Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
AOK übernimmt Mehrkosten von Fampyra
AOK-Versicherte müssen derzeit keine Mehrkosten für das Arzneimittel Fampridin (Fampyra®) tragen. Apotheken können diese direkt mit der AOK abrechnen, die die Kosten vorläufig übernimmt.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Arzneimittel für Multiple Sklerose
20.05.2026, 12:30 Uhr
Abhängigkeitspotenzial von Pregabalin wird diskutiert
Das Analogon der Gamma-Aminobuttersäure Pregabalin (Lyrica®) moduliert die Freisetzung verschiedener exzitatorischer Neurotransmitter im ZNS. Es wird vor allem in der Indikation neuropathischer Schmerz eingesetzt. Auf eine mögliche Abhängigkeitsentwicklung weist jetzt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft in einem Drug Safety Mail hin. Entsprechende Hinweise auf ein Missbrauchspotenzial von Pregabalin wurden in die Fachinformation aufgenommen. Vorsicht ist vor allem bei Suchterkrankungen in der Vorgeschichte geboten.Show moreBehandlung neuropathischer Schmerzen
02.02.2011, 23:00 Uhr
Odontoblasten helfen dem Gebiss bei der Kariesabwehr
Odontoblasten sind eine Gruppe von Zellen, die sich zwischen Zahnbein und Zahnmark im Inneren jedes Zahns befindet. Bislang war man davon ausgegangen, dass sie hauptsächlich für die Bildung des Zahnbeins (Dentins) zuständig sind. Offensichtlich scheinen sie jedoch überraschend vielfältige Aufgaben bei der Verteidigung des Zahns gegen bakterielle Angriffe wahrzunehmen. Sie bilden nicht nur eigene Abwehrstoffe, sondern alarmieren im Verteidigungsfall auch das Immunsystem und regeln Entzündungsprozesse vor Ort.Show moreAus der Forschung
02.02.2011, 23:00 Uhr
Neu: Vardenafil als Schmelztablette
Als erster Phosphordiesterase-5-Inhibitor steht Vardenafil (Levitra®) in Form einer Schmelztablette ab dem 1. Februar 2011 in Deutschland zur Verfügung. Ebenfalls neu ist www.lovegent.de, ein Online-Magazin, auf dem sich Männer im Lifestyle-Ambiente über neue Trends aus den Themen Liebesleben, Technik und Männergesundheit informieren können.Show moreErektile Dysfunktion
02.02.2011, 23:00 Uhr
Bazedoxifen zur Behandlung der Osteoporose
Bazedoxifen (Conbriza®) gehört wie Raloxifen zur Gruppe der selektiven Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERM) und ist wie dieses zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose bei Frauen mit einem erhöhten Frakturrisiko indiziert. In klinischen Studien konnte Bazedoxifen die Inzidenz von Wirbelkörperfrakturen signifikant verringern; eine Wirksamkeit gegen Hüftfrakturen wurde nicht nachgewiesen.Show moreSelektiver Estrogenrezeptor-Modulator
02.02.2011, 23:00 Uhr
Kinder und Jugendliche mit Grunderkrankungen impfen!
Die Grippeimpfung wird für chronisch Kranke aller Alterstufen, für Schwangere, Senioren über 60 Jahre und Medizinpersonal empfohlen. Infektionsepidemiologen des Robert Koch-Instituts haben jetzt eine Studie mit Daten zu schweren und tödlichen Erkrankungen durch pandemische Influenza (Influenza A (H1N1) 2009) bei Kindern und Jugendlichen vorgelegt. Die Ergebnisse zeigen deutlich mehr schwere Erkrankungen als in den Jahren zuvor und belegen die seit Langem vorliegende Empfehlung der Ständigen Impfkommission für eine Grippeschutzimpfung insbesondere für Kinder mit Grunderkrankungen.Show moreInfluenza
02.02.2011, 23:00 Uhr
Zeitpunkt der HIV-Infektion lässt sich abschätzen
Bislang wussten Ärzte nicht, wann sich ein Patient mit dem HI-Virus infiziert hat. Der genaue Zeitpunkt kann nur bis etwa acht Wochen nach der Infektion festgelegt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt blieb unklar, ob die Übertragung vor drei Monaten oder vor zehn Jahren stattfand. Wissenschaftler einer Schweizer HIV-Kohortenstudie haben jetzt eine Methode entwickelt, um abzuschätzen, wann sich ein Patient mit dem Aids-Erreger infiziert hat. Diesen Zeitpunkt zu kennen, kann für die Behandlung wichtig sein und hilft, den Verlauf der Epidemie besser zu verstehen.Show moreAus der Forschung
26.01.2011, 23:00 Uhr
Zucker lindert nicht den Schmerz bei Neugeborenen
Bei Untersuchungen von Neugeborenen wird oft oral Saccharoselösung verabreicht, um die Schmerzen eines Eingriffs zu lindern. Ob Zucker aber wirklich Schmerzen stillen kann, ist bisher nicht bewiesen. In einer kleinen Studie wurde Neugeborenen eine Blutprobe entnommen, nachdem sie Saccharoselösung oder steriles Wasser erhalten hatten. Zusätzlich zur Schmerzerfassung über die Mimik wurden Schmerzreaktionen im Gehirn per EEG aufgezeichnet: Nach der Zuckerlösung änderte sich zwar die Mimik der Babys positiv, im Gehirn war aber weiterhin eine Schmerzaktivität messbar.Show morePädiatrie
26.01.2011, 23:00 Uhr
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