Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Zeitpunkt der HIV-Infektion lässt sich abschätzen
Bislang wussten Ärzte nicht, wann sich ein Patient mit dem HI-Virus infiziert hat. Der genaue Zeitpunkt kann nur bis etwa acht Wochen nach der Infektion festgelegt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt blieb unklar, ob die Übertragung vor drei Monaten oder vor zehn Jahren stattfand. Wissenschaftler einer Schweizer HIV-Kohortenstudie haben jetzt eine Methode entwickelt, um abzuschätzen, wann sich ein Patient mit dem Aids-Erreger infiziert hat. Diesen Zeitpunkt zu kennen, kann für die Behandlung wichtig sein und hilft, den Verlauf der Epidemie besser zu verstehen.Show moreAus der Forschung
26.01.2011, 23:00 Uhr
Zucker lindert nicht den Schmerz bei Neugeborenen
Bei Untersuchungen von Neugeborenen wird oft oral Saccharoselösung verabreicht, um die Schmerzen eines Eingriffs zu lindern. Ob Zucker aber wirklich Schmerzen stillen kann, ist bisher nicht bewiesen. In einer kleinen Studie wurde Neugeborenen eine Blutprobe entnommen, nachdem sie Saccharoselösung oder steriles Wasser erhalten hatten. Zusätzlich zur Schmerzerfassung über die Mimik wurden Schmerzreaktionen im Gehirn per EEG aufgezeichnet: Nach der Zuckerlösung änderte sich zwar die Mimik der Babys positiv, im Gehirn war aber weiterhin eine Schmerzaktivität messbar.Show morePädiatrie
26.01.2011, 23:00 Uhr
Neues H1 -Antihistaminikum Bilastin
Bilastin (Bitosen®) ist ein weiteres nicht-sedierendes, langwirksames Antihistaminikum mit einer selektiven antagonistischen Affinität für den peripheren H1-Rezeptor, das zur symptomatischen Behandlung der allergischen Rhinokonjunktivitis (saisonal und perennial) und Urtikaria indiziert ist.Show moreAllergiebehandlung
26.01.2011, 23:00 Uhr
Gefährliche Wechselwirkung mit Makrolidantibiotika
Müssen ältere, mit Calcium-Antagonisten behandelte Patienten mit einem Makrolidantibiotikum behandelt werden, so sollte auf Azithromycin zurückgegriffen werden. Bei Gabe von Clarithro- oder Erythromycin droht ein Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufzusammenbruch.Show moreCalcium-Antagonisten
26.01.2011, 23:00 Uhr
Diabetes bei Kindern und Jugendlichen – Fine Star geht weiter!
Zum dritten Mal wurde der mit 17.500 Euro dotierte Fine-Star-Preis vergeben. Mit diesem Preis werden von Bayer Diabetes Care Projekte gewürdigt und gefördert, die sich in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche mit Diabetes einsetzen. Die Preisträger wurden am 21. Januar 2011 im Rahmen des Kirchheim Forums Diabetes in Berlin ausgezeichnet. Ab sofort laufen die Bewerbungen für Fine Star 2011!Show moreFine Star Preis
26.01.2011, 23:00 Uhr
Unerwartete Folgen einer Hepatitis-B-Impfung
Die Hepatitis B ist eine Infektionskrankheit der Leber, die häufig akut (90%), gelegentlich auch chronisch verläuft. Mit etwa 350 Millionen chronisch infizierten Menschen ist die Hepatitis B weltweit die häufigste Virusinfektion. Auf Basis der chronischen Leberentzündung können sich Leberzirrhosen und Leberzellkarzinom entwickeln. Die Therapie einer chronischen Hepatitis B ist schwierig, daher gilt die vorbeugende Impfung als die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung einer Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) und der Verminderung der Virusträgerzahl. Eine aktuelle Studie zeigt klare Defizite des bisherigen Impfkonzepts auf.Show moreInfektionskrankheiten
26.01.2011, 23:00 Uhr
Behandlung bei therapieresistentem Bluthochdruck
Drei oder mehr Antihypertensiva, weniger Salz und mehr Bewegung – und der Blutdruck bleibt zu hoch? Ein solcher Patient gilt als therapierefraktär. Für die Resistenz, die 15% der Patienten betrifft, gibt es eine spezielle Therapie. Sie setzt bei der Compliance an, nutzt Mehrfachkombinationen, Dosissteigerung und Reservemedikamente. Wenn nichts hilft, wird alles abgesetzt und von vorne begonnen. Außerdem gibt es bei schwerster Hypertonie einen neuen, wirksamen Kathetereingriff, berichteten Experten auf der Tagung der Hochdruckliga.Show moreHypertonie
26.01.2011, 23:00 Uhr
BfArM bezweifelt Nutzen eines Paracetamol-Dosislimits
Im Kampf gegen Paracetamol-bedingte Leberschäden will die FDA die Dosiereinheit in verschreibungspflichtigen Paracetamol-Präparaten auf 325 mg Paracetamol begrenzen, für nicht rezeptpflichtige Präparate wird ein eigenständiges Konzept erarbeitet. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) äußerte auf Anfrage der DAZ Zweifel an dem Nutzen einer generellen Dosislimitierung auf 325 mg Paracetamol. Es sei nicht auszuschließen, dass bei einer Reduzierung des Wirkstoffgehalts mehr Einzeldosen eingenommen werden und somit ein gegenteiliger Effekt eintritt.Show moreLebertoxizität
26.01.2011, 23:00 Uhr
Antibiotika sofort oder später?
Watchful waiting ist die Strategie, die bei akuter Mittelohrentzündung im Kindesalter empfohlen wird. Doch zwei neue Studien lassen die Frage wieder aufleben, ob der Behandlungserfolg nicht größer ist, wenn Kinder sofort bei Diagnosestellung mit Antibiotika behandelt werden. In einer der Studie erwies sich die sofortige Behandlung einer zehntägigen Placebo-Behandlung überlegen, in der anderen einer siebentägigen. Voraussetzung war jedoch eine exakte Diagnosestellung.Show moreAkute Mittelohrentzündung
19.01.2011, 23:00 Uhr
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