapie des frühen Mammakarzinoms wurde der Nutzen einer Docetaxel-Gabe nach einer Standardchemotherapie untersucht. Dieses Vorgehen führte zu keinen besseren Ergebnissen als die Standardtherapie, und die Autoren sehen aufgrund dieser Daten keinen Benefit einer zusätzlichen Docetaxel-Gabe. Möglicherweise können mithilfe prädiktiver Biomarker bestimmte Untergruppen erkannt werden, die von einer Taxan-Therapie profitieren.Show moreFrühes Mammakarzinom
16.09.2009, 22:00 Uhr
Wie sieht der Nutzen von Memantin in der Praxis aus?
Das IQWiG sieht unter anderem für die Zielgröße kognitive Leistungsfähigkeit signifikante Effekte zugunsten von Memantin, kommt aber nach einer statistischen Bewertung zu dem Schluss, dass die Relevanz des Effekts nicht mit Sicherheit eingeschätzt werden kann und damit kein Beleg für einen Nutzen von Memantin vorliegt. Wir baten Prof. Dr. Hans Förstl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar der TU München, um eine Bewertung des IQWiG-Abschlussberichtes aus praktischer Sicht.Show moreNachgefragt
16.09.2009, 22:00 Uhr
Bevacizumab in Kombination mit Docetaxel beim Mammakarzinom
Die Europäische Kommission hat eine Erweiterung der Zulassung für Bevacizumab (Avastin®) erteilt: Demnach kann der Angiogenesehemmer Bevacizumab beim metastasierten Mammakarzinom nun auch in Kombination mit Docetaxel eingesetzt werden.Show moreZulassungserweiterung
16.09.2009, 22:00 Uhr
Antihypertonika verlangsamen diabetische Retinopathie
Seit einiger Zeit existiert die Hypothese, eine Hemmung des Renin-Angiotensin-Systems könnte einer diabetischen Nephropathie vorbeugen, denn eine effektive Blutdrucksenkung gilt als wichtigste Maßnahme, um das Fortschreiten einer Nephropathie aufzuhalten. Aktuelle Studienergebnisse enttäuschten aber diesbezüglich und stellen das Konzept grundsätzlich in Frage. Allerdings verlangsamten der AT1 -Antagonist Losartan und der ACE-Hemmer Enalapril in dieser Studie die Progression einer diabetischen Retinopathie. Sie gilt als eine der wichtigsten Komplikation bei Diabetikern.Show moreDiabetes Typ 1
16.09.2009, 22:00 Uhr
Nutzen von Memantin bei Alzheimer-Demenz nicht belegt
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kommt bei seiner Bewertung von medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapiemöglichkeiten bei der Alzheimer-Demenz zu dem Schluss, dass es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, dass Patienten mit einer mittelschweren oder schweren Alzheimer-Demenz von Memantin profitieren.Show moreIQWiG-Abschlussbericht
16.09.2009, 22:00 Uhr
Intranasales Fentanylspray gegen Durchbruchschmerzen
Eine weitere Opioid-Darreichung mit schnellem Wirkungseintritt kommt mit dem ersten Fentanylnasenspray (Instanyl®) ab 21. September auf den Markt. Das Fentanylnasenspray ist für die Behandlung von Durchbruchschmerzen bei Erwachsenen bestimmt, die gegen ihre chronischen Tumorschmerzen bereits eine Opioid-Basistherapie erhalten.Show moreTumortherapie
16.09.2009, 22:00 Uhr
Die Steuerung der Fruchtbarkeit beginnt im Gehirn
Der weibliche Zyklus und damit letztlich auch die Fruchtbarkeit der Frau werden von bestimmten Hormonen kontrolliert, den Gonadotropinen, die im Hypophysenvorderlappen synthetisiert werden. Gesteuert wird deren Produktion und Ausschüttung von Gonadoliberin, einem übergeordneten Hormon aus dem Hypothalamus. Jetzt konnte gezeigt werden, dass eine kleine Zellpopulation von nur etwa 1000 Gonadoliberin-Neuronen diesen Vorgang in besonderer Weise steuert. Durch diese Kenntnisse könnten neue Therapieansätze zur Behandlung von Unfruchtbarkeit entwickelt werden.Show moreHormone
16.09.2009, 22:00 Uhr
Neue S3-Leitlinie versachlicht die Diskussion
Die Diskussionen über Nutzen und Risiken der Hormontherapie in der Peri- und Postmenopause werden seit einigen Jahren kontrovers und teilweise auch sehr emotional geführt. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) e.V. hat nun eine interdisziplinäre Stufe 3 (S3)-Leitlinie erstellt, die es Ärzten und Patientinnen ermöglicht, Nutzen und Risiken abzuwägen und die Entscheidung für oder gegen eine Hormontherapie auf sachlicher Basis zu treffen.Show morePeri- und postmenopausale Hormontherapie
16.09.2009, 22:00 Uhr
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