Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Acetylsalicylsäure kann vor Dickdarmkrebs schützen
Acetylsalicylsäure (ASS) senkt nicht nur das Herzinfarktrisiko. Die Langzeiteinnahme von mindestens 75 mg ASS pro Tag kann auch das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken oder zu versterben, reduzieren. Darauf deuten die Ergebnisse eines 20-Jahre-Follow-up von fünf randomisierten Studien hin.Show moreKolonkarzinom
27.10.2010, 22:00 Uhr
Laninamivir in Japan zugelassen
Ein neues Medikament zur Prophylaxe und Therapie von Infektionen mit Influenzaviren A und B kommt zunächst in Japan auf den Markt. Laninamivir (Inavir®) ist wie Oseltamivir (Tamiflu® ) und Zanamivir (Relenza®) ein Neuraminidaseinhibitor, besitzt aber eine längere Wirkung. Es wird als Pulver über einen speziellen Inhalator (TwinCaps®) appliziert und soll als Einzeldosis die gleiche Wirksamkeit zeigen wie eine fünftägige Anwendung von Oseltamivir.Show moreNeuer inhalierbarer Neuraminidasehemmer
27.10.2010, 22:00 Uhr
Keine erhöhte Missbildungsrate nach Virustatika
Nach den Ergebnissen einer dänischen Studie besteht kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko für Neugeborene, deren Mütter wegen einer Herpes-Infektion im ersten Schwangerschaftsdrittel mit Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir behandelt wurden. Für eine abschließende Bewertung der Teratogenität dieser Substanzen reichen die Daten jedoch noch nicht aus.Show moreArzneimittel in der Schwangerschaft
27.10.2010, 22:00 Uhr
Erhaltungstherapie mit Rituximab
Eine zweijährige Erhaltungstherapie mit Rituximab führt beim follikulären Lymphom zu einer deutlichen Erhöhung der progressionsfreien Überlebenszeit. Obwohl die Nachbeobachtungsperiode noch zu kurz ist, um Aussagen zum Gesamtüberleben zu machen, wird die Erhaltungstherapie mit Rituximab vermutlich zum neuen Standard werden.Show moreLymphome
27.10.2010, 22:00 Uhr
Neues Einsatzgebiet für Nitroglycerin
Schnell wirksame Nitroglycerinpräparate (z. B. Nitrolingual®) sind für Therapie und Rehabilitation der koronaren Herzkrankheit (KHK) essenziell. Akut-Nitrate eignen sich sowohl zur akuten Anfallskupierung als auch als prophylaktische Maßnahme vor einer Belastung.Show moreKoronare Herzkrankheit
27.10.2010, 22:00 Uhr
Mehr Brustkrebs-Todesfälle nach Hormonersatztherapie
Dass eine kombinierte Hormonersatztherapie das Brustkrebsrisiko erhöht, ist eine wichtige Erkenntnis der WHI-Studie. Jetzt wurden Ergebnisse einer elfjährigen Nachbeobachtung dieser Studie veröffentlicht. Danach steigt nach einer Hormonersatztherapie die Inzidenz von invasiven Brustkrebserkrankungen, ebenso die Brustkrebs-bedingte Sterblichkeit.Show moreWHI-Follow-up
27.10.2010, 22:00 Uhr
Wie Reboxetin durch Datenselektion wirksam wurde
Mit einer aufsehenerregenden Metaanalyse im British Medical Journal haben die Wissenschaftler des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gezeigt, wie nur durch Unterschlagung von negativen Daten eine Wirksamkeit des umstrittenen Antidepressivums Reboxetin nachzuweisen war. Vor diesem Hintergrund erneuert das IQWiG seine Forderung an den Gesetzgeber, die Publikationspflicht für alle Studien festzuschreiben, egal ob es sich um neue oder ältere Medikamente handelt.Show moreUmstrittenes Antidepressivum
20.10.2010, 22:00 Uhr
Neuer Therapiestandard für Leukämie
Erstmals konnte durch einen medikamentösen Therapieansatz die Überlebenszeit von Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie deutlich verlängert werden. Der zusätzlich zur Standardtherapie aus Fludarabin und Cyclophosphamid gegebene monoklonale Antikörper Rituximab verlängerte das Leben der Patienten im Vergleich zur alleinigen Standardchemotherapie signifikant.Show moreChronische lymphatische Leukämie
20.10.2010, 22:00 Uhr
Schwere Fetopathien durch Sartane
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) weist darauf hin, dass schwere Fetopathien durch Einnahme von Sartanen im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel möglich sind. Der AkdÄ wurden in kurzem Abstand zwei Fälle gemeldet, in denen Sartane trotz bestehender Kontraindikation während der Schwangerschaft eingenommen wurden und es zu fetalen Schäden gekommen ist.Show moreAkdÄ Drug Safety Mail
