Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein
Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr
Asthmarisiko bei Kindern abhängig von Gen-Varianten der Mutter?
Nach wie vor gibt es lediglich Hinweise, jedoch keine Beweise, dass Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft Paracetamol eingenommen haben, ein erhöhtes Allergie- und Asthma-Risiko haben. In einer britischen Studie wurde jetzt die Beobachtung gemacht, dass Paracetamol in der Schwangerschaft das Asthmarisiko der Kinder erhöht, deren Mütter spezifische Variationen von Antioxidans-Genen aufweisen.Show moreParacetamol in der Schwangerschaft
24.11.2010, 23:00 Uhr
Nur genaue Anamnese hilft, Allergen zu meiden
Nicht jede vermutete Nahrungsmittelallergie ist eine allergische Erkrankung, sondern steht häufig als "Platzhalter" für andere Beschwerden. Wie die sachgerechte Diagnostik erfolgt und welche Nahrungsmittel häufig Allergien hervorrufen, erläuterte Prof. Dr. Tilo Biedermann, Tübingen, beim diesjährigen Heidelberger Herbstkongress.Show moreNahrungsmittelallergien
24.11.2010, 23:00 Uhr
Eribulin erhält Zulassung in den USA
Das Zytostatikum Eribulin-Mesylat (vorgesehener Handelsname Halaven®) hat jetzt die Zulassung der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA erhalten. Sie gilt für die Behandlung von Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs im Spätstadium, die bereits mindestens zwei Chemotherapien einschließlich einer Anthracyclin- und Taxan-basierten Therapie erhalten haben.Show moreOnkologie
24.11.2010, 23:00 Uhr
Früher Therapiebeginn bringt keine Vorteile
Erleiden Patientinnen mit Eierstockkrebs ein Rezidiv, dann steigt die Konzentration des Tumormarkers CA-125 oft schon mehrere Monate vor dem Auftreten klinischer Symptome an. Nach den Ergebnissen einer kürzlich veröffentlichten Studie bringt eine bereits zu diesem Zeitpunkt begonnene Chemotherapie jedoch keine Vorteile bezüglich Überlebensrate oder Lebensqualität.Show moreOvarialkarzinom
24.11.2010, 23:00 Uhr
Veränderte Hämagglutinin-Proteine ermöglichen Influenzaviren den Angriff an bewimperten Zellen
Der Austausch eines einzigen Proteinbausteins genügt, damit das Influenzavirus H1N1 neue Zielzellen befällt und Atemwegsbeschwerden auslösen kann. Das haben Wissenschaftler aus Marburg und London herausgefunden. Die mutierten Viren infizieren bevorzugt bewimperte Zellen in Lunge und Bronchien.Show more"Neue Grippe"
24.11.2010, 23:00 Uhr
Mindestens 3% der Verkehrsunfälle durch Medikamente
In Frankreich wurde untersucht, wie häufig verschreibungspflichtige Medikamente für Verkehrsunfälle verantwortlich sind und unter welchen Medikamenten das Risiko besonders steigt. Das Ergebnis: mindestens 3% aller Verkehrsunfälle lassen sich auf die Anwendung verschreibungspflichtiger Medikamente zurückführen und zwar auf solche, von denen bekannt ist, dass sie die Fahrtauglichkeit besonders einschränken.Show moreFrankreich
24.11.2010, 23:00 Uhr
RG7204 bei malignem Melanom
RG7204 ist ein kleines Molekül, das oral verabreicht wird und selektiv eine krebserzeugende mutierte Form des BRAF-Proteins hemmen soll, die bei etwa der Hälfte aller metastasierenden Melanom-Tumoren auftritt. Jetzt wurden neue Studienergebnisse zur Wirkung beim fortgeschrittenen Melanom veröffentlicht. Die Daten zeigen eine vielversprechende klinische Aktivität bei bereits behandelten Patienten mit einem die BRAF-V600E-Mutation aufweisenden metastasierenden Melanom.Show moreSchwarzer Hautkrebs
17.11.2010, 23:00 Uhr
Studie mit Buprenorphin-haltigem Implantat
In einer US-Studie wurde bei drogenabhängigen Probanden ein Buprenorphin-haltiges Implantat eingesetzt. Im Vergleich mit einem Placebo-Implantat konnten dadurch die Einnahme illegaler Drogen verringert und die Entzugssymptomatik gelindert werden.Show moreSubstitution
17.11.2010, 23:00 Uhr
ACC-haltige Schleimlöser nur in Frankreich kontraindiziert
Mit schleimlösenden Wirkstoffen wie Acetylcystein (ACC) soll auch Kindern das Abhusten erleichtert werden. In Frankreich sind allerdings inzwischen entsprechende Mukolytika für Kinder unter zwei Jahren kontraindiziert, weil sich die Meldungen über Komplikationen in dieser Altersgruppe gehäuft haben. Viele der betroffenen Kinder mussten wegen respiratorischer Probleme ins Krankenhaus eingewiesen werden. Mit diesen Beobachtungen steht Frankreich jedoch allein da, sie sollen in keinem anderen Land der EU gemacht worden sein.Show moreKinder unter zwei Jahren
17.11.2010, 23:00 Uhr
Cholera-Epidemie in Haiti breitet sich aus
Die Cholera-Epidemie in Haiti hat bislang etwa 900 Tote gefordert, mehr als 12.000 Menschen sind infiziert. Die Vereinten Nationen gehen von 200.000 Infizierten in den kommenden Wochen aus. Die Sterberate lag anfangs bei 10%, bis jetzt konnte sie auf 6% gesenkt werden, normalerweise liegt sie bei etwa 1%. Allein diese Zahlen belegen schon die Hauptursachen der Epidemie: katastrophale hygienische Verhältnisse, unter denen die Ärmsten der Armen leben müssen, in Verbindung mit einer völlig unzureichenden medizinischen Versorgung.Show moreInfektionskrankheiten
17.11.2010, 23:00 Uhr
Tesamorelin verringert Bauchfett bei HIV-Patienten
Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) hat jetzt die Zulassung für Tesamorelin zur Injektion (vorgesehener Handelsname Egrifta®) zur Verringerung überschüssigen Bauchfetts bei HIV-infizierten Patienten mit Lipodystrophie (abdominaler Lipohypertrophie) erteilt.Show moreFDA-Zulassung
17.11.2010, 23:00 Uhr
Anti-TNF-Therapie erhöht Risiko für Gürtelrose
TNF-alpha-Blocker wie Etanercept (Enbrel®), Certolizumab (Cimzia®), Adalimumab (Humira®) und Infliximab (Remicade®) sollen bei rheumatoider Arthritis Entzündungsprozesse unterdrücken. Gleichzeitig schwächen sie die Immunabwehr des Körpers, was sich unter anderem in einer erhöhten Anfälligkeit für Varizella-Zoster-Infektionen widerspiegelt.Show moreRheumatoide Arthritis
17.11.2010, 23:00 Uhr
Stress kann zur Entstehung von Parkinson führen
