Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neue Hinweise zu Captopril, Cefixim und Codein-Kombinationen
Captopril kann auch nach Jahren noch Angioödeme auslösen, Cefixim eine Enzephalopathie. Codein-haltige Schmerzmittel-Kombinationen bekommen gleich mehrere neue Warnungen. Neues gibt es auch bei Gabapentin. Was ändert sich in den Fach- und Gebrauchsinformationen?Show morearzneimittel-und-therapie
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Arzneimittelsicherheit
21.04.2026, 14:00 Uhr
HPV-Infektion als günstiger prognostischer Parameter
Bei oropharyngealen Karzinomen scheint eine Infektion mit dem humanen Papillomvirus (HPV) einen günstigen Einfluss zu haben, da die Überlebensraten bei HPV-positiven Patienten deutlich höher liegen als bei HPV-negativen Patienten.Show moreOropharyngeale Karzinome
22.09.2010, 22:00 Uhr
EU-Zulassung für Vernakalant
Das neue Antiarrhythmikum Vernakalant (vorgesehener Handelsname Brinavess) zur Behandlung des Vorhofflimmerns ist jetzt in Europa zugelassen worden.Show moreNeues Antiarrhythmikum
22.09.2010, 22:00 Uhr
Belimumab bei Lupus erythematodes
Die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat eine "Priority Review Designation" (beschleunigtes Prüfverfahren) für Belimumab (Benlysta®) als mögliche Therapie des systemischen Lupus erythematodes (SLE) genehmigt.Show moreIn der Pipeline
22.09.2010, 22:00 Uhr
IQWiG sieht keinen Vorteil von Dipyridamol plus ASS
Nach einem Schlaganfall ist eine kombinierte Behandlung mit Dipyridamol plus Acetylsalicylsäure (ASS), enthalten in Aggrenox® , weder einer Monotherapie mit ASS noch mit Clopidogrel überlegen. Sie könnte sogar aufgrund eines erhöhten Blutungsrisikos von Nachteil sein. Zu diesem Schluss kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Der Hersteller sieht nach wie vor ein positives Nutzen-Risiko-Profil.Show moreNach Schlaganfall und TIA
22.09.2010, 22:00 Uhr
Kreuzprotektiver Effekt des HPV-Impfstoffs berücksichtigt
Der HPV-Impfstoff Cervarix® ist nach der Zulassungserweiterung durch die europäischen Behörden nun indiziert zur Prävention von prämalignen Läsionen der Zervix und von Zervixkarzinomen, die durch bestimmte onkogene humane Papillomviren (HPV) verursacht werden. Die Vakzine schützt nicht nur vor durch die HPV-Typen 16 und 18 verursachten Erkrankungen, sondern verfügt in gewissem Umfang auch über eine kreuzprotektive Wirksamkeit.Show moreZulassungserweiterung
15.09.2010, 22:00 Uhr
Rivaroxaban – effektiv auch bei Therapie der Thrombose
Der orale Faktor Xa-Inhibitor Rivaroxaban (Xarelto®) ist bei der Therapie tiefer Venenthrombosen (DVT) mindestens ebenso wirksam wie die Standardbehandlung mit einem niedermolekularen Heparin und anschließend einem Vitamin-K-Antagonisten. Das belegt die EINSTEIN-DVT-Studie, deren Ergebnisse beim weltgrößten Kardiologenkongress in Stockholm vorgestellt wurden. Bayer plant, erste Zulassungen für Rivaroxaban für die Indikation "Behandlung tiefer Venenthrombose" noch in diesem Jahr zu beantragen.Show moreTiefe Venenthrombosen
15.09.2010, 22:00 Uhr
Teriflunomid hemmt Rezidivrate
Das einmal täglich oral einzunehmende Teriflunomid senkte die jährliche Rezidivrate im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit schubförmig-remittierender multipler Sklerose (MS) in der TEMSO-Studie nach zwei Jahren signifikant. Dadurch konnte nach Mitteilung von Sanofi-Aventis das primäre Studienziel dieser Phase-III-Studie erreicht werden.Show moreMultiple Sklerose
15.09.2010, 22:00 Uhr