20.10.2010, 22:00 Uhr
Atypische Knochenbrüche unter Bisphosphonaten
Bisphosphonate, die zur Prophylaxe und Therapie der Osteoporose eingesetzt werden, stehen im Verdacht, bei Langzeitanwendung das Risiko für atypische Frakturen zu erhöhen. Obwohl eine Kausalität nicht erwiesen ist, muss in den USA jetzt in den Produktinformationen aller Bisphosphonate, die im Rahmen einer Osteoporose eingesetzt werden, auf dieses Risiko hingewiesen werden.Show moreOsteoporose
20.10.2010, 22:00 Uhr
Alzheimer-Patienten droht Überdosierung bei altem Dosierungsschema
Memantin-Lösung mit Dosierpumpe
20.10.2010, 22:00 Uhr
Verhaltenstherapie hilft, Stärken und Schwächen zu erkennen
Bei erwachsenen ADHS-Patienten kann eine Verhaltenstherapie sinnvoll sein und pharmakotherapie-resistente Symptome lindern. Einer aktuellen Studie zufolge führen der bewusste Umgang mit der Erkrankung und das Erlernen von Strategien zur Problemlösung bei zwei Drittel der Patienten zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden.Show moreADHS bei Erwachsenen
20.10.2010, 22:00 Uhr
Antihypertensive Prinzipien, die sich in einer Fixkombi ergänzen
Die neue Fixkombination Twynsta® enthält den Angiotensinrezeptorblocker Telmisartan und den Calciumkanalblocker Amlodipin. Die Fixkombination ist von der EMA zugelassen für die Behandlung der essenziellen Hypertonie bei erwachsenen Patienten, deren Blutdruck durch eine Therapie mit Amlodipin nicht ausreichend kontrolliert werden kann, sowie als Ersatztherapie für Erwachsene, die Telmisartan und Amlodipin bislang in separater Darreichung in der gleichen Dosierung erhalten.Show moreEssenzielle Hypertonie
20.10.2010, 22:00 Uhr
Probleme durch niedrigen Testosteronspiegel
Testosteronmangel führt zu erektiler Dysfunktion, Libidoverlust und erhöhter Depressivität. Dieser Zusammenhang ist seit Langem bekannt. Niedrige Testosteronwerte sind aber auch mit zahlreichen anderen Erkrankungen älterer Männer assoziiert. Auf dem Jahreskongress Männergesundheit 2010 wurden die Ergebnisse unterschiedlicher Studien jetzt vorgestellt: Auch Typ-2-Diabetes, verminderte Knochendichte, metabolisches Syndrom und Übergewicht sind mit einem Testosteronmangel verbunden. Letztlich führt dieser auch zu einer signifikanten Minderung der Lebenserwartung.Show moreTestosteronmangel
20.10.2010, 22:00 Uhr
Tetravalenter Meningokokken-Konjugatimpfstoff schützt
Seit gegen Haemophilus influenzae Typ B und Pneumokokken geimpft wird, sind bakterielle Meningitiden und Blutvergiftungen seltener. Der Fokus richtet sich nun auf die Meningokokken. Ein Konjugatimpfstoff gegen Serotyp C steht bereits seit einiger Zeit zur Verfügung. Mit einem neuen tetravalenten Konjugatimpfstoff ist nun Schutz vor den Serotypen A, W-135 und Y möglich. Neisseria meningitides bereitet den Vakzinologen aber nach wie vor Kopfzerbrechen. Denn die Suche nach einer Vakzine gegen den häufigen Serotyp B verläuft bislang erfolglos.Show moreMeningokokkenimpfung
13.10.2010, 22:00 Uhr
Auszeichnung für Mifarmutid
Das Orphan Drug Mifamurtid (Mepact®) erhielt den 16. PZ Innovationspreis. Mit dem Immunmodulator ist 2010 erstmals seit über 20 Jahren ein neues Medikament zur Behandlung des Osteosarkoms bei Kindern und Jugendlichen auf den deutschen Markt gekommen. Dieser Knochentumor, der oftmals einen tödlichen Verlauf nimmt, ist selten. Daher hat Mifamurtid den Status eines Orphan-Arzneimittels erhalten. Die Zusatztherapie mit Mifamurtid konnte in einer klinischen Studie die Gesamtüberlebensrate der jungen Patienten deutlich erhöhen.Show moreOrphan drug
13.10.2010, 22:00 Uhr
Therapie ist abhängig vom individuellen Leidensdruck
Patienten mit Restless-legs-Syndrom berichten von einem quälenden Bewegungsdrang, der erholsamen Schlaf unmöglich macht. Bei starker Beeinträchtigung der Lebensqualität stehen verschiedene Medikamente zur Linderung der Symptome zur Verfügung. Vor allem kommen dopaminerge Substanzen zum Einsatz.Show moreRestless-legs-Syndrom
13.10.2010, 22:00 Uhr
Innovative Krebsmedikamente bis ins hohe Alter?