Die Entstehung zahlreicher Erkrankungen lässt sich auf oxidativen Stress zurückführen. US-amerikanische Wissenschaftler konnten dies jetzt auch für den Morbus Parkinson zeigen. Bei dieser neurologischen degenerativen Erkrankung werden spezifische Neuronen im Gehirn zerstört, während andere relativ unbeschadet bleiben. Der Vorgang ließ sich im Tierversuch experimentell nachvollziehen, konnte aber durch das Antihypertonikum Isradipin eingeschränkt werden. Die Ergebnisse eröffnen neue Therapiemöglichkeiten zumindest für bestimmte Parkinson-Patienten.Show moreAus der Forschung
17.11.2010, 23:00 Uhr
Tamoxifen: Interaktionen mit CYP2D6-Inhibitoren beachten
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) weist darauf hin, dass die gleichzeitige Anwendung von Tamoxifen und starken Inhibitoren von Cytochrom P450 2D6 möglichst vermieden werden sollte, da eine reduzierte Wirksamkeit von Tamoxifen nicht ausgeschlossen werden kann. Sowohl die mögliche Interaktion mit starken CYP2D6-Inhibitoren, als auch die Informationen zu Genvarianten von CYP2D6 sollen in die Fachinformationen von Tamoxifen aufgenommen werden. Das BfArM plant, in Kürze ein Stufenplanverfahren einzuleiten.Show moreMammakarzinom
10.11.2010, 23:00 Uhr
Verlängertes Überleben mit neuem Taxan
Spricht beim hormonresistenten fortgeschrittenen Prostatakarzinom die First-line-Therapie mit Docetaxel nicht mehr an, kann durch die Gabe eines neuen Taxans ein weiterer Benefit erzielt werden. Der Zugewinn am Gesamtüberleben wird allerdings mit häufig auftretenden Nebenwirkungen erkauft.Show moreFortgeschrittenes Prostatakarzinom
10.11.2010, 23:00 Uhr
DPP-4-Hemmer mit vorteilhafter Pharmakokinetik
Linagliptin ist ein neuer Dipeptidylpeptidase-4-Inhibitor (DPP-4-Inhibitor), der sich zurzeit in der späten Phase III der klinischen Entwicklung befindet. Aufgrund seines pharmakokinetischen Profils könnte er für Typ-2-Diabetiker mit Nierenschädigung geeignet sein. Nach Angaben des Herstellers Boehringer Ingelheim wird die Zulassung in naher Zukunft erwartet.Show moreBehandlung des Typ-2-Diabetes
10.11.2010, 23:00 Uhr
Duloxetin für chronische muskuloskelettale Schmerzen
Die Food and Drug Administration (FDA) hat die Zulassung von Duloxetin (Cymbalta®) auf die Behandlung chronischer muskuloskelettaler Schmerzen erweitert. Duloxetin kann damit in den USA auch zur Behandlung von Arthroseschmerzen und chronischen Rückenschmerzen eingesetzt werden.Show moreFDA-Zulassungserweiterung
10.11.2010, 23:00 Uhr
Das HLA-System entscheidet über Verlauf der HIV-Infektion
Nicht jeder HIV-Infizierte entwickelt auch automatisch die Symptome der Immunschwäche-Krankheit Aids. US-amerikanische Wissenschaftler haben jetzt die Ergebnisse ihrer weltweiten Megastudie GWAS (genome-wide association study) vorgelegt. Danach führt eine vergleichsweise geringe Änderung der Aminosäuresequenz im HLA-B-Protein, einer Komponente des Immunsystems, zu einem Schutz vor der Progression der Aids-Erkrankung nach einer HIV-Infektion. Die entsprechende Region auf dem Eiweiß bindet an Viruspeptide und sorgt damit für die weitere Abtötung der Viren.Show moreAids
10.11.2010, 23:00 Uhr
Gefährdet perinatale Nevirapin-Gabe die Folgetherapie?
Rund die Hälfte der weltweit ca. 35 Millionen HIV-infizierten Menschen sind Frauen im gebärfähigen Alter, etwa 2,1 Millionen sind Kinder, von denen die meisten während Schwangerschaft, Geburt oder Stillzeit infiziert wurden. Dank einer verstärkten Prävention der Mutter-Kind-Übertragung durch Nevirapin (Viramune®) ging die Zahl neu infizierter Kinder seit 2002 kontinuierlich zurück. Jüngste Studien nähren jedoch den Verdacht, die peripartale Nevirapin-Gabe könne zu Resistenzen führen, die die Wirksamkeit antiretroviraler Folgetherapien mindern.Show moreAids
10.11.2010, 23:00 Uhr
Mobilisierte Blutstammzellen in der Stammzelltransplantation
Blutstammzellen zur allogenen Stammzelltransplantation gewinnen zunehmend an Bedeutung, da die Blutspende im Vergleich zur Knochenmarkspende weniger belastend ist. Um die Bildung geeigneter Zellen beim Spender anzuregen, wird die Hämatopoese mithilfe von Wachstumsfaktoren angeregt.Show moreTransplantationsmedizin
03.11.2010, 23:00 Uhr
Dabigatran zur Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat den oralen, direkten Thrombininhibitor Dabigatranetexilat (Pradaxa®) zur Reduktion des Schlaganfallrisikos bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) zugelassen. Dabigatranetexilat ist nur in den USA für die klinische Anwendung zur Prophylaxe von Schlaganfall und Blutgerinnseln bei Patienten mit Vorhofflimmern zugelassen.Show moreSchlaganfallprävention
03.11.2010, 23:00 Uhr
Neue bivalente Schluckimpfung zeigt bessere Ergebnisse
Die Nachrichten erschienen fast gleichzeitig: Während neue Poliofälle in der WHO-Region Europa erstmalig wieder auftraten, zeigt ein neuer oraler Impfstoff gegen Kinderlähmung Erfolg versprechende Ergebnisse. In einer randomisierten klinischen Doppelblind-Studie mit mehr als 800 Neugeborenen konnte die Überlegenheit der neuen bivalenten Polio-Vakzine (bOPV) gegenüber der derzeit verwendeten trivalenten Vakzine gezeigt werden. Die bivalente Vakzine rief eine stärkere Immunantwort gegen die Poliovirus Typen 1 und 3 hervor.Show morePoliomyelitis
03.11.2010, 23:00 Uhr
Wie das HI-Virus in den Zellkern gelangt
Forscher vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen haben jetzt den Mechanismus aufgeklärt, wie das HIV-Genom vom molekularen Transporter CRM1 in den Zellkern gebracht wird. Die Erkenntnisse könnten zukünftig neue Therapiewege zur Behandlung von Aids eröffnen.Show moreAus der Forschung
03.11.2010, 23:00 Uhr
Bestrahlung bringt keinen Vorteil
Bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom unterschied sich nach einer neuen Untersuchung die Überlebenszeit von Patienten, die mit Chemo- und Strahlentherapie behandelt wurden, nicht von der von Patienten, die sich nur einer Chemotherapie unterzogen.Show moreNon-Hodgkin-Lymphom
03.11.2010, 23:00 Uhr
Botulinumtoxin in den USA gegen Migräne zugelassen
Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat Onabotulinumtoxin A (Botox) zur Behandlung von Patienten mit chronischer Migräne zugelassen. Das Medikament dient zur Prävention der charakteristischen Migräne-Kopfschmerzen bei Erwachsenen. Die Behörde reagierte damit auf die Ergebnisse von zwei Phase-III-Studien, die eine signifikante Abnahme der Kopfschmerztage nach Botulinumtoxin-Injektionen gegenüber Placebo-Injektionen zeigten.Show moreChronische Migräne
27.10.2010, 22:00 Uhr
Acetylsalicylsäure kann vor Dickdarmkrebs schützen
Acetylsalicylsäure (ASS) senkt nicht nur das Herzinfarktrisiko. Die Langzeiteinnahme von mindestens 75 mg ASS pro Tag kann auch das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken oder zu versterben, reduzieren. Darauf deuten die Ergebnisse eines 20-Jahre-Follow-up von fünf randomisierten Studien hin.Show moreKolonkarzinom
27.10.2010, 22:00 Uhr
Laninamivir in Japan zugelassen
Ein neues Medikament zur Prophylaxe und Therapie von Infektionen mit Influenzaviren A und B kommt zunächst in Japan auf den Markt. Laninamivir (Inavir®) ist wie Oseltamivir (Tamiflu® ) und Zanamivir (Relenza®) ein Neuraminidaseinhibitor, besitzt aber eine längere Wirkung. Es wird als Pulver über einen speziellen Inhalator (TwinCaps®) appliziert und soll als Einzeldosis die gleiche Wirksamkeit zeigen wie eine fünftägige Anwendung von Oseltamivir.Show moreNeuer inhalierbarer Neuraminidasehemmer
27.10.2010, 22:00 Uhr
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