Neue Zielblutdruckwerte bei Patienten mit Diabetes mellitus
Die Deutsche Hochdruckliga hat zusammen mit der Deutschen Hypertonie Gesellschaft und dem Deutschen Kompetenzzentrum Bluthochdruck die Behandlungsziele bei Patienten mit Diabetes mellitus und arterieller Hypertonie neu definiert. Der Blutdruck soll jetzt nicht mehr, wie bisher empfohlen, auf unter 130/80 mmHg gesenkt werden. In Anlehnung an internationale Empfehlungen wird nun empfohlen, einen Zielbereich zwischen 130-139/80-85 mmHg anzustreben.Show moreEmpfehlung der Hochdruckliga
15.09.2010, 22:00 Uhr
Humane Papillomviren: Verbesserungen sind möglich
Humane Papillomviren und Zervixkarzinom: Seit diese Liaison bekannt ist, wurden HPV-Impfungen entwickelt und HPV-DNA-Tests auf den Weg gebracht. Über beides wird in der Frauenheilkunde derzeit intensiv diskutiert. Auch der 5. Kongress der European Federation for Colposcopy and Cervical Pathology machte hier keine Ausnahme. Fazit: Der errungene Fortschritt in Prävention und Diagnostik sollte genutzt werden.Show morePrävention von Gebärmutterhalskrebs
15.09.2010, 22:00 Uhr
Problemgruppen: Kinder und ältere Menschen
In der aktuellen Ausgabe von Lancet befassen sich mehrere Autoren mit der Asthmatherapie von Kindern und älteren Menschen. Für beide Personengruppen gilt, dass zu wenige Studiendaten vorliegen, Unsicherheiten bei der Diagnose bestehen und die Therapie häufig nicht den Bedürfnissen angepasst ist. Durch ein multimodales Vorgehen könnten die Therapieerfolge deutlich verbessert werden, so das Fazit der Autoren.Show moreAsthma bronchiale
15.09.2010, 22:00 Uhr
Micro-RNA schützt bei Lungenkrebs vor Metastasen
Ein kleines RNA-Molekül bestimmt darüber, ob Lungenkrebszellen invasiv wachsen und Metastasen bilden, wie jetzt Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Universitätsmedizin Mannheim entdeckten.Show moreAus der Forschung
15.09.2010, 22:00 Uhr
Erhöhtes Sterberisiko nach Einsatz von Tigecyclin
Der Einsatz des Reserveantibiotikums Tigecyclin kann nach einem Einsatz bei sehr unterschiedlichen Indikationen mit einem erhöhten Sterberisiko verbunden sein. Zu diesem Ergebnis kommt die amerikanische Arzneibehörde FDA nach der Auswertung klinischer Studien. In der vergangenen Woche veröffentlichte sie die Daten zu 13 Studien mit insgesamt nahezu 3800 Patienten, die Tigecyclin erhielten. 150 (4,0%) von ihnen starben; im Vergleich dazu starben in der Kontrollgruppe 110 (3,0%) von 3650 Patienten, die ein anderes Antibiotikum erhalten hatten.Show moreAntibiotika
08.09.2010, 22:00 Uhr
Einzelne resistente Bakterien sichern Überleben der Gesamtpopulation
US-Wissenschaftler haben einen neuen Weg der Resistenzbildung entdeckt. Die Forscher zeigten jetzt, dass auch einzelne resistente Bakterien die Gesamtheit der Bakterien in einer Kolonie vor der Wirkung eines Antibiotikums schützen können. Über den Signalstoff Indol aktivieren sie protektive Mechanismen in den nicht-resistenten Individuen, die auch deren Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht.Show moreAntibiotikaresistenz
08.09.2010, 22:00 Uhr
Vorhofflimmern verlangt therapeutische Konsequenz
Der orale direkte Thrombininhibitor Dabigatran (Pradaxa®) senkt bei Patienten mit Vorhofflimmern die Schlaganfallgefahr unabhängig von der individuellen Risikosituation. Das zeigt eine aktuelle Subgruppenanalyse der RE-LY-Studie, die beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Stockholm vorgestellt wurde.Show moreSchlaganfallprophylaxe
08.09.2010, 22:00 Uhr
Neue Indikationen für einen alten Wirkstoff?
Zwei kleinere Studien weisen auf potenziell neue Indikationen für Allopurinol hin. So konnten durch das Gichtmittel die Belastbarkeit bei Angina pectoris verbessert und die Progression von Nierenerkrankungen verlangsamt werden. Das Urikostatikum Allopurinol und sein Hauptmetabolit Oxipurinol verringern die Harnsäurebildung durch Hemmung der Xanthinoxidase, die bei der Oxidation von Hypoxanthin zu Harnsäure eine wichtige Rolle spielt. Infolgedessen werden Harnsäure- und Uratspiegel in den Körperflüssigkeiten und im Urin gesenkt.Show moreAngina pectoris
08.09.2010, 22:00 Uhr
Sibutramin wieder in der Diskussion
Das Anorektikum Sibutramin, das Anfang 2010 nach einer Megastudie europaweit vom Markt genommen wurde, ist wieder in die Diskussion geraten. Die SCOUT-Studie, deren vorläufige Ergebnisse im Oktober 2009 bekannt wurden, zeigte keinen erkennbaren medizinischen Nutzen des Medikaments, aber ein potenzielles Risiko für Patienten mit kardiovaskulären Vorerkrankungen. Die Autoren der Studie haben jetzt die Sicherheit des Wirkstoffs im New England Journal of Medicine verteidigt: Kardiovaskuläre Sterblichkeit und Gesamtsterblichkeit seien nicht erhöht [1]. Die Redaktion der Fachzeitschrift widersprach dieser Darstellung.Show moreAppetitzügler
08.09.2010, 22:00 Uhr
Clopidogrel wirkt unabhängig von Mutationen in CYP2C19
Bisher galt: Clopidogrel soll bei Menschen, die ein weniger aktives Leberenzym CYP2C19 haben, nicht ausreichend wirken. Diese genetische Variante kommt bei zwei bis 14 Prozent der Bevölkerung vor und verhindert, dass Clopidogrel in der Leber zu seinem aktiven Metaboliten umgebaut wird.Show moreGenetische Variationen
08.09.2010, 22:00 Uhr
Intradermaler Influenza-Impfstoff eingeführt
Zur Prophylaxe der echten Virusgrippe bei Personen ab 60 Jahren, besonders bei Personen mit erhöhtem Risiko für influenzabedingte Komplikationen, wurde jetzt ein intradermal zu verabreichender Spalt-Impfstoff eingeführt. Intanza® ist als Injektionssuspension in einer Fertigspritze erhältlich und enthält Teile von inaktivierten Influenzaviren drei verschiedener Virusstämme: A/New Caledonia/20/99, A/Wisconsin/67/2005 und B/Malaysia/2506/2004.Show moreVirusgrippe
08.09.2010, 22:00 Uhr
Paracetamol und das Allergie- und Asthmarisiko
Schon 2008 sorgten die Ergebnisse einer Studie des ISAAC-Programms für Beunruhigung, nach denen ein Drittel aller Asthmaerkrankungen im Kindesalter auf die Paracetamolgabe im ersten Lebensjahr zurückzuführen sein könnten. Jetzt wurde eine weitere ISAAC-Studie publiziert, die einen Zusammenhang zwischen Asthma und Allergien und der Paracetamol-Einnahme bei Jugendlichen sieht. Prof. Dr. Erika von Mutius war an beiden Studien beteiligt. Wir haben mit ihr über die Aussagekraft der Untersuchungen und mögliche Konsequenzen gesprochen.Show moreDAZ-Interview
01.09.2010, 22:00 Uhr
Sind zehn Tage Gestagensubstitution zu wenig?
Bei Hormonersatzpräparaten mit einem Gestagenzusatz für nur zehn Tage ist nicht ausreichend belegt worden, dass die endometriale Sicherheit vergleichbar gut gewährleistet ist wie bei einer für mindestens zwölf Tage vorgesehenen Gestagensubstitution. Deshalb soll nach der Entscheidung des BfArM in Zukunft auf diese Problematik in den Fach- und Gebrauchsinformationen entsprechender Hormonersatzpräparate wie Climen® , CycloÖstrogynal® und Sisare® hingewiesen werden.Show moreHormonersatztherapie
01.09.2010, 22:00 Uhr
Bisphosphonate erhöhen Krebsrisiko nicht
Der Gebrauch von oralen Bisphosphonaten in der Osteoporosetherapie ist in den letzten Jahren weltweit stark gestiegen. Während Ösophagitis eine bereits seit Langem bekannte Nebenwirkung der Bisphosphonate darstellt, deuteten jüngste Berichte sogar auf einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Bisphosphonaten und der Entstehung von Speiseröhrenkrebs hin. Belastbare Studien fehlten jedoch bislang. Die Auswertung von über 80.000 Patientendaten ergab nun, dass die Bisphosphonat-Therapie nicht mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergeht.Show moreOsteoporose
01.09.2010, 22:00 Uhr
HDL-Cholesterin als Prädiktor für kardiovaskuläre Ereignisse
Kardiovaskuläre Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Als ein effektiver Therapieansatz gilt die Einnahme von Statinen, die LDL-Cholesterin reduzieren können und so die Morbidität und Mortalität von kardiovaskulären Erkrankungen senken. Mit der JUPITER-Studie sollte der vorbeugende Effekt eine Statineinnahme bei kardiovaskulär unauffälligen und nicht an Diabetes erkrankten Probanden ermittelt werden. Die Zweitauswertung der Daten ergab keinen Zusammenhang zwischen HDL- bzw. LDL-Spiegel und einem kardiovaskulären Ereignis.Show moreZweitauswertung der JUPITER-Daten
01.09.2010, 22:00 Uhr
Vorzeitiger Studienabbruch unter Rimonabant
Die Hoffnung, durch Rimonabant das kardiovaskuläre Risiko adipöser Patienten zu senken, hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Eine Studie wurde vorzeitig abgebrochen, da unter der Rimonabant-Einnahme vermehrte Selbsttötungen registriert wurden.Show moreCannabinoid-1-Rezeptor-Antagonist
01.09.2010, 22:00 Uhr
Risikopatienten: Blutfette sind meistens schlecht eingestellt
Vier von fünf Hochrisikopatienten in Deutschland erreichen trotz Behandlung mit einem Statin bei mindestens einem Lipidparameter die Werte nicht, die nach den Leitlinien und Empfehlungen der Fachgesellschaften anzustreben wären. Über 40% weisen mehr als eine Ziel- oder Normwertabweichung auf.Show moreDyslipidämie
01.09.2010, 22:00 Uhr
Pandemrix® unter Narkolepsie-Verdacht
Schweden und Finnland haben vor Kurzem über ein gehäuftes Auftreten von Narkolepsiefällen bei Jugendlichen in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung von Pandemrix® berichtet und damit die Überwachungsbehörden auf den Plan gerufen. In Finnland wurde daraufhin die Aussetzung der Impfung mit Pandemrix® empfohlen. In Deutschland hatte die STIKO die speziellen Empfehlungen zur pandemischen Influenza zurückgezogen, weil der in den Pandemie-Impfstoffen enthaltene Virusstamm jetzt in den saisonalen Grippeimpfstoffen berücksichtigt ist.Show morePandemie-Impfstoffe
01.09.2010, 22:00 Uhr
Nalfurafine – neuer Therapieansatz bei urämischem Pruritus
Mit Nalfurafine könnte bald ein neuer Wirkstoff zur Linderung des chronischen Juckreizes von Dialysepatienten zur Verfügung stehen. Das Morphinderivat ist ein κ-Opioid-Rezeptoragonist und greift zentral in den Ablauf des urämischen Pruritus ein. Zwei schwedische Studien konnten die Wirksamkeit bei Dialysepatienten belegen. In Japan wird Nalfurafine bereits als orales Therapeutikum unter dem Namen Remitch® bei Hämodialysepatienten eingesetzt.Show moreAus der Forschung
01.09.2010, 22:00 Uhr
Infarkte vermeiden durch Pneumokokkenimpfung?
Atemwegsinfektionen, vor allem durch Influenzaviren und Pneumokokken, zählen zu den Triggerfaktoren kardiovaskulärer Erkrankungen. Die Hypothese liegt nahe, dass Influenza- bzw. Pneumokokkenimpfungen das Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiko reduzieren können. Für die Influenzaimpfung konnte dies bereits mehrfach bestätigt werden. Bei der Impfung gegen Pneumokokken ist die Studienlage jedoch nach wie vor uneinheitlich.Show morePrävention kardiovaskulärer Erkrankungen
25.08.2010, 22:00 Uhr
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