Zwei Drittel der Krebspatienten sind bereits im Rentenalter, wenn sie von ihrer Krebserkrankung erfahren. Infolge der weiter steigenden Lebenserwartung, aber auch dank der Fortschritte in der Krebstherapie, steigt die Zahl der Krebspatienten kontinuierlich an. Ist damit die stille Rationierung innovativer Behandlungsansätze bei älteren Menschen unausweichlich? Oder droht gar der Kollaps des Gesundheitssystems, das die weiter steigenden Kosten nicht mehr zu bewältigen vermag? Fragen, die von Experten bei einem Hintergrundgespräch diskutiert wurden.Show moreGeriatrische Onkologie
13.10.2010, 22:00 Uhr
Velaglucerase alfa zur Langzeit-Enzymersatztherapie
Velaglucerase alfa (Vpriv® , ausgesprochen: wie:priv) ist ein neues Enzym zur Langzeit-Enzymersatztherapie bei Patienten mit Gaucher-Krankheit des Typs 1. Velaglucerase alfa ergänzt oder ersetzt Beta-Glucocerebrosidase, das Enzym, das als Katalysator für die Hydrolyse von Glucocerebrosiden zu Glucose und Ceramid im Lysosom fungiert. So wird die akkumulierte Menge Glucocerebrosiden reduziert und die Pathophysiologie der Gaucher-Krankheit korrigiert.Show moreGaucher-Krankheit
13.10.2010, 22:00 Uhr
Neues Atypikum Asenapin
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Asenapin Sublingualtabletten (Sycrest®) für die Behandlung von mittelstark bis stark ausgeprägten manischen Episoden in Zusammenhang mit einer Bipolar-I-Störung bei Erwachsenen erteilt. Am 1. September 2010 erteilte die Europäische Kommission dem Unternehmen N.V. Organon eine Genehmigung für das Inverkehrbringen von Asenapin in der gesamten Europäischen Union.Show moreBipolar-I-Störung
13.10.2010, 22:00 Uhr
Neues Analgetikum Tapentadol
Tapentadol ist ein neuartiges, zentral wirksames Opioid-Analgetikum, das seit 2009 in den USA in schnell freisetzender Formulierung (NucyntaTM) zur Akutschmerz-Therapie zugelassen ist. In Deutschland steht eine retardierte Form (Palexia® retard) zur Behandlung starker chronischer Schmerzen bei Erwachsenen zur Verfügung. Tapentadol hat sich in Studien sowohl bei nozizeptiven als auch neuropathischen Schmerzen als wirksam und gut verträglich erwiesen.Show moreTherapie starker Schmerzen
06.10.2010, 22:00 Uhr
Auf dem Prüfstand: adjuvierter Influenzaimpfstoff für Kinder
Der hohe Anteil an Influenzafällen bei Kindern in der letzten Influenza-Saison hat die Diskussion um eine Grippeimpfung für diese Altersgruppe neu entfacht. Zumal erkrankte Kinder neben Senioren am häufigsten deswegen hospitalisiert werden. Noch steht für diese Altersgruppe allerdings kein ausreichend immunogener Impfstoff zur Verfügung. Mit einem Adjuvans lässt sich die Wirkung steigern. Studien zeigen nun, dass ein adjuvierter Impfstoff sicher und verträglich ist.Show moreGrippeimpfung
06.10.2010, 22:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung